Pilotprojekt Diele nach Wesel

Pilotprojekt von Diele (Niedersachsen) nach Wesel (NRW)

 

Energieleitungsausbaugesetz - EnLAG

     

                             Das ist die Wechselstromtrasse in Raesfeld/NRW und keine Gleichstromtrasse, wie oft in den Medien behauptet wird

 


Wechselstrom - Leider kein HGÜ (Hochspannungsgleichstrom)

Erstes Erdkabel-Großprojekt fertig – die Skepsis bleibt

heise online 25.09.2015 Rolf Schraa,

Können Erdkabel die ungeliebten Großmasten beim Stromnetzausbau ersetzen? Was viele Bürgerinitiativen fordern, sieht der Netzbetreiber Amprion auch nach der Fertigstellung des ersten Kabel-Pilotprojektes im Münsterland skeptisch.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erstes-Erdkabel-Grossprojekt-fertig-die-Skepsis-bleibt-2825901.html

Wechselstrom

Höchstspannungserdkabel statt Strommasten

2016 soll in Raesfeld der Strom aus dem Boden kommen

Erstellt

Das Pilotprojekt liegt im Zeitplan: Im kommenden Jahr soll die unterirdische Höchstspannungsleitung in Betrieb gehen. Ganz ohne Probleme verlief das kostenaufwändige Projekt nicht, Bauern fürchten um ihre Ernte.  Von 

18.02.2015

Stromautobahn

Neues Verfahren zur Erdkabelverlegung erfolgreich getestet

RAESFELD (ABZ). - Im nordrhein-westfälischen Raesfeld bei Borken erstellt die Amprion GmbH eine insgesamt rund 3,5 km lange, zeitweise bis zu 42 m breite und 2,15m tiefe Trasse für eine erdverlegte Höchstspannungsleitung in offener Bauweise. Die Erdkabel-Trasse ist die erste ihrer Art, um die für die Energiewende dringend benötigten Stromautobahnen zu realisieren. Bei dem Pilotprojekt wenden die Tiefbau-Spezialisten der Köster GmbH auf einem 1,1 km langen Abschnitt ein eigens entwickeltes Verfahren zur Auftriebssicherung an, das die Lagegenauigkeit der Leitung erhöht und gleichzeitig Ressourcen sowie die Umwelt schont.

Quelle:http://allgemeinebauzeitung.de/abz/stromautobahn-neues-verfahren-zur-erdkabelverlegung-erfolgreich-getestet-6634.html

Bürgerinitiativen besichtigen Pilotstrecke

Wirtschaft Energiewende

29.09.14 und 7.10.2014

Hier entsteht die unsichtbare Stromautobahn

Gegen den Bau neuer Stromtrassen machen überall Bürgerinitiativen mobil. Jetzt verlegt ein Netzbetreiber erstmals eine Leitung unter der Erde. Doch der Landschaftseingriff ist auch hier gewaltig.

Der Blick vom Dach des Baucontainers reicht weit über das Münsterland. Das Landschaftsbild, das sich hier ausbreitet, ist fast bis ins letzte Detail von der deutschen Energiewende bestimmt.

Ein Meer aus Energiemais-Pflanzen dehnt sich bis zum Horizont. Darin erheben sich wie Inseln die schwarzblauen Solardächer der Bauernhöfe. In drei von vier Himmelsrichtungen ragen hinter einigen Wäldchen weiße Windkraftanlagen in den Himmel. Durch das gesamte Panorama zieht sich eine tiefe Narbe.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article132723021/Hier-entsteht-die-unsichtbare-Stromautobahn.html

Anmerkung: Hier wird Wechselstrom und nicht Gleichstrom (HGÜ) unterirdisch verlegt

 

Erdverkabelung in Melle ist Technik, die Hoffnung macht  

Vom 24.08.2014, 15:09 Uhr

Wellingholzhausen. Keine Technik, die verängstigt oder frustriert, sondern eine, die Hoffnung macht: Mit dieser Erkenntnis kehrte Frank Vornholt, Sprecher der Bürgerinitiative „Keine 380-kV-Freileitung am Teuto“ von seinem Besuch der ersten deutschen Erdkabel-Pilotstrecke zurück.

Gemeinsam mit den Vorsitzenden der Bürgerinitiativen aus Voxtrup, Borgloh und Borgholzhausen sowie rund einem Dutzend Mitgliedern hatte der Initiativensprecher aus Wellingholzhausen die Baustelle der Erdkabel-Pilotstrecke in Borken-Raesfeld besichtigt. Rede und Antwort standen Oliver Cronau, zuständig für die überregionale Netzplanung bei Amprion, sowie zwei Techniker: „Sie waren bemüht, die fachlich versierten Fragen auch zufrieden stellend zu beantworten“, resümierte Frank Vornholt.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/500881/erdverkabelung-in-melle-ist-technik-die-hoffnung-macht

11.07.2014

Amprion startet Erdkabel-Versuch

Netzbetreiber und Landwirte prüfen die Auswirkungen auf die Umwelt. In Krefeld wird um das Modell gestritten.

Krefeld/Raesfeld. Welche Auswirkungen haben unterirdische Stromkabel auf die Böden? Das wollen der Stromnetz-Betreiber Amprion und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband in einem Pilotprojekt im westlichen Münsterland herausfinden. In Raesfeld verlegt Amprion derzeit im Zuge der Energiewende ein Erdkabel als Ersatz für eine alte Hochspannungsleitung.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/amprion-startet-erdkabel-versuch-1.1690538?cache=False?send=true

26.02.2014

Für Erdkabel fallen erste Bäume

Deutschlands erstes 380-kV-Erdkabel-Pilotprojekt wird in Raesfeld gebaut. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion startet noch in dieser Woche mit den Vorbereitungen für den Bau. Die Kabel-Baumaßnahme für die Höchstspannungsleitung soll Anfang Juni starten.

Quelle: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/raesfeld_artikel,-Fuer-Erdkabel-fallen-erste-Baeume-_arid,328470.html

Eingestellt am 28.02.2014

Amprion erhält Baugenehmigung für Erdkabel-Projekt

Quelle: Amprion  25.02.2014 −

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat jetzt von der Bezirksregierung Münster den Planfeststellungsbeschluss und damit die Baugenehmigung für den zweiten Genehmigungsabschnitt der 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Wesel und Meppen erhalten.

Wie der Netzbeteiber ausführt, liegt die Besonderheit des Projekts darin, dass neben 7,4 Kilometern Freileitung die höchste Spannungsebene von 380.000 Volt auf dem Gebiet der Gemeinde Raesfeld im Kreis Borken als Drehstromkabel über eine Länge von 3,4 Kilometern in die Erde gelegt wird. Laut Amprion handelt es sich damit um das erste Erdkabel-Pilotprojekt seiner Art in Deutschland

Quelle: http://www.euwid-energie.de/news/bioenergie/einzelansicht/archive/2014/february/Artikel/amprion-erhaelt-baugenehmigung-fuer-erdkabel-projekt.html

Erdkabel: Jetzt geht es los

19. September 2013

Strom-Erdkabel: Amprion bietet 143,48 € pro laufendem Meter

Im Frühjahr 2014 schauen die Stromexperten in Deutschland nach Raesfeld im Kreis Borken. Dann sollen die Bauarbeiten für ein einmaliges Pilotprojekt beginnen. Hier wird die Firma Amprion ein 3,4 km langes Teilstück der 380-kV-Stromtrasse „Diele-Niederrhein“ erstmals als Erdkabel verlegen. Die neue Freileitung soll dagegen weitgehend im vorhandenen Korridor einer 220-kV-Trasse verbleiben.

Drei Jahre hat der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) mit dem Netzbetreiber über einen Rahmengestattungsvertrag verhandelt. Insbesondere beim Erdkabel drohen gewaltige Eingriffe: Die Leerrohre für die Stromkabel sind mit einer Betonplatte abgedeckt und liegen 2 m tief im Boden. Für die Stränge werden zwei Gräben bis 6 m breit ausgehoben. Der Schutzstreifen ist 22,60 m breit, der für die Bauarbeiten benötigte Arbeitsstreifen 41,50 m,

In Raesfeld und Gescher informierten die WLV-Vertreter jetzt über das Verhandlungsergebnis:


1. Erdkabel: Bauausführung und Bodenschutz

Quelle: http://www.wochenblatt.com/rubriken/aktuelles/meldung/m-id/strom-erdkabel-amprion-bietet-14348-EUR-pro-laufendem-meter/1/

Anmerkung unserer Bürgerinitiative: Leider wird Wechselstrom und nicht Gleichstrom (HGÜ) verlegt.

Eörörterung 380-kV-Leitung

27.10.2012

Landwirte fordern neues Gutachten

Landwirte äußerten Zweifel am Bodengutachten für das geplante Erdkabel. Sie fordern eine neue Expertise.

Von Edgar Rabe

RAESFELD. Mit den Erörterungen von Einwendungen Privater sind die Erörterungstermine in Sachen 380-kV-Leitung gestern zu Ende gegangen. Wie Verhandlungsleiter Ulrich Michael auf BZ-Anfrage betonte, habe man sich auch deshalb so viel Zeit genommen für die Erörterung, weil es sich insbesondere bei der Erdkabeltrasse um völliges Neuland handele.

Quelle zum vollständigen Text:

http://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/raesfeld_artikel,-Landwirte-fordern-neues-Gutachten-_arid,145196.html

Raesfeld

Erdverkabelung

01.09.2012

200 Kilometer langes Kabel im Boden

In Niedersachsen verlegt die Betreibergesellschaft Tennet Höchstspannungs-Stromkabel in der Erde. Das hat sich Berthold Fasselt von der Initiative Pro Erdkabel angesehen.

Foto: Fasselt

verlegt die Tennet derzeit eine Höchstspannungsleitung in der Erde.

RAESFELD (pd/era). Die Initiative Pro Erdkabel Raesfeld hat sich in Niedersachsen ein Bild über die dortigen Erdverkabelungsarbeiten gemacht.Wie Berthold Fasselt von der Initiative mitteilt, verlege der Netzbetreiber Tennet zurzeit ein 200 Kilometer langes Erdkabel für HGÜ-Technologie (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung).

Quelle zum vollständigen Text:

http://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/raesfeld_artikel,-200-Kilometer-langes-Kabel-im-Boden-_arid,123794.html

Ersatzneubau 380kV-Leitung: Freileitung versus Erdverkabelung

Fr., 13.07.2012

Der lange Weg bis zur neuen Stromleitung

Metelen -

In den Hintergrund der medialen Berichterstattung gerückt war zuletzt der geplante Ersatzneubau der 380 kV-Höchstspannungsleitung von Diele nach Wesel, die auf einer Länge von rund acht Kilometern auch das Metelener Gemeindegebiet durchquert. Sie soll, wie berichtet, die alte 220 kV-Leitung ablösen und den Erfordernissen der Energiewende Rechnung tragen. Jetzt steht das Mammutprojekt wieder im Fokus der Öffentlichkeit: Netzbetreiber Amprion hat am vergangenen Wochenende Anzeigen in der Regionalpresse geschaltet, in denen Vermessungsarbeiten im Vorfeld des Baus der neuen Freileitung angekündigt werden. Diese sollen Anfang der übernächsten Woche starten.
Von Ralph Schippers

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Die Bürgerinitiative fordert nach wie vor, dass auf der Pilotstrecke nicht nur in den Bereichen Borken, Raesfeld und Legden, sondern auch in Metelen die Erdverkabelung zum Zuge kommt. Idealerweise sollte die Stromübertragung nach den Vorstellungen der Bürgerinitiative im Gleichstromverfahren („HGÜ-Technik“) erfolgen. Hundehege: „Diesem Verfahren gehört die Zukunft.“

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380-kV-Leitung
17.02.2012
Mehr Abstand zu Wald und Häusern

Mehr Abstand zum Tiergarten und zur Siedlung "Im Rott" sollen die geplanten Übergabestationen der 380-kV-Leitung haben. Das ist eine Forderung der Gemeindeverwaltung.

Die Trasse in Neuss-Reuschenberg liegt nur 40 Meter von den Wohngebäuden entfernt

Von Edgar Rabe

RAESFELD. Die geplante neue Höchstspannungsleitung von Wesel nach Diele nimmt konkretere Formen an. Noch bis zum 23. Februar liegen die Planunterlagen zur Einsicht im Rathaus Raesfeld aus (die BZ berichtete). Am selben Tag befasst sich der Planungsausschuss ab 17 Uhr in öffentlicher Sitzung mit dem Thema.

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AKTUELLES 02. Februar 2012
Stromtrasse Borken: Entschädigung offen

Ein Teil der neuen Hochspannungsleitung wird als herkömmliche Freileitung verlegt.

Ein Teil der neuen Hochspannungsleitung wird als herkömmliche Freileitung verlegt.

Foto: Willi Traut

Die Firma Amprion GmbH plant den Neubau einer 380-kV-Hochspannungsleitung von Wesel nach Meppen. Für den Teilabschnitt von Raesfeld bis Borken-Süd liegen jetzt die Plan­unterlagen aus.

Der erste Abschnitt der Trasse erstreckt sich über 11 km. Davon sollen rund 7,5 km als herkömmliche Freileitung und – erstmals in NRW – etwa 3,5 km als Erdkabel verlegt werden. Die Antragsunterlagen liegen in den Gemeinden Raesfeld und Schermbeck sowie in den Städten Borken, Gescher und Isselburg zur Einsichtnahme aus. Einwendungen können bei den Kommunen und bei der Bezirksregierung Münster bis 8. März eingereicht werden. Danach wird die Bezirksregierung Münster zu einem Erörterungstermin einladen.

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25.01.2012

Pilotprojekt
Stromleitung durch das Emsland - Höchstspannung unter der Erde

Münster. Das Planfeststellungsverfahren für einen elf Kilometer langen Teilabschnitt der Stromleitung vom Niederrhein zum im Bau befindlichen Umspannwerk Dörpen-West in Heede ist von der Bezirksregierung Münster eingeleitet worden. Auf einem 3,5 Kilometer langen Teilstück im Kreis Borken soll erstmals in Nordrhein-Westfalen die Verlegung einer Höchstspannungsleitung als Erdkabel (Drehstrom) getestet werden.

Der Stromnetzbetreiber Amprion GmbH hatte am 14. September 2011 die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Bezirksregierung Münster für den Teilabschnitt von Raesfeld bis Borken-Süd beantragt, der sich über elf Kilometer erstreckt. Er ist gleichzeitig Pilotprojekt auf der Grundlage des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG). Rund 7,5 Kilometer sollen als 380-Kilovolt-Freileitung und 3,5 Kilometer als Erdkabel gebaut werden. Bislang gibt es nur wenig Erfahrung mit unterirdisch verlaufenden Höchstspannungsleitungen.

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Am Dienstag beginnt die Offenlegung
19.01.2012

Plan für Stromleitung liegt bald aus

Aufnahme: Willi Traut  Strommast in Neuss-Reuschenberg

Die Pläne für die 380-Kilovoltleitung in Raesfeld liegen ab Dienstag aus.

RAESFELD (pd). Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Bauvorhaben der 380-Kilovolt-Leitung Niederrhein/Wesel-Meppen als Höchstspannungsfreileitung und -kabel mit Kabelübergabestationen an der Löchte und Diestegge in Raesfeld ist der Plan bald im Raesfelder Rathaus einzusehen.

Zeichnungen und Erläuterungen liegen aus von Dienstag, 24. Januar, bis Donnerstag, 23. Februar, im Rathaus der Gemeinde Raesfeld im Flur vor den Räumen des Bauamtes während der Öffnungszeiten (montags bis freitags 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs 14.30 bis 17.00 Uhr, donnerstags: 14.30 bis 18 Uhr).

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Stromleitung
„Das ist Neuland“
11.01.2012 | 17:26 Uhr

Raesfeld. „Der Ball liegt jetzt im Feld der Behörden“, beschreibt Marian Rappl den aktuellen Stand bei der geplanten 380 kV-Leitung, die auch durch Raesfeld führen soll. Amprion, Bauherr und Investor, hat bei der Bezirksregierung Münster das Planfeststellungsverfahren beantragt.

Vor einigen Tagen reichte das Unternehmen die umfangreichen Unterlagen ein, die die Beamten nun prüfen werden. „Die Genehmigungsbehörde braucht Zeit“, betont Rappl, der bei Amprion die Unternehmenskommunikation leitet. Zumal: „Die Planung ist Neuland“, denn die teils unterirdische Leitung vom Niederrhein gen Niedersachsen ist die erste ihrer Art bundesweit. Insofern betritt auch die Bezirksregierung neue Tatsachen- und Rechtsbereiche.

Anmerkung der BI:

Von Hilgenriedersiel bis zum Umspannwerk Diele (Niedersachsen) liegt schon eine unterirdische HGÜ-Leitung mit 150KV von 75 Km

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Wesel
Riesen-Masten nahen: Erste Pläne liegen aus
zuletzt aktualisiert: 29.12.2011

Wesel (RP). Im neuen Jahr rücken die Riesen-Masten ein Stück näher: Ende Januar startet in Schermbeck die Planfeststellung für den Neubau der Höchstspannungsleitung, die von Meppen über Borken und Raesfeld an den Niederrhein nach Wesel führt.

Wie berichtet, will die frühere RWE-Tochter Amprion auf bestehender Trasse Anlagen aufstellen, die 55 Meter in die Höhe reichen – 20 Meter höher als die vorhandenen Pfeiler. Über die Masten läuft dann eine 380-kV-Höchstspannungsleitung, die ab 2015 Strom vom Norden in den Süden transportiert.

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Bürgerinitiative Pro Erdkabel NRW zur Planung
18.11.2011

Gleichstromalternative prüfen lassen

Die Bürgerinitiative Pro Erdkabel NRW erwartet den Beginn der Planfestellung für die 380-kV-Leitung im Januar. Sie fordert eine Expertise zur Gleichstromtechnologie.

RAESFELD/HEIDEN (era). Die Bürgerinitiativen Pro Erdkabel NRW haben gestern in Heiden ihre Forderung untermauert, die Möglichkeit einer HGÜ-Erdkabelleitung von Wesel nach Diele in Niedersachsen (190 Kilometer Streckenlänge) auf kompletter Länge zu prüfen. „Es muss eine Expertise unabhängiger Experten über die technische Umsetzung und finanzielle Größenordnung der Gleichstromtechnologie unter der Erde erstellt werden“, so BI-Sprecherin Gaby Bischop aus Raesfeld. Gemeinsam mit BI-Vertretern aus Borken, Raesfeld, Legden und Metelen (Anrainerkommunen der geplanten 380-kV-Leitung) hat die Raesfelderin auf die Wichtigkeit einer solchen Überprüfung hingewiesen. Wenig Verständnis bringe die Bürgerinitiative für die Weigerung des Landes NRW beziehungsweise der Bundesnetzagentur auf, die Kosten von etwa 10.000 Euro nicht zu übernehmen.

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Antrag für Raesfelder Erdkabel eingereicht

Raesfeld, 15.09.2011, DerWesten

Raesfeld. Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH hat am Mittwoch die Antragsunterlagen für das elf Kilometer lange Raesfelder Teilstück der Leitungsverbindung Meppen-Wesel bei der zuständigen Bezirksregierung Münster eingereicht.

In Raesfeld plant Amprion rund 3,4 Kilometer der 380 000 Volt-Leitungsverbindung unterirdisch zu verlegen.

In dem jetzt beantragten Verfahren zur Planfeststellung wird die Bezirksregierung Münster nach Prüfung die Planungsunterlagen öffentlich auslegen. Dann haben die betroffenen Anwohner und die Träger öffentlicher Belange Gelegenheit, zu den Planungen der Amprion Stellung zu nehmen.

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Erdkabel ärgert die Bauern

 Von Markus Schönherr

BORKEN. Es ging um das größte Bauwerk, das zurzeit in Borken geplant wird. Das sagte der Technische Beigeordnete der Stadt Borken, Stephan Pfeffer, für den die 380.000-Volt-Leitung, die das Unternehmen Amprion unter anderem auf Borkener Gebiet plant, „genauso diffizil wie der Marktplatz“ ist. Rund 80 Bürger waren am Donnerstagabend in den Vennehof gekommen, um bei einer Info-Veranstaltung von Amprion mehr darüber zu erfahren und um Bedenken vorzutragen.

Anmerkung der BI "Pro-Erdkabel_Neuss"

Siehe in unserem Hauptmenü unter:

Techniken der Erdverkabelung

Tabelle über verschiedene Übertragungsmöglichkeiten

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Erdverkabelung bleibt das Ziel
Schöppingen/Metelen - In der Schöppinger Bauerschaft Ramsberg tut sich noch nichts. Aber in der Nachbargemeinde Metelen deuten unscheinbare weiße Plastikröhrchen bereits darauf hin, dass es mit der 380-Kilovolt-Stromtrasse Wesel-Diele der Firma Amprion langsam konkreter wird. Die RWE-Tochter prüft dort schon mal den Untergrund entlang der Trasse der bestehenden 220-Kilovolt-Hochspannungsleitung. Die künftigen, rund 60 Meter hohen Strommasten brauchen sicheren Halt: Sie können am Boden Ausmaße von bis zu 18 mal 18 Meter annehmen.

Sowohl in Metelen als auch in Schöppingen protestieren die Anwohner gegen die geplante Aufrüstung der Leitung. Die Bürgerinitiative „Pro Erdkabel NRW“, der sie sich angeschlossen haben, fordert, die Trasse mittels neuester Technik - einer Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) - komplett unter die Erde zu legen.

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Im Juni will Amprion fertig sein

Amprion-Fachleute bei der Arbeit.

20.Mai 2011

RAESFELD/DORTMUND (era). Amprion, der Netzbetreiber der geplanten neuen 380-kV-Höchstspannungsleitung von Wesel nach Meppen, wird die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren voraussichtlich Mitte bis Ende Juni bei der zuständigen Bezirksregierung Münster einreichen. Das teilte Amprion-Pressesprecher Andreas Preuß auf BZ-Anfrage mit.

Zunächst war mit einem früheren Termin gerechnet worden, Änderung im Energieaausbaugesetzes hätten noch Überarbeitungen von Teilbereichen der Antragsunterlagen notwendig gemacht, so Preuß weiter. Trassenführung, Trassenlänge oder Material seien davon aber nicht betroffen. Nach wie vor hält Amprion an seinem Vorhaben fest, mit dem Bau auf dem Gebiet der Gemeinde Raesfeld zu beginnen und ein rund drei Kilometer langes Teilstück der Stromleitung unter die Erde zu legen. Raesfeld bleibt damit Pilotprojekt für Amprion und für den Kreis. Auch in Borken und Legden ist Erdverkabelung auf Teilstrecken geplant (die BZ berichtete).

Link zur Quelle

AKTUELLES
Erdkabel statt Freileitung

Für ein bundesweit einmaliges Modellprojekt fiel am vergangenen Mittwoch in Raesfeld der Startschuss: Die Amprion GmbH, eine Tochter des Energiekonzerns RWE, informierte die Bürger über den Bau einer 380-kV-Stromleitung von Wesel nach Meppen. Erstmals sollen drei Teilabschnitte bei Raesfeld, Borken und Legden als Erdkabel verlegt werden. Die Leitung ist insgesamt 130 km lang, davon sollen etwa 12 km in dicht besiedelten Bereichen im Erdreich verlegt werden.

In der St. Sebastian Grundschule informierten Amprion-Mitarbeiter, wie die Freileitung und das Erdkabel gebaut werden sollen und was die Grundeigentümer erwartet:

* Freileitung und Erdkabel wechseln sich auf der 130 km langen Trasse ab. Die alten Masten (34 bis 40 m hoch) werden durch weniger und höhere Masten (65 m) ersetzt.

* Um Freileitung und Erdkabel zu verbinden, sind aufwendige Übergangsstationen erforderlich. Sie benötigen viel Platz (50 x 80 m). Weil der Bau des Erdkabels technisch aufwendig und teuer ist, muss jeder Streckenabschnitt mindestens 3 km lang sein.

* Beim Bau des Erdkabels wird ein Schutzstreifen von 30 bis 40 m für die zwei Kabelschächte (je sechs Leitungen) benötigt. Die Kabel werden etwa 2 m tief in die Erde verlegt und mit darüber liegenden Betonplatten vor Beschädigungen geschützt. Die 380-kV-Trasse kann bis zu 3600 Megawatt (MW) Strom transportieren.

* Durch die Freileitung und den Kabelbau wird das Grundeigentum beansprucht. Daneben müssen die Landwirte mit Nachteilen beim Bau der Leitung und später bei der Bewirtschaftung rechnen.

Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe 14.4.2011

Münsterland  Zeitung, vom 18.10.2010

"Absolutes Neuland"

Amprion GmbH stellt Pilotprojekt Erdverkabelung vor

 LEGDEN Das Stück Höchstspannungskabel, das die Ratsmitglieder durch ihre Reihen gehen lassen, hat so gar nichts mit haushaltsüblichen Elektrokabeln zu tun. In Legden, Raesfeld und Borken soll es in einem bundesweiten Pilotprojekt über mehrere Kilometer unter die Erde gelegt werden.

Von Sylvia Lüttich-Gü

„Das ist absolutes Neuland“, sagen die beiden Verantwortlichen für den Bau der Höchstspannungsleitung von den neuen Windparks an der Nordsee bis zum Niederrhein, Abteilungsleiter Oliver N. Cronau (Foto rechts) und Projektleiter Dieter Picklapp (Foto links).

Absage an BI-Forderung

Die Mitarbeiter der Amprion GmbH, eines Tochterunternehmens der RWE, haben am Montagabend dem Legdener Rat in Asbeck Rede und Antwort gestanden. Dabei erteilten sie den über die Erdverkabelung in den drei Pilotrassen hinausgehenden Forderungen der Bürgerinitiative „Pro Erdkabel“ eine Absage:

Die gesamte neue Strom-Autobahn von der Nordsee zum Niederrhein unter die Erde zu legen, sei nicht bezahlbar. Für einen Kilometer Freileitung rechne man mit 800 000 Euro bis zu einer Million Euro, so Cronau. Für einen Kilometer Erdkabel mit sechs Millionen Euro. Die immensen Mehrkosten durch eine durchgehende Erdverkabelung würde die Bundesnetzagentur nicht mittragen, da das auf den Strompreis durchschlüge.

Flächendeckend

Aus einem flächendeckenden Einsatz der HGÜ-Gleichstromtechnik – eine weitere Forderung der BI – wird laut Amprion ebenfalls nichts, Das Verfahren, das im Gegensatz zum Wechselstrom keine nennenswerten elektromagnetische Strahlung aufweist, sei für diesem Einsatzbereich noch nicht ausgereift. Mehr als 900 Megawatt könne ein HGÜ-Kabel zurzeit nicht transportieren, so Picklapp „Wir reden hier aber von 3000 bis 3600 Megawatt.“

Auch den Wunsch der Bürgerinitiativen nach einer alternativen Trassen entlang der A 31 statt entlang der bisherigen 220kV-Leitung lehnten die beiden Vertreter der RWE-Tochter ab – mit Verweis auf landesplanerische Grundsätze. Danach würden nur Trassen genehmigt, die entweder parallel zu bestehenden Leitungen verliefen oder in den Schutzstreifen entfallender Leitungen.

Planfeststellung 2012

Das Planfeststellungsverfahren für Raesfeld soll voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. Für Legden werde der Startschuss wohl erst 2012 beginnen. Auf eine Informationsveranstaltung brauchen Bürger aber nicht so lange zu warten. Cronau hat einen Termin noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

 

 Amprion stellt Erdkabelpläne vor

Gemeinde Raesfeld

Die Trasse Wesel - Diele (gehört zu den 4 Pilotprojekten die im Gesetz EnLAG festgeschrieben sind) ist zum Pilotprojekt für Erdkabel geworden, und diese Technologie sollte zum erstenmal auf Raesfelder Gebiet eingesetzt werden. Auf 3,6 Km Länge sollen 12 Kabelstränge in die Erde.

Wenn sich das Planverfahren nicht eklatant verlängert, kann im Jahr 2012 in Raesfeld mit der Verlegung des Erdkabels begonnen werden. Geschätze Bauzeit: vier bis sechs Monate.

Gemeinde Legden

In der Gemeinde Legden wird ein ca. 5 Km langer Teilabschnitt mit Erdkabel versehen. Amprion betritt mit der Verlegung der beindicken Kupferkabel im Erdreich Neuland.

Gemeinde Borken

In Borken hat man sich darauf geeinigt einen Teilabschnitt von 4,7 Km mit Erdverkabelung zu errichten.

Das Planfeststellungsverfahren soll  bis Ende des Jahres  eingereicht werden.

Zuständig  für die Genehmigung des Planfeststellungsverfahrens  ist die Bez. Reg. in Münster.

Die Bauzeit jedes Erdverkabelungspilotprojektes wird mit ca. 4 - 6 Monaten angegeben. Baubeginn für die Pilotprojekte soll 2012 sein, da Amprion die komplette Trasse Nordsee - Weißenthurm spätestens im  Jahr 2015 in Betrieb nehmen möchte. Die Pilotprojekte werden von der Bundesregierung gefördert

Für die Bürgerinitiativen der o.a. Gemeinden ist dies ein erster kleiner Erfolg, da diese weiterhin darum kämpfen, dass die komplette Trasse nach der neusten HGÜ-Technik verlegt werden soll.

Quelle: www.pro-erdkabel-nrw.npage.de

380 kV-Leitung : Erdkabel für Raesfeld

Raesfeld, 20.10.2009, Andreas Rentel

Raesfeld. Die Bürgerinitiativen „Pro Erdkabel NRW” können sich über einen möglichen Erfolg freuen: Die RWE-Tochter Amprion stelle in Aussicht, Erdkabel auch auf dem Teilabschnitt in Raesfeld zu verlegen, teilt der Kreis Borken mit.

Landrat Gerd Wiesmann hat die Initiativen im Kreis bereits entsprechend darüber informiert.

Den aktuellen Planungsstand über den Bau der 380-kV-Leitung hat die RWE-Tochter kürzlich im Borkener Kreishaus den betroffenen Kommunen erläutert. Im Zentrum standen die Folgen des Ende August in Kraft getretenen Energieleitungsausbaugesetzes, das die Trasse zwischen Diele in Niedersachsen und Wesel als Pilotstrecke für das Erdkabel definiert.

„Die Amprion-Vertreter erklärten, dass sie nach ersten Prüfungen ein Erdkabel auf Teilabschnitten in Borken, Raesfeld und Legden für sinnvoll halten”, stellt der Kreis fest. Das Treffen von Kreis und Kommunen mit Amprion schließt sich an ein Arbeitsgespräch im Juni des Vorjahres an. Seitdem hat Amprion alle Aufgaben der RWE Transportnetz Gesellschaft übernommen.

Die Firma will sich mit dem Erdkabel auf die Abschnitte in unmittelbarer Nähe der geschlossenen Orte konzentrieren. Geprüft hat sie zunächst, wo die nötigen Mindestabstände zur Wohnbebauung einzuhalten sind und wo die notwendige wirtschaftliche und technische Effizienz laut EnLAG gegeben ist.

Amprion orientiert sich bei seinen Plänen für den 380-kV-Ersatzneubau an der aktuellen 220-kV-Trasse, wird im Planfeststellungsverfahren aber auch Alternativtrassen, wie etwa entlang der A 31, in den Blick nehmen. Fertig sein soll die Leitung frühestens 2015.

Quelle: Der Westen

 

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