Presse überregional bis Februar 2016 Teil 2

 

Presse überregional bis Februar 2016 Teil 2

23. Februar 2016

Energiewende: "Auf in die Grüne Stromwelt!"

Das jetzt vorgestellte Autorenpapier „Auf in die Grüne Stromwelt!“ skizziert die nächsten Haltestellen auf der Fahrt in die ein hundert Prozent nachhaltige Stromversorgung.

Quelle: http://oliver-krischer.eu/detail/nachricht/energiewende-auf-in-die-gruene-stromwelt.html

Rheinische Post vom 23.02.2016
 
Der Atomausstieg wird noch teurer
 
Der Entwurf des Abschlussberichts ist fertig. Die Trittin-Kommission verlangt, dass die Konzerne die Milliarden-Klagen fallen lassen. Zudem will sie bis 2022 rund 18 Milliarden in bar sehen. Für das Endlager aber muss der Steuerzahler ran 
 
 

22.02.2016

Energieexpertin sieht bei Atomkompromiss hohe Kosten für Steuerzahler

Von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)--Deutschlands bekannteste Energieexpertin rechnet bei dem sich abzeichnenden Kompromiss für die Lagerung des Atommülls mit hohen Belastungen für die Steuerzahler. "Man wird mit diesem Atom-Entsorgungs-Finanzpakt nur einen Bruchteil der wahren Kosten abdecken können. 

Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Energieexpertin-sieht-bei-Atomkompromiss-hohe-Kosten-fuer-Steuerzahler-4745885

 
Stand: 19.02.2016  Eingestellt am 22.02.2016

Energie aus der Erde - Geothermiekraftwerk geplant

Geothermie - ist das eine Lösung für die Energiewende? Im emsländischen Heede will die Papenburger Hanrath Gruppe nun ein Modellprojekt auf den Weg bringen. Auf etwa 50 Millionen Euro schätzt der Projektleiter die Gesamtkosten für ein Kraftwerk bis zum geplanten Start 2018. "Der Startschuss zum Bau des geplanten Geothermie-Kraftwerkes in Heede kann erfolgen.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Energie-aus-der-Erde-Geothermiekraftwerk-geplant,geothermie186.html

Sauber und preiswert: der deutsche Strom wird zukunftssicher

Veröffentlicht: 20/02/2016 16:06 CET

Die Diskussionen um Deutschlands Strom und Deutschlands Strompreise sind immer wieder erstaunlich. Und scheinbar findet jede Haltung zur Energiewende in irgendeiner Facette dieser Diskussion ihren Resonanzraum. Da ist einerseits der deutlich gestiegene Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion, der mit über einem Drittel um das Fünf- bis Zehnfache über dem Wert liegt, der noch vor 20 Jahren für das technische möglich Maximum gehalten wurde:

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/felix-christian-matthes/sauber-und-preiswert-deutscher-strom_b_9273638.html

19.02.2016

Altmaier ruft Ende des Energiewende-Chaos aus

Jahrelang hat die deutsche Industrie kein gutes Haar an de Energiepolitik der Bundesregierung gelassen. Inzwischen ist sie etwas milder. Das liegt auh an den Versprechen aus dem Kanzleramt.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article152436986/Altmaier-ruft-Ende-des-Energiewende-Chaos-aus.html

18.02.2016

Rheinische Post: Finanzaufsicht ermittelt wegen RWE-Aktiengeschäften bei Aufspaltungs-Ankündigung

Düsseldorf (ots) - Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) ermittelt im Zusammenhang mit der geplanten Aufspaltung von RWE. "Ich kann bestätigen, dass wir im Zusammenhang mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 1. Dezember 2015 den Handel in Wertpapieren der RWE AG routinemäßig und ergebnisoffen auf Insiderhandel analysieren", sagte Bafin-Sprecherin Anja Schuchhardt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).

Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Rheinische-Post-Finanzaufsicht-ermittelt-wegen-RWE-Aktiengeschaeften-bei-Aufspaltungs-Ankuendigung-4740063

18. Februar 2016

Energiekonzern streicht Dividende

RWE-Desaster bringt Städte in Not

Essen. Der Energiekonzern RWE streicht angesichts eines Verlustes von 200 Millionen Euro die Dividende. Den Kommunen, die 25 Prozent der RWE-Anteile halten, entgehen 150 Millionen Euro.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/rwe-desaster-bringt-staedte-in-not-aid-1.5776409

17.02.2016

Warum der RWE-Schock Millionen Menschen trifft

RWE rutscht immer tiefer in die Krise. Nun streicht der Konzern seine Dividenden. Das hat nicht nur Folgen für die Aktionäre

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article152345205/Warum-der-RWE-Schock-Millionen-Menschen-trifft.html

Rheinische Post vom 16.02.2016

Borschemich muss Braunkohle weichen

Gestern begann der Abriss der Martinus-Kirche. Ab 2017sollen hier die Braunkohle-Bagger von RWE graben. Dabei lohnt sich die Braunkohle-Verstromung kaum noch. Fast alle Kraftwerke schreiben rote zahlen

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20160216/281934542004783/TextView

Rheinische Post vom 13.02.2016

Staat lässt Atomkonzerne nicht aus der Verantwortung

Berlin (anh) Die von den Konzernen gewünschte Stiftung zum Atomausstieg ist vom Tisch. Zur Finanzierung soll stattdessen ein Vermögensfonds kommen, in den die Vorsorger ihre Rückstellungen einzahlen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-stadtteilausgabe-duesseldorf-mittewest/20160213/281762743308630/TextView

Überschuss auf EEG-Konto erreicht wieder knapp 4 Milliarden Euro

09. Februar 2016 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Im Januar ist das Plus erwartungsgemäß wieder gestiegen. Die Zinseinnahmen aus dem Überschuss verrechnen die Übertragungsnetzbetreiber direkt. Für das Jahr 2015 beliefen sie sich nach Abzug von Kosten auf mehr als 11 Millionen Euro.

Quelle: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/berschuss-auf-eeg-konto-erreicht-wieder-knapp-4-milliarden-euro_100021960/

Eingestellt am 10.02.2016

8. Februar 2016 Ralf Julke Wirtschaft

Dossier 1: Die Lüge vom preiswerten heimischen Brennstoff

Eine Serie zu den Extra-Kosten der Kohleverstromung in Sachsen zum Nachlesen

Im März wird der schwedische Energiekonzern Vattenfall Farbe bekennen müssen. Dann geht es um die Summen, die die vier möglichen Bieter für die Braunkohlesparte in Mitteldeutschland noch bereit sind zu zahlen. 500, 400, 300 Millionen Euro? - Und dabei wird keine Energiesparte in Mitteldeutschland so vielfältig subventioniert wie die Braunkohleverbrennung.

Quelle: http://www.l-iz.de/wirtschaft/metropolregion/2016/02/eine-serie-zu-den-extra-kosten-der-kohleverstromung-sachsen-zum-nachlesen-125833

9. Februar 2016

Interview mit IG BCE-Chef Michael Vassiliadis

"Vorzeitiges Braunkohle-Aus ist nicht zu verkraften"

Düsseldorf. Der Chef der Gewerkschaft IG BCE warnt vor den Klimaschutzplänen von Ministerin Hendricks. Und er verteidigt die Steag als Käufer für Vattenfalls ostdeutsche Braunkohle. Von Maximilian Plück

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/michael-vassiliadis-vorzeitiges-braunkohle-aus-ist-nicht-zu-verkraft-aid-1.5754687

Sonntag, 07. Februar 2016

"Die Politik beschränkt die Bürgerenergie"

Statt mit Appellen gegen Ausschreibungen würde sich die Bürgerenergie lieber mit neuen regionalen Vermarktungskonzepten befassen. Doch die Politik behindert eine grüne, demokratische und dezentrale Energiewende, beklagt René Mono, neuer Vorstandschef des Bündnisses Bürgerenergie (BBEn). Vor allem im SPD-geführten Bundeswirtschaftsministerium spiele Bürgerenergie "überhaupt keine Rolle".

Quelle:http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/20590-die-politik-beschraenkt-die-buergerenergie

DW: Weniger Klimaschutz mit neuem Energiegesetz?

Rubriken: News > Politik > Wirtschaft | 6. Februar 2016

Deutschland verfehlt laut Experten Klimaschutzziele

Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) hat die deutsche Energiewende ermöglicht, weltweit wurde es fast 70mal kopiert. Nun soll es (nach der von 2014 schon wieder) eine Reform geben. Experten warnen, dass damit Deutschland seine Klimaziele verfehle, schreibt Gero Rueter auf der Internetseite der Deutschen Welle

Quelle: http://www.solarify.eu/2016/02/06/211-dw-weniger-klimaschutz-mit-neuem-energiegesetz/

Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) rechtswidrig?

Care-Energy liegt scheinbar mit deren Rechtsansichten richtig, wie ein renommierter deutscher Rechtswissenschaftler nun bestätigt

04.02.2016 

Hamburg (ots) - Wie man sich auf dem Rücken der Energiewende die Taschen füllen kann

Auf in die Energie-Branche, Richtung Spitze ... dort, wo die Luft dünn, die Scheine dafür groß sind!

Wer sitzt denn an der Spitze der deutschen Energie-Branche und dreht nach Belieben an Stellschrauben, wenn das Konto mal wieder nach Input schreit?

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/80959/3243540

Job-Hopping der Politiker als Energie-Lobbyisten geht weiter

Von: Reinhard Schechinger

Von der CDU –> zur Merkel-Vertrauten –> zum BDEW –> zum RWE-Vorstand – die perfekte Lobby-Karriere!

Quelle: http://www.stromautobahn.de/job-hopping-der-politiker-als-energie-lobbyisten-geht-weiter

Samstag, 30. Januar 2016, 11:20 Uhr

Welpenschutz für die Kohle

Am Freitag diskutierte der Bundestag zum ersten Mal über den "Strommarkt 2.0". Für die einen ist der Gesetzentwurf die Reanimation von "Markt" und "Wettbewerb". Für die anderen eine "Planwirtschaft" aus zusätzlichen "Reserven", die die Stromverbraucher noch teuer zu stehen kommen.

Quelle: http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/20551-bundestag-plant-strommarkt-2-0-um

Kohlekraftwerke sollen stillgelegt werden

Wirtschaft und Energie/Antrag - 28.01.2016

Berlin: (hib/HLE) Kohlekraftwerke sollen über die Einführung eines Kohlendioxid-Grenzwertes schrittweise stillgelegt werden. Außerdem soll es eine wirksame Reform des EU-Emissionshandels über einen Kohlendioxid-Mindestpreis geben, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/7369). 

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/201601/-/404124

23.01.2016

Skandinavier klagen über unzuverlässige deutsche Stromlieferungen

Dänemark, Schweden und Norwegen haben insgesamt Verluste von rund einer Milliarde Kronen aus den Jahren 2012 bis 2014 zu verzeichnen, weil sie keinen Strom nach Deutschland exportieren konnten. Das zeigt ein Bericht der schwedischen Energieaufsicht

Quelle: http://www.nordschleswiger.dk/news.4460.aspx?newscatid=46&newsid=89041&h=Skandinavier-klagen-%C3%BCber-unzuverl%C3%A4ssige-deutsche-Stromlieferungen

Rheinische Post vom 23.01.2016

Umweltminister warnt Steag vor Kauf der ostdeutschen Braunkohle

Düsseldorf (ots) - NRW-Umweltminister Johannes Remmel warnt die Steag, ein verbindliches Angebot für die ostdeutsche Braunkohle abzugeben. "Es ist befremdlich, dass die Steag nun für die Braunkohle-Sparte von Vattenfall bieten will. Es ist nicht die Aufgabe von Stadtwerken im Ruhrgebiet, die Abwicklung der ostdeutschen Braunkohle zu organisieren und Braunkohle-Jobs in der Lausitz zu erhalten", sagte Remmel der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).

Quelle: http://www.aktien-check.de/news/Artikel-Rheinische_Post_Umweltminister_warnt_Steag_Kauf_ostdeutschen_Braunkohle-6974114

22.01.2016

EEG-Umlage: Brüssel und Berlin streiten sich um Industrie-Ausnahmen

Luxemburg - Die Ausnahmen für energieintensive Betriebe von der Ökostrom-Umlage beschäftigen das EU-Gericht. Vertreter der Bundesregierung und der EU-Kommission lieferten sich vor den Luxemburger Richtern am Donnerstag einen Schlagabtausch (Rechtssache T-47/15). Ein Urteil wird aber erst in einigen Monaten erwartet.

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/eeg-umlage-bruessel-und-berlin-streiten-sich-um-industrie-ausnahmen-108514.aspx?utm_medium=emailmarketing&utm_source=newsletter&utm_campaign=newsflashnews3

21.01.2016 Kommentar

Die Energiewende ist nicht teuer

Von Claudia Kemfert
Aber das Gegenteil wird behauptet – auch vom Wirtschaftsministerium. Notwendige Investitionen darf man nicht als Kosten verteufeln....................................................

Claudia Kemfert kritisiert Gespensterdebatte um Kosten der Energiewende

20. Januar 2016 | Politik und Gesellschaft, Hintergrund, Topnews

Die Gegner der erneuerbaren Energien vergessen und verschweigen gern, dass auch Atom und Kohle in der Vergangenheit stark subventioniert worden sind. Kemfert spricht hier von einem dreistelligen Milliardenbetrag, wobei die Kosten für den Rückbau und Endlagerung dazu kommen. Sie plädiert dafür, dass trotz niedrigem Ölpreis genau jetzt in die Energiewende investiert werden muss.

.........................

Zudem würden die Kritiker der teuren Energiewende in Deutschland gern vergessen, dass auch Atom und Kohle über Jahrzehnte mit sehr hohen Beträgen subventioniert worden seien. Diese summierten sich auf einen dreistelligen Milliardenbetrag und dort seien die Kosten für den Rückbau und die Endlagerung noch nicht enthalten. Anders als bei der Energiewende sind diese Kosten aber nicht auf die Strompreise umgewälzt worden.

Quelle: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/claudia-kemfert-kritisiert-gespensterdebatte-um-kosten-der-energiewende_100021780/

Rheinische Post vom 20.01.2016
Gabriel will Runden Tisch zur Kohle 

SPD-Chef stellt sich hinter die Kohle-Länder und gegen die Umweltministerin

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20160120/281818577838827/TextView

15.01.2016

Fluch oder Segen für die Stromverbraucher?

Sogenannte Smart Meter sollen helfen, Strom zu sparen: Was sie tatsächlich bringen

In den vergangenen Jahren führte die massive finanzielle Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu stetig steigenden Strommengen aus erneuerbaren Energien im Netz der allgemeinen Versorgung. Diese stark volatil auftretenden Strommengen bringen die Netze an die Belastungsgrenze und machen sowohl einen örtlichen als auch einen überregionalen Netzausbau notwendig.

Quelle: http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/fluch-oder-segen-fuer-die-stromverbraucher.html

14.01.2016

Kommentar zur Energiewende

Strom unter dem Strich billiger
Von Frank-Thomas Wenzel

Im Jahr 2015 mussten die Stromkunden so viel Geld wie nie zuvor für die Förderung der erneuerbaren Energien berappen. Ein Skandal? Nein. Denn das mit den hohen Kosten für die Energiewende ist ein Märchen

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/kommentar-zur-energiewende-strom-unter-dem-strich-billiger,10808230,33525410.html

11.01.2016

Klimaschutz

Der schwierige Weg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung
Von Thorsten Knuf

Berlin – Die Debatte über den Umbau des Energiesystems in Deutschland gewinnt weiter an Fahrt. Vor allem geht es um die Frage, wie lange Deutschland noch an der klimaschädlichen Kohleverstromung festhalten will.
Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/klimaschutz-der-schwierige-weg-aus-der-klimaschaedlichen-kohleverstromung,10808230,33497846.html

Berlin, den 6.01.2016
Industrie wird auch 2016 bei Stromsteuer entlastet

Die deutsche Industrie kann auch in diesem Jahr mit Milliarden-Entlastungen bei der Stromsteuer rechnen. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums hat das produzierende Gewerbe einen Beitrag zum Energiesparen geleistet und damit die Voraussetzungen für diese steuerliche Begünstigung erfüllt.

Quelle: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/Industrie-wird-auch-2016-bei-Stromsteuer-entlastet;art1157836,3616772

Deutsche Industrie warnt vor übertriebenen Kohleausstiegsplänen

31.12.2015

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Einigung auf das Pariser Klimaabkommen hat die Industrie vor überzogenen Plänen zum Kohleausstieg bis Mitte des Jahrhunderts in Deutschland gewarnt. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hält den von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) angekündigten Klimaschutzplan 2050 für übertrieben

Quelle: http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/deutsche-industrie-warnt-vor-uebertriebenen-kohleausstiegsplaenen-13992127.html

31.12.2015

Prognose für 2016 Strompreise steigen weiter

2016 werden die Strompreise voraussichtlich weiter steigen. Denn die Umlage für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien wird angehoben. Verbraucherschützer befürchten zudem, dass eine neue Abgabe für Braunkohle-Kraftwerke im Reservemodus eingeführt wird. Frühestens im nächsten Jahrzehnt rechnen die Experten mit einem Rückgang bei den Stromkosten.   Von Dieter Nürnberger

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/prognose-fuer-2016-strompreise-steigen-weiter.697.de.html?dram:article_id=341242

Eingestellt am 30.12.2015

Subventionierung von Atomkraft

Seit 60 Jahren unrentabel

Bau und Betrieb der Atomkraftwerke

Ein beliebtes Argument für die Nutzung der Atomenergie ist, dass diese günstiger sei als andere Arten der Energieerzeugung. Dies entspricht nicht den Tatsachen. 

Quelle: http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Subventionierung_von_Atomkraft

29.12.2015

Warum für E.on an Neujahr ein zweites Leben beginnt.

Kohle und Atomstrom prägen die Geschichte des E.on Konzerns seit Jahrzenten. Ab Januar spaltet sich der Konzern. Den Namen E.on trägt dann ein Öko-Konzern

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article150418706/Warum-fuer-E-on-an-Neujahr-ein-zweites-Leben-beginnt.html

Meinungen

Sonntag, 27. Dezember 2015, 16:52 Uhr

Ein politischer Betrug erster Klasse

DER KOMMENTAR:

"Wir werden unsere Klimaschutzziele einhalten." Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verspricht das ein ums andere Mal. Regierungsamtliches Klimaziel ist, den bundesdeutschen Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent unter den des Jahres 1990 zu senken.

Quelle: http://www.klimaretter.info/meinungen/kommentare/20370-ein-betrug-erster-klasse?utm_source=klimaretter.info&utm_medium=twitter

Wie schnell steigt Deutschland nun aus der Kohle aus?

AFP | 15.12.2015

Berlin - Die deutsche Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) spricht nach der Klimakonferenz in Paris von einem Kohle-Ausstieg "bis Mitte des Jahrhunderts". Ein Klimaschutzplan solle aufzeigen, wie die notwendigen Schritte bewerkstelligt werden könnten, sagte Hendricks am Montag in Berlin. Umweltschützer und Grüne verlangten einen raschen Kohleausstieg, die Industrie warnte vor übereilten Schritten

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/wie-schnell-steigt-deutschland-nun-aus-der-kohle-aus-108115.aspx?utm_medium=emailmarketing&utm_source=newsletter&utm_campaign=newsflashnews2

E – Mail vom 13.12.2015

Presseerklärung vom 13. Dezember 2015

Zwei Drittel der Deutschen erwarten von Kanzlerin Merkel mehr Einsatz für Kohleausstieg

Greenpeace-Umfrage zeigt hohe Erwartung auch bei CDU-Wählern 

Berlin, 13. 12. 2015 – Die überwiegende Mehrheit der Deutschen erwartet von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stärkeren Einsatz beim Ausstieg aus der Kohle. 69 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace beantworteten folgende Frage mit Ja: „Soll sich Bundeskanzlerin Merkel aktiver für den Kohleausstieg in Deutschland einsetzen?“ Auch in Merkels eigener Partei liegt die Zustimmung mit 66 Prozent hoch, unter SPD-Wählern sogar noch etwas höher (77 Prozent). „Die Deutschen wollen den Kohleausstieg und sie wollen, dass die Kanzlerin ihn endlich angeht. Jetzt nach der Klimakonferenz ist der richtige Zeitpunkt“, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Münchmeyer. Die vollständige Umfrage finden Sie hier: http://gpurl.de/AGdk7 

Greenpeace fordert bis 2030 aus der Braunkohle auszusteigen und bis 2040 aus der Kohle insgesamt. Wie Deutschlands Energieversorgung gleichzeitig bis zum Jahr 2050 zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energien umgestellt werden kann, hat Greenpeace unlängst im Energieszenario „Der Plan“ dargelegt. (Der Plan online: http://bit.ly/1XWtPC6)


13.12.2015

Die Stärken und Schwächen des Weltklimavertrags

In Paris einigen sich 200 Staaten auf einen Weltklimavertrag. Das historische Abkommen lässt aber Fragen offen. Die richtige Arbeit geht daher erst jetzt los - sie wird unangenehme Fragen aufwerfen.

Quelle: http://www.welt.de/politik/article149895754/Die-Staerken-und-Schwaechen-des-Weltklimavertrags.html

12. Dezember 2015

Verdi: RWE-Umbau nur ohne Kündigung

Essen. Der Aufsichtsrat des angeschlagenen Energiekonzerns billigte die Aufspaltung einstimmig. Allerdings verlangen Arbeitnehmervertreter die Klarstellung, dass RWE keine Kündigungen ausspricht. Von Antje Höning

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/verdi-rwe-umbau-nur-ohne-kuendigung-aid-1.5626558

11.12.2015

Energieriese RWE beschließt seine eigene Aufspaltung

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article149864341/Energieriese-RWE-beschliesst-seine-eigene-Aufspaltung.html

10.12.2015 Kommentar zur EEG-Reform 2016

Der Energiewende-Ende-Minister

Bundes-Energieminister Sigmar Gabriel hat die Eckpunkte für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgelegt, das damit zum Erneuerbare-Energien-Begrenzungsgesetz würde. Das sagt der Regenerativverband BEE. Und er hat Recht, denn Gabriel lässt nun die letzte Maske fallen.

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/der-energiewende-ende-minister/150/437/92254/

Energie vom 9.12.2015

Strom soll zum Boden-Schatz werden

Landräte und Oberbürgermeister machen Druck für eine Erdverkabelung des Ostbayernrings. Technisch ist das möglich.

Von Reinhold Willfurth

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/schwandorf/strom-soll-zum-boden-schatz-werden-22800-art1316673.html

3.12.2015 Eingestellt am 6.12.2015

Franz Alt: "Sie hängen noch immer am Tropf von RWE und Eon"

Ein großes Problem bei der Energiewende sieht Franz Alt, wie er im Hog’n-Interview verrät, in der fast schon verzweifelt wirkenden Gegenwehr der großen Energiekonzerne – und der Unfähigkeit vieler Politiker, sich aus deren Einflussbereich zu befreien.

Quelle: http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/franz-alt-sie-haengen-noch-immer-am-tropf-von-rwe-und-eon.html?utm_source=%3A%3A%20Sonnenseite%20Newsletter%2005.%20Dezember%202015%20%3A%3A&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter

5. Dezember 2015

Europa braucht raschen Kohleausstieg

Neuer Report zeigt: CO2-Emissionen müssen dreimal schneller sinken

Hamburg/ London, 5. 12. 2015 – Nach einem aktuellen Report von Greenpeace und dem europäischen Climate Action Network (CAN) müssen Europas CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken dreimal schneller sinken als bisher, um die globale Erwärmung noch unter der wichtigen Marke von zwei Grad Celsius zu halten. Die 280 alternden EU-Kohlekraftwerke stießen im Jahr 2014 insgesamt 762 Millionen Tonnen CO2 aus, rund ein Fünftel (18 Prozent) der gesamten Treibhausgasemissionen.

Quelle: http://wideblick.blogspot.de/2015/12/europa-braucht-raschen-kohleausstieg.html

Klimaziele

Bundesregierung kündigt Kohleausstieg an

04.12.2015 16:26 Uhr Von 

Umweltministerin Barbara Hendricks äußert sich vor dem Bundestag aber nicht zum Zeitplan. Die Opposition wirft der Regierung Doppelgleisigkeit vor.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/klimaziele-bundesregierung-kuendigt-kohleausstieg-an/12682484.html

2.12.2015 Eingestellt am 4.12.2015

Bundesregierung will Bestands-Kohlekraftwerke subventionieren

Münster – Parallel zum UN-Klimagipfel in Paris wird deutlich, dass die deutsche Regierung ausgerechnet die klimaschädliche Kohleenergie weiter subventionieren will. Im Rahmen des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens zum Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Gesetz ist vereinbart worden, dass auch ältere Kohlekraftwerke im KWK-Betrieb finanziell unterstützt werden können.

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=30247

Rheinische Post vom 3.12.2015

Strom- und Gasnetze sollen wieder in kommunaler Hand

Berlin (qua) Die Kommunen sollen künftig selbst als Betreiber von Strom- und Gasnetzen auftreten können

Quelle:http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20151203/281496455210013/TextView

Rheinische Post vom 2.12.2015

Städte sind Verlierer des RWE-Deals

Am 11. Dezember berät der Aufsichtsrat die Aufspaltung. Hier wolle RWE-Chef Terium notfalls mit Rücktritt drohen, wenn die Kommunen sich sträuben, heißt es. Die Städte bleiben auf den darbenden Kraftwerken sitzen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20151202/281758448213029/TextView

1.12.2015

Die raffinierte Kernspaltung des Energie-Dinosauriers

RWE spaltet sich auf, eine Firma für Öko-Energie, eine für "alte" Kraftwerke. Das hat zwei Ziele: Der Konzern will endlich zeigen, wie grün er schon ist-behält aber Kohle und Atom in der Hinterhand.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article149513593/Die-raffinierte-Kernspaltung-des-Energie-Dinosauriers.html

Rheinische Post vom 1.12.2015

Der lange Wege zur Welt ohne Braunkohle

Zum Auftakt des Gipfels fordert die Kanzlerin ein verbindliches Klimaabkommen, das Wirtschaft und Verkehr umkrempelt

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20151201/281741268341802/TextView

30. November 2015

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

EEG-Novelle 2016

Die Bundesregierung macht Ernst mit dem Ende der Bürgerenergiewende und will den jährlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien um etwa 85 % des aktuellen Zubaus reduzieren.

Entgegen allen Beteuerungen will die schwarz-rote Bundesregierung nun endgültig den vollständigen Schlussstrich unter das Ende der von vielen Energiegemeinschaften getragenen Bürgerenergiewende herbeiführen.

Quelle: http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/919-eeg-novelle-2016

Alle Jahre wieder…Braunkohlestromeinspeisung trotz Starkwind

30.11.2015

Von: Federl Fritz

Wo bleibt die Energiewende? – Bei starkem Windstromaufkommen sollten doch Kohlekraftwerke weniger Strom produzieren? Denkste!

Quelle: http://www.stromautobahn.de/alle-jahre-wiederbraunkohlestromeinspeisung-trotz-starkwind

29.11.2015

Europas größte Klima-Killer

Braunkohle und ihre Geldgeber

Quelle: https://www.urgewald.org/sites/default/files/typ_download/braunkohlebriefing_urgewald_nov15_-_korrigiert.pdf

Rheinische Post vom 28.11.2015

Vom schwarzen Gold zum Schwarzen Peter

Beim Klimagipfel sitzt die Kohle auf der Anklagebank. Dabei haben ihr NRW und Europa wirtschaftlich und politisch viel zu verdanken.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-dinslaken/20151128/281676843828108/TextView

EEG-Förderung wird umgestellt: Keine festen Vergütungen mehr

27.11.2015

Berlin - Wind- und Solarstrom wird aktuell nach festen Vergütungssätzen gefördert. Ab 2017 soll dies anders werden. Die Höhe der finanziellen Förderung wird dann per Ausschreibung im Wettbewerb vergeben

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/eeg-foerderung-wird-umgestellt-keine-festen-verguetungen-mehr-107742.aspx?utm_medium=emailmarketing&utm_source=newsletter&utm_campaign=newsflashnews1

Rheinische Post vom 27.11.2015

Streit um Kohle-Ausstieg: NRW stellt sich gegen den Bund

Berlin/ Bogota (anh/kib) Wenige Tage vor dem Klimagipfel in Paris ist in Deutschland ein heftiger Streit über die Zukunft der Kohle entbrannt.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20151127/281496455199434/TextView

Rheinische Post vom 27.11.2015

Die zehn weltgrößten Klima-Sünder

Am Montag startet die Klimakonferenz in Paris. Deutschland will als Musterschüler vorangehen.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/ausland/die-zehn-weltgroessten-klima-suender-bid-1.567531

Rheinische Post vom 26.11.2015

Stromkonzerne plädieren für halbstaatliche Atomstiftung

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20151126/281934541861537/TextView

Rheinische Post vom 24.11.2015

Kapitalerhöhung? RWE-Chef schickt Aktie auf Talfahrt

Essen (RP) RWE-Chef PeterTerium ist auf der Suche nach Geld für den angeschlagenen Konzern und bringt nun eine Kapitalerhöhung ins Gespräch.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20151124/281805692838726/TextView

23. November 2015 Kohle-Ausstieg

Allianz steigt aus Kohle-Finanzierung aus

  • Der Versicherer Allianz will nicht mehr in Kohleenergie investieren.
  • Das Gesamtvolumen des Kohle-Ausstiegs liegt bei rund vier Milliarden Euro.
 

Der Versicherungskonzern Allianz investiert künftig nicht mehr in Kohleenergie. Einen entsprechenden Bericht des ZDF-Magazins "Frontal 21" bestätigte ein Unternehmenssprecher am Montag in München.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kohle-ausstieg-allianz-steigt-aus-kohle-finanzierung-aus-1.2751546

Rheinische Post vom 17.11.2015

Atomkonzerne wollen Staatshilfe

Gutachten: Versorger müssen Staat an historische Verantwortung erinnern.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20151117/281943131779485/TextView

Montag, 16.11.2015

Größtes Kohle-Kraftwerk macht Kohle

Am Donnerstag eröffnet der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz offiziell das riesige und hoch umstrittene Kohlekraftwerk Moorburg. Es könnte Hamburg allein mit Strom versorgen, kompensiert aber primär Windstille und Wolkendecke

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/groesstes-kohle-kraftwerk-macht-kohle-3251946.html

14. November 2015

Das schmutzige Geschäft mit der Kohle

Essen. Stadtwerke und Politik sind beunruhigt. Die Gewinne der Steag brechen ein. Nun droht der Konzern sich mit einer möglichen Übernahme der ostdeutschen Braunkohle zu verheben - es sei denn, dies bringt Staatshilfe. Von Antje Höning

Quelle:http://www.rp-online.de/wirtschaft/das-schmutzige-geschaeft-mit-der-kohle-aid-1.5558696

3sat 22.08.2014 Eingestellt am 14.11.2015

Das schmutzige Geschäft mit der Kohle

Energie auf Kosten anderer

Mit dem Atom-Ausstieg Deutschlands steigt der Bedarf an Steinkohle. Doch die letzten deutschen Zechen machen 2018 dicht. Woher kommt dann die Kohle, die in Deutschland verfeuert wird?

Deutschlands Bedarf an Steinkohle ist mitten in der Diskussion um Atomausstieg, Energiewende und Klimawandel immens. In Hamm, Karlsruhe, Hamburg, Wilhelmshaven, Duisburg und Lünen gehen Steinkohlekraftwerke mit zusammen fast 5.300 Megawatt ans Netz

Quelle:http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/177733/index.html

12. November 2015

Schwieriges Umfeld

Nach Eon meldet auch der Essener Konkurrent RWE schwache Ergebnisse - der Kurs stürzt ab.

Von Karl-Heinz Büschemann

Auch der Energiekonzern RWE liefert schwache Zahlen. Nachdem am Vortag bereits der Konkurrent Eon einen Rekordverlust gemeldet hatte und dafür von der Börse abgestraft wurde, ging am Donnerstag auch der Aktienkurs von RWE nach Bekanntgabe eines Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten auf Talfahrt - er verlor mehr als acht Prozent.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-schwieriges-umfeld-1.2733888

Rheinische-Post vo 11.11.2015

Kraftwerke bescheren Eon Rekord-Verlust

Kurz vor der Aufspaltung macht sich Eon hübsch und schreibt acht Milliarden Euro ab. Wegen des Strompreisverfalls verlieren die Kohle-und Gaskraftwerke weiter an Wert.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20151111/281762743142763/TextView

11. November 2015 

Heimliche Subventionen

Studie: Braunkohle kostet 15 Milliarden

Essen. RWE und politische Unterstützer betonen gerne, dass Braunkohle der einzige deutsche Energieträger sei, der ohne Subventionen auskommt. In der Tat zahlt der Staat keine klassischen Subventionen. Doch die vielen Privilegien, die er Braunkohle-Verstromern wie RWE und Vattenfall gewährt, gehen in die Milliarden Von Antje Höning

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/studie-braunkohle-kostet-15-milliarden-aid-1.5550780

10.11.2015

Stromkunden zahlen Millionen für Phantom-Energie

Weil Stromleitungen fehlen, müssen Windparks immer öfter abgeschaltet werden. Doch die Windunternehmer werden fürs Nichtproduzieren bezahlt. Die Kosten steigen rapide an.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article148700408/Stromkunden-zahlen-Millionen-fuer-Phantom-Energie.html

6.11.2015

Atomausstieg: Neue Kommission fürchtet Milliardenkosten für Steuerzahler

Von

Eine neue Kommission soll eine Lösung für die Finanzierung des Atomausstiegs finden. Doch viele Mitglieder sind schon jetzt ernüchtert: Sie rechnen damit, dass es allenfalls noch um Schadensbegrenzung für die Steuerzahler geht

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/atomkommission-fuerchtet-milliardenkosten-fuer-steuerzahler-a-1061066.html

Neuss-Grevenbroicher-Zeitung vom 5.11.2015

Stadtwerke wollen gegen Kohle-Deal klagen

Der Trianel-Chef macht gegen die Braunkohle-Reserve mobil. Das Kabinett billigt die Milliarden-Hilfe für RWE und andere

Quelle:http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20151105/281745563263210/TextView

Rheinische Post vom 4.11.2015

RWE denkt über Ende der Kohle-Verstromung nach

Bei der Kraftwerkstochter droht neuer Stellenabbau. Experten kritisieren das Stromgesetz, das heute im Kabinett ist.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20151104/281728383391919/TextView

Die Welt, vom 4.11.2015

So teuer wird der Atomausstieg für die Deutschen

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article148406103/So-teuer-wird-der-Atomausstieg-fuer-die-Deutschen.html

Montag, 02. November 2015

Bieterverfahren für TagebaueBank schmeißt Greenpeace aus dem Rennen

Der schwedische Staatskonzern Vattenfall will seine Braunkohle-Sparte in Deutschland loswerden. Als Interessent tritt auch Greenpeace auf. Doch die Umweltschützer wollen nicht wirklich ins Geschäft einsteigen - und bekommen nun die Quittung.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bank-schmeisst-Greenpeace-aus-dem-Rennen-article16263356.html

Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Am 26.10. 2015 nahm Hubert Galozy vom Aktionsbündnis gegen Gleichstromleitungen an der Veranstaltung “Bürgerdialog Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist.” teil. Bei diesem Anlass übergab er eine Mappe an die Referentin der Bundeskanzlerin. Darin befand sich ein Brief des Aktionsbündnisses an Angela Merkel, in dem ihr mitgeteilt wurde,  was den  im Aktionsbündnis aktiven Bürgern wichtig ist.

Hier der Brief im Wortlaut, die Version an die Bundeskanzlerin enthält zusätzliche Kontaktdaten

Quelle: http://www.stromautobahn.de/offener-brief-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel

Stand: 27.10.2015

Kohlekraftwerk Buschhaus wird vorzeitig stillgelegt

Das Braunkohlekraftwerk Buschhaus bei Helmstedt wird vorzeitig vom Netz genommen. Das hat die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) mitgeteilt, der der Kohlemeiler gehört. Der Aufsichtsrat habe einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Bundeswirtschaftsministerium zugestimmt, sagte ein Sprecher des Energieunternehmens. 

Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Kohlekraftwerk-Buschhaus-wird-vorzeitig-stillgelegt,buschhaus104.html

Kein Hartz 4 für Stromkonzerne

Von: Reinhold Deuter

„Kein Hartz 4 für Stromkonzerne“ tönte der Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel letztes Jahr. Nun sind die Ergebnisse der Verhandlungen mit den Stromkonzernen bekannt geworden. Und siehe das: Es ist wirklich kein Harz 4. 230 Millionen Euro pro Jahr und das 7 Jahre lang erhalten die drei betroffenen Stromkonzerne RWE, Vattenfall und Mibrag.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/kein-hartz-4-fuer-stromkonzerne

Neuß-Grevenbroicher-Zeitung vom 26.10.2015

Stadtwerke wollen gegen Kohle-Deal vorgehen

Fünf Blöcke werden allein im rheinischen Revier vom Netz genommen. Wochenlang hatten Wirtschaftsministerium und EU-Kommission um die Ausgestaltung des Abkommens gerungen. Am Ende könnte es vor Gericht entschieden werden.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20151026/281676843767849/TextView

Energiereserve
Braunkohle-Kompromiss kostet bei RWE bis zu 1000 Stellen
25.10.2015

Essen. Die Abschaltung von fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcken des Essener Energieversorgers RWE hat Folgen: 800 bis 1000 Arbeitsplätze dürften wegfallen.

Quelle: http://www.derwesten.de/wirtschaft/braunkohle-kompromiss-kostet-bei-rwe-bis-zu-1000-stellen-id11217555.html

3.10.2015

Diskussion um Energiewende

Sigmar Gabriel zweifelt an Vorschlag „Grünstrommarktmodell“

Von Frank-Thomas Wenzel
Berlin – Grünstrom direkt von Erzeuger: Das „Grünstrommarktmodell“ könnte die Akzeptanz der Energiewende steigern. Eine Gruppe von Koalitionsabgeordneten befürwortet den Vorschlag. Aber Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) senkt den Daumen.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/diskussion-um-energiewende--sigmar-gabriel-zweifelt-an-vorschlag--gruenstrommarktmodell-,10808230,32237286.html

23.10.2015

RWE bringt fünf Braunkohleblöcke in Reserve ein

Düsseldorf/Berlin, 23. Okt (Reuters) - Der Energiekonzern RWE RWEG.DE bringt in die von der Bundesregierung geplante Kapazitätsreserve fünf Braunkohleblöcke ein. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,5 Gigawatt sollten zwischen 2017 und 2019 in die Reserve eingebracht und jeweils nach vier Jahren stillgelegt werden, sagte eine Konzernsprecherin am Freitag. Es handele es sich um je zwei Blöcke in Frimmersdorf, zwei in Niederaußem und einen in Neurath. Sie bestätigte damit eine Meldung der Nachrichtenagentur Dow Jones. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich dazu nicht äußern

Quelle: http://de.investing.com/news/aktienmarkt-nachrichten/rwe-bringt-f%C3%BCnf-braunkohlebl%C3%B6cke-in-reserve-ein-354378

Anmerkung unserer BI:

Von heute auf morgen kann ein Reserve-Block nicht angefahren werden:

"Dafür braucht man  eine Vorlaufzeit von zehn bis 14 Tagen"

Rheinische Post vom 21.10.2015

Greenpeace, Steag und die Braunkohle

Mehrere Bieter reichten Interressenbekundungen  für Vattenfalls ostdeutsche Braunkohle ein. Die Kraftwerks-Reserve füe RWE und andere kommt dagegen wegen EU-Bedenken nicht voran. Auch Stadtwerke wollen gegen sie vorgehen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20151021/281857232385923/TextView

Umweltorganisation wird Unterlagen bis 20. Oktober einreichen

Vattenfall-Verkauf: Greenpeace offiziell für weiteren Prozess akzeptiert

Hamburg, 11.10.2015 – Nach der Interessensbekundung von Greenpeace Schweden an Vattenfalls Braunkohlegeschäft in Deutschland wurde die Umweltorganisation nun offiziell für den weiteren Prozess akzeptiert. 

Quelle: http://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/vattenfall-verkauf-greenpeace-offiziell-fuer-weiteren-prozess-akzeptiert

Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 12.10.2015

Grüne fordern Atomfonds nach erfolgreichem Stresstest

Berlin Große Energie-Versorger wie RWE und Eon können einem Gutachten zufolge die Kosten für dien Rückbau von Atomkraftwerken und die Atommüll-Lagerung selber stemmen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20151012/281651073939481/TextView

10.10.2015 Stresstest

Energie-Konzerne können Atomausstieg alleine stemmen

  • Nach Ansicht von Wirtschaftsprüfern wird der Atomausstieg die Atomkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall etwa 47,5 Milliarden Euro kosten.
  • Der "Stresstest" zeige, dass die Konzerne die finanziellen Mittel zum Rückbau der Kernkraftwerke und zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle haben, sagte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Unter extrem ungünstigen Umständen könnte der Atomausstieg auch das Doppelte kosten, Gabriel hält dies aber für sehr unwahrscheinlich

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stresstest-energie-konzerne-koennen-atomausstieg-alleine-stemmen-1.2686379

6.10.2015

Das Ende des Energie-Monopols der "großen Vier"

Eine Expertenkommission stellt das Ende des Strom-Monopols fest: Eine Marktbeherrschung durch RWE & Co, findet nicht mehr statt.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article147303124/Das-Ende-des-Energie-Monopols-der-grossen-Vier.html

6.10.2015

Braunkohle-Tagebaue in Brandenburg

Greenpeace will Tagebau von Vattenfall kaufen

Vattenfall will seine Braunkohletagebaue und -kraftwerke in Brandenburg und Sachsen loswerden und holt derzeit Angebote von Interessenten ein.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/braunkohle-tagebaue-in-brandenburg-greenpeace-will-tagebaue-von-vattenfall-kaufen,10808230,32097482.html

Rheinische Post vom 5.10.2015

NRW fordert Deckel für Atomkosten

Wirtschaftsminister Duin (SPD) will zur Not auf Steuergeld zurückgreifen

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/nordrhein-westfalen-fordert-deckel-fuer-atomkosten-aid-1.5446021

3.10.2015

Dieselskandal, CDU-Fehler und das Lamento der Kraftwerksbetreiber

Immer wieder samstags: Unsere Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Quelle: https://www.klimaretter.info/herausgeber/prof-claudia-kemfert/19744-dieselskandal-cdu-fehler-und-das-lamento-der-kraftwerksbetreiber

Rheinische Post vom 2.10.2015

Landtag streitet über Garzweiler

SPD sieht trotz Verkleinerung noch jahrzehntelangen Bedarf für Tagebau

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20151002/281762743072347/TextView

Deutschland droht Klimaziel zu verfehlen

GREENPEACE-STUDIE: REGIERUNG SCHONT KOHLEKRAFTWERKE

Hamburg, 1. 10. 2015 – Deutschland muss bis zum Jahr 2020 dreimal mehr Braunkohlekraftwerke abschalten als bisher geplant, um sein Klimaziel nicht zu verfehlen.

Nach den derzeitigen Plänen der Bundesregierung würde der Stromsektor nur 34 Prozent seiner CO2-Emissionen einsparen. Notwendig wäre aber eine CO2-Reduktion um 40 Prozent, um das Klimaziel zu erreichen.

Quelle: http://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-studie-regierung-schont-kohlekraftwerke

Was soll dieser Blödsinn

Rheinische Post vom 30.09.2015

CDU will Staatshilfe für RWE, Minister Duin lehnt das ab

Essen. Der Chef der NRW-CDU, Achim Laschet, will jetzt mit sozialistischen Mitteln RWE retten.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-stadtteilausgabe-duesseldorf-mittewest/20150930/281724088362639/TextView

Rheinische Post vom 29.09.2015

Städte und Bahnen vor Millionen-Abschreibungen wegen RWE

Bei der Rheinbahn geht es nach dem Kurssturz um 125 Millionen, bei Dortmund um 33 Millionen. Dortmund kritisiert RWE-Vorstand.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150929/281883002150634/TextView

Interne Regierungs-Umfrage: Bürger wollen Kohle-Ausstieg

by  • 

Die deutschen Bürger wollen die Energiewende, sie haben keine Angst vor Stromausfällen und das langfristige Aus für die Kohlekraft wird von einer deutlichen Mehrheit akzeptiert. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage für den Hausgebrauch der Bundesregierung, die schon im Sommer vorlag, aber unveröffentlicht geblieben ist – wie unter Angela Merkel leider üblich.

Quelle: http://phasenpruefer.info/buerger-wollen-kohle-aus/

 

26.09.2015

Das sind die Fehler der Energiewende

Zwei neue Trassen allein lösen das Strom-Problem in unserer Region nicht, sagt Lechwerke-Chef Markus Litpher. Er erklärt, wieso bei Verkehr und Wärme noch viel mehr zu tun ist.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Das-sind-die-Fehler-der-Energiewende-id35606512.html

Wärmedämmung

26.09.2015

Die heikle Frage, ob die Fasade Feuerfangen kann.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article146889147/Die-heikle-Frage-ob-die-Fassade-Feuer-fangen-kann.html

Prof. Hubert Weiger in Falkenberg/Lkr. Tirschenreuth/Oberpfalz

Der Saal im historischen Gasthof „Roter Ochse“ in Falkenberg/Landkreis Tirschenreuth war voll besetzt, immerhin hatte der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern (BN) und zugleich Bundesvorsitzender des BUND Prof. Hubert Weiger, ein hochinteressantes Thema im Gepäck, das in Verbindung mit den drohenden Stromtrassen besonders aktuell ist.

Energiewende: zwingend – aber mit ökologischen Leitplanken

Quelle: http://www.stromautobahn.de/prof-hubert-weiger-in-falkenberglkr-tirschenreuthoberpfalz

24. September 2015 Rückschlag für Vattenfall-Klage

Ein Freund wie ein Feind

In dem Milliardenstreit um die Folgen des Atomausstiegs springt die EU-Kommission Deutschland bei. Brüssel hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Klage bei einem Schiedsgericht in den USA.

Von Markus Balser, Berlin

Der Ort, an dem der Streit zwischen Konzernen und Staaten eskaliert, liegt nicht weit entfernt vom Weißen Haus.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rueckschlag-fuer-vattenfall-klage-ein-freund-wie-ein-feind-1.2662865

Neue Kohlesubventionen?

23.09.2015

Die Energie- und Klimawochenschau: Braunkohlekraftwerke heißen jetzt Klimareserve, aber auf dem UN-Klimagipfel in Paris wird Bundeskanzlerin Merkel mit derlei Sprachakrobatik kaum trumpfen können

Vattenfall will offensichtlich ernst mit dem Verkauf seiner deutschen Braunkohlesparte machen. Am gestrigen Dienstag lud der Konzern potenzielle Interessenten ein, sich zu melden. Bis Ende 2016 soll der Verkauf über die Bühne gebracht werden, nach dem die Unterstützung der Bundesregierung gesichert werden konnte.

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/46/46069/1.html

 

23. September 2015, 20:41 Uhr RWE

Terium beruhigt

Der Chef des kriselnden Energiekonzerns hält die Sorge über eine mangelhafte Risikovorsorge für übertrieben. Das kommt bei Anlegern gut an.

RWE -Chef Peter Terium will sich von dem Einbruch des Aktienkurses bei dem kriselnden Energiekonzern nicht beirren lassen. "Der Zug fährt in die richtige Richtung.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-terium-beruhigt-1.2661386

Rheinische Post vom 23.09.2015

400 Millionen Tonnen weniger für RWE

Das NRW-Kabinett verabschiedete den Entwurf zur Leitentscheidung. Jetzt müssen die Bagger 400 Meter vor Holzweiler stoppen. "Die Jahre der Braunkohle sind gezählt", sagt Reiner Priggen. Die IG BCE hofft dagegen auf Nachbesserung

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150923/281797102794341/TextView

Rheinische Post vom 23.09.2015

Garzweiler II wird ein Drittel kleiner

Leitentscheidung des Landes: 1400 Anwohner bleibt Umsiedlung erspart

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150923/281487865149032/TextView

22. September 2015 Energiewirtschaft

Vattenfall wirbt um Bieter für Braunkohlegeschäft

  • Vattenfall treibt seine Pläne zum Verkauf von deutschen Braunkohlekraftwerken und Tagebauen voran.
  • Ab sofort können potenzielle Käufer Gebote abgeben.
Vattenfall sucht Käufer

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall leitet die Trennung von deutschen Kohlekraftwerken und Tagebauen ein. An diesem Dienstag gab der Konzern bekannt, dass der Verkaufsprozess offiziell beginnt. Bieter können nun Angebote einreichen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vattenfall-vattenfall-wirbt-um-bieter-fuer-braunkohlegeschaeft-1.2658857

Kampf um Kohlekraftwerk Datteln 4 geht in neue Runde

21.09.2015

Datteln - Seit Jahren tobt der Streit um das Kohlekraftwerk Datteln 4 am Rande des Ruhrgebiets. 2009 hatte das Oberverwaltungsgericht Münster den fast fertigen Bau der riesigen Anlage mit dem 180-Meter-Kühlturm wegen haarsträubender Planungsfehler gestoppt. Seitdem wurde auf vielen Ebenen versucht, nachzubessern und die Versäumnisse im Genehmigungsverfahren zu heilen.

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/kampf-um-kohlekraftwerk-datteln-4-geht-in-neue-runde-106438.aspx?utm_medium=emailmarketing&utm_source=newsletter&utm_campaign=newsflashnews3

21.09.2015

Energiekonzern in der Krise

RWE droht Rausschmiss aus dem Dax

Von 

Berlin Der krisengeschüttelte Energieversorger RWE könnte nach dem Kursverfall seit der Fukushima-Havarie schon bald aus dem Dax fliegen. Ein möglicher Nachfolger steht bereíts in den Startlöchern

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/energiekonzern-in-der-krise-rwe-droht-rausschmiss-aus-dem-dax,10808230,31866602.html

0.09.2015 Kernkraftwerk

Was passiert, wenn Gundremmingen vom Netz geht?

Die Industrie fürchtet, dass die Energieversorgung nach dem Aus von Gundremmingen nicht gesichert ist. Ängste sind nicht gerechtfertigt, sagen Ilse Aigner und Franz Untersteller

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Was-passiert-wenn-Gundremmingen-vom-Netz-geht-id35532052.html

Umstrittener Strom-Konverter

Marsch gegen das „Monstrum“

Von

Bei Philippsburg wird ein riesiger Stromkonverter geplant. Doch an beiden ins Auge gefassten Standorten gibt es Widerstand: Bürger wehren sich gegen die Anlage, weil sie Lärm und Elektrosmog fürchten – und die Bürgermeister auch.

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.umstrittener-strom-konverter-marsch-gegen-das-monstrum.a99ac636-b0c2-4042-9806-cebea796e85f.html

19. September 2015

"Mister Energiewende" Rainer Baake

Der Schrecken der Energiewirtschaft

Berlin. Rainer Baake ist "Mister Energiewende" der Bundesregierung. Mit seinen Plänen zu Atom- und Braunkohle-Ausstieg bringt er die Konzerne in Not. Diese reagieren konzeptlos, die nordrhein-westfälische Landespolitik ist hilflos

Von Antje Höning

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rainer-baake-ist-mister-energiewende-und-ein-schrecken-der-energiewirtschaft-aid-1.5406743

Rheinische Post vom 18.09.2015

RWE - der Energieriese wankt

Die Nervosität im Konzern wächst. Die drohenden Milliarden-Lücke bei den Atomrückstellungen könnte den hoch verschuldeten Konzern das Rating kosten, die Finanzierung könnte schwierig werden. Heute berät der Aufsichtsrat.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150918/281762743047891/TextView

Rheinische Post vom 18.09.2015

Finanzaufsicht ermittelt bei RWE

Wegen möglicher Milliarden-Lücke beim Atom-Ausstieg droht ein Dax-Abstieg

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150918/281483570173651/TextView

GREENPEACE E.V.

Braunkohlereserve verstößt gegen EU-Recht Greenpeace-Analyse: Teure Reserve für Energieversorgung überflüssig

18.09.2015 – 07:12

Hamburg (ots) - Hamburg, 18. 9. 2015 - Die von der Bundesregierung geplante Braunkohlereserve wird zur Sicherung der Stromversorgung nicht benötigt und verstößt damit gegen EU-Recht. Zu diesem Ergebnis kommt eine energiewirtschaftliche und juristische Analyse im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6343/3125236

16. September 2015, 19:01 Uhr

Leitartikel

RWE braucht eine neue Führung

Der Aufsichtsrat widmet sich einem Machtpoker statt strategischen Fragen - und bringt den Konzern so seinem Ende entgegen.

Von Karl-Heinz Büschemann

Die Lage kommt einer Katastrophe gleich. Der RWE-Konzern taumelt. Auf dem Weg bergab scheint es kein Halten mehr zu geben. Der Aktienkurs ist im freien Fall. Bald könnte die Aktie, die 2008 noch etwa 100 Euro kostete, für weniger als zehn Euro zu haben sein.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/leitartikel-rwe-braucht-eine-neue-fuehrung-1.2650497

15.09.2015

Fehlende Atomrückstellungen

Gabriel weist Berichte zur Entsorgung zurück

Düsseldorf / Berlin –  

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Zeitungsberichte zurückgewiesen, wonach es einigen Energiekonzernen noch Rücklagen in Milliardenhöhe für den Atomausstieg fehlt.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/fehlende-atomrueckstellungen-gabriel-weist-berichte-zur-entsorgung-zurueck,10808230,31816252.html

15. September 2015

Atomkonzerne

Warum die Aktienkurse von Eon und RWE abstürzen

  • Experten prüfen bei den vier deutschen Atomkonzernen, inwieweit deren Rückstellungen für die Atomentsorgung ausreichen.
  • Das Problem: Die Rückstellungen existieren bislang größtenteils nur auf dem Papier.
  • Angesichts dessen verlieren die Aktien der Unternehmen teils massiv an Wert.

Analyse von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/atomkonzerne-stresstest-mit-zinseszins-1.2648814

Rheinische Post vom 15.09.2015

Atomkonzernen fehlen 30 Milliarden

Der Stresstest der Bundesregierung zeigt: Die Rückstellungen für den Atomausstieg sind viel zu gering. Eon fehlen bis zu 12 Milliarde, RWE bis zu 10 Milliarden.

Zugleich ist die EU-Kommission gegen die Braunkohle-Hilfen (Siehe Artikel vom 14.09.2015)

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150915/281758448074869/TextView

14. September 2015 Düsseldorf

EU hat Bedenken gegen Gabriels Braunkohle-Pläne

Düsseldorf. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) droht wegen seiner Reformpläne für den deutschen Strommarkt Ärger mit Brüssel. Die EU-Kommission hat nach Informationen der FAZ Bedenken, dass die in dem neuen Strommarktgesetz vorgesehene Sonderbehandlung für die klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke gegen die Beihilferegeln der EU verstößt.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/eu-hat-bedenken-gegen-gabriels-braunkohle-plaene-aid-1.5390142

RP vom 12.09.2015

Reichen die Atomrückstellungen aus?

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150912/281831462514848/TextView

10. September 2015, 18:54 Uhr  RWE

Kontrollverlust

Aufsichtsratschef Manfred Schneider tut sich schwer, einen Nachfolger für das Kontrollgremium zu finden - das lähmt auch den Konzern.

Von Karl-Heinz Büschemann

Jetzt kommt auch noch der Aufsichtsratschef unter Druck. Seit Monaten versucht Manfred Schneider, der Vorsitzende des Kontrollgremiums des Energiekonzerns RWE, seinen eigenen Nachfolger zu finden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-kontrollverlust-1.2641964

10. September 2015 Energiekonzern

Eon behält sein Atom-Geschäft

Düsseldorf. Der Düsseldorfer Konzern Eon ist den Streit um die Bad Bank leid: Eon spaltet seine Atomsparte mit 2300 Mitarbeiter nun doch nicht ab, sondern führt sie unter dem Namen PreussenElektra weiter. Von Antje Höning

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/eon-behaelt-sein-atom-geschaeft-aid-1.5381790

9.09.2015

Nächster Schritt in der Energiewende

Sigmar Gabriel will den Strommarkt umbauen

 Von 

Köln In Berlin kursiert ein Entwurf für das neue Strommarktgesetz. Sigmar Gabriel fährt damit einen Kurs gegen die Energiebranche. Die Umstellung auf erneuerbare Energien soll ohne große Subventionen weiter vorangetrieben werden.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/naechster-schritt-in-der-energiewende-sigmar-gabriel-will-den-strommarkt-umbauen,10808230,31767218.html

Susanne Götze

09.09.2015

Kohle ist "out", Wind ist "in"

Umfrage Erneuerbare Energien sind bei Frauen und jungen Menschen besonders beliebt, zeigt eine Befragung. Je gebildeter die Leute, desto größer ist die Ablehnung der Kohlekraft

Quelle: https://www.freitag.de/autoren/klimaretterinfo/kohle-ist-out-wind-ist-in

Rheinische Post:

Union will Atomkonzerne auf Dauer haften lassen

09.09.2015

Düsseldorf (ots) - Die Union-Bundestagsfraktion ist offen für Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), wonach Atomkonzerne auf Dauer für die Kosten der Atomkraft haften sollen. "Über ein Nachhaftungsgesetz kann man reden, um die jetzige Rechtslage gegen neue gesellschaftsrechtliche Konstruktionen abzusichern", sagte Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/30621/3117149

7.09.2015 Energie

Kohlekraftwerke rechnen sich nicht mehr

Im Zuge der Energiewende verzeichnet die Bundesnetzagentur Rekord von Stilllegungsanträgen für konventionelle Kohlekraftwerke. Die Betreiber wollen nicht auf Kosten sitzenbleiben. Aber nicht jeder Antrag geht durch.

Die Liste der Anträge auf Stilllegung von konventionellen Kohlekraftwerken wird immer länger. Allein im Juni gingen bei der zuständigen Bundesnetzagentur 16 neue Stilllegungsanzeigen von Stromkonzernen ein.

Quelle: http://www.dw.com/de/kohlekraftwerke-rechnen-sich-nicht-mehr/a-18691520

4.09.2015

Eigene Kraftwerke werden für Unternehmen zum Risiko

Die Regierung will die Förderung für selbst genuzte Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung streichen. Betriebe, die in die Stromerzeugung für den Eigenbedarf investiert haben, fühlen sich doppelt bestraft.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article146057457/Eigene-Kraftwerke-werden-fuer-Unternehmen-zum-Risiko.html

Erdkabel muss Bodenschutz garantieren

03. September 2015

L P D - Nach Entscheidungen der Große Koalition soll dem Erdkabel in der Bundesfach-planung Vorrang eingeräumt werden, die Politik verspricht sich davon mehr Akzeptanz und einen schnelleren Ausbau der Leitungsnetze zur Umsetzung der Energiewende. Landwirte dagegen wollen im Zuge der Erdverkabelung ein Konzept umgesetzt wissen, dass ihren Belangen Rechnung trägt.  „Die Flächen müssen anschließend ohne Einschränkung wieder landwirtschaftlich nutzbar sein“, formulierte Landvolkpräsident Werner Hilse jetzt bei der Besichtigung einer Baustelle des Übertragungsnetzbetreibers TenneT bei Emden die Erwartungshaltung der Grundeigentümer und Bewirtschafter. "Die Baustelle hat gezeigt, dass es einer verlässlichen Umsetzung eines umfassenden bodenkundlichen Konzepts bedarf, um zukünftige Schäden der landwirtschaftlichen Nutzung zu minimieren“, fügte er an.

Quelle: http://landvolk.net/Presse/LPD-Meldungen/2015/09/1569/Erdkabel.php

2.09.2015 Energiewende

Gabriel will, dass Stromkonzerne für Entsorgung ihrer Atomkraftwerke haften

 Von 

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bringt ein neues Gesetz auf den Weg, das garantieren soll, dass Stromkonzerne unter anderem für den Abriss ihrer Atomkraftwerke haften. Konzerne wie Eon versuchen die Milliardenkosten zu umgehen.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/energiewende-gabriel-will--dass-stromkonzerne-fuer-entsorgung-ihrer-atomkraftwerke-haften-,10808230,31695334.html

Eingestellt am 3.09.2015

1.09.2015 Stromversorgung:

Kohlekraftwerke können trotz Atomausstiegs stillgelegt werden

Laut einer Studie ist die Stilllegung von Kohlekraftwerken parallel zum Atomausstieg möglich. Um die Stromversorgung nicht zu gefährden, bedürfe es zwar neuer Gaskraftwerke - langfristig soll sich das für Kunden jedoch lohnen.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-kohlekraftwerke-parallel-zu-atomausstieg-stilllegen-a-1050974.html

NGZ vom 2.09.2015

RWE fliegt aus Europas erster Börsenliga

Nach der Talfahrt muss der angeschlagene Energiekonzern nun den Euro-Stoxx verlassen. Die Kommunen fordern von  RWE-Chef Terium, wenigstens die Dividende konstant zu lassen. Der Aufsichtsrat tagt am 18. September

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20150902/281801397725667/TextView

Eingestellt am 1.09.2015

Normenkontrollklage gegen geplanten Vattenfall-Tagebau

NICHT ZUKUNFTSFÄHIG

In der Lausitz sollen riesige Mengen Braunkohle gefördert werden – damit würden die deutschen Klimaziele unerreichbar. Greenpeace und weitere Umweltschützer klagen dagegen.

Brandenburgs Regierung ist unbeeindruckt vom Klimawandel. Anders ist der erschreckend kurzsichtige Braunkohlenplan des Landes für die Kohlegrube Welzow-Süd II nicht zu erklären: In dem geplanten Tagebau sollen 200 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden, die bis in die 2040er Jahre in den Lausitzer Braunkohlekraftwerken verbrannt würden.

Quelle: https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/nicht-zukunftsfaehig

Eingestellt am 1.09.2015

Mythen der Energiewende, "Kosten-Tsunamis" und "Blackouts" durch Kohlekraft

Immer wieder samstags: Unsere Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Kemferts Woche

Quelle: http://www.klimaretter.info/herausgeber/prof-claudia-kemfert/19490-mythen-der-energiewende-qkosten-tsunamisq-und-blackouts-durch-kohlekraft

Erneuerbare Energien

Das Land der 16 Energiewenden

Walther Rosenberger, 30.08.2015  

Mit interaktiver Grafik Bis 2022 steigt Deutschland aus der Atomkraft aus, und bis 2050 soll sich das Land zu mindestens 80 Prozent durch erneuerbare Energien wie Solar-, Wasser- oder Windkraft versorgen

Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.erneuerbare-energien-das-land-der-16-energiewenden.cefb757a-6fa7-4c66-aec3-cc0b4dc2b347.html

30. August 2015

RWE: Jetzt mal was ganz anderes

Weil Braunkohle und Atomkraft es nicht mehr bringen, braucht der Konzern eine neue Strategie. Doch gerade jetzt lähmen Machtspiele das Management.

Von Karl-Heinz Büschemann

Sogar Shai Agassi ist zu Hilfe geeilt. Der bekannte israelisch-amerikanische Unternehmer aus dem Silicon Valley ist am Donnerstag in die ehemalige Zeche "Zollverein" nach Essen gekommen, um mit der Führung des Energiekonzerns RWE nach neuen Geschäftsideen zu suchen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-jetzt-mal-was-ganz-anderes-1.2627294

27.08.2015

Moorburg: Deutschland größtes Steinkohlekraftwerk am Netz

Deutschlands wohl umstrittenstes und größtes Steinkohlekraftwerk geht ans Netz.

Der Betreiber Vattenfall wird Moorburg in dieser Woche offiziell in Betrieb nehmen. Das Hamburger Großkraftwerk ist ein ökologisches und ökonomisches Desaster. Mittlerweile gibt es wohl kaum noch Befürworter des nun größten deutschen Steinkohlekraftwerks. 2007 vom CDU-Bürgermeister Ole von Beust genehmigt, sehen es viele eher als ein Denkmal gestriger Energiepolitik an als ein Zeichen für eine moderne, dezentrale und in die Zukunft gerichtete Energieversorgung. Vattenfall wird mit dem Kraftwerk wohl keine schwarzen Zahlen schreiben können, zumal der Brennstoff Steinkohle teurer wird.

Quelle: http://www.sonnenseite.com/de/politik/moorburg-deutschland-groesstes-steinkohlekraftwerk-am-netz.html?utm_source=%3A%3A%20Sonnenseite%20Newsletter%2029.%20August%202015%20%3A%3A&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter

Versorgungsengpässe bei der Energie? Nichts als Panikmache

Wie so oft klagen die Kraftwerksbetreiber, natürlich über die Kosten der Energiewende, die sie beinahe in den Ruin treiben, deshalb wollen sie 57 konventionelle Kraftwerke schließen, die nicht mehr rentabel sind. Und die Zeitungen schreiben das auch, allen voran die BILD-Zeitung, stets ein Garant für gut recherchierte, differenziert geschilderte Sachverhalte.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/versorgungsengpaesse-bei-der-energie-nichts-als-panikmache

26. August 2015   Essen

Ruf nach Braunkohle-Stiftung wird lauter

Essen. Für Spätfolgen des Tagebaus soll der Essener Energieriese nach dem Willen der Grünen mindestens eine halbe Milliarde Euro Kaution hinterlegen. Wegen der Konzernkrise fürchten die Grünen um die Rückstellungen von RWE.

 Von Thomas Reisener

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/ruf-nach-braunkohle-stiftung-wird-lauter-aid-1.5340233

Reserven für Spätfolgen

Grüne fordern 500 Millionen Euro Kaution von RWE für Braunkohletagebau

Mittwoch, 26.08.2015, 08:33

Wie hoch die Kosten für die Spätfolgen des Braunkohletagebaus in Deutschland sind, weiß bisher noch niemand. Die Grünen im Landtag in Nordrhein-Westfalen fordern von dem Energieriesen RWE nun eine Reserve über 500 Millionen Euro.

Quelle: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/energie/reserven-fuer-spaetfolgen-gruene-fordern-500-millionen-euro-kaution-von-rwe-fuer-braunkohletagebau_id_4903828.html

24.08.2015 Energiewende

Versorger wollen immer mehr Kraftwerke abschalten

Wegen der Energiewende wollen Deutschlands Stromkonzerne offenbar immer mehr konventionelle Kraftwerke abschalten: Nun sind es wohl schon 57. Und eine Milliardenzahl macht die Runde.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/energiewende-versorger-wollen-immer-mehr-kraftwerke-abschalten-13765773.html

24. August 2015 Energiewende

Stroh im Kopf ?

Längst im Wahnsinn angekommen

Meine Güte, schon wieder die Energiewende. Ja, schon wieder. Aber warum? Nun, man sollte wissen, wie das, was wir heute längst Wahnsinn nennen müssen – technischen, wirtschaftlichen und politischen Wahnsinn –, einmal begonnen hat. Zunächst unmerklich (1973 und 1979), dann deutlich (1986) und von 1998 an mit dem EEG immer deutlicher.

Quelle: http://ef-magazin.de/2015/08/24/7345-energiewende-stroh-im-kopf

23. August 2015  Proteste im Tagebau Hambach

Aktivisten musizieren gegen Braunkohle

Niederzier. Die Proteste gegen die Braunkohle-Kraftwerke im Rheinland gehen weiter. Am Samstag ketten sich vier Aktivisten an ein Förderband. Am Sonntag gingen die Proteste mit einem Konzert weiter.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/tagebau-hambach-braunkohle-gegner-ketten-sich-an-foerderband-aid-1.5332692

22. August 2015  Kerpen

Braunkohle-Gegner planen morgen neue Proteste

Kerpen. Polizei und RWE bereiten sich auf neue Proteste gegen die Braunkohle vor. Umweltaktivisten haben für morgen, 11.30 Uhr, zu einer Demonstration in Kerpen und zur musikalischen Nachtwache bis Montagfrüh eingeladen. Unter dem Motto "Andante an der Kante" planen sie eine "musikalische Bagger-Blockade", wie aus dem Aufruf der Organisation "Lebenslaute" hervorgeht.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/braunkohle-gegner-planen-morgen-neue-proteste-aid-1.5331802

21. August 2015

Angeschlagener Energiekonzern

Wegen RWE droht Städten Millionen-Abschreibung

Essen. RWE-Chef Peter Terium macht den Aktionären Kummer. Seit seinem Amtsantritt im Juli 2012 hat sich der Wert der RWE-Aktie halbiert. Nach der Zwischenbilanz vor einer Woche beschleunigte sich die Talfahrt.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rwe-nrw-staedten-droht-millionen-abschreibung-aid-1.5328877

20. August 2015

RWE bestreitet Mitschuld an Krawallen

Grevenbroich. Nach der Demonstration in Garzweiler prüft das Innenministerium das Vorgehen der Polizei.

Von Andreas Buchbauer und Reinhard Kowalewsky

Der Energiekonzern RWE weist Vorwürfe zurück, Mitarbeiter des Werkschutzes hätten bei den Demonstrationen am Samstag im Braunkohlerevier Garzweiler Eisenstangen in der Hand gehabt, um sich gegen Aktivisten zu schützen. Tatsächlich, so teilte der Konzern mit, seien von einigen Mitarbeitern Eisenstangen eines Zaunes aufgehoben worden, den Demonstranten vorher niedergerissen hätten.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/rwe-bestreitet-mitschuld-an-krawallen-aid-1.5326239

19.08.2015 Strompreise

Neue Kostenschocks schrecken Verbraucher

von Dieter Dürand

Es ist wie verhext: Ob die Sonne scheint, der Wind bläst oder alte Kraftwerke vom Netz gehen - die privaten Stromkunden zahlen immer drauf. Ein Überblick über den Irrsinn als Methode.

Quelle: http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/strompreise-neue-kostenschocks-schrecken-verbraucher/12207040-all.html

Eingestellt am 19.08.2015

Sommerhitze kostet 1,40 Euro

17.08.2015

StZ, FAZ u.a.: Zwei- bis dreistelliger Millionenbetrag zusätzlich

“Die Rekordhitze war ein Stresstest für die Stromnetze”, schreibt die Stuttgarter Zeitung: Sie treibe “mal eben die Kosten der Energiewende um zweistellige Millionenbeträge in die Höhe”. Das müssten “am Ende alle Stromkunden bezahlen”. Ein Netzbetreiber rechnet laut FAZ gar “mit einer halben Milliarde Euro Kosten für Stromverbraucher”.

Quelle: http://www.solarify.eu/2015/08/17/816-sommerhitze-wird-teuer/

18.08.2015

Braunkohlegegner ketten sich an Gleis

Erkelenz. Braunkohlegegner haben ihre Proteste im rheinischen Revier in der Nacht zum Montag fortgesetzt. An der Kohletransportbahn im Tagebau Hambach hätten sich insgesamt acht Menschen an vier Stellen an den Gleisen festgekettet, teilte eine Polizeisprecherin in Düren mit. Einige von ihnen hätten mit Spezialgeräten von den Schienen gelöst werden müssen.

Quelle: https://www.jungewelt.de/2015/08-18/061.php

18.08.2015

Faktencheck: Wie schlimm ist Braunkohle?

Düsseldorf Die Braunkohle ist für Nordrhein-Westfalen das, was das Atommüll-Lager Gorleben für Niedersachsen ist: seit Jahrzenten Anlass für Streit und Gewalt, Sprengstoff für Landesregierungen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20150818/281779922863311/TextView

17. August 2015, 18:47 Uhr  Kommentar

Goliath im Tagebau

Garzweiler ist das neue Wendland: Demonstranten übten jahrelang beim Protest gegen Atomkraft und ziehen nun gegen die Braunkohle zu Felde. Sie haben gute Gründe. Selbst die Bundeskanzlerin blies bereits zur "Dekarbonisierung".

Von Michael Bauchmüller

Die Bilder sind noch lebendig. Demonstranten klettern über Zäune, blockieren Straßen. Die Polizei rückt mit Hundertschaften an, mit Tränengas und Wasserwerfern.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kommentar-goliath-im-tagebau-1.2610274

16.08.2015

Fast 800 Strafanzeigen nach Braunkohle-Protesten

Erkelenz (dpa/lnw) - Nach den Braunkohle-Protesten im Tagebau Garzweiler vom Samstag warten auf die Demonstranten fast 800 Strafanzeigen. Ermittelt werde unter anderem wegen Hausfriedensbruchs, Landfriedensbruchs, Verstoß gegen das Waffengesetz und Störung öffentlicher Betriebe, berichtete die Polizei Düren am Sonntag.

Quelle: http://www.borkenerzeitung.de/in-+ausland/nrw_artikel,-Fast-800-Strafanzeigen-nach-Braunkohle-Protesten-_arid,516791.html

16. August 2015 | 19.16 Uhr Tagebau Garzweiler II

#EndeGelaende: Verletzte und Festnahmen bei Bagger-Blockade

Garzweiler. Am Sonntag hat sich die Lage am Tagebau Garzweiler II  zunächst beruhigt.  Die Polizei beobachtet einen "regen Abreiseverkehr" der Demonstranten. Am Samstag war es zu Ausschreitungen gekommen. Aktivisten twittern über Tränengas- und Schlagstockübergriffe durch die Polizei und blockieren die Bagger. Die polizeigewerkschaft verteidigte ihren Einsatz.

Von Sabine Kricke und Andreas Speen

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/garzweiler-verletzte-auf-endegelaende-demonstration-aid-1.5315500

16.08.2015

Entschädigungen für konventionelle Kraftwerke

Hitzewelle sorgt für Millionenkosten im Stromnetz

Europas Stromnetze arbeiten am Rande ihrer Kapazität. Auch weil die geplanten Stromtrassen von Nord nach Süd fehlen, rechnen Experten mit Kosten von rund einer halben Milliarde Euro für Notmaßnahmen allein in diesem Jahr.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/entschaedigungen-fuer-konventionelle-kraftwerke-hitzewelle-sorgt-fuer-millionenkosten-im-stromnetz,10808230,31480312.html

15. August 2015

Tagebau Garzweiler II

#EndeGelaende: Verletzte und Festnahmen bei Bagger-Blockade

Garzweiler. Am Samstag ist es am Tagebau Garzweiler II zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Aktivisten twittern über Tränengas- und Schlagstockübergriffe durch die Polizei und blockieren die Bagger. Die Polizei nahm mehrere Demonstranten fest. Von Sabine Kricke und Andreas Speen

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/garzweiler-verletzte-auf-endegelaende-demonstration-aid-1.5315500

14.08.201

Börsenstrompreise auf Talfahrt: Energiekonzerne suchen Zukunft

Essen/Düsseldorf - Die "großen Vier" der deutschen Energieversorgung haben ihren Platz in der Krise scheinbar fest gebucht. RWE legte am Donnerstag Halbjahreszahlen mit erneut starken Gewinneinbußen vor. Zuvor hatten schon Eon und Vattenfall enttäuschende Ergebnisse präsentiert. Nur EnBW kommt im ersten Halbjahr mit einem blauen Auge davon, weil Gewinne von Windparks zu sprudeln beginnen. Aber auch dort ist die Lage aber ernst. Die vier Konzerne suchen ihren Weg in die Zukunft.

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/boersenstrompreise-auf-talfahrt-energiekonzerne-suchen-zukunft-105940.aspx?utm_medium=emailmarketing&utm_source=newsletter&utm_campaign=newsflashnews2

14. August 2015

RWE-Gewinn bricht um 28 Prozent ein

Essen. Deutschlands zweitgrößtem Stromkonzern, RWE, geht es noch schlechter als angenommen. Vorstandschef Peter Terium gab gestern einen um 28 Prozent eingebrochenen Nettogewinn im ersten Halbjahr bekannt. Als Reaktion rutschte die Aktie um acht Prozent nach unten.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rwe-gewinn-bricht-um-28-prozent-ein-aid-1.5311944

12. August 2015 Stromkonzern

 RWE Bürgermeister fürchten RWE-Umbau

  • Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen halten Anteile am Stromversorger RWE. Nun plant der Konzern einen Umbau.
  • Angesichts dessen herrscht vielerorts Besorgnis. Kommunen fürchten um ihre Sperrminorität oder lukrative Posten.
  • Andere Kämmerer sorgen sich um Einnahmen aus Dividenden, die sie dringend für ihre Haushalte brauchen.

Analyse von Jannis Brühl, Köln

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stromkonzern-rwe-buergermeister-fuerchten-rwe-umbau-1.2605625

12. August 2015, 19:00 Uhr Eon

Schatten auf der Zukunft

Grüner Strom boomt - und die Gewinne von Eon durch Atom-, Gas- und Kohlekraftwerke sinken. Das stellt den Konzern vor eine Herausforderung: Denn seine Ausgründung soll genau damit Geld verdienen. Und es gibt weitere Probleme.

Von Markus Balser, Berlin

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eon-schatten-auf-der-zukunft-1.2605627


10. August 2015, 18:48 Uhr

Umbau von RWE

Ausgepowert

  • RWE baut den Konzern radikal um und legt Dutzende Töchter zusammen.
  • Die Zentrale soll so an Einfluss gewinnen.
  • Grund für den Umbau bei diesem und anderen Stromversorgern ist die Energiewende.

Von Markus Balser, Berlin

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umbau-von-rwe-ausgepowert-1.2602207

10. August 2015, 12:02 Uhr  Energiekonzern

Wie RWE ums Überleben kämpft

  • Die Gewinne des Energiekonzerns RWE sind eingebrochen, deswegen will der Konzern sich radikal umbauen.
  • RWE-Chef Peter Terium will die Zahl der Teilgesellschaften und den Bürokratieaufwand reduzieren.
  • Der Aufsichtsrat berät an diesem Montag auf einer Sondersitzung über das Umbauprogramm.

Von Markus Balser, Berlin/Essen

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-stecker-raus-1.2599331

10.08.2015

Verschluckt vom Tagebau

Der RWE-Braunkohle-Tagebau Hambach kommt näher. Fiele Manheimer mussten ihr Dorf deshalb bereits verlassen. In spätestens sieben Jahren werden riesige Bagger ihre Häuser bei Köln verschlucken.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kerpen-manheim-verschluckt-vom-tagebau-1.2599882

Lokalnachrichten » Kreis Warendorf » 09.08.2015 8:09

Stadtwerke warnen vor ihrem Partner RWE

Warendorf (pw) - Johannes Schwöppe ist genervt. Der Geschäftsführer der Stadtwerke ärgert sich massiv über aggressive Direktwerbung von Konkurrenten und hat in einer Presseerklärung gestern die Bürger davor gewarnt, Werbern bei Haustürgeschäften auf den Leim zu gehen.

Quelle: http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/warendorf/Stadtwerke-warnen-vor-ihrem-Partner-RWE-c0873981-cff5-4e4e-83b1-e8edb87edec8-ds

7.08.2015 RWE

Stecker raus

Der Energiekonzern war ein Musterbeispiel dafür, wie man aus Strom Geld macht. Jetzt kämpft er ums Überleben. Der Vorstand plant einen radikalen Umbau.

Von Markus Balser, Berlin/Essen

Wie man das Beste aus Umbrüchen macht? In Kerpen-Manheim gehen sie ihre eigenen Wege. Viele Manheimer mussten ihr Dorf zuletzt verlassen, weil der RWE-Braunkohle-Tagebau Hambach näherkommt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-stecker-raus-1.2599331

5. August 2015

Kraftwerke und Klima

Störfall Sommer

Deutschland und die Sahara-Hitze: Atomkraftwerken droht die Zwangsabschaltung, weil das Kühlwasser in den Flüssen wärmer wird als der zulässige Grenzwert.

Von Markus Balser, Berlin

Die Weser ist eigentlich nicht gerade bekannt für auffallend hohe Temperaturen. Vorbei an Hameln, Minden und Bremen schlängelt sich der Strom von den deutschen Mittelgebirgen zur Nordsee.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kraftwerke-und-klima-stoerfall-sommer-1.2596355

3.08.2015

Nachbarländer wollen deutschen Strom blockieren

Deutschland investiert viel Geld in Erneuerbare Energien, aber der Netzausbau hinkt hinterher. Die Stromüberschüsse bekommen die Nachbarländer ab. Doch sie haben jetzt genug - und wehren sich.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article144757879/Nachbarlaender-wollen-deutschen-Strom-blockieren.html

Eingestellt am 3.08.2015

Nicht ablenken lassen

Die Regierung will raus aus der Kohle. Das reicht nicht. von Andreas Kuhlmann

31. Juli 2015  22:31 Uhr 

Es wird ernst in der Klimapolitik. Seit Monaten sorgt die Divestment-Bewegung für Schlagzeilen, die Investoren aus fossilen Brennstoffen drängen will. Im Juni konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem G-7-Gipfel durchsetzen, dass die großen sieben Wirtschaftsnationen den Anstieg der Erderwärmung auf zwei Grad begrenzen wollen. Und jetzt hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in der ZEIT angekündigt: "Wir müssen aus der Verfeuerung von Kohle in den nächsten 25 bis 30 Jahren schrittweise aussteigen; 25 Jahre sind sogar realistischer." Es scheint: Unumkehrbarkeit liegt in der Luft

Quelle: http://www.zeit.de/2015/29/energiewende-kohle-ausstieg-klima

1. August 2015

Bund stellt Ökostromförderung um

Berlin. Ab 2017 müssen Wind- und Solarstromlieferanten Ausschreibungen gewinnen.

Die Förderung des Ökostroms wird im Zuge der Energiewende umgebaut und soll damit günstiger für die Verbraucher werden. Ab 2017 sollen die Hilfen für den Großteil der neuen Wind- oder Solaranlagen nur noch per Ausschreibung festgelegt werden, wie es in Eckpunkten des Bundeswirtschaftsministeriums heißt, die gestern veröffentlicht wurden.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/bund-stellt-oekostromfoerderung-um-aid-1.5279431

EEG: Stromkunden auf die Barrikaden!

30.07.2015

Der vermeintliche Klimaschutz ist ein politisches Verbrechen und wird weiterhin scheitern. Der CO2-Einfluss auf das Klima ist bis heute wissenschaftlich nicht belegt. Ein Aufruf gegen die Energiewende.

Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/50252-eeg-stromkunden-auf-die-barrikaden

Die ÜNB sind knapp bei Kasse

Von: Matthias Grobleben (grobleben@t-online.de)

Eine hoch interessanter Artikel der Süddeutschen Zeitung über die Finanzkraft der ÜNBs kann hier nachgelesen werden:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rueckbau-der-kernkraftwerke-atom-rueckstellungen-von-eon-und-rwe-in-gefahr-1.2585422

Was viele schon vermutet haben, die ÜNBs haben nicht genug Geld um die abgeschalteten Atomkraftwerke abzubauen!
Es besteht nun die akute Gefahr, dass die Verbraucher nun zum 3. Mal zur Kasse gebeten werden.
1) Subvention der Erneuerbaren Energien
2) Finanzierung der Rücklagen für den AK-Abbau
3) Wegen nicht gebildeter Rücklagen nun nochmalige Zahlung für den AK-Abbau.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/die-uenb-sind-knapp-bei-kasse

28. Juli 2015

Rückbau der Kernkraftwerke

Atom-Rückstellungen von Eon und RWE in Gefahr

  • Etwa 38 Milliarden Euro haben die Energiekonzerne für den Rückbau der Kernkraftwerke und Endlagerung zurückgelegt - Geld, das die deutschen Verbraucher über den Strompreis bezahlt haben.
  • Es fragt sich, ob das Geld noch greifbar ist, wenn es gebraucht wird.
  • Ein Gutachten im Auftrag der Grünen nährt nun die Zweifel.

Von Markus Balser, Berlin

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energie-teure-ruinen-1.2585422

Montag, den 27.07.2015

"Diese Klage wird für Europa bahnbrechend"

Die oberfränkische Grünen-Politikerin und Umweltaktivistin Brigitte Artmann will gegen zentrale deutsche Energieprojekte wie Stromtrassen, Kohleabbau und Fracking vor einer UN-Kommission in Genf klagen. Sie ist davon überzeugt, dass die EU die Bürgerbeteiligungs-Pflichten aus dem internationalen Aarhus-Abkommen missachtet.

Von Ralf Hutter

Quelle: http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/19275-qdiese-klage-wird-fuer-europa-bahnbrechendq/

24.07.2015

Deutschland und Frankreich Motor für eine europäische Energiewende?

von 

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) begrüßt das Gesetzespaket zur französischen „transition énergétique pour la croissance verte“, das die Nationalversammlung in Frankreich am Mittwoch beschlossen hat. Demnach will Frankreich unter anderem den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich senken, weniger Energie verbrauchen und mehr Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren.

Quelle: http://www.stromtip.de/News/35454/Frankreich.html

ATOMKRAFT

Frankreich beschließt Energiewende

Frankreich hat ein ehrgeiziges Reformgesetz beschlossen. Innerhalb von zehn Jahren soll der Anteil an Atomstrom deutlich sinken und der CO2-Ausstoß zurückgehen.

22. Juli 2015

Frankreich steigt auf nachhaltige Energiequellen um. Die Nationalversammlung hat das Gesetz über die nationale Energiewende beschlossen. Demnach soll der Ausstoß von Treibhausgasen deutlich sinken und mehr Strom aus erneuerbaren Quellen produziert werden. Besonders umstritten war das Ziel der sozialistischen Regierung, den Anteil des Atomstroms, der in Frankreich einen vergleichsweise hohen Anteil hat, in zehn Jahren von heute etwa 75 Prozent auf 50 Prozent zu senken.

Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-07/frankreich-energiewende-atomstrom-oekostrom-gesetz

Zu viel Kohlestrom?  22.07.2015

Neuer Rekord beim Stromexport

Deutschland hat im ersten Halbjahr 2015 so viel Strom exportiert wie niemals zuvor. Das zeigt eine vorläufige Auswertung des Berliner Denk- und Politiklabors Agora Energiewende. Unterm Strich seien 25 Terawattstunden (TWh) und damit rund acht Prozent des hierzulande von Januar bis Juni erzeugten Stroms ins Ausland geliefert worden. Im ersten Halbjahr 2014 waren es noch 19 TWh gewesen, ein Jahr zuvor 15 TWh.

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/neuer-rekord-beim-stromexport/150/437/88970/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter%20ERE%20Free%2020150720&utm_content=Neuer%20Rekord%20beim%20Stromexport

Bund Naturschutz gefährdet Atomausstieg und behindert Klimaschutz

Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Juli 2015 10:20

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Bund Naturschutz gefährdet Atomausstieg und behindert Klimaschutz

Der Bund Naturschutz (BN) gefährdet mit seiner aktuellen energiepolitischen Position und vor allem seinen Handlungen in hohem Maße das selbst gesteckte Ziel des Atomausstieges in Bayern und behindert einen wirklich wirksamen Klimaschutz.

Quelle: http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/877-bund-naturschutz-gefaehrdet-atomausstieg-und-behindert-klimaschutz

Herr Fell (Die GRÜNEN) fernab jeglicher Realität

 

Was treibt einen Mann zu einem pressewirksamen, öffentlichen Austritt aus einem Verein zu verkünden? Ist es die fehlende Aufmerksamkeit, die er zu Hause oder vielleicht auch in seiner Partei erhält? Warum belästigt uns Herr Fell mit seinen gedanklichen Ergüssen? Er muss doch damit rechnen, dass er sich damit einen Bärendienst erwiesen hat.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/herr-fell-die-gruenen-fernab-jeglicher-realitaet

Es geht ums Überleben

So jammert RWE-Kraftwerkschef Matthias Hartung, an den zentralistischen Strukturen, die entscheidend zur Krise bei RWE geführt haben, soll aber nicht gerüttelt werden. Diese wurden durch die kommunalen Anteilseigner geschaffen. Jahrelang kuschelte man, RWE hatte einen Status, vergleichbar dem der Sparkasse um die Ecke.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/es-geht-ums-ueberleben

19.07.2015

Energiewende

Gabriels Energiekonzept kommt Deutschland teuer zu stehen

von Angela Hennersdorf und Marc Etzold

Das Energiekonzept der Bundesregierung lässt viele Fragen offen. Fest steht aber: Für Stromkunden und Steuerzahler wird es noch teurer.

Um große Worte ist Sigmar Gabriel selten verlegen, vor allem nicht zu seinem Lieblingsthema, der Energiewende. „Wir schreiben hier ein neues Kapitel in den Geschichtsbüchern“, versprach der Bundeswirtschaftsminister (SPD), als er das neue Konzept der Bundesregierung zur Energie- und Klimapolitik vorstellte. Dieses Konzept, so Gabriel weiter, sei nicht weniger als „ein historischer Pakt für einen neuen Wohlstand“.

Quelle: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/energiewende-gabriels-energiekonzept-kommt-deutschland-teuer-zu-stehen/12030756-all.html

17.07.2015

Energiewende

Teure Erdkabel sollen hässliche Strommasten ersetzen

von Anna Gauto

Statt hässlicher Hochspannungsmasten sollen Erdkabel Windstrom aus dem Norden gen Süden leiten. Doch die Technik ist wenig erprobt - und nicht ganz billig.

Quelle: http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/energiewende-teure-erdkabel-sollen-haessliche-strommasten-ersetzen/12030824.html

 

Antwort der Infranetz AG vom 18.07.15

Liebe Frau Gauto, schon bei der Haftungsregelung für die nicht redundanten n-0 Seekabelverbindungen hat man der Tennet in 2013 nach kurzem aber lautstarken Gejammer das Ausfallrisiko zu 90% abgenommen.

Quelle: http://www.abindieerde.de/2015-07-Doku/E-mail%20an%20Anna%20Gauto,%20Wirtschaftswoche.pdf

Stromexport: Deutschland erzielt Rekordgewinn

AFP | 17.07.2014

Münster - Deutschland hat mit dem Export von Strom im vergangenen Jahr so viel verdient wie noch nie. 2013 lieferten deutsche Versorger Strom für 3,76 Milliarden Euro in Nachbarländer, teilte am Donnerstag das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/stromexport-deutschland-erzielt-rekordgewinn-99934.aspx

Energiewende: Erdkabel für Bayern

München, | 11:49 | sst

Die Bundesregierung ist gegen den am Mittwoch vom Bundesrat vorgeschlagenen generellen Erdkabelausbau im Stromnetz. Aufgrund eines Anfang Juli ausgehandelten Kompromisses ist in Bayern dennoch eine stärkere Erdverkabelung vorgesehen, wie aus Medienberichten hervorgeht.

............

Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, bei diesem Plan Bayern zu bevorzugen. So betonte Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter der Grünen, dass beim Energiegipfel festgelegt worden sei, alle Leitungen beim Bundesbedarfsplangesetz vorrangig zu verkabeln. Durch die Regelung für Gleichstrom-Trassen würden nun nur einige wenige Leitungen unterirdisch verlegt werden.

Quelle: https://www.check24.de/strom/news/energiewende-erdkabel-vorrang-bayern-58712/

380.000 Volt Rhein-Energie verlegt Rekord-Erdkabel in Köln

Erstellt

Die Arbeiten für Deutschlands längstem 380.000-Volt-City-Erdkabel werden beendet. Die Leitung verbindet das neue Gas- und Dampfturbinenwerk Niehl 3 mit dem Stromknotenpunkt in Opladen.  Von 

15.07.2015 Energiewende:

Bundesregierung gegen generelle Ausweitung teurer Erdkabel

Die Bundesregierung hat sich gegen einen Vorschlag der Länder ausgesprochen, beim Netzausbau stärker auf Erdkabel zu setzen. Wegen vorher ausgehandelter Kompromisse kann sich Bayern wohl dennoch über Erdverkabelung statt neuer Stromtrassen freuen.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Energiewende-Bundesregierung-gegen-generelle-Ausweitung-teurer-Erdkabel-2750928.html

14.07.2015

Braunkohle: RWE streicht rund tausend Jobs

RWE muss wegen der Klimaschutzpläne der Bundesregierung mehrere Braunkohleblöcke abschalten. Rund tausend Jobs fallen in den kommenden Jahren weg. Für den Energieversorger hätte es aber schlimmer kommen können

Der Energieversorger RWE rechnet wegen der Klimaschutzpläne der Bundesregierung mit der Abschaltung von 10 bis 15 Prozent seiner Braunkohlekapazität im Rheinischen Revier. Davon seien nach jetziger Planung 900 bis 1000 der insgesamt 10.000 Braunkohlejobs bei RWE betroffen, sagte Chef der Erzeugungssparte RWE Generation, Matthias Hartung.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/braunkohle-rwe-streicht-rund-1000-jobs-a-1043637.html

Eingestellt am 12.07.2015

Stromblackout in Bayern

Im Jahr 2023 wird in Bayern das letzte Atomkraftwerk (AKW) vom Netz gehen, aber schon heute, im Jahr 2015 wird nur ein Block eines letzten AKWs in Bayern Strom erzeugen. Das AKW Isar 2 und Grundremmingen Block C wurden Anfang Juli für etwa einen Monat wegen Revisionsarbeiten vom Netz genommen.  Das AKW Grafenrheinfeld wurde bereits am 27. Juni 2015 vom Netz genommen. Zur Zeit ist in Bayern nur noch Grundremmingen Block B in Betrieb.

Dass in Bayern die Lichter ausgehen, obwohl nur noch ein letzter Block eines AKWs Strom mit maximal 1344 MW ins Netz einspeisst ist nicht passiert. Einen Monat lang haben wir nun Zeit und werden sehen, ob die Bänder bei Audi, BMW oder anderen Großbetrieben wegen Strommangel still stehen werden. Ich prophezeihe, es wird nicht passieren!

Quelle: http://www.stromautobahn.de/stromblackout-in-bayern

R.P. vom 11.07.2015

Millionenschaden für Stadtwerke?

Angeblich droht ein Totalverlust aus einem gemeinsamen Projekt mit RWE

Essen (RP) Mehreren Stadtwerken in Nordrhein-Westfalen drohen nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" zweistellige Millionenverlust.

Quelle:http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-stadtteilausgabe-duesseldorf-mittewest/20150711/281805692603696/TextView

Eingestellt am 10.07.2015

7.07.2015

Merkel ist die Kohlekanzlerin

Der Energiegipfel am 1. Juli gab verschiedene Antworten auf lange unbeantwortete Fragen zur Energiepolitik und soll gemeinsam mit dem einen Tag später vorgestellten „Weißbuch Strommarkt“ die Leitplanken der Energiepolitik bis zur kommenden Bundestagswahl stellen. Die Entscheidungen sind miteinander verwoben, teilweise aber noch höchst unklar. Dennoch wissen wir jetzt die Eckdaten dieser Geisterfahrt: Airbag nur für die Kohlekonzerne, keine Kindersicherung für die Klimaziele und dicker Bodennebel rund um alle anderen Ankündigungen von Energieeffizienz bis Netzausbau.

Quelle: http://oliver-krischer.eu/fileadmin/user_upload/gruene_btf_krischer/2015/Hintergrundvermerk_Energiegipfel.pdf

7.07.2015

"Gabriel fährt Energiewende an die Wand"

Das EEG 2016: Eine Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die von der Regierung geplanten Ausschreibungen für die Ökoenergien die Energiewende in Bürgerhand gefährden. Mit dem Auktionsmodell könnten sich fast nur noch Energiekonzerne und Projektgesellschaften den Aufbau von Wind- und Solarparks leisten.

Aus Berlin Nick Reimer

Quelle: http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/19163-qgabriel-faehrt-energiewende-an-die-wandq

Eingestellt am 6.07.2015

Energiewende-Kompromiss der Koalition

Her mit der Kohle

04.07.2015 23:22 UhrVon Dagmar Dehmer

Die große Koalition findet mühsam Kompromisse zum Klima und zu Stromnetzen. Die meisten Entscheidungen gehen zu Lasten der Stromkunden und der Steuerzahler.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-kompromiss-der-koalition-her-mit-der-kohle/12004234.html

 

Merkels klimapolitische Fehlentscheidung

Kanzlerin Merkel hat in der Kohlefrage erneut ihre Janusköpfigkeit gezeigt. Beim G7-Gipfel in Elmau sprach sie noch von Dekarbonisierung. Nun hat sie mit dem großkoalitionären Energie-Kompromiss ein Schonprogramm für Klimakiller durchgesetzt, dessen Kosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Das ist ungerecht und kurzsichtig.

Ein Standpunkt von Tobias Münchmeyer, Greenpeace

Quelle: https://www.klimaretter.info/standpunkte/19139-merkels-klimapolitische-fehlentscheidung

5.07.2015

Wirtschaft  Energiewende

Wie der Gewerkschaftsboss Gabriel aufs Kreuz legte

Im Ringen um den Kohle-Ausstieg hat Michael Vassiliadis, Chef der IG BCE, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bezwungen. Eine alte Freundschaft wurde auf eine harte Probe gestellt. Aber sie überlebte.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article143532269/Wie-der-Gewerkschaftsboss-Gabriel-aufs-Kreuz-legte.html

03.07.2015

Rückbau von Atomkraftwerken

Sigmar Gabriel will Klarheit über Kosten

 Von 

Berlin –   Wer zahlt den Abriss der Atomkraftwerke und die Entsorgung des strahlenden Mülls? Laut Gesetz die Stromkonzerne selbst. Niemand weiß aber, ob sie dafür überhaupt noch genug Geld haben. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will jetzt Klarheit.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/rueckbau-von-atomkraftwerken-sigmar-gabriel-will-klarheit-ueber-kosten,10808230,31116240.html

3. Juli 2015, 20:32 Uhr Atomindustrie

Konzerne sollen haften

Die Regierung will verhindern, dass sich Stromkonzerne durch den Verkauf ihrer Atomtöchter ihrer Pflichten für die Entsorgung des Atommülls entledigen.

Die Bundesregierung will verhindern, dass sich Stromkonzerne durch den Verkauf ihrer Atomtöchter ihrer Pflichten für Rückbau und Entsorgung des Atommülls entledigen. "Möglichst rasch" wolle er einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen, kündigte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag in Berlin an

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/atomindustrie-konzerne-sollen-haften-1.2550661

R.P. vom 3.07.2015

Stromkunden zahlen Kohle-Deal

Die Koalition einigt sich auf eine Energie-Reform.  NRW ist erleichtert über das Aus für die Klimaabgabe. Nun zahlen Verbraucher und Steuerzahler für die Stilllegung von Kraftwerken

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-stadtteilausgabe-duesseldorf-mittewest/20150703/281479275075041/TextView

Bayern wurde verraten – Das Ergebnis beim Koalitionsgipfel x=0

7 Kommentare Nach dem gestrigen Koalitionsgipfel scheinen nun die Ergebnisse an die Öffentlichkeit zu gelangen. Es sind leider keine guten Nachrichten. So wie es aussieht wird Horst Seehofer sein Versprechen, das er den bayerischen Bürgern gegeben hat NICHT halten

Quelle: http://www.stromautobahn.de/bayern-wurde-verraten-das-ergebnis-beim-koalitionsgipfel-x0

2. Juli 2015, 18:12 Uhr  Energiewende

Die Rechnung zahlt immer der Verbraucher

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel feiert das Ergebnis des Strom-Gipfels als "Versöhnung von Ökologie und Ökonomie". Viele Fragen bleiben offen - nur eine nicht: Wer für das Ganze zur Kasse gebeten wird.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Nach wochenlangem Streit hat sich die große Koalition auf Eckpunkte zur Umsetzung der Energiewende geeinigt.

Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-wenn-zwei-sich-streiten-zahlt-der-dritte-1.2548142

Reserve – Kraftwerke:  Vergoldeter Ruhestand für Kohlemeiler

Von in Energie — 01.07.2015

Claudia Kemfert leitet die Abteilung “Energie, Verkehr, Umwelt” am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Hertie School of Governance in Berlin.

Manchmal ist Politik ein absurdes Trauerspiel. Wenn zwei um etwas streiten, dann finden sie mit etwas Mühe meist eine faire Lösung: Der eine sagt “10”, der andere “6” und am Ende treffen sie sich bei “8”. In der Politik kann zwischen “10” und “6” allerdings “2,7” liegen.

Quelle: http://green.wiwo.de/reserve-kraftwerke-vergoldeter-ruhestand-fuer-kohlemeiler/

1. Juli 2015, 19:19 Uhr  Energiewende

Kommunaler Atomschlag

Stadtwerke und Ökostrom-Anbieter ziehen vor den Europäischen Gerichtshof - im Kampf gegen britische Nuklear-Beihilfen. Ein Lehrbeispiel in Sachen Energiepolitik aus der Universitätsstadt Tübingen.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Die Stadtwerke Tübingen sind eine Kommunalfirma wie aus dem Bilderbuch

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-kommunaler-atomschlag-1.2546525

R.P. vom 1.07.2015

Einigung bei der Energiewende steht auf der Kippe

Berlin (qua) Der 1. Juli sollte der Tag der Entscheidung in der Energiewende werden.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-dinslaken/20150701/281659663697634/TextView

29.06.2015 IWR

Statt Klimaabgabe zu zahlen: Stromkonzerne fordern Prämie

Münster – Ursprünglich war von Wirtschaftsminister Gabriel geplant, dass die Betreiber von CO2-intensiven Braunkohle-Kraftwerken eine Klimaabgabe zahlen sollten. Jetzt drehen die Stromversorger den Spieß um. Statt eine Klimaabgabe zu zahlen, wollen sie eine Entschädigungszahlung für die Abschaltung bestimmter Kraftwerksblöcke in Millionenhöhe

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=29114

R.P vom 30.06.2015

Grüne: RWE soll Kraftwerksneubau stoppen

Düsseldor (anh) Der Kampf um den Kohleausstieg geht weiter.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150630/281749858008876/TextView

R.P. vom 29.06.2015

Bürger sollen teure Abwrackprämie zahlen

Acht-Braunkohle-Blöcke sollen für den Klimaschutz stillgelegt werden - fünf von RWE

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-stadtteilausgabe-duesseldorf-mittewest/20150629/281994671142963/TextView

Unsinnige Planungen zur Energiewende

25.06.2015

Der Bau von Ökostromanlagen soll fortgesetzt werden. Hauptsächlich sollen weitere Windgeneratoren an Land wie auf dem Meer entstehen. An der hohen Vergütung des Ökostroms soll dabei nicht gerüttelt werden.

Von Prof. Dr. Hans-Günter Appel

Schon heute ist die installierte Leistung der Windstrom- und Solarstromanlagen höher als der Bedarf in Deutschland. Bei Starkwind und Sonnenschein produzieren sie mehr Strom als gebraucht wird. Der überflüssige Strom muss jedoch nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) bezahlt und dann zu Schleuderpreisen oder gar mit Zuzahlungen entsorgt werden

Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/48182-unsinnige-planungen-zur-energiewende

25.06.2015  Klimaabgabe für Kohlekraftwerke

Hartz IV für Kohlekraftwerke

 Von 

Wirtschaftsforscher warnen davor, die Klimaabgabe für CO2-Schleudern fallen zu lassen. „Hartz IV für Kraftwerke ist nicht das, was die Bundesregierung eigentlich wollte“, so DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert.

Quelle: http://www.fr-online.de/wirtschaft/klimaabgabe-fuer-kohlekraftwerke-hartz-iv-fuer-kohlekraftwerke,1472780,31038804.html

25. Juni 2015 | 07.33 Uhr

Klima-Deal: RWE schaltet jeden vierten Block ab

Düsseldorf. Alte Kraftwerke sollen in eine Reserve, für die der Stromkunde zahlt. Grüne nennen Gabriel einen "Klima-Pinocchio".

Der Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), alte Kohlekraftwerke mit einer Klimaabgabe zu belegen, ist offenbar vom Tisch. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) sagte, Gabriel habe erklärt, offen für Alternativen zu sein. Diese bestehen aus einem Maßnahmenmix. Damit werde dasselbe Ziel erreicht, nämlich den Ausstoß an Kohlendioxid bis 2020 um 22 Millionen Tonnen zu senken.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/klima-deal-rwe-schaltet-jeden-vierten-block-ab-aid-1.5191213

24.06.2015

Kommentar zum Kohleabgabe-Stopp

Der Klimaschutz ist nicht ernst gemeint

 Von 

Berlin –   Die geplante Klimaabgabe für Kohlekraftwerke ist vom Tisch. Gegen die geballte Macht der Kohlelobby hat der Klimaschutz keine Chance, obwohl der schrittweise Abschied von Kohle für die Einhaltung der Klimaziele unerlässlich ist.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/kommentar-zum-kohleabgabe-stopp-der-klimaschutz-ist-nicht-ernst-gemeint,10808230,31032548.html

22.06.2015

Grafenrheinfeld-Abschaltung

Wirtschaft dringt auf "Energiewende-Plan"

 

Anlässlich der Stilllegung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld am Samstag hat der Wirtschaftsverband VBW erneut ein Gesamtkonzept für den Umbau der Energieversorgung in Deutschland gefordert. "Vier Jahre nach dem Beschluss über den beschleunigten Ausstieg aus der Kernkraft gibt es immer noch keinen umfassenden Plan, was bis wann passieren muss, um eine sichere Stromversorgung über 2022 hinaus zu garantieren", sagt VBW-Geschäftsführer Bertram Brossardt. "Inzwischen läuft uns die Zeit davon. Ein umfassender Energiewende-Plan ist überfällig."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/grafenrheinfeld-abschaltung-wirtschaft-dringt-auf-energiewende-plan-1.2532063

22. Juni 2015 | 14.43 Uhr

Braunkohletagebau in Erkelenz

Beschluss getroffen: 1600 Menschen werden umgesiedelt

Erkelenz/ Köln. Seit heute steht fest: 1600 weitere Bürger werden im Erkelenzer Tagebaugebiet umgesiedelt, fünf Ortschaften sollen dem Braunkohlebagger zum Opfer fallen. Am 1. Dezember 2016 wird die Umsiedlung starten, die insgesamt 15 Jahre dauern soll.  Von Andreas Speen

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/tagebau-garzweiler-1600-menschen-in-erkelenz-werden-umgesiedelt-aid-1.5183701

20. Juni 2015 Energiewende

Was das Aus von Grafenrheinfeld bedeutet

  • Am 27. Juni geht das AKW Grafenrheinfeld vom Netz. Im Vorfeld reagierten bayerische Wirtschaftsbosse angespannt ob der vermeintlichen Stromengpässe durch den Wegfall des Kraftwerks.
  • Dass Grafenrheinfeld nun umstandslos verzichtbar ist, liegt vor allem daran, dass Deutschland Strom im Überfluss produziert.
  • Die gigantischen Zuwächse bei Solarstrom und Windkraft sind der Grund, warum es nicht zu Stromengpässen kommen wird.

Von Christian Sebald

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/droht-der-blackout-die-lichter-brennen-weiter-1.2528576

Energiewende und Klimaschutz

Der Krampf um die Kohle

16.06.2015 13:57 UhrVon

Staatssekretär Rainer Baake bringt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit dem Plan einer Klimaabgabe für Kohlekraftwerke in die Bredouille. Ein Großteil der Genossen ist fassungslos.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-und-klimaschutz-der-krampf-um-die-kohle/11920330.html

15.06.15

"Wir können die zwei Grad niemals erreichen"

Die G-7-Erklärung zum Klimaschutz klang nett, ist aber praktisch nicht erreichbar, sagt der Wissenschaftler Bjørn Lomborg. Das große Problem der Klimapolitik sei, dass sie emotional so aufgeladen sei.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article142463954/Wir-koennen-die-zwei-Grad-niemals-erreichen.html

14.06.2015

Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die Grünen wollen Braunkohleabgabe weiter durchsetzen

 Von 

Berlin Die Bundestagsfraktionschefs der Grünen, Kathrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter haben Angela Merkel in einem Brief dazu aufgefordert, die umstrittene Braunkohleabgabe doch noch einzuführen.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/brief-an-bundeskanzlerin-angela-merkel-die-gruenen-wollen-braunkohleabgabe-weiter-durchsetzen,10808230,30946618.html

R.P. vom 13.06.2015

Branche will Abwrackprämie für Kraftwerke

Um die Klimaabgabe zu verhindern, bieten Konzerne Stilllegung an- und wollen dafür Geld sehen. Gewerkschafts-Chef Vassiliadis betonte, es gebe keine Pläne für Stilllegungen. Künftige Kraftwerksreserven müssten aber bezahlt werden.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150613/281861527130390/TextView

R.P. vom 12.06.2015

IG BCE: Branche ist bereit zu Kraftwerks-Stilllegungen

Berlin (anh/mar)  Wenige Tage, bevor Bund und Länder das neue Klimapaket vereinbaren wollen, haben Unionspolitiker und die Gewerkschaft  IG BCE den Druck erhöht.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-stadtteilausgabe-duesseldorf-mittewest/20150612/281788512684320/TextView

Kein Strom in Bayern für mind. 2 Jahre!

In Bayern wird es zwischen in den Jahren 2023 und 2024 in weiten Teilen zu Stromausfällen kommen!

Das interpretiere ich in die Aussage von Frank Golletz, Technischer Geschäftsführer des Netzbetreibers 50Hertz hinein. Golletz hält den ursprünglichen Baubeginn 2018 des Korridor D für unrealistisch. Golletz geht davon aus, dass Korridor D frühestens im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden könne.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/kein-strom-in-bayern-fuer-mind-2-jahre

R.P. vom 10.06.2015

Städte sind offen für Einstieg der Scheichs bei RWE

RWE prüft Formen der Zusammenarbeit mit dem arabischen Investor und schließt eine Kapitalerhöhung nicht aus.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150610/281711203269165/TextView

R.P vom 10.06.2015

NRW verhindert Kohle-Abgabe

Die von Wirtschaftsminister Gabriel geplante Klimaabgabe auf alte Kraftwerke soll auf Eis gelegt werden. Nun wollen die Versorger freiwillig Blöcke abschalten. um das deitsche Klimaziel zu erreichen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150610/281479275035181/TextView

Merkelscher Klimaschutzerfolg auf dem G7-Treffen

09. Juni 2015 | Hans-Josef Fell, EWG-Präsident und Mitautor des EEG 2000

Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2100. So das Ziel der G7, für welches sich Kanzlerin Merkel rühmt. Kann das wirklich als Klimaschutz bezeichnet werden? Nein!

Wer wie die G7 und Frau Merkel so lange mit dem Umbau der Industriegesellschaft zu einer solaren Weltwirtschaft warten will, hat nichts begriffen von der dramatischen Dynamik der Erderwärmung.

Quelle: http://www.pv-magazine.de/meinung/blogdetails/beitrag/merkelscher-klimaschutzerfolg-auf-dem-g7-treffen_100019493/

5. Juni 2015  Klimawandel

Stromexporte gefährden deutsches Klimaziel

  • Deutschland könnte seine Klimaziele verpassen, weil zu viel Energie aus umweltschädlichen Kohlekraftwerken exportiert wird.
  • Das geht aus einer Studie des Berliner Thinktanks Agora hervor. Die Experten rechnen mit einer weiteren Zunahme der deutschen Kohlestromexporte.

Von Michael Bauchmüller

Kohlestrom verdrängt Gaskraftwerke

Deutscher Kohlestrom drückt im Ausland zunehmend klimafreundliche Gaskraftwerke aus dem Markt. Das geht aus einer Studie des Berliner Thinktanks Agora Energiewende hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-stromexporte-gefaehrden-deutsches-klimaziel-1.2507022

4.06.2015

Brennelementesteuer vor EuGH

Herbe Schlappe für die deutschen AKW-Betreiber

  • Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat die Brennelementesteuer für rechtens erklärt.
  • Das Gericht wies damit eine Klage deutscher AKW-Betreiber ab, die juristisch gegen die 2011 eingeführte Steuer vorgehen.
  • Die Chancen der Energieversorger auf Milliarden-Rückzahlungen durch den Staat sinken dadurch. Sie hoffen nun auf ein Urteil des Bundesverfassungsgericht, wo ebenfalls ein Verfahren anhängig ist.

Von Markus Balser

Sie sollten den deutschen Atomkonzernen Milliarden bringen und der Bundesregierung zeigen: Das harte Vorgehen gegen die Kernkraftwerksbetreiber kommt die Politik teuer.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/brennelementesteuer-vor-eugh-herbe-schlappe-fuer-die-deutschen-akw-betreiber-1.2505671

03.06.2015

Erster internationaler "Kohleatlas" erschienen

von

Mit einem jährlichen Ausstoß von weltweit rund 15 Milliarden Tonnen CO2 trägt keine andere Energiequelle so stark zur Erderwärmung bei wie die Kohle. Allein in Deutschland verursacht die Abgasbelastung durch Kohlekraftwerke Gesundheitskosten in Höhe von etwa vier Milliarden Euro pro Jahr. Diese und alle anderen wichtigen Daten und Fakten zur Kohleförderung stehen im heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin veröffentlichten „Kohleatlas“.

Mit über 350 Milliarden Euro wurde das Kohle Geschäft in Deutschland seit 1950 staatlich subventioniert. Deutschland ist Weltmeister bei der Förderung von Braunkohle.

Quelle: http://www.stromtip.de/News/35398/Kohle.html

3.06.2015

Angst vor Überlastung: Tschechien wehrt sich gegen deutschen Ökostrom

In der Bundesrepublik fehlen große Energietrassen von Nord nach Süd, deshalb fließt deutscher Windstrom oft über Tschechien. Sehr zum Ärger der Nachbarn: Das Land will seine Grenze dichtmachen

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/tschechien-stopp-deutschen-strom-transport-a-1036858.html

2. Juni 2015  Klimaschutz

Dicke Luft in der Strombranche

Der Stromkonzern EnBW sieht die Pläne für eine Klimaschutzabgabe für besonders schmutzige Kohlekraftwerke einigermaßen positiv - und schert damit als erstes aus der branchenweiten Phalanx des Widerstands aus.

In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Gabriel bewertet EnBW-Chef Mastiaux dessen ursprüngliche Pläne als "volkswirtschaftlich effizientes Instrument".

Allerdings betreibt EnBW selbst weder Braunkohlekraftwerke noch -Tagebaue - und gehört dem grün-rot regierten Bundesland Baden-Württemberg.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimaschutz-dicke-luft-in-der-strombranche-1.2502249

31.05.2015 Sonder-Abgabe für Klimaschutz

Widerstand gegen Braunkohle aus dem Revier

Von 

Gewerkschaften, Kraftwerksbetreiber, Landesregierungen und Teile von SPD und CDU laufen seit Wochen Sturm gegen die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Sonder-Abgabe für den Klimaschutz. Nun erhält der Minister Rückendeckung aus den Braunkohlerevieren.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/sonder-abgabe-fuer-klimaschutz-widerstand-gegen-braunkohle-aus-dem-revier--,10808230,30830948.html

30.05.2015

Sinkende Strompreise

RWE fürchtet Stilllegung von Kraftwerken

Düsseldorf –   Sinkende Strom-Großhandelspreise sorgen für Kopfzerbrechen beim Stromriesen RWE. Der Konzern kann nicht ausschließen, den Finanzmarkt erneut anzapfen zu müssen.

RWE rechnet mit einem weiteren Gewinnrückgang im kriselnden Stromgeschäft. „Wenn die Strompreise und die Regulierung so bleiben wie bisher, dann wird unser Ergebnis in der Stromerzeugung nicht nur 2015, sondern auch 2016 noch einmal weiter bergab gehen“, sagte Finanzchef Bernhard Günther in einem am Samstag veröffentlichten Interview der „Börsen-Zeitung“.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/sinkende-strompreise-rwe-fuerchtet-stilllegung-von-kraftwerken,10808230,30826290.html

28.05.2015

Abschied vom Kohle-Geschäft

Norwegens Staatsfonds soll bei RWE aussteigen

  • Norwegens Parlament will Investitionen in die Kohle-Industrie einschränken. Der 800 Milliarden Euro schwere Staatsfonds soll deshalb auf Investments bei Firmen verzichten, die einen bestimmten Anteil ihrer Umsätze mit Kohle erwirtschaften.
  • Das dürfte den deutschen Energieerzeuger RWE treffen. Der Staatsfonds hält derzeit noch bis zu zwei Prozent an RWE.

Aus für RWE-Investment

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abschied-vom-kohle-geschaeft-norwegens-staatsfonds-soll-bei-rwe-aussteigen-1.2497717

28.05.2015

DIW: Rückstellungen für Atomausstieg reichen nicht aus

von Christian Grimm

BERLIN (Dow Jones)--Die Rückstellungen der vier großen Energiekonzerne für den Atomausstieg in Deutschland sind zu niedrig. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Analyse. E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW müssen ihre Kernkraftwerke abreißen und den strahlenden Müll sicher lagern. Ende 2022 müssen die letzten deutschen AKWs vom Netz gegangen sein.

Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/DIW-Rueckstellungen-fuer-Atomausstieg-reichen-nicht-aus-4359701

R.P vom 28.05.2015

"Eons Atomrückstellungen reichen aus"

Eon-Chef Teyssen diskutierte mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Energieexpertin Claudia Kemfert über die Energiewende

Düsseldorf Als Eon-Chef muss Johannes Teyssen viele Probleme lösen: Energiewende, Atomrückstellungen, Klimaabgabe - das Thema ist komplex.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150528/281771332789361/TextView

Erneuerbare Energie

26.05.15

Ökostrom-Reserve steigt auf 5,1 Milliarden Euro

Sonderabgabe für Ökostrom: Stromnetzbetreiber nehmen wesentlich mehr ein, als sie den Erzeugern bezahlen müssen. Die Grünen fordern deshalb eine niedrigere Umlage, um die Verbraucher zu entlasten.

Von Redakteur Innenpolitik

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article141495339/Oekostrom-Reserve-steigt-auf-5-1-Milliarden-Euro.html

Eingestellt am 26.05.2015

Geplante Kohleabgabe

Sigmar Gabriel greift Energieriesen an

 Von 

Berlin –   Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat im Streit über die geplante Kohleabgabe die Energiekonzerne angegriffen. Die Unternehmen sollen Gespräche verweigert haben. Gleichzeitig signalisierte er aber auch weiter Kompromissbereitschaft.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/geplante-kohleabgabe-sigmar-gabriel-greift-energieriesen-an,10808230,30766622.html

23. Mai 2015 Energiewende

Kohlegewerkschaft schlägt Stilllegung von Kohlekraftwerken vor

  • Die Gewerkschaft IG BCE will die CO2-Abgabe verhindern, die Gabriel Kohlekraftwerken auferlegen will. Der Wirtschaftsminister will so die Energiewende vorantreiben.
  • Doch die Gewerkschaft fürchtet durch eine Abgabe Nachteile für die Arbeitnehmer, die sie vertritt. Sie macht deswegen nun einen Alternativvorschlag: Statt einer Abgabe bringt sie einen Abschaltplan für Kohlekraftwerke ins Spiel.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-kohlegewerkschaft-schlaegt-stilllegung-von-kohlekraftwerken-vor-1.2492011

Industrie erhält weitere Nachlässe bei der Ökostrom-Umlage

22.05.2015

Berlin - Die Industrie profitiert von weiteren Ausnahmeregelungen bei der Ökostrom-Umlage. Insgesamt 80 Unternehmen der Metallverarbeitung erhalten Rabatte auf den Strompreis.

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/industrie-erhaelt-weitere-nachlaesse-bei-der-oekostrom-umlage-104629.aspx

R.P. vom 21.05.2015

Gabriel muss Klimaabgabe wohl verringern

Spitzengespräch mit Merkel im Kanzleramt ohne Einigung. Unionspolitiker wollen komplette Aufgabe.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/neuss-grevenbroicher-zeitung-neuss/20150521/281724088137621/TextView

Gabriel rettet jedes alte Kohle-Kraftwerk

Nun liegt es schwarz auf weiß vor: Das Wirtschaftsministerium senkt das Klima-Einsparziel für alte Kohlekraftwerke ab – von 22 Millionen Tonnen CO2 auf 16 Millionen Tonnen. Keinem dieser Kraftwerke droht die Stilllegung. Die Klima-Lücke soll durch mehr Kraft-Wärme-Kopplung und einige "Luftbuchungen" zugedeckt werden.

Aus Berlin Jörg Staude

Quelle: http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/18820-gabriel-rettet-jedes-alte-kohle-kraftwerk

R.P. vo 19.05.2015

Gabriel kommt RWE bei Klimaabgebe entgegen

Das Einsparvolumen an CO2 wird leicht gesenkt. Morgen gibt es ein Spitzengespräch i Kanzleramt

Berlin (anh) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) kommt RWE und Vattenfall bei der umstrittenen Klimaabgabe entgegen. Die Branche soll nun nur noch 16 Millionen statt der zunächst geplanten 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid bis 2020 einsparen.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150519/281758447872106/TextView

Energieriese muss Gewerbesteuer nachzahlen  

Das Finanzamt lässt RWE bluten

15.05.2015, 17:20 Uhr | dpa


Steuerprüfung bei RWE: Energieriese muss Gewerbesteuer nachzahlen. Ein RWE-Braunkohlekraftwerk: Der Konzen steht an mehreren Fronten unter Druck - 2004 bis 2008 hat er offenbar viel zu wenig Steuern bezahlt. (Quelle: Imago/Hans-Guenther-Oed)
 

Ein RWE-Braunkohlekraftwerk: Der Konzen steht an mehreren Fronten unter Druck - 2004 bis 2008 hat er offenbar viel zu wenig Steuern bezahlt. (Quelle: Imago/Hans-Guenther-Oed)

Der von der Energiewende getroffene RWE-Konzern hat jetzt auch noch Ärger mit dem Finanzamt. Nach einer Steuerprüfung für die Jahre 2004 bis 2008 muss das Unternehmen Gewerbesteuer nachzahlen - und zwar einen dreistelligen Millionenbetrag.

Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_74022750/steuerpruefung-bei-rwe-energieriese-muss-gewerbesteuer-nachzahlen.html

RWE-Chef packt aus

Nichts mehr übrig für Atomkraft?

Stand: 12.05.2015 16:18 Uhr

Gut 35 Milliarden Euro haben die deutschen Stromkonzerne für Abriss und Entsorgung ihrer Atomkraftwerke zurückgelegt - angeblich. Denn nun hat RWE-Chef Terium eingeräumt: Das Geld für die Rückstellungen ist noch gar nicht verdient.

Von Jürgen Döschner, WDR-Hörfunk

Was für Norbert Blüm einst die Renten, das waren für die Chefs der großen Energiekonzerne die Milliarden für Endlagerung und Rückbau der Atomkraftwerke. Die Atomrückstellungen sind sicher, wiederholten RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW gebetsmühlenartig. Doch nun gibt der Chef des Essener Energieriesen RWE, Peter Terium, als erster der vier großen Energieversorger zu, dass es mit dieser Sicherheit nicht so weit her ist.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/rwe-atomrueckstellung-101.html

7. Mai 2015

Eon: Aufbruch ins Morgenland

Auf der letzten Hauptversammlung von Eon vor der Aufteilung werben die Manager bei den Aktionären um ihren Plan. Es gehe nicht um das Ende einer Firma - die alte Energiewelt insgesamt stehe vor dem Untergang.

Von Markus Balser, Berlin

Wie die Zukunft von Eon aussieht? Die Aktionäre von Europas größtem Energiekonzern müssen am Donnerstag Morgen direkt hinter dem Eingang im Bauch der Essener Grugahalle durch: Im Foyer hängen diesmal keine Fotos mehr von den Großkraftwerken des Konzerns.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eon-aufbruch-ins-morgenland-1.2469077

R.P. vom 6.05.2015

Kompromiss bei Klimaabgabe in Sicht

Die Chefs von RWE und Eon treffen Kanzlerin Merkel. Der Bund verdoppelt seine Ausgaben für Energieforschung

Berlin (anh/mar) Bei der Klimaabgabe für Kohle-Kraftwerke zeichnet sich ein Kompromiss ab.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150506/281771332752949/TextView

Eingestellt am 4.05.2015

Energiewende: 

Vattenfall stimmt deutsche Mitarbeiter auf Kohle-Aus ein

Von 

Der Chef von Vattenfall sieht für die deutsche Kohleenergie keine Zukunft. "Die Arbeitsplätze im Tagebau werden früher oder später verschwinden", sagte Magnus Hall SPIEGEL ONLINE. Das sei "eine schmerzhafte Erkenntnis", aber man müsse sie akzeptieren.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vattenfall-schwoert-deutsche-mitarbeiter-auf-kohle-aus-ein-a-1031703.html

2.05.2015

Vattenfall im Visier von Umweltschützern

Der Energiekonzern Vattenfall kämpft um ein grünes Image und weiht seinen größten deutschen Windpark ein. Doch Greenpeace-Aktivisten bringen abrupt auf die Bühne, was gerade zum nächsten großen Konflikt zwischen Konzern und Regierung wird: der Kohleausstieg.

Von Markus Balser

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiepolitik-vattenfall-im-visier-von-umweltschuetzern-1.2461366

Eingestellt am 3.05.2015

1.05.2015

EEG-Rabatten wird Kronkorken aufgesetzt

Um 300 Millionen Euro könnten die Rabatte für die Industrie bei der EEG-Umlage in diesem Jahr sinken. Das gefällt der Bundesregierung offenbar gar nicht. Sie ließ neue "existenzbedrohende" Belastungen von Unternehmen ausmachen und will die Befreiungen ausweiten. Praktischerweise darf sich die Industrie das Millionen-Geschenk nahezu selbst machen.

Aus Berlin Jörg Staude

Quelle: https://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/18681-eeg-rabatten-wird-kronkorken-aufgesetzt

R.P. vom 2.05.2015

Hannelore Kraft: "Klimaschutz nicht um jeden Preis

Aachen (lor) NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat sich im Streit  um die Zukunft der Braunkohle  gestern bei der zentralen Mai-Kundgebung des Deutschen Gewekschaftsbundes (DGB) in Aachen hinter die Kumpel gestellt.

...............

Anmerkung der BI: Damit stellt sich die Ministerpräsidentin Frau Hannelore Kraft nicht nur gegen den Bundesminister für Wirtschaft..Sigmar Gabriel (SPD) sonder auch gegen ihre Bundesministerin für Umwelt...Frau Barbara Hendricks (SPD)

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150502/281595239088193/TextView

30.04.2015

Neuerungen zum Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlenbergbau

von

Der Tarifvertrag zur Gestaltung sozialverträglicher Personalmaßnahmen anlässlich der Beendigung vom deutschen Steinkohlenbergbau zum 31. Dezember 2018 wurde mit Wirkung zum 30. April 2015 aufgehoben, da die wesentlichen Ziele bereits erreicht wurden. Rund 2.300 Beschäftigten konnte auf Basis dieses Tarifvertrages eine neue berufliche Perspektive eröffnet werden. Der sozialverträgliche Anpassungsprozess wird weiterhin fortgesetzt

Quelle: http://www.stromtip.de/News/35357/deutschen-Steinkohlenbergbau.html

27.04.2015

Vattenfalls Ausstieg aus dem Braunkohlegeschäft

von

Der Energiekonzern Vattenfall kann sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft innerhalb von 15 Jahren herunterfahren und auf Erneuerbare Energien umsteigen - ohne dadurch Arbeitsplätze oder Deutschlands Klimaschutzziel zu gefährden. Zu diesem Ergebnis über das Braunkohlegeschäft kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Quelle: http://www.stromtip.de/News/35351/Braunkohlegeschaeft.html

R.P. vom 26.04.2015

6000 gegen die Braunkohle, 15000 dafür

Der Kampf um Kraftwerke und Tagebaue holte  Tausende auf die Straße: In Garzweiler stand eine Menschenkette, in Berlin heizte die Gewerkschaft dem Bundeswirtschaftsminister ein. Der bekommt in der Koalition immer mehr Druck.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150427/281646778686813/TextView

R.P. vom 26.04.2015

Druck auf Gabriel im Kohle-Streit steigt

Auch die Kanzlerin ist offenbar skeptisch. Tausende kommen zu zwei Großdemos.

Berlin (anh/mar) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gerät im Streit um die Klima-Abgabe für alte Kohlekraftwerke in Bedrängnis.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/solinger-morgenpost/20150427/281487864896861/TextView

26. April 2015

Garzweiler

Widerstand am Schaufelrad

Tausende gehen auf die Straße. Die einen für, die anderen gegen Braunkohle. Der Streit hat längst die Koalition erfasst.

Von Markus Balser, Jannis Brühl und Michael Bauchmüller, Berlin/Immerath

Das letzte Aufbäumen beginnt für Dennis um halb fünf. Sieben Stunden Busfahrt von einem der größten deutschen Kohlekraftwerke zur Großkundgebung im Berliner Regierungsviertel. Demoschilder, Warnwesten: Am Nachmittag stehen Dennis, seine Kollegen vom rheinischen Braunkohlekraftwerk Niederaußem und gut 10 000 Kohlekumpel aus ganz Deutschland vor dem Kanzleramt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/garzweiler-widerstand-am-schaufelrad-1.2452887

26.04.2015

25.04.2015

Der Kampf um die Braunkohle spaltet die Republik

Bedeuten die Klimaschutz-Pläne der Regierung das Aus für die letzte unsubventionierte Energiequelle Deutschlands? Klimaschützer und Gewerkschaften tragen ihren Grundsatzstreit nun auf der Straße aus.

Mit einer solchen Eskalation des Streits hat in der Bundesregierung wohl niemand gerechnet. Mehr als 15.000 Beschäftigte aus der deutschen Kohle-Wirtschaft wollen am Samstag vor dem Bundeskanzleramt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren. Beschäftigte, Landesminister und Gewerkschaftsführer machen Front "gegen den sozialen Blackout ganzer Regionen."

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article140067298/Der-Kampf-um-die-Braunkohle-spaltet-die-Republik.html

R.P. vom 25.04.2015

Gabriel gibt bei Braunkohle nach

Die Klima-Abgabe soll an die Strom-Großhandelspreise gekoppelt werden.

Berlin (mar/qua) Nach massiver Kritik von Gewerkschaften, Kohle-Ländern, Energiekonzernen und der Union will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Pläne für eine Klimaschutz-Abgabe für ältere Kohlekraftwerke abmildern.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post/20150425/281487864894154/TextView

24. April 2015

Bürger und Industrie streiten

NRW kämpft um die Braunkohle

Düsseldorf. Der Kampf um die Braunkohle schweißt Nordrhein-Westfalen zusammen. Gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplante Klima-Abgabe für alte Kohlekraftwerke hat sich ein breites Bündnis von CDU, SPD, Gewerkschaften und Wirtschaft gebildet.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-kaempft-um-die-braunkohle-aid-1.5039517

23. April 2015

Tagebau

Kulturkampf an der Abbruchkante

Erkelenz. Anwohner hoffen, dass die Klimaabgabe das Ende des Tagebaus besiegelt. Die RWE-Beschäftigten fürchten dagegen um Tausende Stellen.

Von hier aus habe man einen guten Ausblick auf das Loch, sagt Dirk Heupts und streckt den Arm aus. "Dahinten war mal Otzenrath", sagt er. "Und ganz dahinten lag Garzweiler." Es sind Orte, die längst von der Landkarte verschwunden sind.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/kulturkampf-an-der-abbruchkante-aid-1.5039542

 

23. April 2015

RWE Rauere Zeiten

"Die Krise ist bei Weitem noch nicht ausgestanden", sagte RWE-Chef Peter Terium zu den Aktionären.

Von Martin Balser, Berlin

Die Saalkameras zoomten die Führung des Energiekonzerns ganz nah heran. Als RWE-Chef Peter Terium am Donnerstag zu Beginn der Hauptversammlung seinen ganzen Vorstand auf die Bühne holte, wurde es persönlich: "Viele Fragen gehen einem gerade durch den Kopf", sagte der Chef des angeschlagenen Stromkonzerns. Nach dem Atomausstieg greife die Politik auch noch Braunkohlekraftwerke an.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-rauere-zeiten-1.2448864

R.P. vom 23.04.2015

Kraft zweifelt an Gabriels Braunkohle-Politik

Berlin (mar/jam) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Kritik der Unionsfraktion an seiner Kohle-Politik scharf zurückgewiesen

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150423/281754152863291/TextView

22. April 2015

Union blockiert SPD-Energiepläne

Berlin. Fraktion will Gabriels Klima-Abgabe nicht mittragen. RWE vor harter Tagung. Von B. Marschall und A. Höning

Die Unionsfraktion stemmt sich gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geplante Klima-Abgabe für ältere Kohle-Kraftwerke. Die Abgabe laufe darauf hinaus, "lediglich deutsche CO2-Emissionen durch ausländische zu ersetzen", heißt es in einem Brief der Energieexperten an die Mitglieder der Unionsfraktion.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/union-blockiert-spd-energieplaene-aid-1.5033469

Deutschlands Stromexport stellt neue Rekorde auf

by  • 20. April 2015

Deutschland hat 2014 erneut einen Rekord beim Stromexport aufgestellt. Nie zuvor wurden so viel Elektrizität exportiert, und nie zuvor gab es einen so hohen Überschuss an Strommengen wie im Vorjahr. Die Erlöse aus dem Stromexport gingen allerdings aufgrund sinkender Strompreise leicht zurück, und auch die Preisdifferenz zwischen dem höherwertigen Exportstrom im Vergleich zum Importstrom ist gesunken. Doch nach wie vor bringt der Strommarkt den Deutschen per Saldo erhebliche Einnahmeüberschüsse, sie lagen 2014 bei 1,75 Milliarden Euro. Dies geht aus einer Auswertung der Datenbank des Statistischen Bundesamts (Destatis) durch den Phasenprüfer hervor.

Quelle: http://phasenpruefer.info/deutschlands-stromexporte-bricht-rekorde/

R.P. vom 21.04.2015

Braunkohle spaltet die Koalition

Garzweiler erwartet 7,5 Kilometer lange Schlange.

Berlin (anh/hüw/qua)  Der Streit um die Klima-Abgabe spaltet die große Koalition.

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150421/281805692466992/TextView

21.04.2015

Staat kassiert bei der Energiewende

EWS-Veranstaltung mit Autor Malte Kreutzfeld / These: Politik und Wirtschaft sind schuld am gestiegenen Strompreis.

SCHÖNAU. FAZ-Journalist und Buchautor Malte Kreutzfeld zog am Freitag gemeinsam mit Gastgeber Sebastian Sladek in der EWS-Kulturhalle energisch gegen den "Strompreiskomplott" zu Felde. Und jede Menge Gäste belohnten die Attacken des Stromexperten gegen die Atomlobby in Politik und Wirtschaft mit rauschendem Beifall.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/schoenau/staat-kassiert-bei-der-energiewende--103610643.html

18.04.2015

Große Koalition streitet über Braunkohle-Abgabe

Umweltministerin Hendricks vermisst bei Laschet Sachverstand. Vertrauliches Treffen von Gabriel und Duin zu RWE

Quelle: http://www.pressreader.com/germany/rheinische-post-krefeld/20150418/281844347168407/TextView

EEG-Konto im Plus trotz Rekordeinspeisung

Der Anteil an eingespeistem Ökostrom steigt im März auf einen Rekord. Gleichzeitig verzeichnet das EEG-Konto ein Plus in Milliardenhöhe. Denn mehr Ökostrom im Netz bedeutet nicht zwangsweise, dass die EEG-Umlage und damit die Strompreise steigen.

16.04.2015 – Ökokraftwerke haben im März so viel sauberen Strom eingespeist wie noch nie. Dennoch verzeichnet das EEG-Konto nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber ein Plus von fast fünf Milliarden Euro.

Quelle: http://www.energiezukunft.eu/umwelt/wirtschaft/eeg-konto-im-plus-trotz-rekordeinspeisung-gn103115/

15.04.2015

Braunkohlekraftwerke: Gesundheitsrisikien durch Quecksilber

von

Vier von fünf Deutschen wissen nicht, dass Braunkohlekraftwerke große Mengen giftigen Quecksilbers ausstoßen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Quecksilber wird über die Nahrungskette und speziell über den Verzehr von belastetem Fisch aufgenommen. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich für schärfere Grenzwerte insbesondere für Braunkohlekraftwerke einzusetzen.

Quelle: http://www.stromtip.de/News/35338/Braunkohlekraftwerke.html

13.04.2015

Demonstration in Hannover Südlink treibt
 Bürger zum
 Landtag

Etwa 400 Mitglieder mehrerer Bürgerinitiativen haben am Sonnabend gegen die geplante Stromtrasse Südlink demonstriert. In einem Zug durch Hannovers Innenstadt trugen sie einen 60 Meter langen Pfeil aus gelbem Plastik zum Landtag, der die mögliche Höhe notwendiger Masten symbolisieren sollte.

Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/400-Buerger-protestieren-in-Hannover-gegen-Stromtrasse-Suedlink

Energiewende

Angst um die Kohle

07.04.2015

von

Sigmar Gabriels Klimaabgabe kommt bei den Gewerkschaften gar nicht gut an. Der Minister muss erklären, was seine Energiepolitik für Braunkohle-Reviere bedeutet. Ein Kommentar

Zwei Herzen schlagen in Frank Bsirskes Brust. Mindestens. Der einzige Grüne unter den hiesigen Gewerkschaftsführern findet Umwelt- und Klimaschutz natürlich gut. Als Vorsitzender einer Zwei-Millionen-Mitglieder-Gewerkschaft und Aufsichtsrat der RWE AG hat Bsirske indes eine andere Rolle zu spielen: Der Arbeiterführer verteidigt Arbeitsplätze.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/energiewende-angst-um-die-kohle/11600488.html

Und das dürfen Sie bezahlen !

Manfred Burzler, selbst Unternehmer, hat einmal nachgerechnet, wie sich die Kosten des Netzausbau´s auf Ihre Stromrechnung auswirken können. Als Beispiel wird eine durchschnittliche Familie herangezogen. Auch jedes kleine, mittlere oder auch größere Unternehmen, das nicht von der EEG befreit ist, kann sich vorstellen, was das auf der Stromrechnung bedeutet. Dagegen wirkt die Berechnung der 2 Preiszonen in Deutschland, mit der versucht wird Ängste in der Bevölkerung zu schüren,  geradezu lächerlich. Hier wird von ca. 10% höheren Kosten in Bayern gesprochen-das wären bei einem Börsenpreis von 3 Cent/KWh- 0,3 Cent/KWh.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/und-das-duerfen-sie-bezahlen

Eingestellt am 6.04.2015

Aktivistin Tina Ternus über Umlage, Kohle und Kampagnen

Gottgegeben und totgeschwiegen, Teil 2

Energiebloggerin Tina Ternus berichtet im zweiten Teil unseres Interviews über ihre Motivation und ihren Antrieb, das Zustandekommen der EEG-Umlage nachzurecherchieren und sie spricht über gezielte Kampagnen gegen das EEG und die Bürgerenergiewende.

War die Regenerativbranche Zielscheibe einer gezielten Kommunikationskampagne?

Nun, es gibt Fragen, die verlangen nach einer Antwort. Im Jahr 2009, genauer gesagt am 15. Oktober 2009, als mit der EEG-Umlage 2010 die EEG-Umlage das erste Mal nach der neuen Berechnungsmethode bekanntgegeben wurde, stieg die EEG-Umlage um etwas mehr als 70 Prozent.

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/gottgegeben-und-totgeschwiegen-teil-2/150/3882/86550/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter%20ERE%20Free%2020150330&utm_content=Gottgegeben%20und%20totgeschwiegen%2C%20Teil%202

Gottgegeben und totgeschwiegen" Teil 1

2. April 2015

Aktivistin Tina Ternus über Umlage, Kohle und Kampagnen

Tina Ternus ist bekannt geworden durch ihre investigativen Berichte über das tatsächliche Zustandekommen der EEG-Umlage und über gezielte Kampagnen zur Laufzeitverlängerung im Auftrag der konventionellen Energiewirtschaft. Im folgenden Interview erzählt sie, was sie bewegt und woher ihre Motivation rührt. Tina Ternus betreibt zusammen mit ihrem Mann das Photovoltaikbüro in Rüsselsheim. 2014 nahm sie als Mitbegründerin der Energieblogger den Solarpreis entgegen.

Quelle: http://www.solarify.eu/2015/04/02/456-gottgegeben-und-totgeschwiegen/

2. April 2015

NRW begrüßt Gabriels Gesprächsbereitschaft

Friedensangebot für die Braunkohle

Berlin/Düsseldorf. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zeigt Verständnis für die Job-Angst vieler Mitarbeiter in der Kohle-Industrie. Bei der geplanten neuen Klima-Abgabe signalisiert er Kompromissbereitschaft.

 Von Birgit Marschall und Eva Quadbeck

Nach massiven Protesten aus der Energiewirtschaft und den Kohle-Ländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gegen die geplante neue Klima-Abgabe für ältere Kohlekraftwerke hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den Betroffenen ein Friedensangebot unterbreitet.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/friedensangebot-fuer-die-braunkohle-aid-1.4988983

Bisher höchster Überschuss

Strom soll wieder teurer werden - trotz Milliardenplus durch EEG-Umlage

Mittwoch, 01.04.2015

Die Energiewende entpuppt sich für Stromnetzbetreiber als rentables Geschäft: Zu Jahresbeginn konnten sie dank EEG-Umlage einen Rekordbetrag einstreichen. Die Verbraucher profitieren hingegen nicht - im Gegenteil: Strom soll wieder teurer werden.

Die deutschen Stromnetzbetreiber haben zu Jahresbeginn deutlich mehr Geld mit der EEG-Umlage eingenommen als sie den Herstellern von Ökostrom gezahlt haben. Wie die "Bild"-Zeitung mit Verweis auf das Bundeswirtschaftsministerium berichtet, betrug der Überschuss auf dem EEG-Konto zum 1. März 4,2 Milliarden Euro.

Quelle: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/bisher-hoechster-ueberschuss-stromnetzbetreiber-machen-milliarden-plus-durch-eeg-umlage_id_4584017.html

 

Sonne und Wind liefern Deutschland so viel Strom wie 40 Großkraftwerke

Original-Pressemitteilung vom 01.04.2015

Herausgeber: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)

Münster (iwr-pressedienst) - Die Sturmserie in dieser Woche hat Deutschland einen neuen Wind- und Solarrekord beschert. Am Montag, den 30.03.2015, lieferten Wind- und Solaranlagen zur Spitzenlastzeit mit einer Leistung von zusammen knapp 44.000 Megawatt (MW) Strom, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Das entspricht der Leistung von rd. 40 durchschnittlichen Großkraftwerken.

Quelle: http://www.iwrpressedienst.de/Textausgabe.php?id=4993

Bei Kohlekonzernen liegen die Nerven blank

Veröffentlicht am Dienstag, 31. März 2015 16:50

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Die heftigen Reaktionen aus den Braunkohlerevieren auf von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgeschlagene Klimaabgabe für alte Kohlekraftwerke, zeigt auf, dass bei den Managern der Kohlewirtschaft die Nerven blank liegen – nicht nur wegen der Klimaabgabe, sondern wohl weil die Kohlewirtschaft insgesamt wirtschaftlich immer weiter unter Druck kommt. Statt die Zeichen der Zeit zu erkennen und für einen von der Politik aktiv unterstützten Strukturwandel mit Erneuerbaren Energien zu kämpfen, halten Sie krampfhaft an der zukunftslosen Klimazerstörung fest.

Quelle: http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/840-bei-kohlekonzernen-liegen-die-nerven-blank

31.03.2015

Teilweise Abschaltung des AKW Grundremmingen

1 Kommentar

Am Vormittag des 25.03.2015 wurde ein Block des  Atomkraftwerk Grundremmingen nach einem Druckluft-Ausfall vom Netz genommen worden. Genaue Einzelheiten sind noch unklar.

Die Druckluftversorgung von Reaktor C wurde bei der planmäßigen  Revision von Block B unterbrochen, worauf sich Block C abgeschaltet hat. In Grundremmingen ist das Druckluftsystem teil der Sicherheitseinrichtung. Aus welchem Grund die Druckluftversorgung eines benachbarten Reaktors unterbrochen werden konnte ist unklar.

Trotz der fehlenden Stromeinspeisung kam es zu keinen Stromausfällen in Bayern.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/teilweise-abschaltung-des-akw-grundremmingen

Kohlelobby wehrt sich gegen Klimaschutzplan

In der Lausitz demonstrieren Vattenfall-Mitarbeiter, Kohlegewerkschaft und Landesregierung gegen den Klimaschutzplan von Wirtschaftsminister Gabriel für alte Kohlekraftwerke. Die Kohlelobby läuft heiß, obwohl die Pläne kaum ausreichend sind.

28.03.2015 – Der Schritt von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) war längst überfällig. Bereits im Dezember hatte das Bundeskabinett das Klimaaktionsprogramm gebilligt, mit dem die deutschen Klimaschutzziele bis 2020 noch erreicht werden sollen. Auch der Energiesektor steht in der Pflicht und muss 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstoßen.

Quelle: http://www.energiezukunft.eu/umwelt/politik/kohlelobby-wehrt-sich-gegen-klimaschutzplan-gn103061/

26.03.2015

Kommentar zur Kohlenstoffbepreisung

Nicht weichkochen lassen von der Kohlelobby

Endlich! Der Braunkohle geht es an den Kragen. Zumindest wenn Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hart bleibt.

Gabriel hat gerade in einem Eckpunktepapier vorgeschlagen, den CO2-Ausstoß alter Kohlekraftwerke durch eine Klimaschutzabgabe um insgesamt 22 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 zu drosseln. Damit soll ein Teil der bestehenden Lücke geschlossen werden, um die Klimaschutzziele bis 2020 doch noch zu erreichen.

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/nicht-weichkochen-lassen-von-der-kohlelobby/150/437/86465?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter%20ERE%20Free%2020150326&utm_content=Nicht%20weichkochen%20lassen%20von%20der%20Kohlelobby

Energiewende

Hürther machen Druck für Erdkabel

Erstellt

1122 Unterschriften hat die Hürther Bürgerinitiative gegen neue Hochspannungsmasten gesammelt. Die Initiative schaltet jetzt den Petitionsausschuss ein. Die Anwohner kämpfen seit mehreren Jahren für ein Erdkabel.  Von Andreas Engels

Quelle: http://www.ksta.de/huerth/energiewende-huerther-machen-druck-fuer-erdkabel,15189186,30219422.html

24. März 2015

Zwei RWE-Tagebauen droht 2020 das Aus

Essen. Die Klima-Abgabe macht Hambach und Inden künftig überflüssig. Kraft mahnt Gabriel, an die Jobs zu denken. Der will am Klimabeitrag nicht rütteln. Morgen demonstriert die Belegschaft am Landtag.

Von Antje Höning und Birgit Marschall

Die Kohle-Pläne von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) werden auch dramatische Auswirkungen auf die Tagebaue im Land haben. RWE geht davon aus, dass schon ab 2020 zwei der drei Tagebaue nicht mehr benötigt werden - und zwar Inden und Hambach, wie es in Konzernkreisen heißt.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/zwei-rwe-tagebauen-droht-2020-das-aus-aid-1.4966607

23. März 2015

4000 Megawatt

Regierung plant acht Kraftwerke als Stromreserve

Berlin. Die Bundesregierung will zur langfristigen Sicherung der Stromversorgung etwa acht größere Kraftwerke unter Vertrag nehmen. Die Verbraucher werden das bezahlen müssen.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bundesregierung-plant-acht-kraftwerke-mit-4000-megawatt-aid-1.4964568

23. März 2015, 16:04

Energiewende

Angst vor der Abwicklung

  • Deutsche Stromversorger haben Rückstellungen gebildet, um den milliardenteuren Abriss von Atomkraftwerken sowie die weitere Milliarden kostende Suche und den Bau eines Endlagers zu finanzieren.
  • Ein Gutachten stellt nun aber fest, dass die Finanzierung bei unterschiedlichen Szenarien - etwa einer Insolvenz - stark gefährdet wäre.
  • Wirtschaftsminister Gabriel prüft nun verschiedene Maßnahmen, um die Rückstellungen zu sichern - ein Modell könnte ein öffentlich-rechtlicher Fonds sein.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Das "goldene Ende" zählt für Manager normalerweise zu den glücklichsten Phasen überhaupt. Fabriken oder Maschinen sind dann abgeschrieben, sie arbeiten nicht mehr für die Bank, sondern nur noch für die Habenseite. Auch Deutschlands Atomkraftwerke haben jahrelang am "goldenen Ende" Geld verdient: Sie hatten nichts mehr abzustottern, aber viel zu verdienen, grob überschlägig eine Million Euro am Tag. Nur kommt bei ihnen nach dem goldenen noch das bittere Ende: Milliarden wird der Abriss kosten, weitere Milliarden Suche und Bau eines Endlagers. Um die 36 Milliarden Euro haben die Konzerne dafür an Rückstellungen gebildet. Fragt sich nur, ob auf die Milliarden Verlass ist.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-angst-vor-der-abwicklung-1.2404566

21. März 2015

RWE: Gabriel will Ende der Braunkohle

Essen. Konzern sieht 30 000 Jobs in Gefahr. IG BCE warnt Gabriel vor sozialer Krise.

Von Antje Höning

RWE ist geschockt. Der Konzern brauchte 24 Stunden, um auf die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zu reagieren. Dann erklärte der Versorger: "Mit den Vorschlägen wird bereits kurzfristig ein Ausstieg aus der gesamten Braunkohle eingeleitet. Nicht nur Kraftwerke, sondern auch die angeschlossenen Tagebaue und Betriebe müssen stillgelegt werden."

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rwe-gabriel-will-ende-der-braunkohle-aid-1.4960469

Kein Zusammenbruch des Stromnetzes nach Sonnenfinsternis

Frank Ambros

Ja wo war der viel beschworene Blackout nach der Sonnenfinsternis? Ich habe nichts gespürt. Das heißt, die Erneuerbaren Energien sind gar nicht so gefährlich wie von den Netzbetreiber vorhergesagt.

Das Problem das beschrieben wurde war, dass innerhalb von sehr kurzer Zeit eine hohe Strommenge wegbricht und dann sehr schnell wieder dazukommt. Als Vorsichtsmaßnahme wurden Notfallkraftwerke vorgehalten.

Ich erwarte in den nächsten Tagen Aussagen der Netzbetreiber,  das es extrem schwierig gewesen sei Netz stabil zu halten, weil die bösen Solaranlagen von der Sonnenfinsternis beeinflusst werden. 

Somit, alles ist gut gegangen und wir haben weiterhin die Hoffnung, dass den Bundespolitikern ein Licht aufgeht. Strom ist ja da.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/kein-zusammenbruch-des-stromnetzes-nach-sonnenfinsternis

20. März 2015

Energie-Pläne lösen Koalitionskrach aus

Berlin. Gabriels Strommarkt-Reform stößt in der Union auf Widerstand - nicht nur in Bayern. Der SPD-Chef hält an den Strom-Autobahnen fest und lehnt Hartz IV für Kraftwerke ab. Für Streit sorgt auch der Umgang mit Atom-Rückstellungen. 

Von Antje Höning und Birgit Marschall

Eklat in der großen Koalition: Die Energieexperten der Unionsfraktion sagten gestern ein für morgen geplantes Treffen mit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ab, in dem es um die Weiterentwicklung des Strommarktes gehen sollte. Gabriel hatte dazu gestern ein Eckpunktepapier übermittelt, das er zuvor mit Kanzleramts-Chef Peter Altmaier (CDU) vereinbart haben soll.

Quelle:http://www.rp-online.de/wirtschaft/energie-plaene-loesen-koalitionskrach-aus-aid-1.4957265

20.03.2015

Energiewende:

Regierung plant neue Industrierabatte beim Ökostrom

Von Stefan Schultz

Wirtschaftsminister Gabriel will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen zwei weitere Industriebranchen von der sogenannten Ökostromumlage befreien. Draufzahlen müssten dann Haushalte und mittelständische Firmen.

Hamburg - Die Kosten der Energiewende könnten sich weiter in Richtung der kleinen Verbraucher verschieben. Die Regierung erwägt, die Unternehmen aus der "Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung" sowie Hersteller von "Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen" von der sogenannten Umlage für Ökostrom (EEG-Umlage) weitgehend zu befreien.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiewende-regierung-plant-neue-industrie-rabatte-a-1024377.html

Extrembelastung durch Sonnenfinsternis:

Stresstest für die Energiewende

Von 

Eine Sonnenfinsternis könnte Deutschlands Stromversorgung am 20. März an ihre Grenzen bringen. Solche Extrembelastungen werden wegen der Energiewende stark zunehmen. Das zeigt eine Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt.

Hamburg - Am Freitag wird sich der Mond vor die Sonne schieben und Dunkelheit über Deutschland bringen. Partielle Sonnenfinsternis heißt das seltene Naturschauspiel. Für viele Kinder, Bürger und Wissenschaftler ist es ein Faszinosum - für die Betreiber der Stromnetze der ultimative Stresstest.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/sonnenfinsternis-ist-stresstest-fuer-die-energiewende-a-1023743.html

Eingestellt am 16.03.2015 14.03.2015

Fukushima, RWE-Blues und das ferne Lob der Energiewende

Immer wieder samstags: Unsere Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Kemferts Woche

klimaretter.info: Frau Kemfert, es gibt Daten im Leben, die sind vermutlich bei jedem Menschen gleichsam in die Biografie eingebrannt. Vor vier Jahren passierte "Fukushima". Wissen Sie noch, was Sie damals gerade gemacht haben?

Claudia Kemfert: Am 11. März 2011 war ich in Berlin, es war ein Freitag, und ich habe die schrecklichen Bilder aus Fukushima im Fernsehen verfolgt. Klaus Töpfer und ich waren eingeladen, am 12. März im WDR-Presseclub über globale Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu diskutieren. Das Programm wurde kurzerhand geändert und wir haben nur über die Gefahren von Atomenergie debattiert. Klaus Töpfer und ich haben auch nach der Sendung intensiv weiterdiskutiert.

Quelle: http://www.klimaretter.info/herausgeber/prof-claudia-kemfert/18389-fukushima-rwe-blues-und-das-ferne-lob-der-energiewende

15.03.2015

Jeder Dritte fürchtet am 20. März den Blackout

Viele Solaranlagen werden ausfallen, wenn am 20. März der Mond die Erde verdunkelt. Mehr als 30 Prozent der Deutschen glauben, dass die Sonnenfinsternis einen großflächigen Stromausfall auslösen kann.

Jeder dritte Deutsche befürchtet, dass die Sonnenfinsternis am 20. März einen weiträumigen Stromausfall verursachen könnte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervor, die der "Welt am Sonntag" vorliegt.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article138416444/Jeder-Dritte-fuerchtet-am-20-Maerz-den-Blackout.html

12.03.2015

Mittelbayerische Zeitung: Teure Kurzsichtigkeit

Die Stromriesen sind selbst schuld an ihrer Misere.

Doch wir alle könnten die Quittung dafür bekommen.

Von Sebastian Heinrich

Regensburg (ots) - Die Misere der Energiekonzerne wird hierzulande immer größer: RWE und Eon präsentieren dramatisch schlechte Zahlen, Vattenfall und EnBW suchen die Flucht aus dem deutschen Strommarkt. Unmittelbar betrifft das die Aktionäre der Stromkolosse - vor allem aber die Mitarbeiter, die sich vor den nächsten Entlassungswellen fürchten müssen. Am Ende trifft uns das Problem aber alle.

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-03/33076336-mittelbayerische-zeitung-teure-kurzsichtigkeit-die-stromriesen-sind-selbst-schuld-an-ihrer-misere-doch-wir-alle-koennten-die-quittung-dafuer-bekomme-007.htm

Stromkonzerne

Was in der Energiepolitik falsch läuft

Die großen Energiekonzerne bieten ein Bild des Jammers. Das ist nicht nur ihre Schuld. Es hat mit der unbegreiflichen Eile zu tun, mit der die Bundesregierung nach der Katastrophe von Fukushima reagierte.

Ein Kommentar von Karl-Heinz Büschemann

Die großen Energiekonzerne bieten ein Bild des Jammers. Eon legte am Mittwoch die Bilanz für 2014 vor und präsentierte 3,2 Milliarden Euro Verlust. RWE hat am Tag zuvor schlechte Zahlen geliefert, und der Vorstandschef jammert, das Tal der Tränen sei noch nicht durchschritten. Bei EnBW und Vattenfall ist die Lage angespannt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stromkonzerne-was-in-der-energiepolitik-falsch-laeuft-1.2387957

 „Managerfehler treiben Energiekonzerne in den Ruin“ Newsletter

von Hans-Josef Fell

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Nun ist es auch wissenschaftlich bestätigt: Das Festhalten der Energiekonzerne an der alten fossil-atomaren Energiewirtschaft ist eine Hauptursache für deren Finanznöte. So das Ergebnis einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie (http://bit.ly/1ExPXs9).

Gerade die Vorstände vier großen Atomkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW haben in Deutschland in den letzten Jahrzehnten durch ihr unbelehrbares Beharren auf ihren alten Geschäftsmodellen den Aktionären und der Umwelt enorm geschadet. Mit Ihren Entscheidungen für Laufzeitverlängerung der AKW und für neue Kohle- und Erdgaskraftwerke haben sie zwar persönlich Millionen von Euro als Boni und Gehalt kassiert, aber gleichzeitig die Konzerne immer tiefer in Richtung Ruin gefahren.

Quelle: http://www.abindieerde.de/2015-03-Doku/Newsletter-Fell-10-03-15.pdf

Beitrag vom 11.03.2015

Energiewende

Die NRW-Genossen kommen nicht los von der Kohle

Von Alois Berger

Die rot-grüne Regierung in NRW hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Doch in der Praxis hat sich bislang nicht viel getan. Strom wird auch weiterhin vor allem aus Kohle gemacht. Besonders die SPD tut sich schwer mit dem Umstieg.

Klimapolitik mit der Kettensäge. Ein halbes Dutzend Männer und Frauen schneiden in Holzweiler, einem Dorf zwischen Köln und Aachen, alte Kirsch- und Apfelbäume zurecht. Das machen sie jedes Jahr, immer Ende Januar, Anfang Februar. Trotz des schlechten Wetters  haben sie viel Spaß, vor allem beim Gruppenfoto.

Quelle: http://www.deutschlandradiokultur.de/energiewende-die-nrw-genossen-kommen-nicht-los-von-der-kohle.1001.de.html?dram:article_id=313955

Deutsche Versicherer

Neue Milliarden für die Energiewende

06.03.2015 18:21 Uhr von

Mit 1,4 Billionen Euro Anlagebestand sind die deutschen Versicherer die größten institutionellen Anleger der Republik: Bisher investierten sie nur einen Bruchteil davon in erneuerbaren Energien. Das soll sich nun ändern

Selbst dem Fachorgan „Versicherungswirtschaft heute“ war die Meldung vom vergangenen Mittwoch nur wenige Zeilen wert: „Munich Re erwirbt Fotovoltaik-Anlagen in Großbritannien“. Über seine Vermögensmanagementtochter MEAG habe der größte Rückversicherer der Welt Solarparks in Wales, Cornwall und bei Cambridge erworben. Von Investitionen im „mittleren zweistelligen Millionenbereich“ war die Rede. Millionen Pfund? Euro? Fast egal, es waren Peanuts für die Munich Re.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/deutsche-versicherer-neue-milliarden-fuer-die-energiewende/11471022.html

Energieversorgung in Gefahr?

Modernstes Gaskraftwerk Deutschlands: Eon will Irsching schnell abschalten

Freitag, 06.03.2015, 08:27

Das bayerische Gaskraftwerk Irsching gilt als das effizienteste seiner Art in Deutschland. Trotzdem war es stets unrentabel und soll nun abgestellt werden. Eigentlich sollte es zur Absicherung des Stromnetzes beitragen. Ministerpräsident Seehofer droht nun Ärger.

Quelle: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/gaspreis/gefahr-fuer-versorgungssicherheit-eon-schaltet-deutschlands-modernstes-gaskraftwerk-ab_id_4524922.html

Ankündigungen

Anti-Kohle-Kette 2015


Bis hierhin und nicht weiter: Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller! 2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, den Ausstieg aus dem Landschafts- und Klimakiller Kohlekrafteinzuleiten. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zu dem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Pariskommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu. Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

.............................

25. April, 13:00 Uhr, Braunkohlentagebau Garzweiler, NRW

Quelle: http://www.stromautobahn.de/anti-kohle-kette-2015

Politik und Gesellschaft

Kampf der Einflüsterer

Die Energiewende verunsichert ganze Branchen. Einige bangen um Märkte, andere kassieren Milliarden. Einblicke in eine beispiellose Lobbyschlacht.

Entwarnung. Ganz offiziell. Der Schweinswal fühlt sich wohl. Trotz gewaltiger Windräder in seiner Nachbarschaft. Trotz Tausender Tonnen Baustahl, die in den Meeresgrund gehämmert werden. Die Schallschutzmaßnahmen beim Bau des Windparks Butendiek westlich von Sylt waren „erfolgreich“. Die Rammarbeiten „leise“. Und die Schweinswal-Population zeigte „keine messbaren Veränderungen“.

Jubelmeldungen wie diese verbreitet die Web-Seite www.offshore-windenergie.net im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums.

Quelle: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/politik-und-gesellschaft-kampf-der-einfluesterer_id_4489001.html

27. Februar 2015 | 07.31 Uhr

Wirtschaft Im Wandel: Die Preisträger (19 Und 20)

Trimet schlägt Kapital aus Energiewende

Essen . In den letzten beiden Teilen unserer Serie geht es um einen stromintensiven Konzern, der ausgerechnet vom Atomausstieg profitieren will, und um ein Familienunternehmen, das mit seinen Produkten Hausfrauen und -männer verzückt. Von Maximilian Plück

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/trimet-schlaegt-kapital-aus-energiewende-aid-1.4907360

26. Februar 2015, 08:10

Energetische Sanierung

Koalition stoppt Steuerbonus für Wärmedämmer

  • Die große Koalition stoppt offenbar ihre Pläne, die energetische Sanierung von Häusern steuerlich zu begünstigen.
  • Das geht aus einem Brief des SPD-Fraktionschefs Oppermann an seine Fraktion hervor.
  • Hintergrund dürfte eine Unstimmigkeit mit Bayerns Ministerpräsident Seehofer sein.

Entscheidung der großen Koalition

Überraschend ist der eigentlich von Bund und Ländern schon beschlossene milliardenschwere Steuerbonus für das Dämmen von Gebäuden vorerst gestoppt worden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energetische-sanierung-koalition-stoppt-steuerbonus-fuer-waermedaemmer-1.2368404

Moorburg geht ans Netz

Mit Kohle gegen die Energiewende

Von Deutsche Presse-Agentur dpa

23.02.2015 07:33 Uhr

Der Streit währte über Jahre, brachte beinahe eine Landesregierung zum Straucheln, die Kosten stiegen auf rund drei Milliarden Euro und bis heute ist der Nutzen umstritten. Dennoch geht das ungeliebte Steinkohlekraftwerk Hamburg-Moorburg nun ans Netz.

Hamburg. Da steht es nun — und produziert Strom. Richtig glücklich scheint aber niemand über die offizielle Inbetriebnahme des ersten Blocks von einem der größten Steinkohlekraftwerke Europas zu sein. Betreiber Vattenfall nicht, weil sich das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg angesichts von rund drei Milliarden Euro Baukosten wirtschaftlich wohl kaum betreiben lässt.

Quelle: http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Aus-dem-Land/Kohlekraftwerk-Moorburg-geht-ans-Netz-Mit-Kohle-gegen-die-Energiewende-Hamburg

SPIEGEL-Bericht: “Keine Angst vor der Wahrheit” !

Anita Dieminger

Keine Angst vor der Wahrheit – so wirbt der SPIEGEL für sich. Ließt man den aktuellen Artikel “Brennende Masten”, so steigt mein Blutdruck und ich könnte fast wirklich zum Wutbürger werden. Allerdings nur aufgrund der infamen, schlecht recherchierten Berichterstattung der Autoren. Sinngemäß heißt es z.B. in dem Artikel, daß halb Pegnitz auf den Beinen war, als die Feuer und Flamme Demo stattfand, um sich am Feuer zu wärmen (man könnte meinen,wir leben alle in Höhlen) und unter Jubel den brennenden Masten einstürzen zu sehen. Begleitet wurde das Ganze vom Bürgermeister unter dem Segen des Pfarrers (ich hab keinen gesehen). Ich war bei dieser Demo selbst anwesend.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/spiegel-bericht-keine-angst-vor-der-wahrheit

17.02.2015

Europäische Übertragungsnetzbetreiber starten Transparenzplattform

Die vier deutschen Übertragungsnetz-betreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW beteiligten sich aktiv in den ENTSO-E-Gremien, um für einen erfolgreichen Start der Transparenzplattform zu sorgen.

Der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E), dem auch die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW angehören, hat am 5. Januar 2015 die zentrale europäische Transparenzplattform gestartet. Damit ist es ab sofort noch einfacher, einen Überblick über Stromerzeugung, -trans-port und -verbrauch sowie das grenzüberschreitende Engpassmanagement in Deutschland und Europa zu bekommen.

Quelle: http://w3.windmesse.de/windenergie/news/17598-europaische-ubertragungsnetzbetreiber-starten-transparenzplattform

16.02.2015

Wohin mit den Ökostrom-Milliarden?

Von Nils-Viktor Sorge

Auf dem so genannten EEG-Konto häuft sich ein gewaltiger Überschuss an - von derzeit 3,5 Milliarden Euro. Der Grund: Die Verbraucher zahlen offenbar eine zu hohe Ökostrom-Umlage. Doch die Netzbetreiber wollen ihnen das Geld nicht zurückgeben - und legen es stattdessen auf die hohe Kante.

Hamburg - Lange Zeit ähnelte das Erneuerbare-Energien-Gesetz einem schwarzen Loch: Egal wie hoch der Ökostrom-Zuschlag war, nie kam genügend Geld zusammen, um die Ansprüche von Windmüllern und Solaranlagen-Betreibern zu befriedigen.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/erneuerbare-energien-gesetz-mit-milliardenueberschuss-a-1018769.html

16. Februar 2015

Sonnenfinsternis

Härtetest für die Stromversorgung

Am 20. März könnte eine partielle Sonnenfinsternis den Solaranlagen in Deutschland für kurze Zeit die Energiequelle entziehen. Droht damit ein echter Härtetest für die Leistungskraft der heimischen Stromversorgung?

Von Ralph Diermann

Den 20. März dieses Jahres haben sich die Freunde der Astronomie schon lange dick im Kalender markiert. An diesem Tag schiebt sich der Mond wieder einmal zwischen Sonne und Erde, sodass sich der Himmel über dem Nordatlantik vormittags für mehrere Minuten vollständig verdunkelt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/sonnenfinsternis-haertetest-fuer-die-stromversorgung-1.2351856

Bayern blockiert, der Rest bringt sie voran: Die Energiewende!

veröffentlicht am 13.02.2015, 13:12 von Jan Voß

Presseschau KW 7

Auch in dieser Woche reißt die Kritik an der bayrischen Haltung zum Stromtrassenausbau nicht ab. Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Thüringen fordern ein Machtwort von Angela Merkel in Richtung Horst Seehofer. Zeitgleich investiert der Technikriese Apple in Solarenergie und NordLink lässt Norwegen näher an Deutschland rücken. Diese und weitere spannende Themen in der aktuellen Presseschau

2014 war das Jahr der Erneuerbaren Energien

Quelle: http://hoechstspannend.de/index.php?id=12&no_cache=1&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=197&cHash=6830789b7219dd837d38b4737fe319c2

11. Februar 2015

Essen/Erkelenz

Garzweiler-Aus schon 2025 sorgt für Streit

Essen/Erkelenz. Die Netzagentur erwartet das Aus für 20 Braunkohle-Blöcke bis 2025. Damit könnte auch der Tagebau Garzweiler II früher enden. Das fordern Erkelenz und die Grünen. Verdi sorgt sich um Tausende Jobs. Der Landtag muss ran.

Von Antje Höning und Andreas Speen

Das Szenario der Bundesnetzagentur, wonach RWE bis 2025 rund 20 Kraftwerks-Blöcke im rheinischen Revier abschalten wird, lässt Bürger in der Region auf ein vorzeitiges Ende des Tagebaus Garzweiler hoffen. "Damit läuft alles auf unser Ziel zu, dass der Tagebau Garzweiler II kleiner wird", sagte Peter Jansen, Bürgermeister der Stadt Erkelenz, unserer Zeitung. Insbesondere dürfte die Umsiedlung der Menschen aus Holzweiler endgültig vom Tisch sein, die dem Braunkohle-Bagger weichen sollen.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/garzweiler-aus-schon-2025-sorgt-fuer-streit-aid-1.4864705

10. Februar 2015 | 09.49 Uhr

Essen

Netzagentur: Bis 2025 sind 20 Braunkohle-Blöcke stillgelegt

Essen. Der Druck auf RWE wächst. Die Behörde erwartet das Aus für Blöcke in Niederaußem, Weisweiler und Neurath. 

Von Antje Höning

Der Druck auf den angeschlagenen Energiekonzern wächst. Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass die Stromproduktion aus Braunkohle in den nächsten zehn Jahren kräftig sinken und über 40 Anlagen, davon 20 von RWE, stillgelegt werden. Das geht aus dem aktuellen Szenario der Netzagentur hervor, das unserer Zeitung vorliegt.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rwe-bis-2025-sind-20-braunkohle-bloecke-stillgelegt-aid-1.4861882

9.02.2015

Wärmedämmung mit Styropor

Die Brandgefahr in der Fassade

Styropor in den Außenwänden soll die Heizkosten drücken. Doch Feuer kann sich in dem Material schnell ausbreiten. Der Verband der Berufsfeuerwehren empfiehlt dringend eine Nachrüstung. Auch die Politik will reagieren.

Deutschlandweit werden jedes Jahr Tausende Wohnhäuser mit einer Wärmedämmung ausgestattet. Die Bewohner sollen so Energie sparen und das Klima schützen. Doch eines der am häufigsten eingesetzten Materialien, expandiertes Polystyrol, vielen besser bekannt unter dem Namen Styropor, gerät zunehmend in die Kritik: Es kann sich bei einem Brand entzünden. Jetzt reagiert die Politik.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/politik/waermedaemmung-mit-styropor-die-brandgefahr-in-der-fassade,10808018,29792228.html

Die 3,5 Milliarden Kriegskasse

1 Kommentar

Wir erinnern uns, dass sich die EEG-Umlage im Jahre 2015 ganz, ganz leicht verringert hatte. Für 0,07 Cent bekommt man als Einzelner nichts, sammelt aber im Kollektiv ein Vermögen an. Ein Haben von 3,5 Milliarden Euro steht auf dem Gemeinschaftskonto der Deutschen Stromkunden, wie das PV-Magazine mitteilt. Dafür bekommt man 76 TWh Strom an der Börse – oder  etwa 14% des Jahresverbrauchs von Deutschland. Da auch diese Zahl schwer verständlich ist: Man hätte mit dem Guthaben soviel Strom kaufen können, wie die Deutschen seit dem 1.1.2015 verbraucht haben (und etwas mehr…).

Quelle: https://blog.stromhaltig.de/2015/02/die-35-milliarden-kriegskasse/

6.02.2015

Schock für RWE und Vattenfall

Bundesnetzagentur streicht Braunkohle-Kraftwerke aus ihrer Planung

Von Nils-Viktor Sorge

Die Braunkohle ist eines der letzten profitablen Geschäftsfelder von RWE und Vattenfall. Doch jetzt streicht die Bundesnetzagentur in ihren Planungen mal eben mehr als die Hälfte der Kraftwerke. Die Begründung ist vor allem für Vattenfall bitter.

Hamburg - Letzte Ausfahrt Schwarze Pumpe: Geht es nach der Bundesnetzagentur, ist der Ort in der Lausitz schon in wenigen Jahren eine Art Rückzugsgebiet für Braunkohlekraftwerke. In ihren aktuellen Planungen jedenfalls geht die Behörde davon aus, dass der Großteil der Stromfabriken bald geschlossen wird.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/bundesnetzagentur-plant-ohne-braunkohlekraftwerke-von-rwe-vattenfall-a-1016977.html

Der Kohleminister


Von: Reinhard Schechinger

Die HGÜ-Süd-Ost Trasse dient dem Abtransport des Braunkohlestroms aus dem Osten, welcher bundesweit durch die steigende Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien, EE, immer überflüssiger wird.

Mit der Trasse wird versucht, das darbende Geschäftsmodell von wenigen Stromoligopolisten zu retten und deren Niedergang politisch auf spätere Wahlperioden zu verschieben.

Das ist das St. Florians- Prinzip der Energie- Lobby- Politik in der Reinform:

Quelle: http://www.stromautobahn.de/der-kohleminister

3.02.2015 Energiewende

Bayerns lange Leitung

  • Ursprünglich sollte 2016 mit den ersten Bauarbeiten für eine riesige Stromtrasse quer durch Deutschland begonnen werden. Bislang scheitert das Projekt am Widerstand aus Bayern.
  • Ein monatelanger Energiedialog im Freistaat brachte kein Ergebnis.
  • Wenn sechs von neun Atomkraftwerken in Süddeutschland in den kommenden Jahren vom Netz gehen, droht ein Energieengpass.
  • Ende der Woche soll sich eine Delegation aus Bayern mit Bundeswirtschaftsminister Gabriel in Berlin treffen.

Von Markus Balser

Wer den Machtkampf auf dem deutschen Energiemarkt gewonnen hat? Nirgendwo zeigt sich das so deutlich wie auf den Feldern an der Elbmündung im Kreis Dithmarschen an der deutschen Nordseeküste. Am Ufer wartet das stillgelegte Atomkraftwerk Brunsbüttel auf seinen Abriss. Im Hinterland drehen sich die Räder Dutzender Windparks. Dazwischen scheint fast jeder Fußbreit Marschboden mit Solarzellen bestellt zu sein.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/energiewende-bayerns-lange-leitung-1.2331870

Offene Worte zum Ende des Energiedialogs

31.01.2015

von Inge Hofgärtner (ingehofgaertner@freenet.de)

Er geht bald zu Ende, er wird in Frage gestellt, er wird als Alibi-Veranstaltung zur Akzeptanzförderung gesehen. Der Energiedialog

Aufgrund der aktuellsten Theatervorstellungen unserer Politiker führt kein Weg an folgendem Resümee vorbei:


Zur Glaubwürdigkeit des in kürze vorgestellten Ergebnisses des sogenannten Energiedialogs.

Sie sagen nichts, Sie sagen doch etwas, Sie rudern vor, Sie rudern zurück. Letztendlich fischen Sie, Frau Aigner, im Trüben. Warum? Weil Sie versuchen aufgrund einseitiger Informationen Entscheidungen zu treffen.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/offene-worte-zum-ende-des-energiedialogs

Ab in den Untergrund?

– Ralph Diermann

Erdkabel müssen nicht teuer sein, meint ein niedersächsischer Ingenieur. Er hat ein neues Konzept entwickelt, Stromleitungen im Erdboden zu verlegen.

Willi Traut hat sich eine Solaranlage auf sein Dach geschraubt, er ist gegen Atomkraft und für die Energiewende. Aber dass der Stromnetzbetreiber Amprion jetzt eine neue 380-Kilovolt-Freileitung an seinem Haus in der Nähe von Neuss vorbeiführen will – das geht ihm zu weit. "Die Leitung stellt ein großes gesundheitliches Risiko dar. Außerdem beeinträchtigt sie das Landschaftsbild massiv", erklärt Traut. Dass sie notwendig ist, bezweifelt der Rentner gar nicht. Zusammen mit seinen Mitstreitern einer lokalen Bürgerinitiative fordert Traut aber, die Leitung als Erdkabel zu verlegen.

Quelle: http://www.heise.de/tr/artikel/Ab-in-den-Untergrund-2489190.html

24.01.2015

Milliardengebühren für Strom- und Gasnetz: Netzagentur hält sich selbst für intransparent

Von

Rund 24 Milliarden Euro pro Jahr kassieren Energiefirmen für den Betrieb der Strom- und Gasnetze. Ob die Gebühren angemessen sind, weiß allein die Bundesnetzagentur. Nun kritisiert sie das Verfahren selbst als intransparent.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/stromnetz-bundesnetzagentur-kritisiert-intransparenz-a-1014653.html

EE-Strom als Preisverderber?

Leserbeitrag

Von: Reinhard Schechinger (reinhard.schechinger@t-online.de)

Bekanntlich ist nach dem Urteil der Stromdynastien und den Ansichten der Netzoligarchen und der geneigten Politiker- und Wissenschaftslobby der Strom aus Erneuerbaren Energien, EE, an allem schuld und ist somit das größte Übel. Die EE fungieren als 3-facher Buhmann:

  1. Blackout wegen zu wenig Strom = 1. Große Stromlüge oder auch Versorgungs- bzw. Blackout-Lüge genannt
  2. Blackout wegen zu viel Strom     = 2. Große Stromlüge oder Netzausbaulüge
  3. EE als Börsenstrompreissenker und dadurch gleichzeitiger Haushaltsstrompreistreiber = 3. Große Stromlüge oder Preislüge

Quelle: http://www.stromautobahn.de/ee-strom-als-preisverderber

RWE

Energiekonzern prüft Verkauf von Kraftwerken ins Ausland

20.01.2015, 19:19 Uhr

Harte Zeiten für RWE: Der unter drastischem Gewinnrückgang leidende Energiekonzern prüft nach eigenen Aussagen den Verkauf von Kraftwerken ins Ausland. Auch die Stilllegung weiterer Werke ist ein Thema.

Berlin Der Energiekonzern RWE greift unter dem Druck wegbrechender Gewinne in der Stromerzeugung zu drastischen Mitteln. „Wir prüfen, neben anderen Optionen, auch den Verkauf von Kraftwerken in andere Länder“, sagte Vorstandsmitglied Rolf Martin Schmitz am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rwe-energiekonzern-prueft-verkauf-von-kraftwerken-ins-ausland/11257352.html

16. Januar 2015, 08:31

RWE: Ein Brief voller Rätsel

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  • RWE klagt seit längerem gegen die Stilllegung von Atomkraftwerken.
  • Nun sorgt ein bislang unbekannter Brief von Jürgen Großmann an Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier für Wirbel.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller

Ex-RWE-Chef Jürgen Großmann schwante wohl bereits, was den Atomkonzernen droht. Als sich im März 2011 im japanischen Kernkraftwerk in Fukushima der schlimmste Atomunfall seit Tschernobyl ereignete, versetzte das Deutschland in Angst. Mit Macht stemmte sich Großmann gegen einen übereilten Atomausstieg, er warnte vor Blackouts und Hysterie.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-ein-brief-voller-raetsel-1.2305525

Energiewende:

RWE meldet Gewinneinbruch und legt Kraftwerke stil

Beim Stromkonzern RWE ist der Gewinn eingebrochen. Nun räumt der Versorger auf und legt unrentable Kraftwerke ganz oder vorübergehend still. Deren Energievolumen entspricht etwa einem Zehntel des bundesdeutschen Spitzenverbrauchs.

Düsseldorf - Mit drastischen Worten beschreibt RWE-Finanzchef Bernhard Günther die Lage des Energiekonzerns. "Die niedrigen Strompreise hinterlassen ihre Blutspur in unserer Bilanz", sagte der Manager angesichts des Quartalergebnisses. Der Nettogewinn ist um ein Viertel auf 995 Millionen Euro eingebrochen

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energiewende-rwe-gewinn-bricht-ein-a-969390.html

12.01.2015  

Greenpeace-Studie: 92% der jungen Leute unterstützen Energiewende

Der Klimawandel ist für die Generation der 15 bis 24-Jährigen das wichtigste Umweltthema. 92 Prozent der jungen Menschen unterstützen ausdrücklich die deutsche Energiewende. 70 Prozent möchten zukünftig Ökostrom beziehen. Das sind die ersten Ergebnisse des zweiten „Nachhaltigkeitsbarometers“, einer repräsentativen Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace.

Quelle: http://www.stromtip.de/News/32237/Greenpeace.html

12. Januar 2015, 17:19 Energiewende

Stürmische Zeiten am Strommarkt

  • Elon und Felix, die zwei Orkantiefs vom Wochenende, haben für eine Rekordproduktion in den deutschen Windstromanlagen gesorgt.
  • Die Netzbetreiber stellt das vor große Herausforderungen, denn sie müssen die Schwankungen ausgleichen. Die Kosten dafür tragen letztlich die Stromkunden.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Entwurzelte Bäume, lahmgelegte Züge, demolierte Autos - mit Felix und Elon fegten am Wochenende gleich zwei Orkantiefs hintereinander über Deutschland hinweg. Im ganzen Land richteten die Stürme schwere Schäden an.

Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-stuermische-zeiten-am-strommarkt-1.2300330

Kraftwerk teuer abzugeben

Frank Ambros

Das nagelneue Kohlekraftwerk Moorburg (Hamburg) scheint sich zu einer fatalen Fehlinvestition zu entwickeln.

“Wir würden das Kohlekraftwerk Moorburg jetzt nicht mehr bauen.” so wird Wirtschaftssenator Frank Horch zitiert. Auch Karen Kristina Hillmer (Pressesprecherin von Vattenfall) sagte „Wir auch nicht, jedenfalls nicht unter den geltenden politischen Rahmenbedingungen.“. Ein drei Milliarden Euro teures Kohlekraftwerk, dass jetzt keiner mehr richtig gebrauchen kann.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/kraftwerk-teuer-abzugeben

Der Countdown läuft…


In wenigen Tagen ist es soweit, das Who is Who der deutschen und zum Teil auch internationalen Energiewirtschaft gibt sich wieder ein Stelldichein in Berlin. Auf Einladung des Handelsblattes trifft man sich heuer bereits zum 15. Mal vom 20. – 22.Januar zur Handelsblatt Jahrestagung „Energiewirtschaft“.

Das erklärt das von Industrie und Politik seit wenigen Tagen veranstaltete Säbelrasseln in Sachen Energiewende. Hier ein kurzer Rückblick.

Quelle. http://www.stromautobahn.de/der-countdown-laeuft

7.01.2015

Kaltreserve: Geld verdienen mit Panne Kraftwerken

Insgesamt 10 mal musste das Kraftwerk Hamm innerhalb von 3 Monaten wegen eines technischen Defekts ungeplant vom Netz genommen werden (blog.stromhaltig berichtete). Im April geht das Kraftwerk für ein Jahr in die Kaltreserve über (siehe Flatterstrom zu Weihnachten).

Nachgefragt bei der Bundesnetzagentur

Quelle: https://www.proteus-solutions.de/~Unternehmen/News-PermaLink:tM.F04!sM.NI41!Goo.1!Article.962241.asp

Seehofer greift Gabriel an

Bayern soll endlich dem Bau neuer Stromtrassen zustimmen, das forderte Wirtschaftsminister Gabriel am Wochenende. Andernfallswerde es teuer für Stromkunden. Ministerpräsident Seehofer weist die Aussagen verärgert zurück.

Stand: 06.01.2015

Hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in der "Bild am Sonntag" seine Stromtrassen-Forderung geäußert, antwortet nun Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer in der "Welt" darauf. Die Antwort fällt eindeutig aus: Er finde Gabriels Aussagen "amüsant" und "sehr eigenartig", so Seehofer. Dann setzt er verärgert nach:

"Das noch mit dem Argument zu garnieren, Bayern bekomme sonst höhere Strompreise, kann sich Sigmar Gabriel wirklich schenken."

Quelle: http://www.br.de/nachrichten/seehofer-gabriel-stromtrassen-102.html

Hinter den Kulissen des Energiedialogs brodelt es

Uwe Raab sieht den gesellschaftlichen Frieden in Gefahr — Ilse Aigner hat Einladung des Bürgermeisters abgelehnt - 04.01.2015 23:50 Uhr

PEGNITZ/MÜNCHEN - Bisher hat die Staatsregierung die Südost-Gleichstromtrasse kategorisch abgelehnt. Nun heißt es aus dem Wirtschaftsministerium: „Aussagen zur Notwendigkeit einzelner Trassen können erst nach Abschluss des Energiedialogs getroffen werden.“

Quelle: http://www.nordbayern.de/region/pegnitz/hinter-den-kulissen-des-energiedialogs-brodelt-es-1.4108921

Wirtschaftsminister stellt CSU Ultimatum

Bei Blockade der XXL-Stromleitung: Gabriel droht Bayern mit höheren Strompreisen

Sonntag, 04.01.2015, 11:23

Eine gewaltige neue Stromleitung soll Windenergie von der Küste in den Süden Deutschlands transportieren. Der geplante Verlauf der XXL-Trassen sorgt aber seit Monaten für Streit in der Regierung. Nun setzt Wirtschaftsminister Gabriel der CSU ein Ultimatum - andernfalls werde es „bitter für die bayerische Wirtschaft“.

Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) plant einen umfassenden Umbau des Energiesektors nach Vorbild der Sozialreformen unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. Gabriel sagte der "Bild am Sonntag": "Heute sind es die hohen Energiekosten, die vor allem energieintensiven Unternehmen das Leben in Deutschland schwer machen.

Quelle: http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/ultimatum-fuer-die-csu-dann-wird-es-bitter-vizekanzler-gabriel-droht-bayern-mit-hoeheren-strohmpreisen_id_4381026.html

Streit um Energiewende  

01.01.2015, 13:27 Uhr | dpa

Die Industrie warnt Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer davor, im Streit um den Ausbau der Stromnetze den Bogen zu überspannen. Nationale Alleingänge und Egoismen der Bundesländer gefährdeten den Erfolg der Energiewende, so der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo.

CSU-Chef Seehofer stellte bereits im Februar vergangenen Jahres die Pläne zum Stromtrassenausbau von Nord nach Süd in Frage. Derzeit läuft in Bayern ein Dialog mit den Bürgern zu dem Thema, nachdem diese heftig gegen den Ausbau protestiert hatten. Im Frühjahr will Seehofer dann entscheiden. Experten halten es für möglich, dass die Strompreise im Süden Deutschlands steigen könnten, wenn der Netzausbau blockiert wird.

Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/energie/versorgerwechsel/id_72340686/energiewende-industrie-warnt-seehofer-vor-alleingang-in-bayern.html

Die großen Energiekonzerne müssen handeln

30.12.2014

Es steht nicht gut um die großen Energiekonzerne. Die Energiewende in Deutschland zeigt Spuren und zwingt die vier großen Energieunternehmen zu Änderungen und Anpassungen ihrer Unternehmen.  Nachdem E.on bereits angekündigt hat, sich aufzuspalten, kommen nun Neuigkeiten von Vattenfall. Durch das Ansteigen der dezentralen Energieproduktion wird in Zukunft immer weniger Energie aus großen Anlagen benötigt. Kohlekraftwerke verlieren an Akzeptanz und wirken sich negativ auf die CO2-Bilanz aus.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/die-grossen-enegiekonzerne-muessen-handeln

29.12.2014

E.ON und RWE nehmen riesige Kohlekraftwerke in Betrieb

Münster - Die Stromversorger klagen im Zusammenhang mit der Energiewende immer häufiger über unrentable Kraftwerke, die stillgelegt werden müssen. Gleichzeitig nehmen die Versorger neue und immer größere Kohlekraftwerke in Betrieb. Nach Vattenfall legen nun auch E.ON und RWE nach.

Der Start des umstrittenen Hamburger Kohlekraftwerks Moorburg in den Regelbetrieb wurde zwar vom 23.12.2014 auf Ende Februar 2015 verschoben. Aber das neue Kohlekraftwerk Moorburg, das mit einer Gesamtleistung von 1.640 Megawatt (MW) zu den größten Europas zählt, nimmt bald die Stromproduktion auf. Auch bei den Energieversorgern E.ON und RWE werden in Kürze immer größere Kohlekraftwerke neu in Betrieb gehen und damit den deutschen und europäischen Strommarkt weiter belasten. Gaskraftwerke stehen dagegen vermehrt vor dem Aus.


Trotz riesiger Überkapazitäten: E.ON und RWE betreiben neue Kohlekraftwerke in den Niederlanden

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=27866

30. Dezember 2014 | 06.32 Uhr

Duisburg

Duisburg prüft Aus für seine Kraftwerke

Duisburg. Eon hat den Anfang gemacht. Nun diskutieren die Stadtwerke Duisburg, ihre Stromerzeugung abzugeben oder stillzulegen, weil sie mit Kohle und Gas kein Geld mehr verdienen. Das könnte 200 Stellen kosten. Von Antje Höning

Die schwere Krise der Energiebranche macht vor den Stadtwerken nicht halt. Nun prüft die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) eine Trennung von ihrem Kerngeschäft Stromerzeugung. "Wir werden prüfen müssen, ob die eigene Erzeugung weiterbetrieben werden kann", teilte DVV-Chef Marcus Wittig den Beschäftigten in einer Sonderausgabe des Mitarbeiter-Magazins mit.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-prueft-aus-fuer-seine-kraftwerke-aid-1.4767240

Berlin, den 27.12.2014

"Für eine zukunftsfähige Energiepolitik"

FDP-Bundesvorstand beschließt Kernforderungen der liberalen Energiepolitik

Der Bundesvorstand der FDP hat auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2014 seine Kernforderungen für eine liberale Energiepolitik beschlossen:""Die Nutzung von Energie gehört zu den wichtigsten Säulen des Wohlstands unserer Gesellschaft. Dabei wird die grundsätzliche Ausrichtung der Energiepolitik an den Zielen Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit von der FDP unterstützt". Die jüngere Entwicklung zeige jedoch, dass die Erreichbarkeit dieser Ziele durch den subventionsfinanzierten Ausbau erneuerbarer Energieträger und planwirtschaftliche Eingriffe in den Energiemarkt nicht gelingen kann.

Quelle: http://www.rtf1.de/news.php?id=5110

Energiewende, vom 23.12.2014

Stromstreit am Titisee

In einer Kleinstadt im Schwarzwald wollen die Bürger ihr Energienetz selbst betreiben. Dürfen sie das?

von 

Titisee-Neustadt ist ein beschaulicher Ort im Hochschwarzwald. Mit seiner berühmten Seestraße zähle er "zu den bekanntesten Ausflugszielen in ganz Europa", heißt es in der Eigenwerbung des 12.000-Seelen-Städtchens. Titisee-Neustadt ist allerdings mehr als nur eine Touristenattraktion. Angeführt von ihrem christdemokratischen Bürgermeister Armin Hinterseh, streitet die Gemeinde für ihr Recht auf Selbstbestimmung, seit gut zehn Tagen sogar vor dem Bundesverfassungsgericht. Der Vorgang hat bundesweite Bedeutung, denn bekommen die Schwarzwälder recht, wird es für sämtliche Kommunen einfacher, lukrative Strom- und Gasnetze unter ihre Kontrolle zu bringen – zum Nachteil von großen Konzernen wie E.on.

Quelle: http://www.zeit.de/2014/53/energiewende-schwarzwald-e-on

EEG Wende- Ende mit Schrecken

20.12.2014

Jetzt hat auch die einflussreiche grün-ideologische Beratergruppe der Bundesregierung, die Agora Energiewende, das Handtuch geworfen. Der Direktor der von grünen Stiftungen mit 14 Millionen Euro finanzierten Denkfabrik, Dr. Patrick Graichen, hatte mit seinen 19 Mitarbeitern die Aufgabe, die Energiewende in Deutschland mit immer neuen Ideen voran zu bringen. Er stellte laut „Die Zeit“ vom 4. 12. 2014 fest: Wir haben uns geirrt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen können die Kohlekraftwerke nicht ersetzen.  Damit dürfte die Energiewende am Ende sein.

Von Hans-Günter Appel

Rückzug der Politik

Der Rückzug der Politik von der Energiewende läuft schon seit einiger Zeit. Bekannt ist der Ausspruch von dem SPD Vorsitzenden und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel über die deutsche Energiepolitik: „Die anderen Länder sagen, wir seien Bekloppte“.

Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/31081-eeg-wende-ende-mit-schrecken

17. Dezember 2014, 04:58

Entsorgung von Kraftwerken

Atomkonzerne sollen Milliarden in Fonds einzahlen

Die Betreiber deutscher Atomkraftwerke sollen 17 Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. Dieser soll sicherstellen, dass die Kosten für die Entsorgung gedeckt sind.

Die Energiekonzerne haben für diesen Zweck bereits Rückstellungen gebildet - allerdings zweifelt die Bundesregierung daran, dass diese auch sicher zur Verfügung stehen.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Die Bundesregierung plant einen milliardenschweren Fonds, um den Rückbau und die Entsorgung der deutschen Atomkraftwerke sicherzustellen. Das geht aus einem internen Papier von Wirtschafts- und Umweltministerium hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach sollen die AKW-Betreiber stufenweise etwa 17 Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen, um die "langfristigen Verpflichtungen der Entsorgung" abzudecken.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/entsorgung-von-kraftwerken-atomkonzerne-sollen-milliarden-in-fonds-einzahlen-1.2269647

16.12.2014

Deutschland exportiert immer mehr Strom

Wiesbaden - Deutschland bleibt Exportland für Strom. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2013 71,8 Terawattstunden (TWh; 1 Milliarde Kilowattstunden; KWh) ausgeführt.

Gleichzeitig führte Deutschland rund 36,9 TWh über die europäischen Stromnetze ein. Damit ergibt sich ein Exportüberschuss von 34,9 TWh. Gegenüber 2010 habe sich der Überschuss nahezu verdoppelt - vor allem wegen des kräftigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/deutschland-exportiert-immer-mehr-strom-102429.aspx

Reaktion auf Presseberichterstattung


Artikel „Heißes Eisen“ zu Simon Wittmanns Moderation beim Energiedialog im Neuen Tag vom 29./30.11.2014, „Eon fährt künftig zweigleisig“ vom 02.12.2014 und „Österreich lockt Bayern mit Stromgarantie“ vom 03.12.2014

Das Wirken Simon Wittmanns als Arbeitsgruppenmoderator im Energiedialog Bayern ist keinesfalls ausreichend gewürdigt, denn ein Konsens wie beschrieben ist nicht in Sicht. Die erwähnten Pflöcke „Energie für Bayern: sicher, bezahlbar und nachhaltig “  wurden vom Bayerischen Wirtschafts-und Energieministerium vorgegeben und von Ministerin Aigner mehrfach öffentlich verkündet.

Hier liegt das heiße Eisen, das Wittmann, ein alter Weggefährte von Horst Seehofer, anpacken muss, soll der Energiedialog nicht zur Farce werden

Quelle: http://www.stromautobahn.de/reaktion-auf-presseberichterstattung

10.12.2014

Claudia Kemfert

Wie verändert die Energiewende Deutschland?

Umweltökonomin sieht massive Stimmungs- und Panikmache gegen Öko-Energien

Moderation: Ulrike Timm

"Die Zukunft ist erneuerbar!" Davon ist Claudia Kemfert überzeugt. Beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ist die 45-Jährige zuständig für das Thema Energie. "Im Gespräch" erklärt sie den Strommarkt und die Folgen der Energiewende.

"Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst niemals in Deinem Leben zu arbeiten." So lautet der Wahlspruch der Umweltökonomin Claudia Kemfert, frei nach dem chinesischen Lehrmeister Konfuzius.

Quelle: http://www.deutschlandradiokultur.de/claudia-kemfert-wie-veraendert-die-energiewende-deutschland.970.de.html?dram:article_id=305720

Offen und Transparent

Frank Ambros

Die meisten Beiträge auf dieser Seite schreibe ich selbst. Sie spiegeln somit meine persönliche Wahrnehmung wieder. Auch mit diesem Beitrag will ich meine persönliche Meinung wiedergeben. Es geht um die aktuelle Situation in der wir uns befinden. Ständige Diskussionen über Preiszonen, Lobbyismus, Gesundheitsrisiken usw..

Viele Menschen, mit denen ich in Bezug auf die Stromtrasse in Verbindung bin, sprechen von Offenheit und Transparenz. Doch das wird nur gesagt, verhalten wird sich anders.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/offen-und-transparent

Deutschlands führender EE-Lobbyist: “Wir haben uns geirrt bei der Energiewende”

8. Dezember 2014 | Von |

Dass dieser Artikel (*) ausgerechnet in der bislang der Energiewende gegenüber völlig unkritischen “Zeit” erscheint ist die eine Überraschung. Die andere ist, wer darin so prominent zitiert wird, und in seiner Kritik kein gutes Haar am Projekt Energiewende lässt. Es ist einer der führenden Vordenker in Deutschland, wenn es um den Einsatz sogenannter Erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung geht, der Leiter des Thinktanks Agora Energiewende,

Quelle: http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/erneuerbare-energien/deutschlands-fuehrender-ee-lobbyist-wir-haben-uns-geirrt-bei-der-energiewende/0013144/

Steuerzahler dürfen nicht für E.ON zahlen

5. Dezember 2014

E.ON-Aufspaltung “kluge Entscheidung”

Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) diskutierten am 04.12.2014 über die Pläne von E.ON und andere aktuelle Entwicklungen in der Energiewirtschaft. Kemfert nannte den Schritt von E.On zwar “klug”, warnte aber wie Peter (“keine Bad Bank!”) davor, dass “die Steuerzahler einspringen müssten, wenn die Rückstellungen nicht ausreichten”.

Quelle: http://www.solarify.eu/2014/12/05/032-steuerzahler-durfen-nicht-fur-e-on-zahlen/

Vattenfall will deutsche Braunkohlesparte schnell loswerden

05.12.2014

Stockholm - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will so schnell wie möglich seine Braunkohlegruben und Kohlekraftwerke in der Lausitz loswerden. Konzern-Chef Magnus Hall verspricht Sachsen und Brandenburg dabei eine enge Zusammenarbeit.

"Wir haben keinen genauen Zeitplan, aber wir haben gesagt, dass wir versuchen werden, das so schnell wie möglich zu machen", sagte Unternehmenschef Magnus Hall am Freitag in Stockholm. Er war zuvor zu Gesprächen mit den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), zusammengekommen.

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/vattenfall-will-deutsche-braunkohlesparte-schnell-loswerden-102072.aspx

3.12.2014

Vattenfall nimmt riesiges Kohlekraftwerk in Betrieb

Münster - Obwohl bereits gewaltige Kraftwerks-Überkapazitäten auf dem deutschen Strommarkt lasten, geht im Dezember in Hamburg eines der größten Kohlekraftwerke in Europa ans Netz. Das neue Kraftwerk verschärft die Situation auf dem angespannten Strommarkt.

Einen Tag vor Heiligabend will der Betreiber Vattenfall den ersten Block des neuen Steinkohle-Kraftwerks im Hamburger Stadtteil Moorburg in Betrieb nehmen. Der schwedische Konzern hält das Kraftwerk im Süden von Hamburg zwar für "eines der modernsten und umweltfreundlichsten Steinkohlekraftwerke weltweit", doch angeblich würde Vattenfall ein solches Kraftwerk unter den jetzigen Umständen nicht mehr bauen.

Neues Kohlekraftwerk kann fast ganz Hamburg mit Strom versorgen

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=27715

3.12.2014

Umbruch bei Energiekonzern

Eon steht am besten da

Von Heribert Prantl

Unter den großen Energiekonzernen rüstet sich Eon am kräftigsten für die Zukunft. Die Idee, Atomkraftwerke in eine Art Bad Bank auszulagern, bedarf genauerer Betrachtung.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/prantls-politik-umbau-von-eon-1.2249405

Energiewirtschaft

Plant Eon den Kernkraft-Deal?

dpa/wro, 02.12.2014 07:45 Uhr

Berlin/Saarbrücken - Sigmar Gabriel ist ziemlich einsilbig. „Nein“, sagt er auf die Frage, ob der Staat notfalls das Atom- und Kohlegeschäft von Eon übernimmt. Nur ein knappes „Nein“ gibt es am Montag auch vom Wirtschaftsminister beim Punkt, ob der Konzern mit der Abspaltung seines Kraftwerkgeschäfts die Bundesregierung unter Druck setzen wolle, um bessere Marktbedingungen zu bekommen.

Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.energiewirtschaft-plant-eon-den-kernkraft-deal.a57a037b-c3be-4349-867d-b221d61623a2.html

2. Dezember 2014 | 07.51 Uhr

Eon  

Das Ende eines Großkonzerns

Düsseldorf. Mit der Zerlegung in zwei Konzerne kappt Eon seine historischen Wurzeln. Das hat Folgen für Arbeitnehmer, Aktionäre und Steuerzahler. RWE will den Weg des Branchenprimus aber nicht gehen. Wir geben einen Überblick.

Von Andreas Gruhn, Antje Höning und Eva Quadbeck

Eon war einst die Perle der deutschen Wirtschaft, wertvollster Konzern im Dax, als Arbeitgeber so sicher wie der Staat, die Aktie ein Papier für Witwen und Waisen.

 ……………

Ist Eon ein Vorbild für die Branche? NRW-Umweltminister Johannes Remmel meint ja. "Der Eon-Konzern vollzieht endlich die Energiewende und kann damit zu Vorbild für andere Unternehmen der Branche werden", sagt er. Das sieht RWE anders. "Wir wollen unseren Konzern weiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufstellen", so die RWE-Sprecherin. Das heißt: Man will weiterhin Strom, den man verkauft, auch selbst produzieren und zwar auch in Kohle- und Gaskraftwerken

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/eon-das-ende-eines-grosskonzerns-aid-1.4709606

1. Dezember 2014 | 07.17 Uhr

Aufspaltung

Eon hat künftig nur noch 40.000 Mitarbeiter

Düsseldorf. Eon trennt sich von allen Kraftwerken, Die Aufspaltung soll 2016 erfolgen. Vorher räumt der Konzern auf und schreibt 4,5 Milliarden ab. Der neue Konzern wird zum Stromhändler mit Ökostrom-Kraftwerken. Vorbild für den Umbau ist die Lanxess-Abspaltung von Bayer. Von Antje Höning

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/eon-hat-kuenftig-nur-noch-40000-mitarbeiter-aid-1.4706876

1. Dezember 2014 | 07.31 Uhr

Düsseldorf

Eon trennt sich von allen Kraftwerken

Düsseldorf. Der Energiekonzern spaltet sich auf. Die Folge: 20 000 Mitarbeiter gehen in eine neue Gesellschaft.

Von Antje Höning

Beim größten deutschen Energieunternehmen gibt es einen radikalen Wandel: Der unter einer hohen Schuldenlast ächzende Eon-Konzern will das Geschäft mit konventioneller Strom-Erzeugung loswerden. Künftig werde sich das Unternehmen auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren, teilte Eon gestern Abend nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mit.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/eon-trennt-sich-von-allen-kraftwerken-aid-1.4706659

27. November 2014 | 07.41 Uhr

Nordrhein-Westfalen 

Grüne fordern Braunkohle-Stiftung

Düsseldorf. Ein bisher unbekanntes Milliardenrisiko bedroht die Landesfinanzen. Nach Ansicht von Experten übersteigen die absehbaren Folgekosten des Braunkohle-Tagebaus in Garzweiler, Hambach und Inden bei Weitem die Höhe der Rückstellungen, die der Betreiber RWE Power und dessen Mutterkonzern RWE dafür gebildet haben.

Von Thomas Reisener

"Wenn der Energiekonzern für die Spätfolgen nicht aufkommen kann, haftet das Land", sagte der auf Bergrecht spezialisierte Anwalt Michael Terwiesche und verwies auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs von 1970 (Az.: III ZR 136/68).

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/gruene-fordern-braunkohle-stiftung-aid-1.4697285

Rein in die Kohle, raus aus der Kohle

26.11.2014
 
Die Energie- und Klimawochenschau: Gabriel gibt sich bei der Kohle wankelmütig, Kritik an neuen Stromtrassen und das Zusammenspiel von Landnutzung und Klimawandel
Nachdem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gerade erst mit der Aussage, Deutschland könne nicht gleichzeitig aus der Atomkraft und der Kohle aussteigen, für Furore gesorgt hat, will er nun anscheinend doch in das Geschäft mit dem Kohlestrom eingreifen. Demnach sollen die Stromkonzerne verpflichtet werden zwischen 2016 und 2020 22 Millionen Kohlendioxid weniger auszustoßen.
 

25. November 2014

Berlin 

Wie Gabriel den Kohleausstieg plant

Berlin. Die Konzerne sind entsetzt über die Pläne des Wirtschaftsministers, auch wenn der nur einen "sanften Ausstieg" plant. Sie drohen mit Schadenersatz-Forderungen. Auch die Unions-Fraktion begehrt auf. 

Von Jan Drebes, Antje Höning, Birgit Marschall und Gregor Mayntz

Selten war die Stimmung zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen so schlecht wie derzeit. Nur eine Stunde dauerte das Gespräch, in dem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) der Branche seine Pläne zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen (CO2) verkündete. Anschließend attackierte er noch öffentlich die Branchenverbands-Chefin Hildegard Müller. Die Branche revanchierte sich, indem sie von Schadenersatz-Klagen spricht.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/wie-gabriel-den-kohleausstieg-plant-aid-1.4692508

24. November 2014 18:24

Strompreise

Eine Frage der Kohle

  • Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will Kohlekraftwerke vom Netz nehmen - und könnte den Stromkonzernen damit sogar einen Gefallen tun.
  • Die Industrie fürchtet deshalb steigende Stromkosten - und warnt vor möglichen Arbeitsplatz-Verlusten.
  • Zwischen der Chefin des Energie-Branchenverbands BDEW, Müller, und Gabriel kommt es zum offenen Streit um die Forderung nach Kapazitätsmärkten.

Von Markus Balser, Michael Bauchmüller, Berlin

BDEW will Kapazitätsmärkte als Ausgleich

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/strompreise-eine-frage-der-kohle-1.2235240

24. November 2014 09:40

Klimaschutz

Gabriels Kohle-Vorstoß könnte zum Coup werden

  • Um die deutschen Klimaziele bis 2020 noch zu erreichen, sollen Stromkonzerne per Gesetz zu einem "zusätzlichen Minderungsbeitrag" gezwungen werden. Das geht aus einem internen Papier des Bundeswirtschaftsministers hervor.
  • Die Unternehmen sollen auf fünf Jahre verteilt insgesamt 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen - wie, das bleibt ihnen selbst überlassen.
  • An diesem Montag kommt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit den Chefs der größten deutschen Stromkonzerne zusammen, um einen entsprechenden Plan zu besprechen.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Wie Gabriel Klimaziele erreichen will

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimaschutz-gabriels-kohle-vorstoss-koennte-zum-coup-werden-1.2233492

23.11.2014

Pläne der Regierung

Abschied von der Kohle könnte zehntausende Stellen kosten

Die Regierung will das Abschalten von Kohlekraftwerken anordnen, um ihre Klimaziele zu erreichen. Dadurch könnten einem Gutachten zufolge zehntausende Stellen wegfallen und die Strompreise steigen. Dem Klima aber würde nicht geholfen.

Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) warnt vor einem gravierenden Stellenabbau und einem Preisanstieg, sollte die Regierung das Abschalten von Kohlekraftwerken anordnen, um ihre klimapolitischen Ziele zu erreichen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) in ihrer Montagsausgabe. In dem vom BDI in Auftrag gegebenen Gutachten, das der F.A.Z. vorliegt, kommen das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut und die Energieberatung  r2b zum Ergebnis, dass Zwangsabschaltungen deutscher Kohlekraftwerke die Preise steigen lassen würde, zehntausende Jobs vernichten und Kohlekraftwerke im Ausland besser auslasten.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bdi-warnt-abschalten-der-kohlekraftwerke-koennte-zehntausende-stellen-kosten-13281992.html

Glaubwürdigkeit der Studie

von Christian Scherer , vom 23.11.2014

Wenn man einmal davon absieht, dass noch garnicht klar ist was nun genau im Bereich der Kohlekraftwerke politisch geregelt werden soll und hier schon der Teufel an die Wand gemalt wird, muss man vielleicht etwas zu der zugrunde liegenden Studie sagen. Die hier genannte Beratungsfirma r2b ist ausschließlich mit Mitarbeitern besetzt, welche einen Großteil ihrer Berufslaufbahn / ihre akademische Ausbildung an dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) verbracht haben, oder immernoch dort beschäftigt sind.

20.11.2014

Kommentar: Keine Mehrkosten durch weniger Kohlestrom

Tunnelblick auf Kohlen und Kosten: Die Irrwege der Leitmedien

Was passiert eigentlich, wenn man ein paar Kohlekraftwerke abschaltet? „Kohle-Aus würde Strompreis treiben“, orakelt die Tagespresse – und übersieht mutig das Wesentliche.

Man mag nicht darauf gewartet haben, aber hier kommt endlich der unfehlbare Beleg, dass Kohleenergie einfach unverzichtbar ist: Schaltet man nur zehn Kohlemeiler ab, steigen die Börsenstrompreise dadurch um 0,17 bis 0,5 Cent pro Kilowattstunde.

Wow.

Das ist mal eine Schlagzeile wert. Hier die Vorschläge aus der Tagespresse:

„Strom könnte wieder teurer werden“, n-tv

„Aus für zehn Kohlekraftwerke könnte Strompreis erhöhen“, Handelsblatt , FAZ

„Kohle-Aus würde Strompreis treiben“, Sächsische Zeitung

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/tunnelblick-auf-kohlen-und-kosten/150/437/83492/

18.11.2014

Kraft plädiert für Erhalt

Höhere Strompreise durch Aus von zehn Kohlekraftwerken?

Berlin. Die wegen der gefährdeten Klimaschutzziele diskutierte Stilllegung von rund zehn Kohlekraftwerken könnte zu einem leichten Anstieg des Strompreises führen. Im Stromeinkauf an der Energiebörse würde sich der Preis um 1,70 bis etwa fünf Euro je Megawattstunde erhöhen, ergeben Berechnungen von zwei wichtigen Energieversorgern. Was dies für die deutschen Haushalte bedeuten würde, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Kilowattstunde könnte etwas teurer werden

Quelle: http://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/523352/hohere-strompreise-durch-aus-von-zehn-kohlekraftwerken

18.11.2014

Bundesrechnungshof

Die Bilanztricks der Deutschen Energie-Agentur

Der Bundesrechnungshof bezweifelt den Sinn der Deutschen Energie-Agentur. Angesichts der hohen Gehälter denkt der Bundestag über strafrechtliche Konsequenzen nach. von Dagmar Dehmer

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena), an der der Bund maßgeblich beteiligt ist, hat offenbar jahrelang mit Bilanztricks gearbeitet, um die "unangemessen hohen" Gehälter ihrer Geschäftsführer zu rechtfertigen. Das geht aus einem Prüfbericht des Bundesrechnungshofs hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt. Die Aufsichtsbehörde stellt nun die Existenzberechtigung der halbstaatlichen Dena infrage.

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/deutsche-energieagentur-bilanztricks-bundesrechnungshof

18. November 2014 

Interview mit Grünen-Parteichefin Simone Peter 1 

"Merkel muss Machtwort zum Kohle-Ausstieg sprechen"

Düsseldorf. Die Grünen-Parteichefin sieht Energie als zentrales Thema des Parteitages. Sie will zudem das Ehegattensplitting schrittweise abschaffen. Das hat Simone Peter im Vorfeld des Bundesparteitages am Wochenende im Interview mit unserer Redaktion unterstrichen.

Von Birgit Marschall

…………….

Sigmar Gabriel hat sich für eine längere Übergangszeit für Kohle-Kraftwerke ausgesprochen. Ist Gabriel ein Wirtschaftsminister, mit dem die Grünen gut arbeiten könnten?

Peter Gabriels kohlefreundliche Politik als Wirtschaftsminister ist blind für den Klimaschutz. Natürlich haben wir als Grüne damit große Probleme. Ohne Einstieg in den Kohleausstieg wird Deutschland sein Klimaschutzziel von minus 40 Prozent der Treibhausgasemissionen bis 2020 nicht erreichen

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/merkel-muss-machtwort-zum-kohle-ausstieg-sprechen-aid-1.4675696

16.11.2014

Warum der Kohleausstieg wirklich abgeblasen wurde

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hält an einem sinnlos gewordenen CO2-Ziel für Deutschland fest. Genüsslich kann sie nun dabei zuschauen, wie sich SPD-Ministerien bei der Umsetzung selbst zerfleischen.

Der traditionelle Zoff zwischen dem Umweltministerium und dem Wirtschaftsministerium in Berlin nimmt absurde Züge an. Früher wurden die beiden Häuser ja noch von Ministern unterschiedlicher Parteizugehörigkeit geleitet: Da lag es nahe, dass über Fragen der Energiewende zuweilen heftig gestritten wurde. Inzwischen aber liegen beide Häuser in den Händen von SPD-Politikern: Umweltministerin Barbara Hendricks könnte also eigentlich an einem Strang ziehen mit dem ebenfalls sozialdemokratisch geführten Wirtschaftsministerium von Sigmar Gabriel.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article134403129/Warum-der-Kohleausstieg-wirklich-abgeblasen-wurde.html

16.11.2014

Kohlekraftwerke: Gabriel verkündet Abkehr von Klimaschutzzielen

Das Klimaziel der Bundesregierung ist nicht mehr zu halten. Das hat Wirtschaftsminister Gabriel nach SPIEGEL-Informationen intern eingeräumt. Grund ist vor allem die Weigerung des Ministers, alte Kohlemeiler abzuschalten.

Hamburg - Die Große Koalition plant eine Abkehr von ihren bisherigen Klimaschutzzielen. Trotz anderslautender öffentlicher Beteuerungen hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei einer internen Runde die Vorgabe aufgegeben, bis zum Jahr 2020 mindestens 40 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber 1990 einzusparen.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gabriel-beim-klimaschutz-ist-das-ziel-nicht-zu-halten-a-1003183.html#js-article-comments-box-pager

Eingestellt am 16.11.2014

http://www.abindieerde.de/2014-11-Doku/Kohler-und-die-SPD.jpg

Quelle: http://www.abindieerde.de/2014-11-Doku/Kohler-und-die-SPD.jpg

13.11.2014

Kommentar Energiewendeminister

Der falsche Gabriel

Die Enttäuschung über Bundes-Energie- und -Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel dürfte inzwischen groß sein. Dazu trug nun noch Gabriels Aussage von Dienstag bei, er werde für die Kohleverstromung in Deutschland anders als von vielen Akteuren der Energiewende erhofft kein Ausstiegszenario vorgeben. Grundlage der Enttäuschung sind Illusionen über die Rollenverteilungen in einer traditionell konzernfreundlichen Bundespolitik.

Bärbel Höhn spricht die Wahrheit im Deutschlandfunk aus, vielleicht ohne sich dieser tieferen Bedeutung ihrer Worte bewusst zu sein: „Alle Entscheidungen, die wir in der Vergangenheit gesehen haben, … hat Gabriel immer gewonnen gegen Barbara Hendricks“, sagte sie am Mittwoch im Radiointerview. Also mit anderen Worten: Der Bundeswirtschaftsminister siege bisher stets über die Bundesumweltministerin.

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/der-falsche-gabriel/150/438/83254/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter%20ERE%20Free%2020141113&utm_content=Der%20falsche%20Gabriel

13. November 2014 | 08.30 Uhr

Ärger zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium 1 0

Minister streiten über Klimaschutzplan

Berlin. Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Um diese zu erreichen, sollen private Haushalte mehr Energie sparen. Ärger gibt es aber zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium vor allem um alte Kohlekraftwerke.

Von Jan Drebes und Birgit Marschall

Auf 51 Seiten steht, wie Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bis zum Jahr 2020 weitere 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr einsparen will: Die Menschen sollten häufiger mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen (800 000 Tonnen weniger CO2), außerdem könnten im Verkehrssektor etwa durch den Ausbau der Elektromobilität weitere 10 Millionen Tonnen pro Jahr eingespart werden.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/minister-streiten-ueber-klimaschutzplan-aid-1.4665453

12. November 2014

Berlin/Düsseldorf 

NRW-Wirtschaftsminister Duin unterstützt Gabriels Kohle-Kurs

Berlin/Düsseldorf. In der SPD ist ein Richtungsstreit über die künftige Nutzung der Kohle ausgebrochen. Während der SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel an Kohlekraftwerken grundsätzlich festhalten will, fordert seine Parteifreundin und Umweltministerin Barbara Hendricks eine deutliche Verminderung der Kohle-Blöcke. Hintergrund ist das Ziel, die Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/sigmar-gabriels-kohle-kurs-unterstuetzung-von-garrelt-duin-aid-1.4662890

Energiedebatte

11.11.2014 17:42

Gabriel geißelt "Ökopopulismus" von Greenpeace

Störung unerwünscht: Als Greenpeace-Aktivisten bei einem Kongress Sigmar Gabriels Rede sabotieren wollen, schaltet der Minister auf Angriff. Und fegt die Protestler mit seinen Worten von der Bühne.

Eigentlich sollte der Bundesminister für Wirtschaft und Energie auf dem Kongress der Deutschen Energieagentur (Dena) über etwas ganz anderes sprechen: Energieeffizienz und das geplante Nationale Aktionsprogramm dazu. Das war das Thema, zu dem sich mehrere hundert Manager und Experten in dem großen Saal am Alexanderplatz versammelt hatten. Dann lief der Morgen im Berliner Kongresszentrum allerdings etwas aus dem Ruder.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article134226392/Gabriel-geisselt-Oekopopulismus-von-Greenpeace.html

11. November 2014

Berlin 

Gabriel macht sich für Kohle stark

Berlin. Wirtschaftsminister warnt Vattenfall vor Zerschlagung des Energieverbundes.

Von Birgit Marschall

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich für den Erhalt der Kohleverstromung in Deutschland ausgesprochen. "Wir müssen endlich Schluss machen mit den Illusionen in der deutschen Energiepolitik. Man kann nicht zeitgleich aus der Atomenergie und der Kohleverstromung aussteigen", heißt es in einem Positionspapier Gabriels, das unserer Zeitung vorliegt. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung solle bis 2035 auf 55 bis 60 Prozent ansteigen. "Aber dann werden wir für den Rest die Kohle- und Gasverstromung brauchen", so Gabriel.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/gabriel-macht-sich-fuer-kohle-stark-aid-1.4660145

8.11.2014

Das große, bayerische Palaver

Alles von vorn: Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner muss auf Wunsch von Ministerpräsident Seehofer einen großen Energie-Dialog führen. Wirtschaft und Gewerkschaften fürchten um den Standort.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner kommt frisch und neu ermutigt aus dem fünfstündigen Konklave: "Ich habe ein gutes Gefühl." Im großen Sitzungssaal des Ministeriums an der Prinzregentenstraße haben gerade Vertreter von 60 Organisationen und Verbänden – vom "Aktionsbündnis Gegenwind Nordbayern" über E.on Deutschland bis hin zum Zentralkomitee der Katholiken in Bayern – ihre Meinung zur Energiewende dargelegt.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/bayern/article134110904/Das-grosse-bayerische-Palaver.html

7. November 2014 | 09.41 Uhr

Essen/Cottbus 

RWE hat kein Geld für die Lausitzer Braunkohle

Essen/Cottbus. Vattenfalls geplanter Ausstieg aus der Braunkohle beflügelt die Fantasie in Nordrhein-Westfalen. Schon früher hatte es erste Überlegungen gegeben, ob der RWE-Konzern, der mit Abbau und Verfeuerung von Braunkohle aus dem rheinischen Revier Marktführer in Deutschland ist, auch die Tagebaue in der Lausitz dazunimmt.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rwe-hat-kein-geld-fuer-die-lausitzer-braunkohle-aid-1.4651340

6.11.2014

„In Berlin kriegen sie Mondaugen“

Im INterview: Horst Seehofer . In Berlin der Kampf um die Energiewende und die Staatsfinanzen, in Bayern Gerangel mit den Kronprinzen: Bewegte Wochen für Ministerpräsident Horst Seehofer

Wir haben den CSU-Chef zum Redaktionsgespräch eingeladen, um über die größten Streitthemen zu reden. -„Seehofer, der Strom-Rebell“, haben wir diese Tage über Sie gelesen. Empfinden Sie das als Ehrentitel oder Schmähung?

Ach, das ist doch völlig egal. Vergessen Sie alle Begriffe, die Sie über mich lesen können. Entscheidend ist: Wie ist die Lage des Landes?

-Düster, wenn uns demnächst der Strom ausgeht.

Nein. Die Energiewende ist jetzt drei Jahre alt...

-...und nichts ist vorangegangen.

Quelle: http://www.ovb-online.de/politik/berlin-kriegen-mondaugen-4394276.html

4. November 2014 | 06.24 Uhr

Atomausstieg

Stromkonzerne reichen 14 Klagen gegen Bund ein

Exklusiv | Berlin. Die vier großen Energieversorger RWE, Eon, EnBW und Vattenfall haben gegen die Bundesregierung wegen des Atomausstiegs bisher insgesamt 14 Klagen vor deutschen und internationalen Gerichten eingereicht.

Allein neun davon sind Verfassungsbeschwerden. Das geht aus einer aktuellen Übersicht des Bundesumweltministeriums auf Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Darüber hinaus sind in den Ländern Bayern, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz weitere sieben Klagen der Stromkonzerne anhängig, die sich gegen die Länder richten.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/stromkonzerne-reichen-14-klagen-gegen-bund-ein-aid-1.4642824

Klimaschutz: Hendricks will Kohlekraftwerke stilllegen

München, 03.11.2014 | 15:50 |

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will im Kampf gegen den Klimawandel anscheinend auch Kohlekraftwerke stilllegen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, sagte die Ministerin am Montag in Berlin, dass dieser Schritt wohl nicht zu vermeiden sei. Hendricks reagierte damit auf den aktuellen Klimareport des Weltklimarats IPCC. Demnach müssten bis 2050 insgesamt 60 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden als 1990, um die Folgen des Klimawandels noch verhindern zu können.

Quelle: http://www.check24.de/strom/news/aktionsplan-klimaschutz-abkehr-kohlekraft-57594/

380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung

CDU fordert Landkreis Osnabrück zu Erdkabel-Besichtigung auf

Vom 02.11.2014, 14:33 Uhr

Raesfeld/Osnabrück. Der CDU-Kreistagsfraktionschef Martin Bäumer hat den Landkreis zu einer Besichtigung des Erdkabelpilotprojekts im münsterländischen Raesfeld aufgefordert. „Erst dann kann man in Sachen Erdkabel wirklich mitreden“, betonte Bäumer und regte in einer Mitteilung einen Ortstermin mit dem Ausschuss für Planen und Bauen an.

In der Gemeinde Raesfeld wird ein 3,4 Kilometer langer Teilabschnitt der 380-kV-Höchstspannungsleitung als Erdkabel gebaut. Der Teilabschnitt ist einer von bundesweit vier Erdkabelpilotprojekten. Rund 50 Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion, von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen aus der Region besichtigten die Baustelle am Samstag und informierten sich bei Vertretern des Netzbetreibers Amprion.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/519194/cdu-fordert-landkreis-osnabruck-zu-erdkabel-besichtigung-auf

Siehe hierzu auch im Hauptmenü unter: Pilotprojekte NRW Diele - Wesel

2.11.2014

Die Quadratur des Stromkreises

Am Montag startet Ilse Aigner ihren Energiedialog zur Zukunft der bayerischen Energieversorgung. Doch es treffen unvereinbare Gegensätze aufeinander.

München Dreieinhalb Jahre hatte die Staatsregierung bisher für die Energiewende in Bayern Zeit – und hinkt inzwischen ihrem ursprünglichen Zeitplan weit hinterher. Nun sollen drei Monate Energiedialog die Richtung weisen. Von Montag an werden 60 Verbände und Organisationen vom Aktionsbündnis Gegenwind Nordbayern bis zum Landeskomitee der Katholiken unter Federführung von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) über die Zukunft der bayerischen Stromversorgung diskutieren.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/die-quadratur-des-stromkreises/1143299/die-quadratur-des-stromkreises.html

RP, vom  31.10.2014

Bis Herbst Klarheit bei der Braunkohle

Jülich (anh) Die Landesregierung will bis Herbst 2015 entscheiden, wie es mit dem Braunkohle-Tagebau im rheinischen Revier nach 2030 weitergeht. Der Chef der NRW-Staatskanzlei, Franz Josef Lersch-Mende, gab gestern bei einer Auftaktveranstaltung in Jülich den Startschuss. Im Frühjahr hatte Rot-Grün zur Überraschung von RWE vereinbart, den Abbau nicht zu Ende führen zu lassen. 300 Millionen von 1,3 Milliarden Tonnen Braunkohle sollen nicht ausgebaggert werden, 1400 Menschen weniger als geplant müssem umsiedeln. Ursprünglich sollte der Abbau bis 2045 erfolgen

30. Oktober 2014 13:55

Energiekonzern Vattenfall prüft Ausstieg aus Braunkohle

  • Der Energiekonzern Vattenfall prüft den Verkauf seines Braunkohlegeschäfts in Deutschland
  • Ziel sei eine nachhaltige Senkung des Kohlendioxidausstoßes
  • Der Konzern beschäftigt in diesem Bereich hierzulande mehr als 8000 Mitarbeiter

Von Markus Balser, Berlin

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall bereitet den Abschied aus seinem deutschen Braunkohlegeschäft mit Tausenden Beschäftigten vor. Der Versorger werde in den kommenden Monaten Möglichkeiten für eine "nachhaltige und neue Eigentümerstruktur" prüfen, sagte der neue Vorstandschef Magnus Hall am Donnerstag. Der Konzern wolle seinen Kohlendioxidausstoß deutlich senken, für den die Braunkohle maßgeblich verantwortlich sei.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiekonzern-vattenfall-will-geschaeft-mit-braunkohle-aufgeben-1.2198844

Gabriel macht Vorschläge zur Reform des Strommarkts

dpa | 29.10.2014

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant kein "Hartz IV" für unrentable Kraftwerke. Dennoch müssen trotz Ökostrom-Zunahme genug konventionelle Kraftwerke am Netz gehalten werden, um die Versorgung im Winter zu sichern. Wie das gehen kann, dazu hat Gabriel nun Vorschläge erabeitet.

Die Bundesregierung sieht die von der Energiebranche dringend geforderten Sonderprämien für konventionelle Kraftwerke nur als ultima ratio. "Kapazitätsmärkte werden von der Europäischen Kommission rechtlich als Beihilfe eingestuft; sie stellen einen erheblichen Regulierungseingriff dar", heißt es im Entwurf für ein "Grünbuch" zur Reform des Strommarktes von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/gabriel-macht-vorschlaege-zur-reform-des-strommarkts-101413.aspx

Leserbrief zum Kehrwieder vom 26.10.2014 -HILDESHEIM Seite 8- Artikel über Tagung zur Energiewende(hst)

Zur Tagung der Fried.Ebert Stiftung am vergangen Mittwoch ist es mir wichtig doch ein paar Worte aus Sicht der Zuhörer loszuwerden.

So  hätte die Überschrift  : „Schwacher Auftritt zur Energiewende in historischem Umfeld“ sicher besser gepasst.

Allein durch die Zusammensetzung der Teilnehmer auf dem Podium war klar, dass der Ablauf stark von Lobbyinteressen und konservativem Gedankengut geprägt sein würde.Was dort fehlte , war ein Vertreter der Bürgerinitiativen, die zwar  zahlreich vertreten waren, aber halt nur zuhören durften.

Mehr als ärgerlich, denn  Peter Gosslar (BI für HGÜ Erdkabel und Teilnehmer in Westphals Arbeitskreis Energiewende) hatte die Organisatoren  bereits im Vorfeld  schriftlich um Ergänzung der Podiumsriege gebeten.  Auch Ingo Rennert , Vorsitzender des Aufsichtsrates der Infanetz AG,  der mit seiner Firma  ein eigenen Netzkonzept und Kabelkonzept entwickelt hat, durfte nur in der zweiten Reihe den Ausführungen auf dem Podium lauschen, anstatt oben sein Erdkabelkonzept zur Diskussion zu stellen. ( Motto: Echte Alternativen nicht erwünscht, warum auch immer !)

So blieb es weitgehend dabei, dass  die Aussagen der Podiumsteilnehmer zwar weitgehend korrekt waren, aber eben häufig  Dinge nur sehr einseitig dargestellt wurden. So wurde der Wirkungsgrad der „Power to Gas´-Technologie als  überaus schlecht bezeichnet. Dieser liegt tatsächlich bei 35 – 40 % und  ist damit  annähernd  identisch mit Braunkohlekraftwerken ! Bloss, bei der Herstellung von Wasserstoff kommt ggf. „Überschussstrom“ zum Einsatz, der sonst weitestgehend  ungenutzt verpuffen würde! Auch die Frage von Rennert , warum es in Deutschland möglich sei 470000 km Gasleitung unterirdisch zu verlegen, aber 800 km HGÜ Gleichstromkabel ein schier unlösbares Problem darstellen würde, blieb unbeantwortet.

Statt Aufbruchstimmung und Chancen für Wachstum bei „grünen Jobs“, Klimaschutz und Vorbildrolle gegenüber anderen Ländern zu vermitteln,  wurde vornehmlich darüber geredet, wie teuer das alles sein würde.

Die Debatte zeigte klar, was geschieht, wenn die Politik alles einfach  laufen lässt ,wenn Medien dazu noch polarisieren und die Lobbyisten den Ton angeben.

Fakt ist , dass die Kosten einer ausbleibenden Energiewende deutlich höher sind, als die Kosten der Energiewende selbst. So werden erneuerbare Energien von Jahr zu Jahr günstiger , während die Produktionskosten für konventionelle Energien kontinuierlich ansteigen werden.

Auch die für die Energiewende dringend erforderlichen Batterien werden mittlerweile fast nur noch im Ausland produziert. Ja; früher waren wir in diesem Bereich weltweit führend, aber unsere Industriebosse haben mal wieder die Entwicklung verpasst. So wird es uns auch mit Elektroautos passieren, die sicher  künftig ganz problemlos im Ausland produzierte werden. Daimler Benz macht es uns vor und hat  ganz aktuell in China(!) dafür eine komplett neue Fabrik errichtet.

Die Zeitvorgabe für die Diskussion von 15 Minuten  für die zahlreichen Fragen und Anregung aus dem Zuhörerbereich war deutlich zu kurz bemessen, wie allgemein bemängelt wurde. Der Moderatorin Cosima  Schmitt war es zu verdanken, dass sie im allgemeinen Interesse  den Zeitrahmen einfach  überzog.

Leider wurde an diesem Abend  die Frage der Veranstalter , „Wie die Energiewende in Deutschland zum Erfolg werden kann“ für die Masse der Teilnehmer überhaupt nicht zufriedenstellend beantwortet.

Wolfgang Schulze

Bürger RRO ERDKABEL

23. Oktober 2014 | 00.00 Uhr

Rhein-Kreis Neuss 

Computertechnik hilft bei Energiewende

Rhein-Kreis Neuss. Um den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung zu erhöhen, sind mehr Leitungen nötig. Neue Kabel zu verlegen, ist jedoch teuer. Das Unternehmen RWE Deutschland setzt daher darauf, die Netzauslastung besser zu steuern.

Von Susanne Genath

Rund einen Meter breit und einen halben Meter hoch ist das Fluggerät, das mit sechs kleinen Propellern und einer Kamera ausgestattet ist und dessen Form an ein sechsblättriges Kleeblatt erinnert. "Hexacopter" heißt es.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/computertechnik-hilft-bei-energiewende-aid-1.4614577

21.10.2014

4000 Firmen erhalten Stromnetz-Rabatte

Berlin. Bis Ende 2015 profitieren davon auch sechs Golfplätze. Vergünstigungen treiben Strompreise.

Von Birgit Marschall

Die Vergünstigungen tausender energieintensiver Unternehmen bei den Stromnetzentgelten werden für alle übrigen Verbraucher immer teurer: Die besondere Umlage, die Verbraucher zum Ausgleich der Firmenrabatte bezahlen müssen, wird sich im kommenden Jahr mehr als verdoppeln. Sie steigt von 0,092 Cent pro Kilowattstunde 2014 auf 0,227 Cent 2015. Dadurch wird sich die jährliche Stromrechnung für einen Vier-Personen-Haushalt um weitere etwa fünf Euro erhöhen, wie das Internet-Vergleichsportal Verivox ermittelt hat.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/4000-firmen-erhalten-stromnetz-rabatte-aid-1.4608950

20.10.2014

Gegen Kohlepolitik:

Greenpeace demonstriert mit Schaufelradbagger auf SPD-Zentrale

Mit einem riesigen Schaufelrad demonstriert Greenpeace gegen die Kohlepolitik der Bundesregierung - auf dem Dach der SPD-Zentrale in Berlin. Ihre Botschaft an den Wirtschaftsminister: "Kohle zerstört das Klima!"

Berlin - Kletterer befestigten große Transparente an der Wand der SPD-Zentrale, ein symbolisches Schaufelrad prangt auf dem Willy-Brandt-Haus: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Montag in Berlin gegen die Kohlepolitik der SPD protestiert. Etwa 20 Greenpeace-Aktivisten hätten eine sechs mal sechs Meter große Attrappe eines Braunkohlebaggerteils aufgestellt, teilte die Organisation mit. "Herr Gabriel, Kohle zerstört das Klima!", stand auf dem Banner an der Fassade.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/greenpeace-demonstriert-auf-spd-zentrale-gegen-kohlepolitik-a-998100.html

Interview mit Uwe Laue, vom 17.10.2014

„Wir würden auch in Stromtrassen investieren“

Der Chef des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen, Uwe Laue, spricht über Rücklagen in Milliardenhöhe, Billigtarife und Ministerwechsel in die Wirtschaft.

Uwe Laue ist nicht nur Chef des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), sondern im Hauptberuf auch Vorstandsvorsitzender der Debeka-Versicherung, die ihre Zentrale in Koblenz hat. Zum Interview sitzt Laue zwischen gepackten Kisten im Berliner Büro des Verbandes in der Friedrichstraße. Der Verband braucht mehr Platz und zieht deshalb gerade um.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/interview-mit-uwe-laue--wir-wuerden-auch-in-stromtrassen--investieren-,10808230,28764960.html

Mini-Senkung der Öko-Umlage:

Wem nützt die Ersparnis von 2,45 Euro im Jahr?

15.10.14 10:49

Erstmals sinkt die Sonderabgabe

Es ist eine Premiere: Die von den Stromverbrauchern zu zahlende Ökostrom-Umlage sinkt in 2015 – zum ersten Mal überhaupt. Was heißt das für unseren Strompreis? Beinahe nichts, ein Tropfen auf den heißen Stein, der vielleicht sogar verdampft, bevor die Tinte auf der Stromrechnung trocken ist.

Statt 6,24 Cent werden künftig nur noch 6,17 Cent pro Kilowattstunde berechnet. Das teilten die Netzbetreiber mit. Zur Verdeutlichung: Wenn Sie in einem Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 KWh im Jahr wohnen, zahlen Sie im Jahr derzeit 218,40 Euro nur für die Umlage. Künftig – von der Ersparnis können Sie sich dann mal etwas gönnen – nur noch 215,95 Euro.

Quelle: http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/mini-senkung-der-oeko-umlage-wem-nuetzt-die-ersparnis-von-245-euro-im-jahr-412c0-51ca-16-2081912.html

Energiewende, vom 14.10.2014

Ökostromumlage sinkt erstmals - leicht

Die Energiewende hat die Ökostromumlage gewaltig in die Höhe getrieben. Nun soll sie erstmals sinken. Aufs Jahr hochgerechnet fällt die Entlastung aber sehr gering aus.

Kosten der Energiewende, vom 13.10.2014

Das Billionending

Minister Peter Altmaier bezifferte die Kosten der Energiewende einst auf eine Billion Euro.

Die Geschichte eines Rufmords.

Am 11. Mai war Deutschland plötzlich Weltmeister. An diesem Sonntag kam der Strom im deutschen Netz zu fast drei Vierteln aus Sonne und Wind. Gemerkt hat es niemand, gefeiert erst recht nicht. Im Gegenteil: Die allgemeine Begeisterung für dieses Projekt „von der Dimension der Mondlandung oder der deutschen Einheit“ (der damalige CDU-Umweltminister Peter Altmaier) war verflogen ……………………………..

Die Debatte ist ein Lehrstück darüber, was passiert, wenn die Politik versagt, wenn Medien hemmungslos polarisieren und wenn Lobbys zu erfolgreich sind: Wenn die Vision Alltag wird, reden alle nur noch über das Preisschild.

Quelle: http://www.taz.de/!147496/

10.10.2014

Wie geht es weiter mit der Braunkohle?

Ein Verkauf der Lausitzer Sparte des schwedischen Konzerns Vattenfall erscheint unrealistisch - 8000 Arbeitsplätze betroffen

Chemnitz/Stockholm. Die neue schwedische Regierung will das Braunkohlegeschäft Vattenfalls perspektivisch einstellen. Noch hat sie diese Pläne nicht konkretisiert, aber ein schneller Ausstieg scheint unwahrscheinlich. "Freie Presse" beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie wahrscheinlich ist ein Verkauf der Braunkohle-Sparte?

Theoretisch könnte Vattenfall den gesamten Unternehmensteil veräußern. Ökonom Christian von Hirschhausen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bewertet die Risiken aber wegen des Verfalls der Großhandelsstrompreise als zu groß, als dass ein anderes Unternehmen einsteigen würde.

Quelle: http://www.freiepresse.de/WIRTSCHAFT/Wie-geht-es-weiter-mit-der-Braunkohle-artikel9003801.php

Strompreis seit 2000 fast verdoppelt

Stand: 09.10.2014 09:51 Uhr

Der Strompreis für private Haushalte hat sich in den vergangenen rund 14 Jahren fast verdoppelt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg der Preis von Januar 2000 bis August 2014 um 92 Prozent.

Die Verbraucher profitieren demnach nicht von den seit knapp sechs Jahren sinkenden Großhandelspreisen für Strom. Stadtwerke und Energieversorger mussten den Daten zufolge im August 2014 rund vier Prozent weniger für Strom bezahlen als im Januar 2000. Sie können Strom also billig einkaufen und verkaufen ihn teuer.

Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/strompreis-101.html

7. Oktober 2014 | 06.56 Uhr

Strommarkt-Reform  0

Bund will Braunkohle nicht helfen

Berlin. Am 19. November will das Bundeskabinett das "Grünbuch" zur Strommarkt-Reform beraten. Pech für RWE: Danach sollen Versorger zwar für die Bereitstellung von Kapazität bezahlt werden - aber nicht, wenn sie Braunkohle verfeuern.

Von Antje Höning und Birgit Marschall

Seit Monaten trommeln Stadtwerke und Energiekonzerne um staatliche Hilfe: Die Bundesregierung soll organisieren, dass Stromkunden die Versorger allein für die Bereitstellung von Kraftwerks-Kapazität bezahlen, nur so lasse sich Versorgungssicherheit garantieren. Nun hat der Bund reagiert.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/bund-will-braunkohle-nicht-helfen-aid-1.4578154

7.10.2014

Schweden will Vattenfalls Braunkohle-Pläne stoppen

Die künftige schwedische Regierung will die Braunkohle-Pläne des Energiekonzerns Vattenfall in der Lausitz stoppen. Darauf hätten sich Sozialdemokraten und Grüne verständigt, teilten die künftigen Koalitionspartner mit. "Die Zukunft des Unternehmens muss in der Entwicklung erneuerbarer Energien liegen, und nicht in Kohle und Gas", hieß es in einer Mitteilung der Sozialdemokraten. Bei dieser Entwicklung solle Vattenfall vorausgehen. Die neue Regierung werde den staatlichen Konzern so führen, "dass das Unternehmen die Expansion von Braunkohle abbricht, die Fredrik Reinfeldt zugelassen hat". Reinfeldt war der frühere konservative Regierungschef.

Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article132904109/Schweden-will-Vattenfalls-Braunkohle-Plaene-stoppen.html

Höchstspannungsleitung von Westerkappeln nach Osnabrück Landkreis Osnabrück will Erdverkabelung prüfen lassen

Vom 05.10.2014, 09:31 Uhr

Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück will auf der geplanten Trasse der 380-kV-Höchstspannungsleitung von Westerkappeln nach Osnabrück-Lüstringen (Nummer 18) alle Möglichkeiten der Erdverkabelung prüfen lassen.

Bei der Unterschreitung des Mindestabstandes von 400 Metern zu Wohnsiedlungen und 200 Metern zu Einzelhäusern im Außenbereich müssten „alle Möglichkeiten betrachtet und verifiziert werden, um eine Erdverkabelung auch für Teilabschnitte dieser Trasse zu ermöglichen“, schreibt der Landkreis in einer Vorlage, die bei einer Sitzung des Planungsausschusses in Georgsmarienhütte vorgestellt wurde.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/511513/landkreis-osnabruck-will-erdverkabelung-prufen-lassen

Energiewende  5.10.2014

Studie: Ohne neue Trassen wird Strom im Süden teurer

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer stellt sich gegen den Bau neuer Stromleitungen vom Norden in den Süden. Eine Studie im Auftrag der EU sagt nun: Das könnte für den Süden teuer werden.

Bayern und Baden-Württemberg drohen Verbrauchern angeblich bis zu zehn Prozent höhere Strompreise als im Norden der Republik. Dies gehe aus einer Studie im Auftrag der EU-Kommission hervor, schreibt das Magazin „Der Spiegel“. Für die Studie untersuchten Strommarktexperten, welche Auswirkung eine Teilung des deutschen Elektrizitätsmarkts in eine nördliche und eine südliche Preiszone haben würde. Zu dieser Trennung werde die EU-Kommission Deutschland womöglich drängen, wenn die beiden geplanten Trassen, die Windstrom vom Norden in den Süden leiten sollen, nicht gebaut werden.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiewende-studie-ohne-neue-trassen-wird-strom-im-sueden-teurer-13190328.html

2. Oktober 2014 13:33

Streit über Energiewende

"Herrn Seehofer muss jemand den Stecker ziehen"

·  Es droht neuer Streit über die Energiewende: Bayerns Ministerpräsident Seehofer fordert komplett neue Verhandlungen über wichtige Stromtrassen.

·  Seehofer will Bayern mit Gaskraftwerken unabhängig von diesen Leitungen machen. Er fordert einen neuen "Masterplan" für die Energiewende.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/streit-ueber-energiewende-herrn-seehofer-muss-jemand-den-stecker-ziehen-1.2157005

Kreis Höxter, den 30.09.2014

"Wir ziehen weiter an einem Strang"

Tennet-Alternativvorschläge stoßen bei Stromtrassen-Gegnern auf Ablehnung

VON MANUELA PULS UND MATHIAS BRÜGGEMANN

Kreis Höxter. Die Alternativvorschläge des Netzbetreibers Tennet zur Suedlink-Stromtrasse stoßen bei den Trassen-Gegnern und den Bürgermeistern der Städte auf einhellige Ablehnung. Wie berichtet, hat Tennet seit Freitag unter www.suedlink.tennet.de Vorschläge für weitere Trassenkorridore auf seine Internetseite gestellt. Neben Höxter, Brakel, Marienmünster, Beverungen und Warburg könnten auch Nieheim, Bad Driburg, Willebadessen und Borgentreich betroffen sein. Am Donnerstag, 2. Oktober, sollen die Pläne in der Höxteraner Stadthalle ab 17 Uhr öffentlich vorgestellt werden.

Quelle: http://www.nw-news.de/owl/kreis_hoexter/warburg/warburg/11261699_Wir_ziehen_weiter_an_einem_Strang.html

Energiewende: 30.09.2014

Dumm gelaufen mit den intelligenten Netzen

Von

Durch intelligente Zähler sollten Millionen Verbraucher von niedrigen Strombörsenpreisen profitieren. Doch die Planung der Infrastruktur wird zum Bürokratie-Marathon. Jetzt droht das Projekt zu scheitern.

Hamburg - Der Einbau sogenannter intelligenter Stromzähler in Millionen deutscher Haushalte dürfte sich erneut verschieben. Eine zentrale technische Richtlinie wird, anders als geplant, erst 2015 fertig, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Fraktionsvizes Oliver Krischer. Bis sie fertig ist, wissen die Hersteller nicht, wie sie ihre Zähler genau bauen sollen - und dürften kaum mit der Massenproduktion beginnen.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energiewende-intelligente-stromzaehler-kommen-zu-spaet-a-993021.html

Eingestellt am 27.09.2014

Steinkohleimport aus Russland gestiegen

Wirtschaft und Energie/Antwort - 22.09.2014

Berlin: (hib/LIL) Deutschland hat im Jahr 2013 rund elf Millionen Tonnen Kraftwerkskohle aus Russland importiert. Damit ist Russland größter Exporteur von Steinkohle nach Deutschland. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/2518) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/2315) mit. Es folgen die Länder Kolumbien, USA, Südafrika und Australien.

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/2014_09/-/330222

Greenpeace-Studie: Vattenfalls Braunkohlegeschäft steckt voller Risiken

Hamburg (ots) - Vattenfalls Braunkohlegeschäft steckt voller Risiken Greenpeace-Studie entlarvt wirtschaftliche Gefahren des Geschäftszweigs

Hamburg, 25. 9. 2014 - Gravierende wirtschaftliche Risiken in Vattenfalls deutschem Braunkohlegeschäft benennt eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag von Greenpeace. Die Studie mit dem Titel "Vattenfall's Risky Business" belegt detailliert, dass das gegenwärtig noch profitable Geschäft mit Braunkohle in der Lausitz stark gefährdet ist. Dafür finden die Wirtschaftsforscher neben wirtschaftlichen auch juristische Belege. "Jeder mögliche Käufer von Vattenfalls Braunkohlesparte muss sich klar sein, welche unternehmerischen Risiken er übernähme. Braunkohletagebaue und -kraftwerke sind tickende Zeitbomben in jeder Bilanz", so Anike Peters, Energieexpertin von Greenpeace.

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-09/31507003-greenpeace-studie-vattenfalls-braunkohlegeschaeft-steckt-voller-risiken-007.htm

25.09.2014

Umfrage: 78 Prozent der Deutschen mit Energiepolitik unzufrieden

Holzminden (ots) - Ein Jahr nach der Bundestagswahl sind gut drei Viertel der Deutschen mit der Energiepolitik der Regierung unzufrieden. Die Kosten der Energiewende drohen der Bundesregierung aus dem Ruder zu laufen, ist die Mehrheit überzeugt (66 Prozent). Zudem werden wichtige Ziele der Energiewende verfehlt. Das sind Ergebnisse der Umfrage "Energiewende - ein Jahr nach der Bundestagswahl" von Stiebel Eltron. Dazu wurden 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt

Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Umfrage-78-Prozent-der-Deutschen-mit-Energiepolitik-unzufrieden-3895403

24. September 2014 | 09.07 Uhr

Neuss 

Amprion: Umstrittener Stromkonverter nach Kaarst

Neuss. Der Netzbetreiber hat 20 Standorte im Kreis Neuss geprüft und gestern erstmals eine Präferenz geäußert.

Der umstrittene Stromkonverter, den der Netzbetreiber Amprion im Rhein-Kreis Neuss bauen möchte, könnte in Kaarst entstehen. Seit Monaten wurde über einen Standort für die Anlage spekuliert, die Teil der geplanten Stromautobahn von Emden nach Philippsburg sein soll.

Im Planungs- und Umweltausschuss des Kreistages äußerte Amprion jetzt erstmals eine Präferenz für einen der 20 Standorte, die für die Umwandlungsanlage, mit der Strom ins Höchstspannungsnetz eingespeist werden soll, untersucht worden waren. Der Netzbetreiber spricht sich für eine Fläche im "Gleisdreieck" in Kaarst aus. Diese sei "mit Blick auf den Abstand zur geschlossenen Wohnbebauung am besten geeignet, sofern man deren Widmung als BSAB-Fläche außer acht lässt", so Amprion

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/amprion-umstrittener-stromkonverter-nach-kaarst-aid-1.4548423

21. September 2014  07:30 Uhr

Energiewende

Die Achsen des Guten

Die Energiewende soll "grün" und "sauber" sein – dank Windparks im Norden. Doch der Strom muss mithilfe gewaltiger Trassen in den Süden gebracht werden. Entlang der geplanten Megaleitungen formieren sich Gewinner und Verlierer deutscher Umweltpolitik. Reisebericht aus einer Spannungszone

von Merlind Theile

Karsten Hinrichsen hat gewonnen, aber er fühlt sich nicht so. Er steht auf dem Elbdeich hinter seinem Haus, ein schmaler Mann von 71 Jahren, und schaut auf das Monster unten am Fluss, das er bekämpft hat, jahrzehntelang. Eine riesige Kuppel, ein grauer Schornstein, der in den milchigen Himmel ragt – das Atomkraftwerk Brokdorf. In wenigen Jahren wird es abgeschaltet.

Quelle: http://www.zeit.de/2014/37/energiewende-erneuerbare-energien-strom/komplettansicht

Eingestellt am 20.09.2014

16. September 2014 | 10.13 Uhr

Reykjavik  

Island will Europa mit Strom versorgen

Reykjavik. Island ist eine Vulkaninsel. Das birgt zwar Unannehmlichkeiten. Aber es ermöglicht der kleinen Nordatlantiknation auch, umweltfreundlichen Strom in großem Umfang zu produzieren - und künftig nach Europa zu exportieren. Die Abschaltung von Atomkraftwerken in Europa und die Abwicklung von Kohlekraftwerken im Zuge des Klimaschutzes könnte den Strom aus Island zudem zu einer wichtigen Alternative auf dem Kontinent machen. Auch politische Unsicherheiten wie derzeit wegen der Spannungen mit Russland könnte das politisch stabile Island in der Gunst der Stromkunden steigen lassen.

Von André Anwar

Seit der isländischen Wirtschaftskrise von 2008, bei der sämtliche Großbanken pleite gegangen sind, ist die nordische Nation auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Die Regierung in Reykjavik schätzt, dass rund 75 Prozent der isländischen Energiekapazitäten derzeit ungenutzt sind. Die rund 325 000 Einwohner Islands brauchen eben nicht so viel. Deshalb will Reykjavik für die Stromversorgung des weit entfernten europäischen Kontinentes ein gigantisches Unterseekabel legen lassen und befindet sich derzeit dazu in Gesprächen mit Großbritannien.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/island-will-europa-mit-strom-versorgen-aid-1.4529463

Abgewählt:

Die Schweden besiegeln das Ende der Lausitzer Braunkohle

Rubriken: News > Politik > Wirtschaft |  19. September 2014

Kommentar von Christian von Hirschhausen

Die Wahlen am 14. September 2014 läuten den Einstieg in den Ausstieg der Braunkohle in der Lausitz ein. Nein, natürlich nicht die Landtagswahlen in Brandenburg, wo die zukünftige Regierung – unabhängig von der zu bildenden Koalition – noch an der „Brückentechnologie“ Braunkohle festhalten möchte. Dagegen wird die neue Regierung in Schweden, voraussichtlich unter einem Ministerpräsidenten Löfven von den Sozialdemokraten, die Dekarbonisierung ihres staatlichen Energiekonzerns Vattenfall konsequent voranbringen

Quelle: http://www.solarify.eu/2014/09/19/775-abgewahlt-die-schweden-besiegeln-das-ende-der-lausitzer-braunkohle/

Eingestellt am 17.09.2014

Japan: Seit fast einem Jahr ohne Atomstrom

 11.09.2014

Regierung setzt dennoch darauf, AKW wieder ans Netz zu bringen. Aufsichtsbehörde zertifiziert die ersten beiden Reaktoren nach neuen Sicherheitsregeln

Japans Atomaufsicht hat den Neustart zweier Reaktoren im AKW Sendai im Südwesten des Landes abgenickt, berichtet die Zeitung Mainichi Daily. Die beiden Meiler sind die ersten, denen die Behörde bescheinigt, den neuen Sicherheitsstandards zu genügen

Quelle: http://www.heise.de/tp/news/Japan-Seit-fast-einem-Jahr-ohne-Atomstrom-2389515.html

14.09.2014

Energiepreise
Unternehmen drohen wegen Strompreisen mit Stellenabbau

Hagen/Siegen. Südwestfalens Wirtschaft zeigt sich angesichts der bevorstehenden neuerlichen Strompreiserhöung alarmiert. Gießereien sind besonders betroffen

Wirtschaftsunternehmen und -Verbände in Südwestfalen zeigen sich angesichts der bevorstehenden deutlichen Erhöhung der Strompreise für Unternehmen besorgt um deren Wettbewerbsfähigkeit und fürchten Produktionsverlagerungen ins Ausland. Der Walzenhersteller Walzen Irle aus Netphen steht bereits unmittelbar vor diesem Schritt und will als Konsequenz weitere Arbeitsplätze am Standort abbauen und seine Produktion in Indien deutlich erweitern.

Quelle: http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/unternehmen-drohen-wegen-strompreisen-mit-stellenabbau-id9820650.html

11. September 2014 | 10.12 Uhr

Energiekosten  

Steigende Strompreise treffen Privathaushalte am härtesten

Frankfurt am Main. Die gestiegenen Strompreise treffen private Nutzer deutlich stärker als die Industrie. Versorger würden Preissenkungen nicht immer an Privatkunden weiterleiten, zudem müssen sie die volle Ökostrom-Umlage zahlen.

Die Preise für private Stromkunden sind seit Sommer 2008 um 38 Prozent gestiegen, für die Industrie dagegen lediglich um 13 bis 15 Prozent. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf ihr vorliegende Antworten der Bundesregierung an die Grünen-Fraktion. Energieintensiv produzierende Unternehmen konnten demnach ihre Strombezugskosten sogar um ein Prozent senken, wie es weiter heißt. Die Bundesregierung stütze sich auf Angaben des Statistischen Bundesamtes.

Die Industrie profitiere davon, dass sie nur zum Teil zur Förderung der Erneuerbaren Energien herangezogen werde und davon, dass der Börsenpreis für Strom sich seit 2008 nahezu halbiert habe, erklärten die Grünen dem Bericht zufolge. Die privaten Haushalte seien die Hauptleidtragenden, weil sie die volle Ökostrom-Umlage bezahlen müssten. Sie profitierten vom niedrigen Börsenpreis kaum, weil die Versorger die Preissenkungen nur zum Teil weiterreichten.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/steigende-strompreise-treffen-privathaushalte-am-haertesten-aid-1.4518154

Anmerkung der BI:

Wie kann es zu so einer Preissteigerung für private Haushalte kommen, obwohl diese schon seit Jahren und Jahrzehnten die gleiche Menge an Strom verbauchen? Warum steigen die Kosten für die privaten Haushalte um mehr als ein Viertel (fast die Hälfte) und die Industrie, die Umsätze von mehreren tausend Milliarden macht, wird auch noch entlastet Leben wir noch in einer GERECHTEN Demokratie oder leben wir schon in der Diktatur der Mächtigen und der Industrie, die einfach die Allgemeinheit für ihre Umsätze zahlen lassen !!!????

Verfasser: Olaf Traut / Administrator

10.09.2014

Merkels Regierung spart Deutschland arm

 Von 

 Die Steuereinnahmen sind weiter hoch und die Zinsen niedrig. Doch die Regierung tut nichts, um die derzeit sehr günstigen Rahmenbedingungen für eine echte Daseinsvorsorge zu nutzen. Merkels Haushaltspolitik ist die Vortäuschung falscher Tatsachen.

………………….

Dabei wirken die Folgen des Neoliberalismus, der ein Jahrzehnt lang die deutsche Politik beherrscht hat, bis heute nach. Die damals vollzogene Privatisierung öffentlichen Eigentums zum Beispiel in der Energieversorgung behindert bis heute die staatliche Handlungsfähigkeit, was sich besonders negativ für die unterfinanzierte Energiewende auswirkt. Die Bundesregierung müsste noch mehr in erneuerbare Energien und deren Praxistauglichkeit investieren sowie den Umbau beschleunigen. Stattdessen aber fördert sie eher den Klimawandel als die Energiewende. Ist auch das ein Beitrag zu Merkels Generationengerechtigkeit?

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kommentar-zur-schwarzen-null-merkels-regierung-spart-deutschland-arm,10808020,28370058.html

6. September 2014 | 07.40 Uhr

Ökostrom-Umlage soll im nächsten Jahr sinken

Berlin. Die deutschen Verbraucher können nach den Preissprüngen der letzten Jahre auf einen leichten Rückgang der Stromkosten hoffen. Die Ökostrom-Umlage wird aller Voraussicht nach erstmals sinken. Grund ist ein Milliardenüberschuss auf dem Umlage-Konto. Das Plus stieg bis Anfang September trotz hoher Ausgaben für Solar- und Windstrom auf rund 1,5 Milliarden Euro. Anfang September 2013 hatte das Konto noch einen Stand von minus 2,3 Milliarden Euro aufgewiesen. Es sind also nun 3,8 Milliarden Euro mehr auf dem Konto

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/oekostrom-umlage-soll-im-naechsten-jahr-sinken-aid-1.4506357

28. August 2014 10:37

Umstrittene RWE-Geschäfte

Dunkle Energie aus Kolumbien

Weil in Südamerika Menschen für Kohle ermordet werden, bekam der deutsche Konzern RWE mal kurz ein schlechtes Gewissen. Jetzt setzt er aber wohl doch wieder auf eine Firma, die Kontakte zu brutalen Paramilitärs unterhält.

Von Markus Balser, Berlin

Dass RWE-Chef Peter Terium Lob von Öko-Aktivisten bekommt, ist selten. Im vergangenen Jahr aber zollten auch Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen dem Niederländer Respekt. Denn Terium hatte sich im Frühjahr öffentlich zu einem ungewöhnlichen Schritt bekannt: Der Essener Konzern strich seinen US-Kohlelieferanten Drummond kurzerhand von der Liste der Geschäftspartner.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umstrittene-rwe-geschaefte-dunkle-energie-aus-kolumbien-1.2105726

Bundesnetzagentur

Kohlekraftwerke in Deutschland unverzichtbar

Keine seriöse Energiepolitik: Der Präsident der Bundesnetzagentur hält nichts von einem baldigen Ausstieg aus der Kohlestromversorgung. Zur Begründung verweist er auch auf die Ukraine-Krise.

BerlinDeutschland wird nach Einschätzung der Bundesnetzagentur auf Kohlekraftwerke in naher Zukunft nicht verzichten können. „Ich bin überzeugt, dass der Ruf, der aus vielen Ecken erschallt, nach einem baldigen Ausstieg aus der Kohleverstromung mit seriöser Energiepolitik nicht viel zu tun hat“, sagte der Präsident der Behörde, Jochen Homann, am Mittwoch auf einer Energiekonferenz in Berlin.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/bundesnetzagentur-kohlekraftwerke-in-deutschland-unverzichtbar/10616758.html

Hochspannung

27. August 2014 08:35; Akt: 27.08.2014 08:35

Schweizer Superkabel hilft bei Stromtransport

von Fabian Lindegger - Ein neues Kabelsystem von ABB soll den Stromtransport auf der Langstrecke effizienter und billiger machen. Der Konzern will damit von der Energiewende profitieren.

Der Technologiekonzern ABB hat kürzlich das nach eigenen Angaben weltweit leistungsstärkste Hochspannungs-Gleichstromkabelsystem präsentiert. «Die Forschung an diesem Kabel hat sechs Jahre gedauert», sagt ABB-Sprecher Antonio Ligi zu 20 Minuten. Zwei der neuen Kabel reichen aus, um den Strombedarf von Paris zu decken. Bisher war die Spannung solcher Kabel auf 320 Kilovolt (kV) beschränkt. ABB sei es nun gelungen, diese auf 525 kV zu steigern. Damit erhöht sich die übertragbare Leistung um 64 Prozent.

Quelle: http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-Superkabel-hilft-bei-Stromtransport-23304715

Eingestellt am 27.08.2014

RWE klagt wegen Biblis-Stilllegung gegen Bund und Hessen

Montag, 25.08.2014, 18:49

Der Energiekonzern RWE hat wegen der rechtswidrigen Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis Klage gegen den Bund und das Land Hessen beim Landgericht Essen eingereicht.

Das bestätigten am Montag Sprecher des Unternehmens und des Wiesbadener Umweltministeriums. Zur Höhe des Schadenersatzes machte der Energiekonzern keine Angaben. Nach Schätzungen soll die Summe bei bis zu 200 Millionen Euro liegen.

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/rwe-klagt-wegen-biblis-stilllegung-gegen-bund-und-hessen_id_4084321.html

Eingestellt am 26.08.2014

Kohlekraftwerke sind künftig nicht mehr rentabel

BZ-GASTBEITRAG: Eicke R. Weber ist für die Einführung einer weltweiten Besteuerung des CO2-Ausstoßes.

In der kommenden Woche wird die Debatte um die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) in die Schlussrunde gehen, der Bundestag soll noch im Juni abstimmen. Der Bundesrat hat auf die Regierungsvorlage sehr kritisch reagiert. Die starke Belastung des selbst verbrauchten Solarstroms mit 50 Prozent der EEG-Umlage enthält erhebliche Gefahren für den Zubau der Photovoltaik (PV) in Deutschland, der sich ja bereits im Vergleich zu 2012 halbiert hat.

…………….

Der Autor ist Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg

Tausende demonstrieren mit internationaler Menschenkette in der Lausitz

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/kohlekraftwerke-sind-kuenftig-nicht-mehr-rentabel--85953733.html

PROTEST GEGEN BRAUNKOHLE ERREICHT NEUE DIMENSION

Kerkwitz, 23. 8. 2014 – Gut 7500 Menschen aus über 20 Ländern haben heute Hand in Hand gegen weitere Braunkohletagebaue und für eine echte Energiewende demonstriert. Sie bildeten eine grenzüberschreitende, acht Kilometer lange Menschenkette zwischen den Ortschaften Kerkwitz in Deutschland und Grabice in Polen. Diesen beiden und weiteren Orten droht die Abbaggerung für weitere Tagebaue.

Die Grenzquerung erfolgte in Groß Gastrose, wo die Demonstranten in den Grenzfluss Neiße wateten und somit für eine geschlossene Kette sorgten. „Es ist überwältigend, dass gut 7500 Menschen aus ganz Europa heute mit uns für eine lebenswerte Zukunft ohne weitere Tagebaue demonstriert haben. Das gibt uns Mut und Kraft für die kommenden Jahre.

Quelle: http://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/protest-gegen-braunkohle-erreicht-neue-dimension

21.08.2014

Kommentar zu Kritik an Förderung erneuerbarer Energien

Bundesrechnungshof scheut die echte Konfrontation

Der Bundesrechnungshof kritisiert die Energiewende-Organisation der Bundesregierung als „unkoordiniert, uneinheitlich und teilweise redundant“. Die Prüfer sprechen in ihrem noch nicht veröffentlichten aber bereits in den Medien diskutierten Bericht von zweistelligen Milliardenausgaben – die Ihnen offenbar Sorge machen. Eine Verwunderung über die amtlichen Ausgabenhüter ist angebracht.

„Unkoordiniert, überstürzt, zu teuer“, so berichtete die Süddeutsche Zeitung als erste am gestrigen Mittwoch nach der Lektüre der Schrift, laute das Fazit der Bundesrechnungshof-Analysten. Der Rechnungshof bezieht sich für sein Urteil offenbar fast ausschließlich auf die Regierungsjahre der vorangegangenen großen Koalition

Quelle: http://www.erneuerbareenergien.de/bundesrechnungshof-scheut-die-echte-konfrontation/150/438/81126?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter%20ERE%20Free%2020140821&utm_content=Bundesrechnungshof%20scheut%20die%20echte%20Konfrontation

21. August 2014

Merkels Energiewende fällt durch

Berlin. Unkoordiniert, uneinheitlich und redundant: Der Bundesrechnungshof gibt der Berliner Energiepolitik der letzten Jahre schlechte Noten. Die neue Bundesregierung meint, die Fehler seien behoben. Zielt die Kritik also ins Leere?

Von Birgit Marschall

Lob darf die Bundesregierung aus Bonn nicht erwarten. Der dort ansässige Bundesrechnungshof hat die Aufgabe, das Regierungshandeln kritisch unter die Lupe zu nehmen. Die Berichte, die er vorlegt, zählen stets unnötige Verschwendungen auf und sind daher immer unangenehm für die Regierung. Die streift diese Kritik in aller Regel ab, indem sie Besserung gelobt.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/merkels-energiewende-faellt-durch-aid-1.4466865

21. August 2014 

Abrutschungen  

Grüne warnen vor Spätfolgen des Braunkohle-Tagebaus

Abrutschungen. Vielleicht baggert RWE im Rheinland tatsächlich noch wie geplant bis 2045 nach Braunkohle. Vielleicht lohnt sich der Abbau wegen der Energiewende auch schon viel früher nicht mehr. Aber wann auch immer Schluss ist mit den riesigen Baggerlöchern in Inden, Garzweiler und Hambach: Nach dem Ende des Tagebaus droht den Reviernachbarn ein gefährlicher Grundwasseranstieg, der ihre Keller überschwemmen und die Ränder der Tagebau-Krater zum Einstürzen bringen könnte. Das befürchten die NRW-Grünen, die sich bei einer Exkursion in Ostdeutschland über die Spätfolgen des dortigen Tagebaus informiert haben. Von Thomas Reisener

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/gruene-warnen-vor-spaetfolgen-des-braunkohle-tagebaus-aid-1.4467110


20. August 2014 07:25

Umsiedlungen wegen Braunkohle in Deutschland

Verlorene Erde

Ausgerechnet die klimaschädliche Braunkohle erlebt in Deutschland einen wahnwitzigen Boom. Tausende Menschen und Dutzende Dörfer sollen neuen Tagebauen weichen. Jetzt ziehen Umweltschützer dagegen vor Gericht.

Von Markus Balser, Berlin

Acht oder neun Jahre hat Proschim noch. Mehr nicht. Ronald Kupke, 54, weiß das. Dann soll Kupkes Heimat, das kleine Straßendorf südlich von Cottbus, mit seinen 350 Einwohnern dem ostdeutschen Tagebau des Vattenfall-Konzerns weichen. Riesige Kohlebagger werden sich Meter für Meter an den Ort heranfressen und ihn schließlich verschlucken.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umsiedlungen-wegen-braunkohle-verlorene-erde-1.2094725

Eingestellt am 19.08.2014

15.08.2014

Rekord: Weltweiter CO2-Ausstoß steigt 2013 erstmals auf über 35 Milliarden Tonnen

Münster – Der globale CO2-Ausstoß hat auch im Jahr 2013 wieder ein neues Rekordniveau erreicht. Damit hält der Wachstumstrend der Vorjahre weiter an, eine Trendwende beim internationalen Klimaschutz ist nicht in Sicht.

Mit 35,1 Mrd. t wurden weltweit rd. 670 Mio. t Kohlendioxid mehr aus fossilen Energieträgern in die Atmosphäre emittiert als im Vorjahr (2012: rd. 34,4 Mrd. t), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=26918

18.08.2014

Droht uns wirklich der Blackout?

Es ist ein bisschen wie „Täglich grüßt das Murm­eltier“. In regel­mäßigen Abständen geistert ein Gespenst durch die deutsche Presse: „Dem deutschen Strom­netz droht der Blackout.“ Die Argumentation ist dabei immer die gleiche: Die Energie­wende bringe die deutsche Versorgungs­sicherheit an den Rand des Kollaps.

Die Fluktuationen aus Solar und Wind seien zu stark, zudem gingen konventionelle Kraftwerke nach und nach vom Netz – und letzteres breche nun mal unter diesen Bedingungen früher oder später zusammen. Klar ist: Der schnelle Zubau von volatilen dezentralen Energieträgern passt nicht zu den Strukturen der zentralistischen konventionellen Energiewirtschaft

Quelle: http://www.energiezukunft.eu/meinung-der-woche/droht-uns-wirklich-der-blackout-gn102419/

17.08.2014

Heizen mit Strom: Elektrokessel für die Energiewende

Von Ralph Diermann

Comeback für das Heizen mit Strom: Die Stadtwerke Flensburg haben einen riesigen Elektrokessel installiert, um mit Windstrom Fernwärme zu erzeugen. Die Anschaffung des Stromfressers rechtfertigen sie mit - Klimaschutz.

Heizen mit Strom? Was für eine Verschwendung! Mit diesem Argument ziehen Umweltschützer seit Jahrzehnten gegen Nachtspeicherheizungen zu Felde. Doch nun haben die Stadtwerke Flensburg sowie eine Handvoll weiterer kommunaler Versorger begonnen, mit Strom Fernwärme zu erzeugen - und berufen sich dabei ausgerechnet auf Klimaschutz und Energiewende.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/heizen-mit-strom-elektrodenheizkessel-erzeugt-fernwaerme-a-983878.html

Energie: RWE verschärft sein Sparprogramm

Mittwoch, 14.08.2013, 13:18

Die Energiewende mit dem Boom von Erneuerbaren Energien und sinkenden Börsenpreisen für Strom setzen den RWE-Konzern mächtig unter Druck.

Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen kündigte Finanzvorstand Bernhard Günther die Schließung von Kraftwerken in der konventionellen Stromerzeugung an. Außerdem will RWE sein Sparprogramm in den kommenden Jahren deutlich verschärfen: „Es zeichnet sich klar ab, dass wir künftig deutlich weniger Mitarbeiter beschäftigen werden.“

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/energie-rwe-verschaerft-sein-sparprogramm_aid_1071558.html

14. August 2014 | 06.55 Uhr

Energie 

Industrie gegen neue Strom-Hilfen

Exklusiv | Berlin. Führende Wirtschaftsverbände wollen verhindern, dass die Bundesregierung neue Hilfen für Energieunternehmen wie RWE, Eon oder Stadtwerke beschließt, die Verbraucher und Unternehmen mit zusätzlichen Stromkosten belasten.

Von Birgit Marschall 

Nach Plänen der Regierung sollen die Verbraucher bald auch dafür aufkommen, dass die Energieversorger Kraftwerkskapazitäten nur bereithalten. So will Berlin Stromengpässe künftig verhindern. Die Strombranche drängt auf die rasche Einführung dieses Kapazitätsmarkts. Viele Gas- und Kohlekraftwerke sind schon jetzt wegen des starken Zuwachses der Wind- und Solarenergie unrentabel und werden stillgelegt.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/industrie-gegen-neue-strom-hilfen-aid-1.4452003

13.08.2014

ENERGIEKONZERN

Eons Gewinn bricht weg - Aktionäre greifen dennoch zu

Deutschlands größtem Energieversorger Eon brechen die Erträge weg, auch der Umsatz geht zweistellig zurück. Dennoch bestätigt der Konzern seine Gewinnprognose von mindestens 8 Milliarden Euro. Die Aktie zieht deutlich an.

Düsseldorf - Trotz rückläufiger Gewinne haben sich die Aktien von Eon mit einem Plus von mehr als vier Prozent am Mittwoch an die Dax -Spitze gesetzt. "Die Zahlen sind nicht so schlecht ausgefallen wie erwartet - einige hatten sogar mit einer Gewinnwarnung gerechnet", sagte ein Händler.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/a-985840.html

13. August 2014 | 08.23 Uhr

Düsseldorf 

RWE nimmt jetzt auch Braunkohle vom Netz

Düsseldorf. Der Energiekonzern legt bis 2017 weitere 1000 Megawatt still, weil er sich den Betrieb der defizitären Anlagen nicht mehr leisten kann.

Von A. Gruhn und T. Reisener

Der Energieversorger RWE schließt nun auch Kohlekraftwerks-Kapazitäten. Zum 1. Juli 2015 will der Dax-Konzern das Braunkohlekraftwerk in Hürth mit einer Kapazität von 110 Megawatt weitgehend abschalten.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/rwe-nimmt-jetzt-auch-braunkohle-vom-netz-aid-1.4449715

12. August 2014 07:36

Streit mit Bund über Kosten RWE könnte weitere Kraftwerke stilllegen

RWE fühlt sich ausgepowert: Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern erwägt, weitere 1000 Megawatt vom Netz zu nehmen und erhöht damit den Druck auf die Regierung. Allzu große Hoffnungen sollte sich der Konzern nicht machen.

Von Markus Balser und Michael Bauchmüller, Berlin

Der Trend war klar: Als RWE-Chef Peter Terium vor gut zwei Monaten einige Hundert Top-Manager versammelte, um über die Zukunft des Konzerns zu beraten, stellte er so etwas wie die Vertrauensfrage: Ob sich RWE wieder zu einem Unternehmen mit Zukunft entwickle, wollte er wissen. Fast hundert Prozent der Führungskräfte, berichten Teilnehmer, hätten den Daumen gestreckt. Die RWE-Mitarbeiter insgesamt waren sich da allerdings nicht so sicher.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/streit-mit-bund-ueber-kosten-rwe-koennte-weitere-kraftwerke-stilllegen-1.2085448

 
Samstag, 09. August 2014, 09:22 Uhr
 
Gespenster, Sonnenstunden und EEG à la française
 
Immer wieder samstags: Unsere sechs Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW.

Kemferts Woche

klimaretter.info: Frau Kemfert, laut Medienberichten könnte die EEG-Umlage für 2015 sogar sinken, weil das EEG-Ausgleichskonto inzwischen deutlich im Überschuss ist. 2013 war es stark belastet worden, was die Umlage nach oben schnellen ließ und eine Legitimation für die EEG-Reform lieferte. Heißt das etwa: Berechnungsfehler haben die ganze Kostendebatte und die harschen Einschnitte durch die EEG-Novelle erst ausgelöst?

Quelle: http://www.klimaretter.info/herausgeber/prof-claudia-kemfert/16979-gespenster-sonnenstunden-und-eeg-a-la-francaise

EU-Energiekommissar Günther Oettinger sieht die Lage mit der Energiewende kritisch. In dieser Woche war zu lesen, das Oettinger Deutschland bedroht sieht. Die Bedrohung geht dabei von jedem einzelnen aus, Deutschland ist “unterwandert”. Unterwandert von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen, Bauern mit Bioenergie-Kraftwerken und Bürgern, die sich finanziell an Windkrafträdern beteiligen.

Quelle: http://www.stromautobahn.de/guenther-oettinger-fuehlt-sich-bedroht

6.08.2014 Sinkt 2015 die Ökostromumlage?

Warum Strom nächstes Jahr billiger werden könnte

Seit Jahren kannten die Strompreise für Privatkunden nur eine Richtung: Sie stiegen. Das lag in den vergangenen Jahren vor allem an der EEG-Umlage für Ökostrom, die mittlerweile rund 18 Prozent des Strompreises ausmacht. Zum Jahreswechsel könnte sie nun erstmals sinken.

Die Verbraucher in Deutschland können erstmals auf ein leichtes Sinken der Ökostrom-Umlage und damit auf eine Stabilisierung ihrer Stromkosten hoffen. Trotz hoher Ausgaben für die Vergütung von Solarstrom im Sommer war das Umlagen-Konto mit einem Plus von 1,06 Milliarden Euro Anfang August noch nie so gut gefüllt wie in diesem Jahr. 

Quelle: http://www.focus.de/immobilien/videos/sinkt-die-oekostromumlage-entspannung-bei-strompreisen-moeglich_id_4042454.html

5. August 2014 | 19.50 Uhr

Sommerreise

Sigmar Gabriels Energiewende 2.0 auf hoher See

Barhöft. Wie der Bundeswirtschaftsminister auf einer Schiffstour zum Windpark "Baltic 1" in der Ostsee für die Energiewende 2.0 wirbt

Von Birgit Marschall

Da ist sie ja wieder, die berühmte rote Outdoor-Jacke. "Sie glauben doch nicht, dass ich mir dauernd neue Jacken kaufe", scherzt Sigmar Gabriel im kleinen Jachthafen Barhöft an der Ostseeküste. Gabriel wartet auf das Transportschiff "Achiever", das ihn gleich zum Offshore-Windpark "Baltic 1" bringen wird, der 16 Kilometer vor der Halbinsel Darß in der Ostsee liegt und 50000 Haushalte mit Strom versorgt.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/deutschland/sigmar-gabriels-energiewende-20-auf-hoher-see-aid-1.4432237

4.08.2014

Der letzte Blackout des Monats wird für den Juli 2014 vergeben an Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie

Der Blackout des Monats (BOM) kürte irritierende Bemerkungen aus Politik und Wirtschaft zum Thema Strommarkt und Energiewende. Pokal war eine Taschenlampe mit Dynamo, die dem "Gewinner" künftig als wegweisendes Licht und Sicherheit dienen sollte. Viele interessierte Bürger suchten Zitate des laufenden Monats. In der Nacht auf den ersten Werktag des Folgemonats wurde der BOM jeweils gekürt.

Günther Oettinger erhält den Blackout des Monats Juli für seine Worte

"Alle Kohlekraftwerke abzuschaffen wäre lebensgefährlich."
(Morgenweb - Das Nachrichtenportal Rhein-Neckar, 06. Juli 2014)

Fachliche Begründung

Herr Oettinger hat sich herausragend oft für den Blackout des Monats (BOM) beworben und hatte bisher nie Glück. Für den letzten "BOM" hat er sich gleich mit mehreren Zitaten zur Wahl gestellt. Er behauptete unter anderem, dass Deutschland unterwandert sei von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen, Bauern mit Bioenergie-Kraftwerken und Bürgern, die sich finanziell an Windkrafträdern beteiligen oder er forderte Mannheimer Zuhörer auf, für den Erhalt von Kohlekraftwerken zu demonstrieren.

Quelle: http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f9405853dedc83_434936&a_no=28816

1. August 2014 | 07.12 Uhr

Stephan Kohler im Interview 

"Für alte Kohlekraftwerke darf es kein Geld geben"

Der Chef der Deutschen Energie-Agentur erklärt, was jetzt die nächsten Schritte sein müssen, damit die Energiewende gelingt.

Nach der EEG-Reform ist vor der Reform: Was muss die Bundesregierung jetzt weiter tun, um die Energiewende zu retten?

Kohler Die Regierung muss bald eine weitere EEG-Reform auf den Weg bringen. Mit dieser Reform muss sie das bisherige System der staatlichen Abnahmeverpflichtung des Ökostroms beenden.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/stephan-kohler-fuer-alte-kohlekraftwerke-darf-es-kein-geld-geben-aid-1.4422917

31. Juli 2014 | 07.00 Uhr

Berlin  

Stromanbieter legen Kraftwerke still

Berlin. Bundesnetzagentur liegen Abschaltungsanzeigen für 49 Kraftwerksblöcke vor.

Von Andreas Gruhn und Birgit Marschall

Die Energieversorger haben bei der Bundesnetzagentur die Stilllegung von bundesweit 49 Kraftwerksblöcken angezeigt. Das entspricht einer Leistung von 13 Gigawatt oder einem Sechstel des gesamten deutschen Strombedarfs. Für neun Kraftwerksblöcke in Süddeutschland untersagte die Behörde allerdings die beantragten Stilllegungen, weil die Netzagentur die Blöcke als "systemrelevant" einstuft.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/stromanbieter-legen-kraftwerke-still-aid-1.4420404

Offener Brief an Sigmar Gabriel zur EEG-Reform

Ab 1. August 2014 tritt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Nach der gefühlt 100. Änderung dieses Gesetzes zeichnet sich ab, dass Klimaschutz und Energiewende hinter den Interessen der Industrie stehen.

Sein Mäntelchen nach dem Wind hängen ist etablierte Politik in unserem Lande. Noch vor der Großen Koalition stellte sich die Meinung von Sigmar Gabriel völlig anders dar.

Quelle:http://blog.stromhaltig.de/2014/07/offener-brief-an-sigmar-gabriel-zur-eeg-reform/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed:+Stromhaltig+%28Stromhaltig%29

Grüger entlarvt Debatte über Energieeffizienz als “Täuschungsmanöver”

28. Juli 2014 14:46

Berlin. Stephan Grüger, im Vorstandsmitglied von Eurosolar und Abgeordneter für die SPD im Hessischen Landtag, hat in einem Gastbeitrag für “Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung” mit Blick auf die Energiewende die jüngste Diskussion über Energieeffizienz als “Täuschungsmanöver” bezeichnet. Ein dieser Debatte zugrunde liegendes Gutachten sei noch von dem Vorgänger von Sigmar Gabriel im Amt des Bundeswirtschaftsministers, Philipp Rösler, in Auftrag gegeben worden.

Quelle: http://www.fuldainfo.de/fdi/grueger-entlarvt-debatte-ueber-energieeffizienz-als-taeuschungsmanoever/

Gabriel: "Keine Überlebensgarantie für Kraftwerke"

dpa | 28.07.2014

Berlin - Die EEG-Reform ist gerade erst gebilligt, da steht die nächste Reform schon in den Startlöchern. Wirtschaftsminister Gabriel will fossile Kraftwerke vor der Stilllegung bewahren, so dass im Winter die Versorgung gesichert bleibt. Doch das könnte den Strom weiter verteuern.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will notfalls auch klimaschädliche Kohlekraftwerke mit Sondervergütungen am Netz halten. "Meine Vorstellung ist, dass wir das technologieneutral machen", sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die geplante Kraftwerks-Reform. Sie gilt als notwendig, damit es nicht zu Engpässen kommt, wenn zu viele Kraftwerke stillgelegt werden.

Quelle: http://www.verivox.de/nachrichten/gabriel-keine-ueberlebensgarantie-fuer-kraftwerke-100059.aspx

Das große Geschäft der Stromkonzerne

Es ist mehr als ein Schönheitsfehler. Deutschland gilt als das Energiewendeland. Der Anteil von grünem Strom im Netz beträgt mehr als 25 Prozent. Tendenz: steigend. Trotzdem sinkt der CO2-Ausstoß der Bundesrepublik nicht. Im Gegenteil: Weil Strom aus Braunkohle eine Renaissance erlebt, steigt er sogar. Und niemand tut etwas dagegen. Das behauptet zumindest die Opposition im Bundestag und legt Reformvorschläge vor.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Gruene-quaelen-Regierung-mit-Aussteigeritis-article13148601.html

Landeszeitung Lüneburg: EEG-Novelle bremst die Energiewende / Experte Prof. Dr. Hohmeyer: Gesetzesreform sichert die Profite der großen Energieversorger und Kohlekraftwerke

Donnerstag, den 3. Juli 2014 / 19:18 Uhr

Lüneburg – Die große Koalition hat ihre Ökostromreform trotz heftiger Kritik durchs Parlament gebracht. Aber ob die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wirklich am 1. August in Kraft treten wird, entscheidet sich in den kommenden vier Wochen in Brüssel. Weil große Teile der Industrie von der Finanzierung der erneuerbaren Energien ausgenommen sind, muss das Gesetz von der Kommission der Europäischen Union als Beihilfe gebilligt werden. Prof. Dr. Olav Hohmeyer von der Uni Flensburg kritisiert die Novelle: “Mit dieser Gesetzesänderung verspielt Deutschland seine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz. Die Glaubwürdigkeit ist dahin.”

Quelle: http://www.02elf.net/politik/landeszeitung-lueneburg-eeg-novelle-bremst-die-energiewende-experte-prof-dr-hohmeyer-gesetzesreform-sichert-die-profite-der-grossen-energieversorger-und-kohlekraftwerke-639779

2. Juli 2014 14:21

Braunkohle-Abbau in Hambach am Niederrhein

Verheizte Heimat

Flurtotalschaden: Seit gut 30 Jahren holt RWE im Tagebau Hambach Braunkohle aus der Erde, mittlerweile Deutschlands größtes Loch. Der Widerstand ist trotz Umsiedlungen, Feinstaub und Lärm gering. Selbst die Kartbahn, die einst Michael Schumacher bekannt machte, zieht geräuschlos um.

Eine Reportage von Mirjam Hauck, Hambach

Meter um Meter graben sich die Schaufeln des riesigen Rades langsam in den staubigen Sand. Rumpelnd und dröhnend tragen sie eine Erdschicht nach der anderen ab, Kubikmeter um Kubikmeter. Zurück bleibt Zerstörung. Eine ockerfarbene Mondlandschaft, über der Sandkörner wirbeln.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/braunkohle-abbau-in-hambach-am-niederrhein-verheizte-heimat-1.2023850

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Braunkohle-Abbau in Hambach - Wenn die Bagger kommen

Bildstrecke:  1. - 15.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/braunkohle-abbau-in-hambach-wenn-die-bagger-kommen-1.2026609

1. Juli 2014 16:26

Energiewende in Deutschland

B wie billig, B wie Braunkohle

Zerstörte Landschaft, ausradierte Dörfer, miese Energie- und Klimabilanz: Braunkohle birgt viele Nachtteile. Trotzdem erlebt sie ausgerechnet in Zeiten der Energiewende eine Renaissance. Die Politik könnte gegensteuern - wenn sie sich denn einig wäre.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Am Anfang war ein Brunnen in Neurath, gut 150 Jahre ist das her. Beim Graben des Brunnens stießen die Neurather auf Braunkohle. Aus der Braunkohle wurden anfangs Briketts, später verbrannte sie in Kraftwerken zu Strom. Heute steht hier das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt. Der Tagebau Garzweiler ist nur ein paar Kilometer entfernt und das benachbarte Grevenbroich nennt sich stolz "Bundeshauptstadt der Energie". Wenn das mal nicht von gestern ist.

Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stockende-energiewende-fluch-der-braunkohle-1.1997081

1. Juli 2014 10:50

EuGH-Urteil

Deutsche Ökostromförderung gilt nur in Deutschland

Die Bundesrepublik bezieht Strom aus dem Ausland - doch in den Genuss der EEG-Umlage kommen die ausländischen Ökostromproduzenten nicht. Das hat der Europäische Gerichtshof anhand eines finnischen Fall entschieden.

Europäischer Gerichtshof schützt nationale Ökostromförderung

EEG gilt nicht für importierten Ökostrom

  • Finnisches Unternehmen wollte EEG-ähnliche Fördergelder aus Schweden bekommen. Diese Ansprüche hätten auch gegen das deutsche System gestellt werden können
  • EuGH lehnt diesen Anspruch ab

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eugh-urteil-deutsche-oekostromfoerderung-gilt-nur-in-deutschland-1.2025424

Bundesregierung fürchtet EuGH-Urteil: Energie-Wende auf der Kippe

  |  Veröffentlicht: 30.06.14, 16:50  |  46 Kommentare

Der Europäische Gerichtshof könnte am Dienstag entscheiden, dass Deutschland auch aus den EU-Nachbarländern importierten Ökostrom fördern muss. Den deutschen Stromkonsumenten drohen massive Preissteigerungen. Denn sie müssten die Subventionen der ausländischen Stromkonzerne bezahlen. Die Energiewende steht auf der Kippe.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/30/deutsche-sollen-oekostrom-in-ganz-europa-foerdern/

28. Juni 2014 14:18

Neuer Cheflobbyist der Energiebranche

Revolution auf schwierigem Posten

Ein Grüner wird Cheflobbyist der deutschen Energiebranche: Johannes Kempmann bringt als ehemaliger Anti-Atomkraft-Aktivist nicht die üblichen Voraussetzungen für den Spitzenposten beim BDEW mit. Ihn erwartet eine schwere Aufgabe.

Von Markus Balser

Für Grüne und Atomkraftgegner war dieser Verband viele Jahre vor allem eins: ein Gegner. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gilt als die wichtigste Interessensvertretung der deutschen Energiebranche. Die 1800 Mitgliedsunternehmen stehen für 90 Prozent des deutschen Strom- und Gasmarktes, ihr Verband verkörperte in der öffentlichen Debatte lange eins: die alte Energiewelt, die dominiert wurde von den Großkonzernen wie Eon oder RWE.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neuer-cheflobbyist-der-energiebranche-revolution-auf-schwierigem-posten-1.2020557

27. Juni 2014 16:36

Ökostrom-Gesetz

Das bringt das neue EEG

Wird der Strom nun billiger? Lohnt sich eine private Solaranlage noch? Und was ändert sich für die Großverbraucher in der Industrie? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Ökostrom-Reform.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Mehr als 20 Milliarden Euro jährlich überweisen Stromkunden derzeit für die Förderung erneuerbaren Stroms, von Jahr zu Jahr wurde es zuletzt mehr. Mit der Reform will die große Koalition die Kosten der Energiewende dämpfen, ohne aber den Ausbau von Ökostrom abzuwürgen. Doch wird das gelingen? Die wichtigsten Aspekte des neuen Gesetzes:

Wird der Strom nun billiger?

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/oekostrom-gesetz-das-bringt-das-neue-eeg-1.2020579

27. Juni 2014 | 08.20 Uhr

Berlin  

Schlammschlacht um den Ökostrom

Berlin. Heute stimmt der Bundestag über die EEG-Reform ab. Wirtschaftsminister Gabriel warf der EU vor, dass EEG zerstören zu wollen. Die Kommission weist das zurück. Am Dienstag entscheidet der EuGH.

Von Antje Höning

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sitzt in der Falle: Bei der Reform des Gesetzes zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG) kann er nichts gegen die mächtige EU-Kommission tun. Da es um Förderungen der Wind- und Solarkraft und Ausnahmen bei deren Finanzierung geht, die jeweils der Staat regelt, hat der für Beihilfen zuständige EU-Kommissar Joaquín Almunia mitzureden. Anfang der Woche musste Gabriel zähneknirschend Almunias jüngste Änderungswünsche zur EEG-Reform berücksichtigen, die die deutsche Industrie als auch die deutschen Ökostrom-Erzeuger treffen.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/schlammschlacht-um-den-oekostrom-aid-1.4344086

Das Wichtigste zur EEG-Reform

Was kostet uns der Strom der Zukunft?

Stand: 27.06.2014 03:14 Uhr

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde von seinem eigenen Erfolg überholt. Die Förderung von Ökostrom sorgt für steigende Strompreise für alle. Wenn heute der Bundestag die EEG-Reform beschließt, soll dieser Effekt zumindest abgemildert werden. tagesschau.de erklärt, wie.

Was soll das EEG bewirken?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist dazu gedacht, die klimafreundliche Stromerzeugung zu fördern. Seit 2000 wird deshalb Strom aus Sonnenkollektoren, Windparks oder Biogas-Anlagen besonders vergütet. Diese Vergütungen für die Betreiber der Anlagen sind für 20 Jahre garantiert, gerechnet ab dem Zeitpunkt, wo die Anlage ans Netz angeschlossen wird.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/eeg-reform-102.html

Merkel greift in Ökostrom-Streit EU-Kommission an

Mittwoch, 25. Juni 2014, 15:05 Uhr

Berlin (Reuters) - Bundesregierung und EU-Kommission steuern auf einen Grundsatzstreit über die deutsche Ökostrom-Förderung zu.

Kanzlerin Angela Merkel sagte am Mittwoch im Bundestag, die Brüsseler Behörde könne nicht einfach "jahrelange Fördersysteme infrage stellen, ohne sich zu überlegen, wie man die Übergänge schafft". Die Energiewende dürfe nicht scheitern. Das werde sie auch der Kommission deutlich machen, die in dieser Woche überraschend neue Zweifel am Umlage-System zur Ökostrom-Förderung hierzulande vorgebracht hat. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sieht einen Grundsatzkonflikt zwischen Berlin und Brüssel, der sich nicht kurzfristig auflösen lasse.

Quelle: http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKBN0F01GI20140625

Eingestellt am 26.06.2014

Volksvertreter und Lobbyisten in Personalunion (Update)

Veröffentlicht am

28.03.2014 um 12:33

von Martin Reyher

in: Lobbyismus, Nebeneinkünfte

Norbert Schindler, Ulrich Freese, Rudolf Henke, Axel Knoerig

59 Kommentare

Wenn im Bundestag hinter verschlossenen Türen über Energiethemen beraten wird, sitzen Lobbyisten von Vattenfall und der Biospritwirtschaft mit am Tisch; auch im Gesundheitsausschuss wirkt ein Ärztefunktionär an der Gesetzgebung mit. Denn einige Abgeordnete sind Volks- und Interessenvertreter in Personalunion. Vier Beispiele:

Ulrich Freese: Kohlelobbyist

wird bezahlt von: Vattenfall

Jahres­be­züge: mehrere zehn­tausend €

sitzt im Energieausschuss

Der brandenburgische SPD-Abgeordnete Ulrich Freese sitzt im Präsidium und in drei Aufsichtsräten des Energiekonzerns Vattenfall und gilt als der "bissigste Lobbyist für die Braunkohle" (SPIEGEL). Während der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD sorgte Freese höchstpersönlich dafür, dass ein Bekenntnis zur Braunkohle Eingang in den Koalitionsvertrag fand.

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2014-03-28/volksvertreter-und-lobbyisten-personalunion

25.06.2014

EEG-Reform mit Hindernissen

Brüssel verlangt Nachbesserungen beim EEG

Die Reform des Ökostrom-Gesetzes, das Kabinettstück von Wirtschaftsminister Gabriel, sollte mit Tempo den Bundestag passieren. Doch jetzt gibt es Probleme auf den letzten Metern.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Die schlechten Nachrichten kamen aus Brüssel, der Staatssekretär Rainer Baake brachte sie mit. Am Montagvormittag hatte er mit Kommissionsbeamten über die Reform des Ökostrom-Gesetzes verhandelt, doch die Herren hatten allerlei Vorbehalte. Hier müsse ein bisschen nachgebessert werden und dort ein wenig, und außerdem gebe es auch noch ein paar ganz grundsätzliche Fragen. Keine guten Nachrichten für ein Gesetz, das am 1. August in Kraft treten soll, das diesen Freitag den Bundestag passieren soll und zwei Wochen später den Bundesrat.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/reform-mit-hindernissen-stromschnellen-1.2013829

25. Juni 2014 |

Berlin 

EU macht EEG-Reform für Industrie teurer

Berlin. Die EU-Kommission lehnt die geplanten Rabatte für die Industrie ab. Der Chemie drohen Extra-Kosten von jährlich 800 Millionen Euro, der Braunkohle von 200 Millionen. Dabei hatte die Kanzlerin Bestandsschutz versprochen. 

Von Antje Höning

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat das Ringen mit der EU-Kommission verloren. Wenige Tage, bevor der Bundestag Gabriels Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verabschieden soll, hat EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia gravierende Änderungen zu Lasten der deutschen Industrie erzwungen. Nachdem die Parteichefs bei einem Krisentreffen am Montagabend einen entsprechenden neuen Kompromiss geschmiedet hatten, stimmten die Fraktionen von SPD und CDU/CSU gestern zu.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/eu-macht-eeg-reform-fuer-industrie-teurer-aid-1.4338292

24.06.2014

Energiewende

Die letzte Schlacht der Stromkonzerne

Nach drei Jahren Energiewende entdecken die großen Versorger neue Geschäftsfelder wie Minikraftwerke und Energieberatung. Der Schritt entspringt schierer Verzweiflung - viel anderes bleibt den Giganten aber nicht.

Wenn Uli Huener nach der Zukunft sucht, tut er das nicht am Konzernsitz in Karlsruhe. Dann jettet der Chef des neuen Ressorts Innovationsmanagement beim baden-württembergischen Stromerzeuger EnBW um den halben Globus ins kalifornische Silicon Valley. Dort, wo die Wiege der Internet-Giganten Google und Facebook stand, hofft der 57-Jährige auf die große Eingebung, wie EnBW statt mit Großkraftwerken und Atommeilern künftig Geld verdienen kann.

Quelle: http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/energiewende-die-letzte-schlacht-der-stromkonzerne-seite-all/10075474-all.html

Pressemitteilung

Dr. Matthias Miersch

Mitglied des Deutschen Bundestages

11011 Berlin

Tel.: (030) 227 – 71111 Fax: (030) 227 – 76099

 E-Mail: matthias.miersch@bundestag.de

www.matthias-miersch.de

Berlin, den 24.6.14

Erdverkabelung auch weiterhin möglich!

„Das Verhandeln hat sich gelohnt“, so Matthias Miersch in einem ersten Statement nach dem Abschluss der Verhandlungen zur Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Der Bundestag wird den ursprünglichen Entwurf und hier vor allem die „negativen“ Änderungen zum Bundesbedarfsplangesetz nicht verabschieden.

Die Regelung ist vom Tisch, wonach eine Option zur Erdverkabelung eingeschränkt worden wäre, wenn neue Vorhaben in der Nähe bereits bestehender Trassen gebaut werden sollen.

„Es zeigt sich, dass auch in einem laufenden Verfahren noch etwas verändert werden kann. Das Zusammenwirken von Politikern und Bürgerinitiativen muss nun weitergehen. Zudem gilt es Transparenz zu schaffen. Der Netzbetreiber TenneT muss die Alternativen zum bisher geplanten Trassenverlauf der Nord-Süd-Tangente - des so genannten SuedLink - öffentlich klar kommunizieren und alle Details offenlegen“, so der SPD-Politiker weiter.

Für Miersch sind aber weitere Veränderungen an bestehenden Bundesgesetzen erforderlich. „Neben dem Kriterium der Wirtschaftlichkeit müssen volkswirtschaftliche Aspekte, Befriedungs-möglichkeiten, Minderung von Naturschutzkonflikten u.a. in die Abwägung mit einbezogen werden“. Dazu bedarf es der weiteren Sensibilisierung der Landes- und Bundespolitiker

24. Juni 2014 | 06.27 Uhr

Energie 

EU stellt Ökostrom-Reform infrage

Düsseldorf. Von Antje Höning

Nun sollen Kohlekraftwerke zu 100 Prozent die Ökostrom-Umlage zahlen. Importstrom soll von der Umlage befreit werden.

Im Streit um die Ökostrom-Reform verlangt die EU-Kommission deutlich höhere Zahlungen der deutschen Industrie, als es im Gesetzentwurf der Bundesregierung vorgesehen ist. So sieht die EU-Kommission in der geplanten kompletten und dauerhaften Befreiung von Bestandsanlagen zur Eigenstromversorgung eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber neuen Anlagen, wie sie Energie-Staatssekretär Rainer Baake bei einem Gespräch am Sonntag mitteilte.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/eu-stellt-oekostrom-reform-infrage-aid-1.4335705

18. Juni 2014 | 07.00 Uhr

Stromnetz-Konzern Amprion

Bürger machen mobil gegen riesigen Stromkonverter

Meerbusch/Neuss. Im Streit um den Standort Meerbusch hat der Stromnetz-Konzern Amprion alternative Standorte vorgeschlagen. Sie liegen aber allesamt im Rhein-Kreis Neuss. Die Betroffenen wollen dagegen mobil machen.

Von Martin Röse und Christian Schwerdtfeger

Der umstrittene Stromkonverter wird möglicherweise doch nicht in Meerbusch-Osterath gebaut. Stattdessen nannte der Stromnetzbetreiber Amprion am Dienstag erstmals 18 Alternativ-Standorte, die jedoch allesamt im Rhein-Kreis Neuss liegen. 

In der engeren Auswahl sind neben Meerbusch Flächen in Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Neuss und Rommerskirchen. "Osterath ist nicht mehr unser Favorit", sagte Amprion-Projektleiter Thorsten Mikschaitis. Eine Entscheidung über den Standort soll Ende des Jahres fallen.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/buerger-machen-mobil-gegen-riesigen-stromkonverter-aid-1.4321002

17. Juni 2014 / 10:50 Uhr

Meerbusch 

Größter Stromkonverter Europas bald in Meerbusch?

Meerbusch. Mit Spannung erwarten die Vertreter zahlreicher Städte und Gemeinden im Rheinland heute eine Präsentation des Stromnetzbetreibers Amprion. Die Firma will mögliche Standortbereiche für den Bau eines 390 Millionen Euro teuren Stromkonverters präsentieren. Sie hat in einem Gebiet von Krefeld bis Bergheim gesucht.

100 000 Quadratmeter Grundfläche, bis zu 20 Meter hohe Hallen, eine in Deutschland noch unerprobte Technik - die Bewohner des Meerbuscher Stadtteils Osterath waren elektrisiert, als der Stromnetzbetreiber Amprion vor knapp zwei Jahren verkündete, ein Feld nahe der Wohnbebauung sei für den Bau des wohl größten Stromkonverters auf dem europäischen Festland ausgesucht worden

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/groesster-stromkonverter-europas-bald-in-meerbusch-aid-1.4316560

16.06.2014

Korruptionsverdacht im Lausitzer Braunkohle-Revier

Ermittlungen gegen Welzows Bürgermeisterin

von Alexander Fröhlich

Der Umgang des Energiekonzerns Vattenfalls mit Kommunalpolitikern in der Lausitz wird zum Fall für die Justiz. Gegen die Bürgermeisterin der Stadt Welzow, Birgit Zuchold, wird wegen Bestechlichkeit ermittelt.

Gegen Birgit Zuchold (SPD), die Bürgermeisterin der von Vattenfalls Braunkohle-Tagebau bedrohten Stadt Welzow, wird wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit ermittelt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Anfang Juni hat die Staatsanwaltschaft demnach mit einem Durchsuchungsbeschluss Unterlagen sichergestellt.

Quelle: http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/865065/

12.06.2014  EEG-Umlage

Solarzellen auf dem Dach sollen finanziell unattraktiver werden

Schon bald könnte es sich deutlich weniger lohnen, Ökostrom für den eigenen Verbrauch zu erzeugen. Einem Medienbericht zufolge will die große Koalition selbsterzeugten Strom für Industrie und Privatleute gleichermaßen mit 40 Prozent der EEG-Umlage belegen.

Die große Koalition will die Selbstversorgung mit Ökostrom für Hausbesitzer und Unternehmen weniger attraktiv machen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, soll selbst erzeugter und selbst verbrauchter Ökostrom aus neu errichteten Anlagen mit einer Abgabe nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) belegt werden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eeg-umlage-solarzellen-auf-dem-dach-sollen-unattraktiver-werden-1.1996657

11. Juni 2014 | 10.40 Uhr

Essen 

Zechen bereiten sich auf Zeit nach Kohleausstieg vor

Essen. Experten diskutierten gestern auf der Zeche Zollverein über die Zeit nach dem Ende des deutschen Steinkohlebergbaus 2018. Zechengelände könnten zu Windkraft-Parks werden, Schächte zu Pumpspeicher-Kraftwerken. Bernd Tönjes, Chef des Zechenbetreibers RAG, betonte: "Wir wollen unser Know-how und unser kulturelles Erbe in die Zukunft tragen."

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/zechen-bereiten-sich-auf-zeit-nach-kohleausstieg-vor-aid-1.4302078

Plädoyer für die Energiewende

BN-Energiereferent Barthel liest den Politikern die Leviten - 07.06.2014 13:00 Uhr

ZIRNDORF - Mit Herbert Barthel hatte sich der Bund Naturschutz (BN) im Landkreis Fürth einen kompetenten Fachmann nach Zirndorf eingeladen. Er sollte erklären, wie die dezentrale Energiewende nicht nur in der Region klappt. Schon am Tag darauf war der BN-Energiereferent aus Nürnberg als Sachverständiger im Umweltausschuss des Bundestags vorstellig.

Stromnetze, Speicher, dezentrale Energiewende: Diese in der Öffentlichkeit diskutierte Reihenfolge ist aus Barthels Sicht genau falsch herum. „Man fängt leider mit dem Unwichtigen an. Dabei müssten wir uns zuerst überlegen: Was wollen wir überhaupt?“ Doch die Regierungen dächten weiterhin wie die großen Energiekonzerne: Hoch- und Höchstspannungsleitungen würden geplant, und das ohne wirkliche Mitsprache der Betroffenen.

Quelle: http://www.nordbayern.de/pladoyer-fur-die-energiewende-1.3691505

Die Welt 07.06.14

Pfingsten setzt Deutschland unter Ökostrom

Hitzewelle beschert Überschuss. Netzbetreiber sprechen von "besonderer Herausforderung" Von

Das Stromnetz in Deutschland steht am Pfingstwochenende vor einer besonderen Belastungsprobe: Wegen der Feiertage dürfte der Verbrauch an Elektrizität auf den niedrigsten Wert des Jahres fallen. Zugleich drücken wegen des strahlenden Sonnenscheins die Solaranlagen fast ihre ganze Leistung ins Netz. Von Blackout-Risiken mag zwar niemand sprechen.

Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article128818391/Pfingsten-setzt-Deutschland-unter-Oekostrom.html

Eingestellt am 7.06.2014

Veröffentlicht am 3. Juni 2014 von Philipp Kloth

Die Reform der EEG Umlage 2014

Die neueste, staatlich gelenkte Unterdrückungsmaßnahme steht in den Startlöchern: Die Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes – die EEG Reform.

Kritiker sind überzeugt, dass uns mindestens der vollständige Zusammenbruch des Photovoltaik-Marktes bevorsteht.

Wer darüber hinaus Interesse an einer objektiveren Betrachtung der EEG Reform hat, der findet bei energieheldeine Übersicht der geplanten Änderungen. Um zu verstehen warum das Erneuerbare Energien Gesetz tatsächlich reformiert werden muss, zeigen wir zudem einen Blick „hinter die Kulissen“.

Das EEG gestern, heute und morgen

Quelle: http://www.energieheld.de/blog/eeg-umlage-2014-reform/

5. Juni 2014 12:23

Pläne zur EEG-Umlage

Gabriel will Kohlebergbau zahlen lassen

Kein Stromrabatt für den Klimakiller: Wirtschaftsminister Gabriel will Kohleförderer nun doch nicht von der EEG-Umlage befreien. Für die Ökostrom-Förderung könnte das bis zu 180 Millionen Euro bringen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dringt auf Änderungen an seinem eigenen Gesetzentwurf zur Ökostrom-Reform und will den Kohlebergbau nun stärker belasten. Die Stein- und Braunkohleförderung solle nicht mehr von der Abgabe zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) befreit werden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/plaene-zur-eeg-umlage-gabriel-will-kohlebergbau-zahlen-lassen-1.1987572

3.06.2014 12:15 Uhr

Energieeffizienz

Komplette Wärmedämmung, total unwirtschaftlich

Ein hessischer Architekt zeigt mit einem Rechenmodell, wie unwirtschaftlich eine komplette Wärmedämmung ist. Der Lahn-Dill-Kreis reagiert – und kippt kurzerhand die strengen Sanierungsanforderungen.

Von Richard Haimann

..........................……

Zwei ältere Mehrfamilienhäuser dienten ihm dabei als Versuchsobjekte, um zu zeigen, dass bei einer energetischen Sanierung auf die nach der Energieeinsparverordnung zwingend vorgeschriebene vollständige Dämmung der Fassade verzichtet werden kann.

"Wir konnten rechnerisch nachweisen, dass eine komplette Dämmung unwirtschaftlich ist", sagt der Herborner Architekt. "Der Lahn-Dill-Kreis hat deshalb eine Befreiung von den Dämmvorgaben erteilt."

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article128660851/Komplette-Waermedaemmung-total-unwirtschaftlich.html

2. Juni 2014 | 09.00 Uhr

Strom wird teurer trotz Preisbremse

Berlin. Verbraucherschützer fordern Nachbesserung an Gabriels Ökostrom-Reform. Von Birgit Marschall

Die Ökostrom-Reform von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) reicht nach Auffassung von Verbraucherschützern nicht aus, um den Strompreisanstieg in den kommenden Jahren zu stoppen. "Die Neugestaltung der Industrieausnahmen wird die Zusatzbelastung der Stromverbraucher voraussichtlich noch einmal leicht erhöhen", heißt es in der Stellungnahme des Energiefachmanns des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Holger Krawinkel, die er für die heutige Expertenanhörung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Bundestag erstellt hat.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/strom-wird-teurer-trotz-preisbremse-aid-1.4282636

31. Mai 2014 19:31

Ausstieg aus der Atomenergie

Wer anderen Kosten aufhalst, muss dafür gerade stehen

Zum Geldverdienen gut, zum Beseitigen zu teuer: Jahrelang fuhren deutsche Stromkonzerne gut mit der Atomkraft, seit dem Ausstieg sind ihnen die Reaktoren nur noch lästig. Was ist das Verursacherprinzip jetzt noch wert? Ein Lehrstück über unternehmerische Verantwortung.

Von Michael Bauchmüller

Zwischen Goldgrube und Geldgrab liegen mitunter nur wenige Jahre, etwa bei diesem Koloss am Rhein, nicht weit von Darmstadt. Ein grauer Stahlzaun trennt hier das Atomkraftwerk Biblis von der Außenwelt, doch seit drei Jahren passiert hinter dem Zaun nicht mehr viel. Die letzten Brennelemente kühlen im Abklingbecken ab. In der Halle nebenan warten Castorbehälter darauf, irgendwann einmal in ein Endlager verfrachtet zu werden. Zwei massive Reaktordruckbehälter aus Stahl, radioaktiv kontaminiert, wollen zerlegt und sicher verpackt werden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ausstieg-aus-der-atomenergie-wer-anderen-kosten-aufhalst-muss-dafuer-gerade-stehen-1.1979306

EEG

Merkels gebrochenes Versprechen

Die Ökostromumlage könnte erstmals in ihrer Geschichte sinken. Sie ist trotzdem immer noch weit vom dem Niveau entfernt, das Kanzlerin Merkel 2011 angestrebt hat. von 

27. Mai 2014  19:50 Uhr 

Juni 2011: Gerade noch hat ihr der Bundestagspräsident für die Verleihung der US-Freiheitsmedaille gratuliert, jetzt will Angela Merkel Deutschland die Energiewende verkaufen. Drei Monate sind seit dem Atomunglück von Fukushima vergangenen. Merkel hat Deutschland – und vor allem ihrer Union – kurzerhand einen U-Turn verpasst: Raus aus der Atomkraft, rein in die Erneuerbaren. Und dann sagt sie in ihrer Regierungserklärung diesen Satz, der ihr seit Jahren immer wieder vorgehalten wird: "Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde."

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/eeg-erneuerbare-energien-oekostromumlage/komplettansicht

27. Mai 2014 16:41

Energiewende

Vertrackte Lücke

Deutschland droht seine Klimaziele zu verfehlen. Ein Gutachten gibt Empfehlungen für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohlekraft.

Von Marlene Weiß

Die Energiewende ist eine paradoxe Angelegenheit. Zwar wird immer mehr Strom aus Wind und Sonne erzeugt; trotzdem steigt auch der Ausstoß klimaschädlicher Gase in Deutschland. Schuld ist vor allem die Stromerzeugung, die trotz Ökostrom immer klimaschädlicher wird; denn es wird auch mehr Strom aus Kohle produziert.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-vertrackte-luecke-1.197445

27. Mai 2014 13:18

Experten

Ökostrom-Umlage soll erstmals sinken

Um die Energiewende zu finanzieren, zahlt der Verbraucher die Ökostrom-Umlage. Und die steigt seit Jahren zur Finanzierung der Energiewende. Nun erwarten Experten erstmals eine Wende.

Nach jahrelangem Anstieg wird die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr nach Berechnungen von Experten erstmals sinken. Auf Basis der bisher für die Umlage-Ermittlung angewandten Parameter errechneten das Öko-Institut und das Fachinstitut Agora Energiewende eine Umlage von netto 5,8 Cent je Kilowattstunde statt derzeit 6,2 Cent.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/experten-oekostrom-umlage-soll-erstmals-sinken-1.1976050

„Merkel und Gabriel sind vor der Industrie eingeknickt“

26.05.2014 16:05 Uhr von und Lutz Haverkamp

Am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg sollten einen Monat lang keine Autos mit Verbrennungsmotor fahren. Viele Anwohner sprachen von Zwangsbeglückung. In Bayern demonstrieren die Bürger gegen riesige Strommasten, die im Zuge der Energiewende Strom von Nord nach Süd transportieren sollen. Nimmt die Politik die Menschen nicht mit?

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/interview-zur-umweltpolitik-merkel-und-gabriel-sind-vor-der-industrie-eingeknickt/9944226.html

HAGEN/LÜDENSCHEID.
Enervie will Millionenverluste stoppen
23.05.2014 | 00:14 Uhr

Hagen/Lüdenscheid. Sie sind lästig, weil sie teuer geworden sind. Zu teuer. Viel zu teuer. Statt Kohle und Gas zu verstromen und zu verkaufen, verbrennt Enervie mit seinen Kraftwerken auch Millionenbeträge. Deshalb ist aus der Drohung und späteren Ankündigung, den Kraftwerkspark schließen zu wollen, jetzt eine Entscheidung geworden: Bis spätestens 2022 sollen die Kraftwerke vom Netz gehen und die Verluste endlich aufhören. Damit hat der Vorstand einen Zeitplan vorgelegt – und festgelegt: Das Unternehmen, das auf die Elektromark zurückgeht, trennt sich von seinem einstigen Kerngeschäft. Die eigene Stromproduktion war seinerzeit beschlossen worden, um von den Energieriesen unabhängig zu sein.

Quelle: http://www.derwesten.de/wirtschaft/enervie-will-millionenverluste-stoppen-aimp-id9380101.html

22. Mai 2014

Sachsen

Vorfahrt für die Braunkohle – Pödelwitz muss weg

Deutschland steckt mitten in der Energiewende, dennoch boomt die Braunkohle – und bei Leipzig soll ein altes Dorf dem Bagger weichen. Aus Pödelwitz berichtet Bernhard Honnigfort.

"Mehr ist es gar nicht", sagt Jens Hausner. Er sitzt über eine Karte gebeugt, große braune, hellbraune und weiß schraffierte Flächen und ein kleiner Flecken am Rand, erdbeergroß. "Es wäre der letzte Schnitt." Pödelwitz, sein Dorf, seine Heimat. Mehr als 700 Jahre alt, kleine Bauernhöfe, eine alte romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, der Friedhof, Kastanienbäume, die gerade aufblühen, Eichen.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/heute-so-und-morgen-anders--85185773.html


19. Mai 2014 | 07.21 Uhr
Düsseldorf
EU will Steuervorteil für Wärmedämmung

Düsseldorf. EU-Energiekommissar Oettinger verlangt in Düsseldorf eine Investitionsoffensive für mehr Energieeffizienz von Häusern. Die Kosten der Energiewende müssten sinken, eine Stiftung zur Entsorgung von Atommüll sollte man prüfen.

Von Reinhard Kowalewsky

Nachdem die "Agenda 2010" die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähiger machte, fordert EU-Kommissar Günther Oettinger für sein Heimatland eine "Agenda 2020" für eine bessere und effizientere Energieversorgung mit gleichzeitig hoher Umweltfreundlichkeit. Das erklärte der EU-Kommissar gestern bei der Meisterfeier der Handwerkskammer

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/eu-will-steuervorteil-fuer-waermedaemmung-aid-1.4250816

19.05.2014

Rheinische Post:

Verbände laufen Sturm gegen EEG: Ökostrom-Produzenten sollen keine Umlage zahlen

Von Homepage | NewsAktuell/Ots

Düsseldorf (ots) - Ein ungewöhnliches Bündnis aus Mieterbund, Bauernverband und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) läuft Sturm gegen die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Denn künftig sollen auch die Produzenten von Öko-Eigenstrom, etwa Hausbesitzer mit neuen Solarmodulen auf dem Dach, 50 Prozent der EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms bezahlen

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/rheinische-post-verb%C3%A4nde-laufen-sturm-gegen-eeg-%C3%B6kostrom-221627866.html

14. Mai 2014 | 10.00 Uhr

Das Leben an der Abbruch-Kante

Erkelenz. Das Braunkohlegebiet Garzweiler II soll verkleinert werden. Doch derzeit weiß niemand, wie groß der Bogen sein wird, den die Riesenbagger eines Tages um die Ortschaft Holzweiler ziehen werden. Das beunruhigt die Bewohner.

 Von Detlev Hüwel

Erhard Dohmen will weiter kämpfen. Einen ersten Erfolg konnten er und seine Mitstreiter bereits verbuchen, als Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) Ende März überraschend die Verkleinerung des Braunkohlen-Abbaugebiets Garzweiler II verkündete. 300 Millionen Tonnen Kohle sollen weniger gefördert werden als geplant. Das entspricht einer Fläche von etwa zehn Quadratkilometern.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/das-leben-an-der-abbruch-kante-aid-1.4238890

13. Mai 2014 | 08.50 Uhr

Berlin 

Notausgang Energie-Stiftung

Berlin. Ob Kohle oder Atomkraft: Wenn eine Energie an ihr Ende kommt, ruft die Wirtschaft nach einer Stiftung, die die teure Abwicklung übernimmt. Die Chancen für die Atomstiftung steigen.

Von Antje Höning und Birgit Marschall

Der Pläne der Energiekonzerne, ihre Atommeiler in eine öffentlich-rechtliche Stiftung auszulagern, entzweien die Bundesregierung. Während das SPD-geführte Umweltministerium ablehnt, zeigt sich die CDU offen für eine Diskussion über einen Altlastentilgungsfonds für den Atomausstieg. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte: "Die volle Verantwortung auch für die Kosten liegt zunächst bei den Unternehmen. Alles weitere kann man gerne diskutieren."

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/notausgang-energie-stiftung-aid-1.4236192

12. Mai 2014 15:58

Schmutzige Energie

Zu viel Kohle, zu viel Gift

Die Internationale Energieagentur schlägt Alarm: Die Welt wird immer abhängiger vom Klimakiller Kohle. Experten geben auch Deutschland die Schuld.

Von Markus Balser, Berlin

Es sind jene kilometerlangen Güterzüge aus den Kohleprovinzen Nordchinas, die für einen nicht enden wollenden Boom stehen. Ihr Ziel: Metropolen wie Peking oder Shanghai im Osten des Landes. Ihre Fracht: Kohle aus Tausenden Minen des Landes - ein Rohstoff, der die Wirtschaft Chinas antreibt wie kein anderer.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schmutzige-energie-zu-viel-kohle-zu-viel-gift-1.1959268

12. Mai 2014 14:32

Energiekosten in OECD-Ländern

Nur Dänen zahlen mehr für Strom als Deutsche

Im Streit um die Kürzung ihrer EEG-Rabatte ist die deutsche Industrie glimpflich davongekommen. Dennoch sind die Strompreise im internationalen Vergleich sehr hoch. Besonders private Verbraucher werden belastet.

Die Energiewende und der Ausbau der Leitungsnetze haben die Strompreise in Deutschland in den vergangenen Jahren extrem verteuert. Für private Haushalte und den Großteil der Gewerbebetriebe erhöhte sich der Strompreis zwischen 2002 und 2012 um mehr als 83 Prozent - so stark wie in keinem anderen Industrieland, teilten die Unternehmensberatung BDO und das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) mit

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiekosten-in-oecd-laendern-deutsche-zahlen-zweithoechste-strompreise-1.1959449

11. Mai 2014 11:47

Ausstieg aus der Kernkraft

Energiekonzerne sollen Bad Bank für Atomkraftwerke planen

Die drei großen Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW wollen offenbar ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft an den Bund übertragen. Wenn der Plan realisiert würde, wären die gesamten Risiken auf den Staat abgewälzt.

Die Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW wollen einem Spiegel-Bericht zufolge ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft mit den Atomkraftwerken an den Bund übertragen. Nach den Plänen der Konzernchefs Johannes Teyssen, Peter Terium und Frank Mastiaux sollten die Atommeiler in eine öffentlich-rechtliche Stiftung übergehen, berichtete das Magazin am Sonntag unter Berufung auf Konzern- und Regierungskreise.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ausstieg-aus-der-kernkraft-energiekonzerne-sollen-bad-bank-fuer-atomkraftwerke-planen-1.1958388

10.05.2014

Und ewig zahlt der Bürger

Neue Studie zu Folgekosten des Braunkohletagebaus. Greenpeace erinnert Linke zu deren Parteitag an ihr Programm. Genossen in Brandenburg wollen neue Vattenfall-Gruben

Von Jana Frielinghaus

Pünktlich zum Linke-Bundesparteitag hat die Umweltorganisation Greenpeace am Freitag ein neues Gutachten vorgelegt. Es weist auf die enormen ökologischen, sozialen und ökonomischen Langzeitfolgen des Braunkohletagebaus hin.

Quelle: http://www.jungewelt.de/2014/05-10/022.php

Demo in Berlin gegen Atomkraft

Rund 12.000 Menschen demonstrieren für Energiewende

10.05.2014 18:41 Uhr von 

Erst auf dem Wasser, dann im Regierungsviertel: Rund 12.000 Menschen haben am Samstag in Berlin für die Energiewende demonstriert. Der Demonstrationszug traf dabei auf den Frauenlauf, die thailändische Diaspora und Fußballfans.

Es ist ein Schauspiel, wenn sich Politik und Leben in Berlin treffen. Am Samstag zogen nach Veranstalterangaben 12 000 Menschen vom Hauptbahnhof durchs Regierungsviertel bis zur CDU-Zentrale, um für die Energiewende zu demonstrieren. Zuvor hatten sich 120 Boote an einer Wasserdemo am Humboldthafen beim Hauptbahnhof beteiligt. Auf dem Wasser bestimmten Kanus, kleine Boote und Flöße das Bild

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/demo-in-berlin-gegen-atomkraft-rund-12-000-menschen-demonstrieren-fuer-energiewende/9873652.html

Eingestellt am 8.05.2014

6.05.2014

Vattenfall entzieht sich EEG-Umlage

Tagebaue werden durch Anteilsübernahme selbst zu Stromerzeugern

Cottbus Der Energiekonzern Vattenfall hat durch konzerninterne Anteilsübertragungen seine Braunkohlentagebaue in der Lausitz der drohenden höheren Ökostromabgabe nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entzogen.

Anfang April hatte das Thema gerade im Osten noch für große Aufregung gesorgt. Ministerpräsidenten, darunter die Länderchefs von Brandenburg und Sachsen, schrieben an die Bundeskanzlerin, sie möge die Braunkohlewirtschaft auch künftig von der Ökostromumlage befreien.

Quelle: http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Vattenfall-entzieht-sich-EEG-Umlage;art1049,4589506

7. Mai 2014 17:45

Neue Öko-Umlage

Ausnahmen mit System

Das Kabinett beschließt neue Ökostrom-Rabatte. Die Industrie ist erleichtert, denn weder die Zahl der privilegierten Unternehmen sinkt nennenswert, noch deren Entlastung. Selbst Konzerne, die nach der alten Regelung noch begünstigt waren, fallen weich.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Dem deutschen Gesetzgeber war die hiesige Fantasieschmuck-Branche bislang herzlich egal. Allzu viel Modeschmuck wird hierzulande ohnehin nicht hergestellt, die Konkurrenz aus Fernost ist stark. Weshalb aber der Fantasieschmuck nun doch in einem Gesetz landet: in jenem zur Förderung erneuerbarer Energien.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neue-oeko-umlage-ausnahmen-mit-system-1.1953644

7. Mai 2014 | 07.56 Uhr

Berlin 

Höhere Hürden für Ökostromrabatt

Berlin. Branchen protestieren gegen leichte Änderungen der bisher bekannten Pläne.

 Von Birgit Marschall

Die stromintensive Industrie erhält etwas geringere Vergünstigungen bei den Kosten der Ökostrom-Förderung als bislang erwartet. Dies geht aus einem Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der die künftigen Regelungen für die Ökostrom-Rabatte der Industrie regelt und der heute vom Kabinett gebilligt werden soll. Demnach sollen die privilegierten stromintensiven Unternehmen - etwa Aluminium-, Kupfer- oder Stahlhersteller - für jede Kilowattstunde verbrauchten Stroms eine Umlage zur Förderung des Ökostroms von 0,1 Cent bezahlen. Bisher waren es 0,05 Cent, der Beitrag der Industrie verdoppelt sich damit.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/hoehere-huerden-fuer-oekostromrabatt-aid-1.4222466

7.05.2014

Energiewende nicht kentern lassen!

Großdemonstration am Samstag, 10. Mai, in Berlin

Mit ihrer Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) will die Regierung die Energiewende ausbremsen - und setzt wieder auf Kohle- und Atomkraft. Kurz bevor in Bundestag und Bundesrat über den Gesetzentwurf entschieden wird, rufen wir zu einer Großdemonstration in Berlin auf - zu Lande und zu Wasser. Damit die Energiewende nicht kentert.

Los geht’s nahe dem Hauptbahnhof an der Spree: Der Fluss ist gefüllt mit hunderten Booten, Kanus, Flößen und allem was schwimmt. Gleichzeitig säumen viele Tausende Menschen das Ufer, überall finden Aktionen statt. Dann startet die Demo mitten durch das Berliner Regierungsviertel. Und am Ende gibt es eine große Abschlusskundgebung vor der CDU-Parteizentrale mit den Top-Bands Revolverheld und Seeed.

Quelle: http://energiewende-demo.de/

5.05.2014

Merkel in Ingolstadt: Trassengegner zeigen Flagge

Beim Europawahlauftritt von Kanzlerin Angela Merkel demonstrieren 2500 Menschen gegen die umstrittene Stromleitung.

Alle waren sie da. 2500 Menschen standen am Montag beim Auftritt von Angela Merkel auf dem Ingolstädter Rathausplatz. In der großen Mehrzahl freilich wollten die nicht die Europawahlrede der Bundeskanzlerin hören, sondern Flagge zeigen. Aus ganz Bayern waren die Demonstranten angereist und reckten ihre Protestplakate gegen die geplante Gleichstromtrasse Süd-Ost in die Höhe. Und mittendrin waren die Bürgerinitiativen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Merkel-in-Ingolstadt-Trassengegner-zeigen-Flagge-id29740736.html

...
Merkel in Ingolstadt: Trassengegner zeigen Flagge - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Merkel-in-Ingolstadt-Trassengegner-zeigen-Flagge-id29740736.html

2.05.2014

NRW-Grüne wollen EEG-Novelle im Bundesrat nicht durchwinken

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die in Nordrhein-Westfalen mitregierenden Grünen fordern umfassende Nachbesserungen am Reformentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Mit dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf ließen sich die Klimaschutzziele für geringere Treibhausgas-Emissionen nicht erreichen, heißt es in einem Vorstandsbeschluss der NRW-Grünen. Drei Wochen vor der ersten Beratung der EEG-Reform im Bundesrat erhöhten die Grünen damit den Druck auf Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Samstagsausgabe).

Quelle: http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/NRW-Gruene-wollen-EEG-Novelle-im-Bundesrat-nicht-durchwinken-1000105711

1.05.2014

Umweltgifte Quecksilber-Belastung durch Kohlekraftwerke

Von 

Kohlekraftwerke blasen im großen Stil das gesundheitsschädliche Quecksilber in die Luft. Laut einer aktuellen Studie müssten hierzulande sofort 50 Kraftwerke abgeschaltet werden, wenn in Deutschland die gleichen strengen Grenzwerte gälten wie in den USA.

Kohlekraftwerke gelten als Rückgrat der Stromversorgung in Deutschland – zum Ärger von Umwelt- und Klimaschützern. Trotz des Booms der Erneuerbaren Energien entfällt auf Braun- und Steinkohleanlagen fast die Hälfte der erzeugten Elektrizität. Etliche Kraftwerke laufen auf vollen Touren, der Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid steigt seit Jahren.

Jetzt allerdings erhalten die Kohle-Gegner neue Munition: Laut einer aktuellen Studie tragen die Kraftwerke weiterhin im großen Stil zum Ausstoß des gesundheitsschädlichen Quecksilbers in Deutschland bei. Rund 70 Prozent der Emissionen stammten zuletzt aus dem Energiesektor – „vor allem von den mit Braun- oder Steinkohle befeuerten Kraftwerken“, schreibt die renommierte Umweltwissenschaftlerin Barbara Zeschmar-Lahl.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/umweltgifte-quecksilber-belastung-durch-kohlekraftwerke,10808230,27001322.html

30.04.2014

Kohle-Kanzlerin bremst Energiewende zugunsten wirtschaftlicher Industrie-Interessen

Das Bundeskabinett hat den Anfang April 2014 vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten zweiten Monitoring-Bericht «Energie der Zukunft» verabschiedet. Der Bericht gibt einen Überblick über Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Kraftwerke, Stromnetze, Treibhausgasemissionen und Energiepreise.

Quelle: http://www.greentech-germany.com/kohle-kanzlerin-bremst-energiewende-zugunsten-wirtschaftlicher-industrie-interessen-a589390

Volksverdummung für „Energiewende-Kosten ohne Ende“

Freigeschaltet am 26.04.2014 um 06:13 durch Thorsten Schmitt

Mit Falschmeldungen, Halbwahrheiten, Horrorszenarien und utopischen Prognosen soll die Akzeptanz für die „Energiewende“ (Kosten ohne Ende) in der Bevölkerung gefestigt werden. Fast alle Medien sorgen ohne Prüfung für die Verbreitung. Hierzu einige Beispiele: Ökostrom kostet im Monat nicht mehr als eine Kugel Eis. Mit dieser Aussage beruhigte der damalige Umweltminister Jürgen Trittin die Stromverbraucher, als er das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) eingeführte. Die Aussage, oder besser Prognose (Weissagung) galt für die Monatsrechnung eines privaten Haushaltes. Heute muss jeder Haushalt für den per Gesetz in das Netz eingespeisten Ökostrom bereits 40 Euro im Monat bezahlen mit weiter stark steigender Tendenz.

Quelle: http://www.extremnews.com/meinungen-kommentare/70bf14d70b8a20c

Eingestellt am 27.04.2014

Strom

Der Staat hat die Strompreise zu verantworten

Zu: "Industrie siegt auf der ganzen Linie", Beitrag von Hannes Koch und Roland Pichler (Wirtschaft, 9. April):

Die "§19-StromNEV-Umlage", dank derer stromintensive und im Wettbewerb mit dem Ausland stehende deutsche Unternehmen ganz oder teilweise von der Zahlung der EEG-Umlage befreit werden, macht ein Prozent des Strompreises eines durchschnittlichen Dreipersonenhaushalts aus, die staatlich festgelegten Steuern, Umlagen und Abgaben zusammen hingegen 50 Prozent. Die Diskussion um die Befreiung stromintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage lenkt davon ab, dass der Verursacher der hohen Strompreise in Deutschland der Staat ist (einschließlich der Kommunen mit dem Anteil der Konzessionsabgaben von zirka sechs Prozent am gegenwärtigen Durchschnittsstrompreis eines Dreipersonenhaushalts).

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-68/der-staat-hat-die-strompreise-zu-verantworten--83794869.html

Blitzeinschlag legt Stromversorgung von Akw Krümmel lahm

23. April 2014, 16:03 Uhr
 
Ein Blitzeinschlag hat die Stromversorgung des abgeschalteten Atomkraftwerks Krümmel lahmgelegt und dessen Not-Energiesysteme aktiviert
Ein Blitzeinschlag hat die Stromversorgung des abgeschalteten Atomkraftwerks Krümmel lahmgelegt und dessen Not-Energiesysteme aktiviert. Das teilte das schleswig-holsteinische Energiewendeministerium in Kiel mit. Demnach starteten während des Vorfalls am frühen Dienstagabend "anforderungsgemäß" fünf Notstromdiesel und belieferten das Kraftwerk für etwa dreieinhalb Stunden mit Energie, bis die reguläre Spannungsversorgung der Anlage wieder hergestellt war
 
 

 

23. April 2014, 10:50

Kohle-Deal: SPD-Minister verkauft Brandenburgs Zukunft

Cottbus (Greenpeace) – Für einen aktiven Strukturwandel und den Stopp weiterer Tagebaue demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Cottbus vor der
Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg. Dort unterzeichnet Brandenburgs Raumordnungsminister Jörg Vogelsänger (SPD) eine Vereinbarung mit dem schwedischen Kohlekonzern Vattenfall zum geplanten Tagebau Welzow-Süd II. Die Umweltaktivisten protestieren mit dem Bannerspruch „Kohle-Deal: SPD verkauft Brandenburgs Zukunft“ gegen die Vereinbarung. „Die Energiewende macht schmutzigen Kohlestrom künftig überflüssig. Vogelsänger und die Landesregierung müssen Welzow-Süd II jetzt stoppen und den Menschen in der Lausitz eine Zukunft nach der Braunkohle ermöglichen“, fordert Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. 

Quelle: http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2014/04/23/kohle-deal-spd-minister-verkauft-brandenburgs-zukunft/

17.04.2014  

Abschaltung von 47 Kraftwerksblöcken beantragt

Geht es nach dem Willen der Betreiber, sollen in nächster Zeit 47 Kraftwerksblöcke in Deutschland abgeschaltet und vom Netz genommen werden. Damit hat sich die Liste seit letztem Oktober um 19 Kraftwerksblöcke verlängert, wie die „Bild“-Zeitung berichtet.

Laut den Betreibern stellt insbesondere der massive Anstieg der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien stellt den wirtschaftlichen Betrieb von Kohle- und Gaskraftwerken vor erhebliche Probleme.

Quelle: http://www.stromtip.de/News/29662/Abschaltung-von-47-Kraftwerksbloecken-beantragt.html

Bundesnetzagentur veröffentlicht neue Kraftwerkslisten

16. April 2014 | Politik und Gesellschaft, Topnews

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Importe von Steinkohle im vergangenen Jahr um 15,2 Prozent gestiegen. Die Bundesnetzagentur hat unteressen eine aktualisierte Kraftwerksliste zu im Bau befindlichen Kraftwerken sowie Kraftwerken, die demnächst stillgelegt werden sollen, vorgelegt. Greenpeace sieht kein Kapazitätsproblem, wenn die alten Kraftwerke vom Netz gehen.

Quelle: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/bundesnetzagentur-verffentlicht-neue-kraftwerkslisten_100014954/

 

Pressemitteilung

16.04.2014, 10:18 Uhr

Braunkohleverstromung: Milliardengewinne auf Kosten des Klimas

Deutsche Umwelthilfe berechnet: RWE und Vattenfall erwirtschaften 2013 mit Braunkohlestrom knapp zwei Milliarden Euro – Hohe Rentabilität von Braunkohlekraftwerken verhindert echtes Umdenken beim Klimaschutz

Berlin, 16.4.2014: Das Geschäft mit der Braunkohle boomt: Im Jahr 2013 erzielten die Energieversorger RWE und Vattenfall mit Braunkohlestrom einen Gewinn von jeweils rund einer Milliarde Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in einer Berechnung auf Grundlage der aktuellen Geschäftsberichte der beiden Unternehmen.

Quelle: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3311

Journalistische Nebelkerzen über Erneuerbare Energien

16.04.2014
 
Die Energie- und Klimawochenschau: Die Treibhausgasemissionen steigen schneller denn je, die "Welt" unterhält ihre Leser mit aufgewärmten Grusel-Stories und Japan streitet sich über seine AKW
Wir haben am Montag bereits geschrieben, dass die Zeit für den Klimaschutz knapp wird. Der Weltklimarat IPCC hat in seinem jüngsten Bericht dargelegt, dass die Beschränkung des Klimawandels auf ein erträgliches Maß umso teurer werden wird, je länger mit dem Umbau der Energiewirtschaft und anderen Maßnahmen gewartet wird.
 
 

14. April 2014 18:12

Kommunen droht Pleite durch Milliardenabschreibungen

Innerhalb von drei Jahren hat Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE die Hälfte seines Börsenwertes verloren. Das trifft die Großaktionäre - und damit die ohnehin schon klammen Kommunen in NRW.

Von Markus Balser, Berlin

Gläserne runde Doppelfassade, natürliche Belüftung, Sonnenwärme und Energie aus Tageslicht: Der 130-Meter hohe Turm der RWE-Zentrale am Essener Opernplatz sollte eigentlich für die Zukunft des Milliardenkonzerns stehen. Eines der ersten Öko-Gebäude der Republik - und das höchste im Ruhrgebiet.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rwe-kommunen-droht-pleite-durch-milliardenabschreibungen-1.1937497

ENERGIEWENDE -

Ökostrom-Rabatt kostet Verbraucher 7,5 Milliarden

vom

Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die neuen Regeln für Rabatte bei Förderung erneuerbarer Energien für die Industrie sind beschlossen. Statt zu sinken, dürften die Kosten bald noch deutlich steigen.

Berlin/Kiel | Der Streit um milliardenschwere Ausnahmen vom Erneuerbaren-Energien-Gesetz für die Industrie sind vorerst beigelegt. Die Unternehmen können aufatmen. Die EU-Leitlinien sehen auch weiterhin Rabatte bei den Förderkosten in Milliarden-Höhe vor. Für 68 Industriezweige hat die EU-Kommission in ihren neuen Leitlinien Ausnahmen bewilligt. Und tatsächlich dürfte die Summe der Belastungen für den Verbraucher nicht sinken, sondern deutlich steigen. Dies geht aus Berechnungen des Öko-Instituts hervor, die unserer Zeitung vorliegen.

Quelle: http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/oekostrom-rabatt-kostet-verbraucher-7-5-milliarden-id6274611.html

KfW

Fragwürdige Milliarden für Kohlemeiler

Passt das zusammen? Energiewende im Inland, finanzielle Unterstützung für Kohlekraftwerke im Ausland. Die Hilfen der staatlichen KfW-Bank werden nun auf den Prüfstand gestellt, denn reihenweise verabschieden sich Staaten aus der Kohlefinanzierung.

Da ist zum Beispiel das Braunkohlekraftwerk Ptolemaida V in Griechenland. Es soll 2018 mit einer Leistung von 660 Megawatt ans Netz gehen. Greenpeace schätzt, dass es jedes Jahr 4,6 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 in die Luft blasen wird. Mit staatlicher Hilfe aus Deutschland. Es gibt einen Kredit ausländischer Banken in Höhe von 739 Millionen Euro, führend ist eine Tochter der staatlichen KfW-Bank, abgesichert ist das Geschäft mit einer Hermes-Bürgschaft.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/kfw-fragwuerdige-milliarden-fuer-kohlemeiler-seite-all/9744826-all.html

Debatte im Bundestag Grüne:

Gabriel ist der neue „Genosse der Bosse“

 ·  Er blockiere den Windkraftausbau, belaste die Bürger bei den Strompreisen zugunsten der Industrie, und sei eine „merkwürdige Mischung aus Schröder und Clement“: In der Haushaltsdebatte nehmen die Grünen Wirtschaftsminister Gabriel ins Visier.

Die Grünen haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eine sozial ungerechte Belastung der Bürger bei den Strompreisen vorgeworfen. „Es kann nicht sein, dass die privaten Verbraucher zahlen und die Industrie am Ende nur profitiert“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Oliver Krischer, am Donnerstag im Bundestag bei der Aussprache über den Haushalt des Ministeriums.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-gabriel-ist-der-neue-genosse-der-bosse-12889207.html

10.04.2014  14:44 Uhr

Energiewende

Staatskraftwerk aus Angst vor Blackouts geplant

Dutzende Kraftwerke gehen vom Netz, weil sie nicht mehr rentabel sind. In Süddeutschland drohen im Winter Stromausfälle – weshalb es Planungen für den Bau eines ersten staatlichen Kraftwerks gibt. Von

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article126769283/Staatskraftwerk-aus-Angst-vor-Blackouts-geplant.html

10.04.2014

EU Kommission:

Verabschiedet neue Regeln für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen

(EU) Die Europäische Kommission hat neue Vorschriften für staatliche Beihilfen in den Bereichen Umweltschutz und Energie verabschiedet. Die Leitlinien werden die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, ihre Klimaziele 2020 zu verwirklichen, und Marktverzerrungen entgegenwirken, die aufgrund der Förderung der erneuerbaren Energien entstehen können.

http://www.ee-news.ch/de/erneuerbare/article/28496/eu-kommission-verabschiedet-neue-regeln-fuer-staatliche-umweltschutz-und-energiebeihilfen

Katastrophales Zeugnis

SPD gibt Schwarz-Gelb Schuld für Energiewende-Chaos

exklusivEine Handelsblatt-Studie hat Mängel der deutschen Energiewende aufgedeckt. Die SPD räumt eine zögerliche Umsetzung ein, macht dafür aber die abgewählte schwarz-gelbe Bundesregierung verantwortlich.

 
BerlinAus Sicht der nordrhein-westfälischen SPD hat Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern in den vergangenen Jahren nur wenige Fortschritte in der Energie- und Klimapolitik gemacht. Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der SPD im Düsseldorfer Landtag, Thomas Eiskirch, bestätigte damit das Ergebnis einer Handelsblatt-Studie.
 

8. April 2014 18:43

Erneuerbare Energien

Diplomatie auf Kosten der Verbraucher

Bei der EEG -Reform will Wirtschaftsminister Gabriel es allen recht machen. Die Industrie behält ihre Rabatte, die Ökobranche ihre Förderung. Der Verbraucher zahlt. Aber der entscheidet am Ende auch über seinen Erfolg als Energieminister.

Ein Kommentar von Ulrich Schäfer

Trefflich hat es Sigmar Gabriel als Oppositionspolitiker immer wieder verstanden, die Backen aufzublasen. Doch nun, seit seinem Eintritt ins Kabinett, pflegt er einen eher zurückhaltenden Ton. Deshalb hat er es auch im Ringen um eine neue, bessere Energiepolitik zu Recht unterlassen, allzu große Erwartungen zu erwecken.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erneuerbare-energien-diplomatie-auf-kosten-der-verbraucher-1.1932772

8. April 2014 13:19

EEG-Umlage für Unternehmen

Gabriel setzt Privilegien für energieintensive Konzerne durch

Darf die Bundesregierung energieintensive Unternehmen um Milliarden Euro entlasten? Nein, sagt die EU: Befreit Deutschland seine Industrie von der Ökostrom-Umlage, verzerrt das den Wettbewerb, lautet die Argumentation aus Brüssel. Dass die Vergünstigungen grundsätzlich jedoch weiterhin gültig sind, darauf haben sich die EU und die deutsche Regierungsspitze nun in der Nacht auf Dienstag geeinigt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eeg-umlage-fuer-unternehmen-gabriel-setzt-privilegien-fuer-energieintensive-konzerne-durch-1.1932029

Lobbygruppen

Die Industrie kommt bei der Energiewende gut davon

07.04.2014, 11:06 Uhr

Die Reihe der Wohltaten für die Industrie endet nicht mit der Befreiung von der EEG-Umlage. Die Regierung dürfe nicht zurückschrecken, schlagkräftige Lobbygruppen in ihre Schranken zu weisen, so der WWF-Geschäftsführer

von Eberhard Brandes

Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die von allen gesellschaftlichen Gruppen getragen und unterstützt werden muss. Fehlgeleitete Subventionen untergraben die Akzeptanz dieses Generationenprojekts. Die Menschen verstehen nicht, dass sich große Unternehmen mit Rückendeckung der Bundeskanzlerin und des Wirtschaftsministers aus der Verantwortung stehlen und durch üppige Ausnahmeregelungen Extragewinne einstreichen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/lobbygruppen-die-industrie-kommt-bei-der-energiewende-gut-davon-seite-all/9712894-all.html

7. April 2014 10:06

Reform des EEG

Gabriel will 500 Unternehmen stärker belasten

Ausnahmen sind bislang die Regel: Mehr als 2000 deutsche Firmen sind derzeit ganz oder teilweise von der Ökostrom-Umlage befreit. Für etwa 500 Unternehmen will Wirtschaftsminister Gabriel diese Ausnahmen künftig streichen.

Künftig soll ein Viertel weniger Unternehmen als bisher von den Ausnahmen bei der Zahlung der Ökostrom-Umlage profitieren. Derzeit sind mehr als 2000 Firmen ganz oder teilweise von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) befreit; 500 sollen von der Liste gestrichen werden, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) im ARD-Morgenmagazin..

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/reform-des-eeg-gabriel-will-unternehmen-staerker-belasten-1.1931190

7. April 2014 | 07.11 Uhr

Düsseldorf/Berlin 

Strompreise steigen wohl weiter

Düsseldorf/Berlin. Den durchschnittlichen Haushalt könnte das 60 Euro mehr im Jahr kosten.

Der von Bund und Ländern vereinbarte Kurswechsel bei der Förderung erneuerbarer Energien wird den Anstieg der Strompreise aus Expertensicht nicht nennenswert bremsen. "Die Kosten für Endverbraucher steigen seit zehn Jahren und alle Indikatoren zeigen weiter stark nach oben", sagte Andreas Löschel, Chef der Expertenkommission, die im Auftrag der Bundesregierung die Energiewende begutachtet, der "Wirtschaftswoche

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/strompreise-steigen-wohl-weiter-aid-1.4158370

5. April 2014

Düsseldorf 

Kraft gibt Garantie: Holzweiler wird nicht abgebaggert

Düsseldorf. Im Streit um die Verkleinerung des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler II hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) jetzt ausdrücklich die Garantie gegeben, dass die Ortschaft Holzweiler (1400 Einwohner) nicht umgesiedelt wird. Rot-Grün hatte vorige Woche entschieden, dass der Abbau bis 2030 "energiewirtschaftlich" notwendig sei, aber dann räumlich gekappt werde

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/kraft-gibt-garantie-holzweiler-wird-nicht-abgebaggert-aid-1.4155442

4. April 2014 20:55

Ökostrom-Reform

Dobrindt und Gabriel einigen sich auf Bahn-Abgabe

Bisher war die Deutsche Bahn fast vollständig von der Öko-Umlage befreit. Jetzt muss der Marktführer immerhin ein Fünftel der Abgabe bezahlen. Von der Neuregelung profitieren vor allem die kleinen Konkurrenten. Die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten müssen sich künftig stärker als bisher an den Kosten der Energiewende beteiligen. Nach monatelangen Diskussionen verständigten sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf einen höheren Anteil an der Ökostrom-Umlage, heißt es aus Regierungskreisen

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/oekostrom-reform-dobrindt-und-gabriel-einigen-sich-auf-bahn-abgabe-1.1930269

Eingestellt am 4.04.2014

Energiewende

Die Verbraucher müssen zahlen

 ·  Die Koalition ist voller Eigenlob für ihre Einigung auf eine EEG-Reform. Die Rechnung wird in den kommenden Jahren denen vorgelegt, die beim nächtlichen Ringen im Kanzleramt nicht mit am Tisch saßen. Ein Kommentar.

Eine große Koalition braucht man für große Aufgaben. Zu diesem Selbstverständnis der Regierung passt das Eigenlob für die Verständigung von Bund und Ländern auf eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Wer dem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hierzu applaudieren möchte („ein großer Schritt zur Absicherung der Energiewende“), muss vorher allerdings den fehlenden Netzausbau, die Subventionierung konventioneller Kraftwerke, die extreme Förderung im EEG-System und die Rabatte für die Industrie ausblenden.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bund-und-laender-feiern-eeg-reform-obwohl-es-weiter-streit-geben-wird-12877225.html

3. April 2014 | 10.13 Uhr

Düsseldorf 

SPD: Abbau in Garzweiler II geht auch nach 2030 weiter

Düsseldorf. Die jüngsten Beschlüsse der rot-grünen Landesregierung zum Braunkohlenabbau bedeuten nach Angaben der SPD keineswegs das Ende für Garzweiler II im Jahr 2030. Dort werde es "auch nach 2030 Abbau geben", betonte SPD-Fraktionsvize Rainer Schmeltzer im Wirtschaftsausschuss des Landtags. Er widersprach damit der Behauptung der CDU, dass Rot-Grün das Aus für Garzweiler II besiegelt habe.Von Detlev Hüwel

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/spd-abbau-in-garzweiler-ii-geht-auch-nach-2030-weiter-aid-1.4149590

3. April 2014 | 06.06 Uhr

Personalvorstand Uwe Tigges im Interview

"Der RWE-Turm steht auf dem Prüfstand"

Essen. Uwe Tigges, der Personalvorstand des Energiekonzerns, spricht im Interview mit unserer Redaktion über den Stand des Stellenabbaus. RWE wird den Kündigungsschutz nicht verlängern und prüft den Verkauf der Zentrale in Essen. Von Antje Höning

Es gab immer wieder Spekulationen, RWE sei selber an einem vorzeitigen Aus von Garzweiler interessiert …

Tigges Gut, dass Sie mir die Gelegenheit geben, das klarzustellen, denn damit wird ja ganz offensichtlich Politik gemacht. RWE hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass wir zur Braunkohle stehen und dass wir uns auch in Garzweiler an den genehmigten Abbaugrenzen orientieren, die noch bis Mitte dieses Jahrhunderts reichen. Das gilt. Ohne Abstriche

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/der-rwe-turm-steht-auf-dem-pruefstand-aid-1.4149861

2.04.2014

Rekord: Deutsche Stromexporte steigen auf neues Allzeithoch

Münster – Deutschland hat im Jahr 2013 so viel Strom ins Ausland exportiert wie noch nie. Die Stromversorger erzielten im Jahr 2013 nach den Daten der europäischen Netzbetreiber einen Stromexport-Überschuss in Höhe von knapp 34 Milliarden Kilowattstunden.

Gegenüber dem Jahr 2012 (23 Mrd. kWh) ist das eine Steigerung um 47 Prozent. „Trotz der verbrauchs- und laststarken Wintermonate war der Stromexport-Überschuss selbst in diesem kalten Zeitraum ungewöhnlich hoch“, sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=25979

1. April 2014 22:29

Erneuerbare-Energien-Gesetz

Länder schwächen Gabriels Reformpläne ab

Bei einem Treffen im Kanzleramt verständigen sich die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung in wesentlichen Punkten auf eine Reform der Ökostrom-Förderung. Die Länder können die geplanten Einschnitte bei der Windenergie entschärfen.

Die Bundesländer haben beim Energiegipfel im Kanzleramt die geplanten Einschnitte bei der Förderung der Windenergie entschärft. So sollen sowohl die Ausbauziele für Windräder an Land höher ausfallen als auch Standorte in Binnenländern stärker gefördert werden als ursprünglich vorgesehen. Das teilten die Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach einem Spitzentreffen am Dienstagabend in Berlin mit.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erneuerbare-energien-gesetz-laender-schwaechen-gabriels-reformplaene-ab-1.1927352

1. April 2014 | 08.12 Uhr

Düsseldorf 

So lange reicht die Braunkohle in NRW noch

Düsseldorf. Der DGB protestiert gegen die Begrenzung des Tagebaus Garzweiler II. Die genehmigten Gebiete reichen aber bis 2072.

Von Detlev Hüwel und Reinhard Kowalewsky

Im Kampf um die Zukunft der Braunkohle im rheinischen Revier mobilisiert die betroffene IG BCE (Industriegewerkschaft Bau Chemie Energie) den Deutschen Gewerkschaftsbund als Dachorganisation. Rot-Grün habe die Entscheidung für eine Verkleinerung des Braunkohletagebaus Garzweiler II "ohne Rücksprache mit den zuständigen Gewerkschaften" getroffen, erklärte DGB-Landeschef Andreas Meyer-Lauber. Von einer Landesregierung, die sich für Transparenz und Dialog einsetze, erwarte er einen "anderen Umgang", erklärte der Sozialdemokrat.

Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/so-lange-reicht-die-braunkohle-in-nrw-noch-aid-1.4144752

01.04.2014, 07:16

RWE hält an Braunkohlentagebau Garzweiler fest

ESSEN. - Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat heute in ihrer Stellungnahme die energiepolitische Notwendigkeit des 3. Umsiedlungsabschnitts des Tagebaus Garzweiler II eindeutig bestätigt. RWE hält an der planmäßigen Weiterentwicklung des Tagebaus im Rahmen der genehmigten Abbaugrenzen fest. Dazu gehört, dass RWE sich im jetzt anstehenden Genehmigungsverfahren bereits verbindlich zur vollständigen Durchführung des 3. Umsiedlungsabschnitts im Tagebau Garzweiler erklärt hatte. Das hatte das Unternehmen der Landesregierung und der Stadt Erkelenz versichert und war Spekulationen über ein vorzeitiges Aus des Tagebaus Garzweiler mit allem Nachdruck entgegengetreten.

Quelle: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=18192&title=RWE+h%C3%A4lt+an+Braunkohlentagebau+Garzweiler+fest

31. März 2014 | 07.00 Uhr

Berlin 

Länder dringen auf Korrekturen bei Ökostrom-Reform

Berlin. Die Norddeutschen verlangen Verbesserungen für Windstrom-Anlagen und einen späteren Stichtag für Kürzungen.

Von Birgit Marschall

Vor dem Energiegipfel morgen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) haben zahlreiche Bundesländer Nachbesserungen an Gabriels Reformplänen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angemeldet. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erneuerte die Forderung der SPD, die Stromsteuer zu senken

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/laender-dringen-auf-korrekturen-bei-oekostrom-reform-aid-1.4142037

28. März 2014 | 19.59 Uhr

Rot-Grün<%

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