Pilotprojekt Diele nach Wesel

Pilotprojekt von Diele (Niedersachsen) nach Wesel (NRW)


Wechselstrom - Leider kein HGรœ (Hochspannungsgleichstrom)

Erstes Erdkabel-GroรŸprojekt fertig โ€“ die Skepsis bleibt

heise online 25.09.2015 Rolf Schraa,

Kรถnnen Erdkabel die ungeliebten GroรŸmasten beim Stromnetzausbau ersetzen? Was viele Bรผrgerinitiativen fordern, sieht der Netzbetreiber Amprion auch nach der Fertigstellung des ersten Kabel-Pilotprojektes im Mรผnsterland skeptisch.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erstes-Erdkabel-Grossprojekt-fertig-die-Skepsis-bleibt-2825901.html

Wechselstrom

Hรถchstspannungserdkabel statt Strommasten

2016 soll in Raesfeld der Strom aus dem Boden kommen

Erstellt

Das Pilotprojekt liegt im Zeitplan: Im kommenden Jahr soll die unterirdische Hรถchstspannungsleitung in Betrieb gehen. Ganz ohne Probleme verlief das kostenaufwรคndige Projekt nicht, Bauern fรผrchten um ihre Ernte. ย Vonย 

18.02.2015

Stromautobahn

Neues Verfahren zur Erdkabelverlegung erfolgreich getestet

RAESFELD (ABZ). -ย Im nordrhein-westfรคlischen Raesfeld bei Borken erstellt die Amprion GmbH eine insgesamt rund 3,5 km lange, zeitweise bis zu 42 m breite und 2,15m tiefe Trasse fรผr eine erdverlegte Hรถchstspannungsleitung in offener Bauweise. Die Erdkabel-Trasse ist die erste ihrer Art, um die fรผr die Energiewende dringend benรถtigten Stromautobahnen zu realisieren. Bei dem Pilotprojekt wenden die Tiefbau-Spezialisten der Kรถster GmbH auf einem 1,1 km langen Abschnitt ein eigens entwickeltes Verfahren zur Auftriebssicherung an, das die Lagegenauigkeit der Leitung erhรถht und gleichzeitig Ressourcen sowie die Umwelt schont.

Quelle:http://allgemeinebauzeitung.de/abz/stromautobahn-neues-verfahren-zur-erdkabelverlegung-erfolgreich-getestet-6634.html

Bรผrgerinitiativen besichtigen Pilotstrecke

Wirtschaft Energiewende

29.09.14 und 7.10.2014

Hier entsteht die unsichtbare Stromautobahn

Gegen den Bau neuer Stromtrassen machen รผberall Bรผrgerinitiativen mobil. Jetzt verlegt ein Netzbetreiber erstmals eine Leitung unter der Erde. Doch der Landschaftseingriff ist auch hier gewaltig.

Der Blick vom Dach des Baucontainers reicht weit รผber das Mรผnsterland. Das Landschaftsbild, das sich hier ausbreitet, ist fast bis ins letzte Detail von der deutschen Energiewende bestimmt.

Ein Meer aus Energiemais-Pflanzen dehnt sich bis zum Horizont. Darin erheben sich wie Inseln die schwarzblauen Solardรคcher der Bauernhรถfe. In drei von vier Himmelsrichtungen ragen hinter einigen Wรคldchen weiรŸe Windkraftanlagen in den Himmel. Durch das gesamte Panorama zieht sich eine tiefe Narbe.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article132723021/Hier-entsteht-die-unsichtbare-Stromautobahn.html

Anmerkung: Hier wird Wechselstrom und nicht Gleichstrom (HGรœ) unterirdisch verlegt

ย 

Erdverkabelung in Melle ist Technik, die Hoffnung macht ย 

Vom 24.08.2014, 15:09 Uhr

Wellingholzhausen. Keine Technik, die verรคngstigt oder frustriert, sondern eine, die Hoffnung macht: Mit dieser Erkenntnis kehrte Frank Vornholt, Sprecher der Bรผrgerinitiative โ€žKeine 380-kV-Freileitung am Teutoโ€œ von seinem Besuch der ersten deutschen Erdkabel-Pilotstrecke zurรผck.

Gemeinsam mit den Vorsitzenden der Bรผrgerinitiativen aus Voxtrup, Borgloh und Borgholzhausen sowie rund einem Dutzend Mitgliedern hatte der Initiativensprecher aus Wellingholzhausen die Baustelle der Erdkabel-Pilotstrecke in Borken-Raesfeld besichtigt. Rede und Antwort standen Oliver Cronau, zustรคndig fรผr die รผberregionale Netzplanung bei Amprion, sowie zwei Techniker: โ€žSie waren bemรผht, die fachlich versierten Fragen auch zufrieden stellend zu beantwortenโ€œ, resรผmierte Frank Vornholt.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/melle/artikel/500881/erdverkabelung-in-melle-ist-technik-die-hoffnung-macht

11.07.2014

Amprion startet Erdkabel-Versuch

Netzbetreiber und Landwirte prรผfen die Auswirkungen auf die Umwelt. In Krefeld wird um das Modell gestritten.

Krefeld/Raesfeld. Welche Auswirkungen haben unterirdische Stromkabel auf die Bรถden? Das wollen der Stromnetz-Betreiber Amprion und der Westfรคlisch-Lippische Landwirtschaftsverband in einem Pilotprojekt im westlichen Mรผnsterland herausfinden. In Raesfeld verlegt Amprion derzeit im Zuge der Energiewende ein Erdkabel als Ersatz fรผr eine alte Hochspannungsleitung.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/amprion-startet-erdkabel-versuch-1.1690538?cache=False?send=true

26.02.2014

Fรผr Erdkabel fallen erste Bรคume

Deutschlands erstesย 380-kV-Erdkabel-Pilotprojekt wird in Raesfeld gebaut. Der รœbertragungsnetzbetreiber Amprion startet noch in dieser Woche mit den Vorbereitungen fรผr den Bau. Die Kabel-BaumaรŸnahme fรผr die Hรถchstspannungsleitung soll Anfang Juni starten.

Quelle: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/raesfeld_artikel,-Fuer-Erdkabel-fallen-erste-Baeume-_arid,328470.html

Eingestellt am 28.02.2014

Amprion erhรคlt Baugenehmigung fรผr Erdkabel-Projekt

Quelle: Amprionย  25.02.2014 โˆ’

Der รœbertragungsnetzbetreiber Amprion hat jetzt von der Bezirksregierung Mรผnster den Planfeststellungsbeschluss und damit die Baugenehmigung fรผr den zweiten Genehmigungsabschnitt der 380-kV-Hรถchstspannungsleitung zwischen Wesel und Meppen erhalten.

Wie der Netzbeteiber ausfรผhrt, liegt die Besonderheit des Projekts darin, dass neben 7,4 Kilometern Freileitung die hรถchste Spannungsebene von 380.000 Volt auf dem Gebiet der Gemeinde Raesfeld im Kreis Borken als Drehstromkabel รผber eine Lรคnge von 3,4 Kilometern in die Erde gelegt wird. Laut Amprion handelt es sich damit um das erste Erdkabel-Pilotprojekt seiner Art in Deutschland

Quelle: http://www.euwid-energie.de/news/bioenergie/einzelansicht/archive/2014/february/Artikel/amprion-erhaelt-baugenehmigung-fuer-erdkabel-projekt.html

Erdkabel: Jetzt geht es los

19. September 2013

Strom-Erdkabel: Amprion bietet 143,48 โ‚ฌ pro laufendem Meter

Im Frรผhjahr 2014 schauen die Stromexperten in Deutschland nach Raesfeld im Kreis Borken. Dann sollen die Bauarbeiten fรผr ein einmaliges Pilotprojekt beginnen. Hier wird die Firma Amprion ein 3,4ย km langes Teilstรผck der 380-kV-Stromtrasse โ€žDiele-Niederrheinโ€œ erstmals als Erdkabel verlegen. Die neue Freileitung soll dagegen weitgehend im vorhandenen Korridor einer 220-kV-Trasse verbleiben.

Drei Jahre hat der Westfรคlisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) mit dem Netzbetreiber รผber einen Rahmengestattungsvertrag verhandelt. Insbesondere beim Erdkabel drohen gewaltige Eingriffe: Die Leerrohre fรผr die Stromkabel sind mit einer Betonplatte abgedeckt und liegen 2ย m tief im Boden. Fรผr die Strรคnge werden zwei Grรคben bis 6ย m breit ausgehoben. Der Schutzstreifen ist 22,60ย m breit, der fรผr die Bauarbeiten benรถtigte Arbeitsstreifen 41,50ย m,

In Raesfeld und Gescher informierten die WLV-Vertreter jetzt รผber das Verhandlungsergebnis:


1. Erdkabel: Bauausfรผhrung und Bodenschutz

Quelle: http://www.wochenblatt.com/rubriken/aktuelles/meldung/m-id/strom-erdkabel-amprion-bietet-14348-EUR-pro-laufendem-meter/1/

Anmerkung unserer Bรผrgerinitiative: Leider wird Wechselstrom und nicht Gleichstrom (HGรœ) verlegt.

Eรถrรถrterung 380-kV-Leitung

27.10.2012

Landwirte fordern neues Gutachten

Landwirte รคuรŸerten Zweifel am Bodengutachten fรผr das geplante Erdkabel. Sie fordern eine neue Expertise.

Von Edgar Rabe

RAESFELD. Mit den Erรถrterungen von Einwendungen Privater sind die Erรถrterungstermine in Sachen 380-kV-Leitung gestern zu Ende gegangen. Wie Verhandlungsleiter Ulrich Michael auf BZ-Anfrage betonte, habe man sich auch deshalb so viel Zeit genommen fรผr die Erรถrterung, weil es sich insbesondere bei der Erdkabeltrasse um vรถlliges Neuland handele.

Quelle zum vollstรคndigen Text:

http://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/raesfeld_artikel,-Landwirte-fordern-neues-Gutachten-_arid,145196.html

Raesfeld

Erdverkabelung

01.09.2012

200 Kilometer langes Kabel im Boden

In Niedersachsen verlegt die Betreibergesellschaft Tennet Hรถchstspannungs-Stromkabel in der Erde. Das hat sich Berthold Fasselt von der Initiative Pro Erdkabel angesehen.

Foto: Fasselt

verlegt die Tennet derzeit eine Hรถchstspannungsleitung in der Erde.

RAESFELD (pd/era). Die Initiative Pro Erdkabel Raesfeld hat sich in Niedersachsen ein Bild รผber die dortigen Erdverkabelungsarbeiten gemacht.Wie Berthold Fasselt von der Initiative mitteilt, verlege der Netzbetreiber Tennet zurzeit ein 200 Kilometer langes Erdkabel fรผr HGรœ-Technologie (Hochspannungs-Gleichstrom-รœbertragung).

Quelle zum vollstรคndigen Text:

http://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/raesfeld_artikel,-200-Kilometer-langes-Kabel-im-Boden-_arid,123794.html

Ersatzneubau 380kV-Leitung: Freileitung versus Erdverkabelung

Fr., 13.07.2012

Der lange Weg bis zur neuen Stromleitung

Metelen -

In den Hintergrund der medialen Berichterstattung gerรผckt war zuletzt der geplante Ersatzneubau der 380โ€‰kV-Hรถchstspannungsleitung von Diele nach Wesel, die auf einer Lรคnge von rund acht Kilometern auch das Metelener Gemeindegebiet durchquert. Sie soll, wie berichtet, die alte 220โ€‰kV-Leitung ablรถsen und den Erfordernissen der Energiewende Rechnung tragen. Jetzt steht das Mammutprojekt wieder im Fokus der ร–ffentlichkeit: Netzbetreiber Amprion hat am vergangenen Wochenende Anzeigen in der Regionalpresse geschaltet, in denen Vermessungsarbeiten im Vorfeld des Baus der neuen Freileitung angekรผndigt werden. Diese sollen Anfang der รผbernรคchsten Woche starten.
Von Ralph Schippers

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Die Bรผrgerinitiative fordert nach wie vor, dass auf der Pilotstrecke nicht nur in den Bereichen Borken, Raesfeld und Legden, sondern auch in Metelen die Erdverkabelung zum Zuge kommt. Idealerweise sollte die Stromรผbertragung nach den Vorstellungen der Bรผrgerinitiative im Gleichstromverfahren (โ€žHGรœ-Technikโ€œ) erfolgen. Hundehege: โ€žDiesem Verfahren gehรถrt die Zukunft.โ€œ

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ย 

380-kV-Leitung
17.02.2012
Mehr Abstand zu Wald und Hรคusern

Mehr Abstand zum Tiergarten und zur Siedlung "Im Rott" sollen die geplanten รœbergabestationen der 380-kV-Leitung haben. Das ist eine Forderung der Gemeindeverwaltung.

Die Trasse in Neuss-Reuschenberg liegt nur 40 Meter von den Wohngebรคuden entfernt

Von Edgar Rabe

RAESFELD. Die geplante neue Hรถchstspannungsleitung von Wesel nach Diele nimmt konkretere Formen an. Noch bis zum 23. Februar liegen die Planunterlagen zur Einsicht im Rathaus Raesfeld aus (die BZ berichtete). Am selben Tag befasst sich der Planungsausschuss ab 17 Uhr in รถffentlicher Sitzung mit dem Thema.

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AKTUELLES 02. Februar 2012
Stromtrasse Borken: Entschรคdigung offen

Ein Teil der neuen Hochspannungsleitung wird als herkรถmmliche Freileitung verlegt.

Ein Teil der neuen Hochspannungsleitung wird als herkรถmmliche Freileitung verlegt.

Foto: Willi Traut

Die Firma Amprion GmbH plant den Neubau einer 380-kV-Hochspannungsleitung von Wesel nach Meppen. Fรผr den Teilabschnitt von Raesfeld bis Borken-Sรผd liegen jetzt die Planยญunterlagen aus.

Der erste Abschnitt der Trasse erstreckt sich รผber 11 km. Davon sollen rund 7,5 km als herkรถmmliche Freileitung und โ€“ erstmals in NRW โ€“ etwa 3,5 km als Erdkabel verlegt werden. Die Antragsunterlagen liegen in den Gemeinden Raesfeld und Schermbeck sowie in den Stรคdten Borken, Gescher und Isselburg zur Einsichtnahme aus. Einwendungen kรถnnen bei den Kommunen und bei der Bezirksregierung Mรผnster bis 8. Mรคrz eingereicht werden. Danach wird die Bezirksregierung Mรผnster zu einem Erรถrterungstermin einladen.

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25.01.2012

Pilotprojekt
Stromleitung durch das Emsland - Hรถchstspannung unter der Erde

Mรผnster. Das Planfeststellungsverfahren fรผr einen elf Kilometer langen Teilabschnitt der Stromleitung vom Niederrhein zum im Bau befindlichen Umspannwerk Dรถrpen-West in Heede ist von der Bezirksregierung Mรผnster eingeleitet worden. Auf einem 3,5 Kilometer langen Teilstรผck im Kreis Borken soll erstmals in Nordrhein-Westfalen die Verlegung einer Hรถchstspannungsleitung als Erdkabel (Drehstrom) getestet werden.

Der Stromnetzbetreiber Amprion GmbH hatte am 14. September 2011 die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens bei der zustรคndigen Bezirksregierung Mรผnster fรผr den Teilabschnitt von Raesfeld bis Borken-Sรผd beantragt, der sich รผber elf Kilometer erstreckt. Er ist gleichzeitig Pilotprojekt auf der Grundlage des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG). Rund 7,5 Kilometer sollen als 380-Kilovolt-Freileitung und 3,5 Kilometer als Erdkabel gebaut werden. Bislang gibt es nur wenig Erfahrung mit unterirdisch verlaufenden Hรถchstspannungsleitungen.

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Am Dienstag beginnt die Offenlegung
19.01.2012

Plan fรผr Stromleitung liegt bald aus

Aufnahme: Willi Trautย  Strommast in Neuss-Reuschenberg

Die Plรคne fรผr die 380-Kilovoltleitung in Raesfeld liegen ab Dienstag aus.

RAESFELD (pd). Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Bauvorhaben der 380-Kilovolt-Leitung Niederrhein/Wesel-Meppen als Hรถchstspannungsfreileitung und -kabel mit Kabelรผbergabestationen an der Lรถchte und Diestegge in Raesfeld ist der Plan bald im Raesfelder Rathaus einzusehen.

Zeichnungen und Erlรคuterungen liegen aus von Dienstag, 24. Januar, bis Donnerstag, 23. Februar, im Rathaus der Gemeinde Raesfeld im Flur vor den Rรคumen des Bauamtes wรคhrend der ร–ffnungszeiten (montags bis freitags 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs 14.30 bis 17.00 Uhr, donnerstags: 14.30 bis 18 Uhr).

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Stromleitung
โ€žDas ist Neulandโ€œ
11.01.2012 | 17:26 Uhr

Raesfeld. โ€žDer Ball liegt jetzt im Feld der Behรถrdenโ€œ, beschreibt Marian Rappl den aktuellen Stand bei der geplanten 380 kV-Leitung, die auch durch Raesfeld fรผhren soll. Amprion, Bauherr und Investor, hat bei der Bezirksregierung Mรผnster das Planfeststellungsverfahren beantragt.

Vor einigen Tagen reichte das Unternehmen die umfangreichen Unterlagen ein, die die Beamten nun prรผfen werden. โ€žDie Genehmigungsbehรถrde braucht Zeitโ€œ, betont Rappl, der bei Amprion die Unternehmenskommunikation leitet. Zumal: โ€žDie Planung ist Neulandโ€œ, denn die teils unterirdische Leitung vom Niederrhein gen Niedersachsen ist die erste ihrer Art bundesweit. Insofern betritt auch die Bezirksregierung neue Tatsachen- und Rechtsbereiche.

Anmerkung der BI:

Von Hilgenriedersiel bis zum Umspannwerk Diele (Niedersachsen) liegt schon eine unterirdische HGรœ-Leitung mit 150KV von 75 Km

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Wesel
Riesen-Masten nahen: Erste Plรคne liegen aus
zuletzt aktualisiert: 29.12.2011

Wesel (RP). Im neuen Jahr rรผcken die Riesen-Masten ein Stรผck nรคher: Ende Januar startet in Schermbeck die Planfeststellung fรผr den Neubau der Hรถchstspannungsleitung, die von Meppen รผber Borken und Raesfeld an den Niederrhein nach Wesel fรผhrt.

Wie berichtet, will die frรผhere RWE-Tochter Amprion auf bestehender Trasse Anlagen aufstellen, die 55 Meter in die Hรถhe reichen โ€“ 20 Meter hรถher als die vorhandenen Pfeiler. รœber die Masten lรคuft dann eine 380-kV-Hรถchstspannungsleitung, die ab 2015 Strom vom Norden in den Sรผden transportiert.

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Bรผrgerinitiative Pro Erdkabel NRW zur Planung
18.11.2011

Gleichstromalternative prรผfen lassen

Die Bรผrgerinitiative Pro Erdkabel NRW erwartet den Beginn der Planfestellung fรผr die 380-kV-Leitung im Januar. Sie fordert eine Expertise zur Gleichstromtechnologie.

RAESFELD/HEIDEN (era). Die Bรผrgerinitiativen Pro Erdkabel NRW haben gestern in Heiden ihre Forderung untermauert, die Mรถglichkeit einer HGรœ-Erdkabelleitung von Wesel nach Diele in Niedersachsen (190 Kilometer Streckenlรคnge) auf kompletter Lรคnge zu prรผfen. โ€žEs muss eine Expertise unabhรคngiger Experten รผber die technische Umsetzung und finanzielle GrรถรŸenordnung der Gleichstromtechnologie unter der Erde erstellt werdenโ€œ, so BI-Sprecherin Gaby Bischop aus Raesfeld. Gemeinsam mit BI-Vertretern aus Borken, Raesfeld, Legden und Metelen (Anrainerkommunen der geplanten 380-kV-Leitung) hat die Raesfelderin auf die Wichtigkeit einer solchen รœberprรผfung hingewiesen. Wenig Verstรคndnis bringe die Bรผrgerinitiative fรผr die Weigerung des Landes NRW beziehungsweise der Bundesnetzagentur auf, die Kosten von etwa 10.000 Euro nicht zu รผbernehmen.

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Antrag fรผr Raesfelder Erdkabel eingereicht

Raesfeld, 15.09.2011, DerWesten

Raesfeld. Der Dortmunder รœbertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH hat am Mittwoch die Antragsunterlagen fรผr das elf Kilometer lange Raesfelder Teilstรผck der Leitungsverbindung Meppen-Wesel bei der zustรคndigen Bezirksregierung Mรผnster eingereicht.

In Raesfeld plant Amprion rund 3,4 Kilometer der 380 000 Volt-Leitungsverbindung unterirdisch zu verlegen.

In dem jetzt beantragten Verfahren zur Planfeststellung wird die Bezirksregierung Mรผnster nach Prรผfung die Planungsunterlagen รถffentlich auslegen. Dann haben die betroffenen Anwohner und die Trรคger รถffentlicher Belange Gelegenheit, zu den Planungen der Amprion Stellung zu nehmen.

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Erdkabel รคrgert die Bauern

ย Von Markus Schรถnherr

BORKEN. Es ging um das grรถรŸte Bauwerk, das zurzeit in Borken geplant wird. Das sagte der Technische Beigeordnete der Stadt Borken, Stephan Pfeffer, fรผr den die 380.000-Volt-Leitung, die das Unternehmen Amprion unter anderem auf Borkener Gebiet plant, โ€žgenauso diffizil wie der Marktplatzโ€œ ist. Rund 80 Bรผrger waren am Donnerstagabend in den Vennehof gekommen, um bei einer Info-Veranstaltung von Amprion mehr darรผber zu erfahren und um Bedenken vorzutragen.

Anmerkung der BI "Pro-Erdkabel_Neuss"

Siehe in unserem Hauptmenรผ unter:

Techniken der Erdverkabelung

Tabelle รผber verschiedene รœbertragungsmรถglichkeiten

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Erdverkabelung bleibt das Ziel
Schรถppingen/Metelen - In der Schรถppinger Bauerschaft Ramsberg tut sich noch nichts. Aber in der Nachbargemeinde Metelen deuten unscheinbare weiรŸe Plastikrรถhrchen bereits darauf hin, dass es mit der 380-Kilovolt-Stromtrasse Wesel-Diele der Firma Amprion langsam konkreter wird. Die RWE-Tochter prรผft dort schon mal den Untergrund entlang der Trasse der bestehenden 220-Kilovolt-Hochspannungsleitung. Die kรผnftigen, rund 60 Meter hohen Strommasten brauchen sicheren Halt: Sie kรถnnen am Boden AusmaรŸe von bis zu 18 mal 18 Meter annehmen.

Sowohl in Metelen als auch in Schรถppingen protestieren die Anwohner gegen die geplante Aufrรผstung der Leitung. Die Bรผrgerinitiative โ€žPro Erdkabel NRWโ€œ, der sie sich angeschlossen haben, fordert, die Trasse mittels neuester Technik - einer Hochspannungsgleichstromรผbertragung (HGรœ) - komplett unter die Erde zu legen.

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Im Juni will Amprion fertig sein

Amprion-Fachleute bei der Arbeit.

20.Mai 2011

RAESFELD/DORTMUND (era). Amprion, der Netzbetreiber der geplanten neuen 380-kV-Hรถchstspannungsleitung von Wesel nach Meppen, wird die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren voraussichtlich Mitte bis Ende Juni bei der zustรคndigen Bezirksregierung Mรผnster einreichen. Das teilte Amprion-Pressesprecher Andreas PreuรŸ auf BZ-Anfrage mit.

Zunรคchst war mit einem frรผheren Termin gerechnet worden, ร„nderung im Energieaausbaugesetzes hรคtten noch รœberarbeitungen von Teilbereichen der Antragsunterlagen notwendig gemacht, so PreuรŸ weiter. Trassenfรผhrung, Trassenlรคnge oder Material seien davon aber nicht betroffen. Nach wie vor hรคlt Amprion an seinem Vorhaben fest, mit dem Bau auf dem Gebiet der Gemeinde Raesfeld zu beginnen und ein rund drei Kilometer langes Teilstรผck der Stromleitung unter die Erde zu legen. Raesfeld bleibt damit Pilotprojekt fรผr Amprion und fรผr den Kreis. Auch in Borken und Legden ist Erdverkabelung auf Teilstrecken geplant (die BZ berichtete).

Link zur Quelle

AKTUELLES
Erdkabel statt Freileitung

Fรผr ein bundesweit einmaliges Modellprojekt fiel am vergangenen Mittwoch in Raesfeld der Startschuss: Die Amprion GmbH, eine Tochter des Energiekonzerns RWE, informierte die Bรผrger รผber den Bau einer 380-kV-Stromleitung von Wesel nach Meppen. Erstmals sollen drei Teilabschnitte bei Raesfeld, Borken und Legden als Erdkabel verlegt werden. Die Leitung ist insgesamt 130 km lang, davon sollen etwa 12 km in dicht besiedelten Bereichen im Erdreich verlegt werden.

In der St. Sebastian Grundschule informierten Amprion-Mitarbeiter, wie die Freileitung und das Erdkabel gebaut werden sollen und was die Grundeigentรผmer erwartet:

* Freileitung und Erdkabel wechseln sich auf der 130 km langen Trasse ab. Die alten Masten (34 bis 40 m hoch) werden durch weniger und hรถhere Masten (65 m) ersetzt.

* Um Freileitung und Erdkabel zu verbinden, sind aufwendige รœbergangsstationen erforderlich. Sie benรถtigen viel Platz (50 x 80 m). Weil der Bau des Erdkabels technisch aufwendig und teuer ist, muss jeder Streckenabschnitt mindestens 3 km lang sein.

* Beim Bau des Erdkabels wird ein Schutzstreifen von 30 bis 40 m fรผr die zwei Kabelschรคchte (je sechs Leitungen) benรถtigt. Die Kabel werden etwa 2 m tief in die Erde verlegt und mit darรผber liegenden Betonplatten vor Beschรคdigungen geschรผtzt. Die 380-kV-Trasse kann bis zu 3600 Megawatt (MW) Strom transportieren.

* Durch die Freileitung und den Kabelbau wird das Grundeigentum beansprucht. Daneben mรผssen die Landwirte mit Nachteilen beim Bau der Leitung und spรคter bei der Bewirtschaftung rechnen.

Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe 14.4.2011

Mรผnsterlandย  Zeitung, vom 18.10.2010

"Absolutes Neuland"

Amprion GmbH stellt Pilotprojekt Erdverkabelung vor

ย LEGDEN Das Stรผck Hรถchstspannungskabel, das die Ratsmitglieder durch ihre Reihen gehen lassen, hat so gar nichts mit haushaltsรผblichen Elektrokabeln zu tun. In Legden, Raesfeld und Borken soll es in einem bundesweiten Pilotprojekt รผber mehrere Kilometer unter die Erde gelegt werden.

Von Sylvia Lรผttich-Gรผ

โ€žDas ist absolutes Neulandโ€œ, sagen die beiden Verantwortlichen fรผr den Bau der Hรถchstspannungsleitung von den neuen Windparks an der Nordsee bis zum Niederrhein, Abteilungsleiter Oliver N. Cronau (Foto rechts) und Projektleiter Dieter Picklapp (Foto links).

Absage an BI-Forderung

Die Mitarbeiter der Amprion GmbH, eines Tochterunternehmens der RWE, haben am Montagabend dem Legdener Rat in Asbeck Rede und Antwort gestanden. Dabei erteilten sie den รผber die Erdverkabelung in den drei Pilotrassen hinausgehenden Forderungen der Bรผrgerinitiative โ€žPro Erdkabelโ€œ eine Absage:

Die gesamte neue Strom-Autobahn von der Nordsee zum Niederrhein unter die Erde zu legen, sei nicht bezahlbar. Fรผr einen Kilometer Freileitung rechne man mit 800 000 Euro bis zu einer Million Euro, so Cronau. Fรผr einen Kilometer Erdkabel mit sechs Millionen Euro. Die immensen Mehrkosten durch eine durchgehende Erdverkabelung wรผrde die Bundesnetzagentur nicht mittragen, da das auf den Strompreis durchschlรผge.

Flรคchendeckend

Aus einem flรคchendeckenden Einsatz der HGรœ-Gleichstromtechnik โ€“ eine weitere Forderung der BI โ€“ wird laut Amprion ebenfalls nichts, Das Verfahren, das im Gegensatz zum Wechselstrom keine nennenswerten elektromagnetische Strahlung aufweist, sei fรผr diesem Einsatzbereich noch nicht ausgereift. Mehr als 900 Megawatt kรถnne ein HGรœ-Kabel zurzeit nicht transportieren, so Picklapp โ€žWir reden hier aber von 3000 bis 3600 Megawatt.โ€œ

Auch den Wunsch der Bรผrgerinitiativen nach einer alternativen Trassen entlang der A 31 statt entlang der bisherigen 220kV-Leitung lehnten die beiden Vertreter der RWE-Tochter ab โ€“ mit Verweis auf landesplanerische Grundsรคtze. Danach wรผrden nur Trassen genehmigt, die entweder parallel zu bestehenden Leitungen verliefen oder in den Schutzstreifen entfallender Leitungen.

Planfeststellung 2012

Das Planfeststellungsverfahren fรผr Raesfeld soll voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. Fรผr Legden werde der Startschuss wohl erst 2012 beginnen. Auf eine Informationsveranstaltung brauchen Bรผrger aber nicht so lange zu warten. Cronau hat einen Termin noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

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ย Amprion stellt Erdkabelplรคne vor

Gemeinde Raesfeld

Die Trasse Wesel - Diele (gehรถrt zu den 4 Pilotprojekten die im Gesetz EnLAG festgeschrieben sind) ist zum Pilotprojekt fรผr Erdkabel geworden, und diese Technologie sollte zum erstenmal auf Raesfelder Gebiet eingesetzt werden. Auf 3,6 Km Lรคnge sollen 12 Kabelstrรคnge in die Erde.

Wenn sich das Planverfahren nicht eklatant verlรคngert, kann im Jahr 2012 in Raesfeld mit der Verlegung des Erdkabels begonnen werden. Geschรคtze Bauzeit: vier bis sechs Monate.

Gemeinde Legden

In der Gemeinde Legden wird ein ca. 5 Km langer Teilabschnitt mit Erdkabel versehen. Amprion betritt mit der Verlegung der beindicken Kupferkabel im Erdreich Neuland.

Gemeinde Borken

In Borken hat man sich darauf geeinigt einen Teilabschnitt von 4,7 Km mit Erdverkabelung zu errichten.

Das Planfeststellungsverfahren sollย  bis Ende des Jahresย  eingereicht werden.

Zustรคndigย  fรผr die Genehmigung des Planfeststellungsverfahrensย  ist die Bez. Reg. in Mรผnster.

Die Bauzeit jedes Erdverkabelungspilotprojektes wird mit ca. 4 - 6 Monaten angegeben. Baubeginn fรผr die Pilotprojekte soll 2012 sein, da Amprion die komplette Trasse Nordsee - WeiรŸenthurm spรคtestens imย  Jahr 2015 in Betrieb nehmen mรถchte. Die Pilotprojekte werden von der Bundesregierung gefรถrdert

Fรผr die Bรผrgerinitiativen der o.a. Gemeinden ist dies ein erster kleiner Erfolg, da diese weiterhin darum kรคmpfen, dass die komplette Trasse nach der neusten HGรœ-Technik verlegt werden soll.

Quelle: www.pro-erdkabel-nrw.npage.de

380 kV-Leitung : Erdkabel fรผr Raesfeld

Raesfeld, 20.10.2009, Andreas Rentel

Raesfeld. Die Bรผrgerinitiativen โ€žPro Erdkabel NRWโ€ kรถnnen sich รผber einen mรถglichen Erfolg freuen: Die RWE-Tochter Amprion stelle in Aussicht, Erdkabel auch auf dem Teilabschnitt in Raesfeld zu verlegen, teilt der Kreis Borken mit.

Landrat Gerd Wiesmann hat die Initiativen im Kreis bereits entsprechend darรผber informiert.

Den aktuellen Planungsstand รผber den Bau der 380-kV-Leitung hat die RWE-Tochter kรผrzlich im Borkener Kreishaus den betroffenen Kommunen erlรคutert. Im Zentrum standen die Folgen des Ende August in Kraft getretenen Energieleitungsausbaugesetzes, das die Trasse zwischen Diele in Niedersachsen und Wesel als Pilotstrecke fรผr das Erdkabel definiert.

โ€žDie Amprion-Vertreter erklรคrten, dass sie nach ersten Prรผfungen ein Erdkabel auf Teilabschnitten in Borken, Raesfeld und Legden fรผr sinnvoll haltenโ€, stellt der Kreis fest. Das Treffen von Kreis und Kommunen mit Amprion schlieรŸt sich an ein Arbeitsgesprรคch im Juni des Vorjahres an. Seitdem hat Amprion alle Aufgaben der RWE Transportnetz Gesellschaft รผbernommen.

Die Firma will sich mit dem Erdkabel auf die Abschnitte in unmittelbarer Nรคhe der geschlossenen Orte konzentrieren. Geprรผft hat sie zunรคchst, wo die nรถtigen Mindestabstรคnde zur Wohnbebauung einzuhalten sind und wo die notwendige wirtschaftliche und technische Effizienz laut EnLAG gegeben ist.

Amprion orientiert sich bei seinen Plรคnen fรผr den 380-kV-Ersatzneubau an der aktuellen 220-kV-Trasse, wird im Planfeststellungsverfahren aber auch Alternativtrassen, wie etwa entlang der A 31, in den Blick nehmen. Fertig sein soll die Leitung frรผhestens 2015.

Quelle: Der Westen

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